Das deutsche Twitch feuert einen Mann an, der eine Streamerin belästigt – Eine YouTuberin sagt: Es reicht

Das deutsche Twitch feuert einen Mann an, der eine Streamerin belästigt – Eine YouTuberin sagt: Es reicht

Die deutsche Twitch-Streamerin Honeypuu wird seit einiger Zeit von einem Mann über das Internet belästigt. Immer wieder erscheinen Videos, die an sie gerichtet sind, auch wenn sie nicht reagiert. Die YouTuberin und Streamerin Jasmin Gnu nahm sich dem Thema an und prangerte das Verhalten von Streamer-Kollegen öffentlich an.

Was ist die Situation? Die Twitch-Streamerin Honeypuu wird seit ungefähr einem Jahr von einem Mann online bedrängt. Der Mann scheint der Überzeugung zu sein, sich in einer Beziehung mit der Twitch-Streamerin zu befinden, und veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Videos im Internet, die an die Twitch-Streamerin gerichtet sind. Die Videos beinhalten Liebesbekundungen oder auch Videos, in denen er die vermeintliche Beziehung beendet.

Honeypuu und der Mann haben sich noch nie gesehen, miteinander gesprochen oder sonst irgendwie miteinander interagiert. Trotzdem scheint er eifersüchtig, wenn die Twitch-Streamerin in ihren Streams mit anderen männlichen Streamern kollaboriert.

Die YouTuberin und Twitch-Streamerin Jasmin Gnu erstellte im Namen ihrer Streamer-Kollegin ein Video, in dem sie über den Fall und die Auswirkungen spricht. In dem YouTube-Video lässt sie das Ganze von verschiedenen Personen einordnen.

Wichtig: Falls ihr oder eine Person, die ihr kennt, von Stalking oder Cyberstalking betroffen seid, könnt ihr euch auf der Website des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik Hilfe holen. Auch das Anti-Stalking-Projekt bietet eine wichtige Anlaufstelle.

Stalking und auch Cyberstalking sind eine Straftat und nicht mit einem harmlosen Streich o. Ä. zu vergleichen. Laut dem Strafgesetzbuch kann eine Person, die sich der Nachstellung strafbar macht, mit bis zu 3 Jahren, in schwerwiegenden Fällen mit bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe belangt werden.

Absolut unsensibel

Wie wird die Situation befeuert? Allein diese Situation ist für die Betroffene schlimm genug, allerdings wird sie noch verschlimmert, da die Öffentlichkeit zugucke und sich auch einmische, so Jasmin Gnu.

Unter den Videos des Mannes als auch von Honeypuu selbst finden sich zahlreiche Kommentare, die die Situation weiter befeuern. Es wird beispielsweise nach einem Treffen der beiden gefragt.

Auch große deutsche Twitch-Streamer kommentieren die Situation, aber nicht, um ihre Kollegin zu unterstützen, sondern indem sie sich darüber lustig machen.

So wurde Honeypuu von ihrem Twitch-Kollegen Knossi nach ihrem vermeintlichen Cyberstalker in einem Twitch-Stream gefragt. Außerdem machten sich Streamer im Rahmen des Spiels Make It Meme über die Situation lustig. Einige andere teilnehmende Teilnehmer, wie beispielsweise EliasN97, stellten sich allerdings auch gegen dieses Verhalten.

Das Video von Jasmin Gnu könnt ihr euch hier auf YouTube anschauen:

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Jasmin Gnu kritisiert dieses Verhalten in ihrem Video scharf: Erst einmal finde ich und auch viele andere es absolut unsensibel, sie darauf im Stream vor so vielen Zuschauern anzusprechen, denn das hätte man, wenn es einem ernsthaft um die Person gegangen wäre, definitiv auch privat fragen können. (Quelle: YouTube ab Minute 16:00).

Weiter meint die YouTuberin: Und mit genau solchen Streams haben jetzt so viele neue Leute von dem Thema mitbekommen, ohne dass das Ganze überhaupt mal eingeordnet wird, dass gesagt wird: Leute, Stalking ist nicht witzig. Da gibt’s eine Person, die leidet drunter, supportet es nicht und bitte befeuert das Ganze nicht. (Quelle: YouTube ab Minute 18:58).

Zudem werden von der Öffentlichkeit weitere Memes und vor allem auch KI-generierte Bilder der beiden zusammen erstellt. Dieses Verhalten, sowohl von Zuschauern als auch von den anderen Content-Creatorn, befeuere die Situation und gebe dem Mann mehr Aufmerksamkeit, meint Jasmin Gnu.

Sowohl Stalking als auch Cyberstalking sollten unter gar keinen Umständen unterschätzt werden. Schon vergangene Vorfälle haben gezeigt, wie gefährlich eine parasoziale Beziehung beziehungsweise Stalking werden kann. Beispielsweise der Fall rund um die Twitch-Streamerin Emiru, die auf der TwitchCon von einem Mann ohne ihr Einverständnis angefasst wurde.

Quelle(n): Jasmin Gnu auf YouTube
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vulperabeste

Also ich kann verstehen, dass das für Honeypuu maximal unangenehm ist, was ich nicht verstehen kann ist, wie es sein kann, dass dieser Herr das jetzt schon seit irgendwie einem Jahr oder länger macht und niemand was dagegen unternimmt. Das würde ja eher darauf schließen, dass dieser Herr nichts verbotenes macht und dann stellt sich natürlich auch die Frage warum das hier überhaupt Thema ist. Ich finde zwar schon, das gehört verboten, aber anscheinend geht es ja.

Kann man dann überhaupt von Stalking sprechen, wenn es sich nur im Internet abspielt? Vorallem wenn die Person eigentlich nur Videos hochlädt in denen sie Unsinn schwafelt?

Dieser Herr hat meines Erachtens nach definitiv einen Dachschaden und braucht professionelle Hilfe. Von Stalking würde ich aber nicht sprechen, vielleicht Belästigung aber eigentlich nicht mal das.
Er hat eine parasoziale Beziehung zu Honeypuu aufgebaut – warum auch immer – und ist schon soweit parasoziale Interaktionen auszuführen wie das öffentliche Hochladen von Reels in denen er direkt zu ihr spricht. Dieser Herr braucht dringend einen Psychotherapeuten / Psychologen.

lpoet

Ich weiß gar nicht, was ich besorgniserregender finden soll. Die Logik “Wenn niemand was unternimmt, kann es ja nicht so schlimm sein” oder “Man darf sich nur mit einem Thema beschäftigen, wenn es nachweislich verboten ist”.

RomanDukey

Ich glaube, das hast du missverstanden. Es geht vielmehr darum, dass es natürlich Belästigung ist, und die Streamerin wird ja selbst längst was unternommen haben dagegen, nehme ich an, und der Themaersteller denkt das wohl auch,. Wenn aber daraufhin dieser Typ nicht aufgehört hat seit einem Jahr, dann macht es gesetzlich gesehen wohl nichts illegales bzw. wird es nicht als Stalking bezeichnet. Das ist nicht gleichzusetzen mit “dann ist es harmlos”, denn das sagt keiner von uns.
Für mich ist ganz klar eine Sache daran am schlimmsten: Dass die Zuschauer von Streamern einfach zu häufig Idioten sind die sich aus jeder Sache belustigen wollen und gar kein Gefühl für die Realität beweisen.

lpoet

Ich denke nicht, dass mit “vielleicht Belästigung aber eigentlich nicht mal das” gemeint war “es ist natürlich Belästigung”.

Zuletzt bearbeitet vor 17 Tagen von Lydia
vulperabeste

In welcher Form findet die Belästigung denn statt? Mit öffentlich hochgeladenen Reels? Dann müssten sich ja alle prominenten Menschen dauerhaft belästigt fühlen. Eine Belästigung ist das nicht meiner Meinung nach, ich bin aber auch kein Rechtsexperte.

MaryMarx

Nur um das nochmal klarzustellen: Der Fachbegriff heißt “Cyberstalking”. Und natürlich ist das eine Form digitaler Gewalt und unter gewissen Voraussetzungen (§ 238 StGB) auch strafbar. Das Problem ist oft, dass erst etwas Schlimmes passieren muss, damit Polizei und Co. tätig werden können, weil erst dann der Straftatbestand erfüllt ist. Das heißt, dass selbst wenn man was dagegen unternimmt, in Kontakt mit der Polizei steht und präventive Maßnahmen trifft, der Typ trotzdem erstmal weitermachen kann. Und genau da liegt das Problem. Denn psychisch Belastend (erst recht, wenn dritte sich einmischen) ist es schon vor der Erfüllung des Straftatbestandes.

Zuletzt bearbeitet vor 17 Tagen von Mary Marx
RomanDukey

das ist natürlich auch komplett richtig, dass leider meist nur reagiert und gehandelt wird, wenn “etwas” tatsächlich passiert ist und das ist echt nicht gut und natürlich belastend für den Betroffenen… das hatte ich so nicht bedacht.

vulperabeste

Vorab: Ich bin auch der Meinung, dass Herr S. da sicherlich das Falsche tut und Honeypuu negativ zusetzt und sowas generell verboten werden muss. Ich bin auch dafür, dass da was passiert, auch wenn hier wieder vom halben Team und der Community meine Worte missverstanden werden, warum auch immer.

Nun zum Kommentar: Ich hab nachgeschaut und §238 StGB behandelt “Nachstellung”. Wir müssen ja schon bei den Fakten bleiben. Wenn wir bei dem Paragrafen bleiben würde der Herr maximal eine Geldstrafe erhalten, wenn überhaupt. Ich denke man kann das nur beurteilen, ob §238 StGB erfüllt ist wenn Honeypuu selbst dazu was sagen würde. Wir als Außenstehende können nicht wissen, ob irgendwas aus §238 StGB zutrifft auf den Fall.
Und wenn dem so wäre, dann wäre das einfach nachzuweisen und Herr S. müsste sofort aufhören mit diesem Zeugs.

Das ist aber alles bisher nicht passiert. Daher finde ich die Aussage von dir

Das Problem ist oft, dass erst etwas Schlimmes passieren muss, damit Polizei und Co. tätig werden können, weil erst dann der Straftatbestand erfüllt ist.

erschreckend, weil sie einfach nicht stimmt. Oder du hast dir den Paragrafen nicht wirklich durchgelesen, aber da steht nicht drin, dass erst was Schlimmes passieren muss damit der Straftatbestand erfüllt ist, das wäre er schon, wenn Herr S. mehrfach über Instagram versucht Kontakt zu Honeypuu herzustellen (siehe §238 StGB Absatz 1, Punkt 2).

So wäre zumindest meine laienhafte Beurteilung des Gesetzestextes, kann natürlich sein dass du das anders interpretierst. Jemand mit Jurakenntnissen wäre sicherlich interessant, der einem das mal erläutern könnte.

Ich finde es schrecklich, was dieser Dame passiert aber man muss halt einfach realistisch bleiben und nicht immer auf die Tränendrüse drücken. Das generiert zwar Likes, aber bringt uns auch nicht weiter in der Lösung des Problems.

Zuletzt bearbeitet vor 17 Tagen von
Yoma

Seh ich nicht das erst etwas schlimmes passieren muss. Nach dem Gesetz reicht folgendes:

“unter Verwendung von Telekommunikationsmitteln oder sonstigen Mitteln der Kommunikation oder über Dritte Kontakt zu dieser Person herzustellen versucht,”

Jemand verhaften weil er Liebesvideos postet, kann wohl kaum eine gute Idee sein. Das Gesetz wurde schon verschärft, nur muss man halt auch sehen das man nicht überzieht und dann normale Sachen unter Strafe fallen. Letztens auch passiert, in nem anderem Zusammenhang, Lehrerin …

Zuletzt bearbeitet vor 16 Tagen von N0ma
vulperabeste

Kannst du mir bitte einmal erklären, woher du das Zitat

“Wenn niemand was unternimmt, kann es ja nicht so schlimm sein”

von mir hast? Ich habe das nämlich nirgendwo so geschrieben, weil ich auch nicht dieser Meinung bin.

Auch das Zitat:

“Man darf sich nur mit einem Thema beschäftigen, wenn es nachweislich verboten ist”

habe ich nirgendwo so geschrieben. Auch das entspricht nicht meiner Meinung und ich würde gerne wissen, woher du dieses Zitat nimmst.

Ich weiß jetzt nicht, was ich besorgniserregender finden soll. A) Dass mich jemand vom Team eines journalistischen Magazins falsch zitiert oder B) dass mir hier die Worte von Teammitglied im Mund umgedreht worden sind.

Akuma

Kann man dann überhaupt von Stalking sprechen, wenn es sich nur im Internet abspielt? Vorallem wenn die Person eigentlich nur Videos hochlädt in denen sie Unsinn schwafelt?

Ja es ist Stalking. Ja es ist gefährlich und ja auch diese Videos sind ein Problem.

Ich weiß von mindestens 2 Fällen allein in den USA wo einer beinah tödlich geendet ist.

vulperabeste

Also dass Stalking tödlich enden kann ist mir auch bewusst. Die Frage ist halt, ob das wirklich Stalking ist was der Typ da macht. Ich würde das so einfach nicht sehen, das ist zu kurz gedacht. Damit macht man es sich zu leicht.

Akuma

Ich weiß grad nicht wie ich argumentieren soll, die Bedingungen treffen soweit erstmal zu, nach allem was ich weiß. Cyberstalking selbst existiert ja auch bereits als Begrifflichkeit, welche die Handlungen die hier im Video genannt werden entsprechen.

Allerdings ich weiß ehrlich nicht worauf du hinaus willst? Auf eine Definition oder was anderes? Womit macht man es sich zu leicht?

vulperabeste

Naja für mich ist klar, dass solche Menschen schon gestoppt werden müssen. Für mich scheint es aber keinen Straftatbestand zu geben der erfüllt wird, also müsste man sich dafür einsetzen, dass man etwas gegen sowas machen kann, Cyberstalking existiert so einfach nicht, wir wissen was gemeint ist, aber das hilft ja niemandem weiter. Weil eins ist ja auch klar, Honeypuu ist nur das bekannteste Beispiel, aber das wird viele Frauen betreffen.

Yoma

“Vorallem wenn die Person eigentlich nur Videos hochlädt ”

Da wirds schwierig. Das ist nicht verboten.

“das gehört verboten”

Da würde mich mal deine Formulierung interessieren was genau verboten werden soll ?

“in denen sie Unsinn schwafelt?”

Woher willst du das wissen das er das nicht so meint?

“Kann man dann überhaupt von Stalking sprechen,”

Wohl nur wenn Kontaktaufnahme dabei ist, was evtl passiert ist, allerdings geht mir das nicht ganz so klar hervor, waren das PMs oder Kommentare auf einer öffentlichen Plattform. Unschön war auf jeden Fall den Klarnamen zu erwähnen. Wobei Merz ist ja für Klarnamenpflicht, da sieht man mal wieder wo das hinführen kann, das fordern ja auch hier einige.

“Dieser Herr hat meines Erachtens nach definitiv einen Dachschaden und braucht professionelle Hilfe. Er hat eine parasoziale Beziehung..”

Parasoziale Beziehung kommt dauernd vor, daran ist perse erstmal nichts schlimmes, das ist auch kein Dachschaden, bis zu dem Punkt wo es aufdringlich wird.
Bin kein Soziologe, der die Häufigkeit untersucht, könnte mir aber durchaus vorstellen das PB ein größerer Teil der Bevölkerung irgendwann mal hat oder hatte, bspw Musikkonzerte.

Zuletzt bearbeitet vor 16 Tagen von N0ma
vulperabeste

“das gehört verboten” Da würde mich mal deine Formulierung interessieren was genau verboten werden soll ?

Naja, das was Herr S. macht ist ja definitiv unangenehm für Honeypuu und geht schon ziemlich weit. Das sind ja keine normalen Fanvideos, den Videos nach zu urteilen ist er in einer schwierigen psychischen Situation. Aber es darf ja nicht sein, dass andere Menschen darunter leiden müssen. Und ich schätze mal für Honeypuu ist das emotional schon belastend.

Parasoziale Beziehung kommt dauernd vor, daran ist perse erstmal nichts schlimmes, das ist auch kein Dachschaden, bis zu dem Punkt wo es aufdringlich wird. Bin kein Soziologe, der die Häufigkeit untersucht, könnte mir aber durchaus vorstellen das PB ein größerer Teil der Bevölkerung irgendwann mal hat oder hatte, bspw Musikkonzerte.

Da finde ich liegst du nicht richtig. Parasoziale Beziehungen gibt es häufiger, ja, aber es ist nochmal was anderes dann auch parasoziale Interaktionen auszuführen (wie z.B. aufdringliche Nachrichten zu verschicken oder öffentlich zu posten). Und der Vergleich zu den Musiken hinkt gewaltig finde ich.
Was mir dazu an ehesten einfällt sind die Swifties oder damals die Justin Bieber-Fangirls, aber die machen eben genau eine Sache eben nicht: Öffentlich kundtun, dass sie in einer Beziehung mit eben jenem Promi sind. Das ist nochmal eine ganz andere Ebene und das ist ja genau das, was es für Honeypuu so belastend macht. Justin Bieber-Fangirls WÄREN gerne mit Justin zusammen gewesen, fürr Herrn S. ist es aber so als WÄRE es in einer aktiven Beziehung mit ihr. Und das ist für mich schon ein Dachschaden, definitiv. Ich finde auch persönlich da gibt es nichts dran gutzureden, aber mach was du meinst 😀

Yoma

Das sind ja keine normalen Fanvideos, den Videos nach zu urteilen ist er in einer schwierigen psychischen Situation.

Hab nur ein paar kurze Ausschnitte gesehen, psychologische Beurteilungen sollte man besser weglassen wenn man kein Psychologe ist.

Meine Frage war wie würdest du das Gesetz formulieren. Das Problem ist man kritisiert es, aber mach mal einen Text der das charakterisiert was du verbieten willst.

vulperabeste

Bin ich Jurist? Ich kann sicherlich keinen Gesetzestext formulieren, was ist das überhaupt für eine Forderung von dir 😂

Bzw. worauf willst du hinaus? Hast du zukünftig auch vor solche Videos zu veröffentlichen und willst dich absichern oder was?

Yoma

Forderung von dir

Das war eine Frage, steht da auch extra dran ! lernt lesen 😉

Hast du zukünftig auch vor solche Videos zu veröffentlichen und willst dich absichern oder was?

Sorry aber was ist das für eine dämliche Unterstellung?
Und wenn dann sicher nicht mit Auskünften von Laien, ohne dir zu nahe treten zu wollen.

Der Grund für die Frage war folgender: es ist leicht zu sagen das und das wollen wir nicht, aber genau zu formulieren was das beeinhaltet ist nochmal was anderes.

So bleibts leider bei allgemeinen Betroffenheits Kommentaren aber man kommt nicht weiter. Man sollte doch besser diskutieren was ist noch ok und ab wann genau ist es das nicht mehr.

Das hat mich hier in der Diskussion etwas genervt.
Zusammen mit Forderungen die weltfremd sind “müsste mal zum Psychiater, müsste komplett verboten werden, usw”.

Hoffe das war jetzt etwas aufschlussreicher für dich.

vulperabeste

Worauf ich hinaus will ist: Wenn MeinMMO sowas wirklich wichtig wäre, dann würden sie sich mit anderen Medien zusammentun und versuchen etwas gegen sowas zu unternehmen, beispielsweise mit einer Petition.

Wozu wird über sowas berichtet, wenn es keine Lösungsvorschläge gibt. Eigentlich immer wenn Medien berichten tun sie das, weil irgendwas gesellschaftlich Interessant ist. Weil ein Promi gegen das Gesetz verstoßen hat oder negativ aufgefallen ist bzgl. des Verhaltens.

Hier wird jetzt über etwas berichtet, dass keine Straftat ist. Es wird aber so dargestellt als ob. Und das ist das, womit ich ein Problem habe weil man zeigt mit dem Finger auf jemanden aber hat keine Idee oder Lösung, rein rechtlich gesehen ist sogar eigentlich nichts passiert. Dann kann man es auch gleich sein lassen, weil es dann nichts ändert.

Wenn Medien über Fehltritte berichten hat es oft eine unmittelbate Konsequenz, hier nicht. Man hätte ja vielleicht mal eine Petition oder so starten können um was gegen Cyberstalking zu machen, stattdessen sagt man am Ende nur, dass so ein Verhalten gefährlich ist, JA WISSEN WIR ABER WAS MACHEN WIR JETZT ODER WAS KÖNNEN WIR MACHEN????

Yoma

Medien sollen berichten und das möglichst neutral. Wer was selbst machen will kann ja was machen, das ist nicht die Aufgabe von Medien.

Was ich aber gerne gehabt hätte das man darüber diskutiert in den Kommentaren, das findet leider kaum statt. Eher so Meta Diskussionen die keinen weiterbringen. Jeder sollte seine Meinung schreiben. Das Ziel eines Diskussionsforums ist erstmal Meinungsbildung.

sheridan

Stalking ist in Deutschland eine Straftat, auch im Internet. Einfach § 238 StGB mal durchlesen. Aber es ist halt so: ohne eine Anklage passiert womöglich erstmal nichts. Sprich, Honeypuu müsste sich an die Polizei wenden.

vulperabeste

Ich hab den Paragrafen gelesen und ich schätze, dass dieser Straftatbestand nicht erfüllt wird. Zumindest nicht von dem was wir als Außenstehende mitkriegen.

K-ax85
Der Benutzer hat diesen Kommentar ausgeblendet.
Zuletzt bearbeitet vor 17 Tagen von K-ax85
Morgenes

Und jetzt bekommt er auch noch Reichweite und Aufmerksamkeit über eine große Internetseite.

Man könnte jetzt Argumentieren, dass dies der Aufklärung dient, dazu sollte das Ganze aber anonym geschehen.
Keine Nennung der Streamerin, rein auf das Thema fokussiert.
Würde ohne direkten aktuellen Bezug aber weniger Klicks generieren und ihr könnt ja auch nicht von Luft und Liebe leben, es sei euch darum noch mal verziehen.

Besser wäre aber keine Nennung der Streamerin gewesen und ein Hauptaugenmerk auf die psychologische Komponente von Stalking, sowie eine kritische Einschätzung der Streamer-Kultur welche für Reichweite nicht mal davor zurück schreckt so eine Situation zu befeuern.

lpoet

Gnu sagt im Video explizit, dass Honeypuu ausdrücklich genannt werden wollte, um als Betroffene wahrgenommen zu werden.
Davon abgesehen wird der Name inklusive Klarname in den ersten Minuten des Videos ungefähr 50-Mal genannt, fände es dann auch albern, den Namen hier noch zu verstecken.

Morgenes

Ich hätte nicht mal das Video von Gnu gezeigt.
Wie gesagt, jede mediale Aufmerksamkeit kann (muss aber nicht) genau das sein, wovon sich so eine Person nährt.
Gerade wenn diese Person selbst Videos öffentlich macht, zeigt es das er nach dieser Öffentlichkeit sucht.

Nichts gegen Honeypuu, aber ich schätze sie nicht so ein, dass sie sich der Implikationen bewusst ist. (ich habe sie bisher nur in den Streams von Ronny Berger gesehen, deswegen nur eine sehr schwache Einschätzung)

Nochmal, ein komplett personenneutraler Artikel über Cyber-Stalking und darüber, dass manche Twitch-Streamer hier für Klicks extrem zweifelhaft damit umgehen hätte ich in Ordnung gefunden.
So aber ist es mMn nicht der richtige Umgang mit dem Thema und evtl. sogar kontraproduktiv für exakt diesen Fall (und im weiteren Sinne auch für andere Fälle, wenn Leute bemerken, dass sie durch ihre Taten sogar auf bekannten Webseiten landen können)

Aber wie gesagt, ein rein auf die Thematik bezogener Artikel würde bei weitem nicht die Klicks generieren (die ihr zum Überleben braucht) und wäre auch eher in einem Fachmagazin zu verorten.
Ich wollte nur drauf hinweisen, dass jegliche Nennung von Personen in solchen Fällen eigentlich sehr kontraproduktiv.

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