Der Streamer Trymacs wollte sich in League of Legends austoben und einfach etwas Spaß haben. Doch das Ergebnis ist eine gnadenlose Tortur gewesen.
Mal eben eine kleine Runde League of Legends spielen – das haben sich viele von uns wohl schon gedacht, nur um dann nach einem Match festzustellen: Das ist einfach nicht das Richtige, wenn ich heute einen ausgeglichenen Gemütszustand haben will. Doch manch einer will es durchziehen und veranstaltet sogar eine LAN-Party über mehrere Tage, wie der Streamer Trymacs. Die Idee war simpel und hat ihn doch gebrochen. Nach einigen Tagen gibt er auf und stellt fest: „Das war einfach ein ganz, ganz großer Fehler.“
Warum wurde abgebrochen? Die Idee hinter der LoL-LAN-Party war recht simpel. Trymacs hatte sich gedacht, dass er mit Rumathra ein wenig Spaß haben kann. Er dachte, er könne auf dem Silber-Rang beginnen und sich dann langsam hocharbeiten. Erst würden die Gegner ein wenig einfacher sein und später dann immer härter werden.
Doch so kam es nicht. Direkt zum Start spielten sie gegen Kontrahenten, die vor allem Trymacs haushoch überlegen waren. In jedem Spiel war Trymacs am Ende der schlechteste Spieler, und das oft mit großem Abstand.
Streamsniper und Smurfs machen LoL unspielbar für Trymacs
Was war der Plan? Zu Anfang hoffte er noch, dass sich dies nach einigen Matches einpendeln würde, doch das geschah nicht. Zusätzlich dazu gab es noch „Stream-Sniper“ – also Zuschauer, die genau den richtigen Augenblick abpassten, um sich ebenfalls in die Warteschlange von LoL einzureihen und dann gegen die Streamer antreten zu können.
Beides hat die Motivation des Streamers nach und nach zerstört, sodass er am Ende abbricht und erklärt:
[Die Lan] war einfach ein ganz, ganz großer Fehler. […] Das war jetzt die 15. Lan-Party oder so und es war die erste Lan-Party, die ich bereue. Es war einfach ein Fehler. Ich dachte, ich kann als Silber-Spieler Rumathra als Diamond ADC supporten. Am Anfang in Silber haben wir Spaß, Gold wird dann schwerer, Platin wird immer schwerer, vielleicht kommen wir [bis] Emerald.
Wir haben von Tag 1 die ersten 70 Games gegen Emerald gespielt. Ich war jedes Game der aller-allerschlechteste Spieler und hatte die Hoffnung, die Gegner werden schlechter. Bis zum Ende waren sie das jetzt, aber immer noch meilenweit besser als ich.
Trymacs wirkt am Ende regelrecht erschöpft, beinahe von League of Legends gebrochen. Ein Zustand, den wohl viele langjährige Fans des Spiels kennen dürften.
Das können wir nie wieder machen. Das wird es nie wieder geben. Das ist gottlos versmurft.
Als Smurf bezeichnet man in League of Legends und anderen Spielen zumeist Profis oder erfahrene Spieler, die sich einen Zweit-Account zulegen, um damit in niederen Rängen zu spielen und dort deutlich schwächere Spieler regelrecht zu überfahren.
Das beschert den Smurfs ein Gefühl der Überlegenheit, während die Motivation der Besiegten regelrecht gebrochen wird. Genau das ist auch mit Trymacs geschehen – der so bald wohl keine weitere Lan-Party zu League of Legends starten wird.
Strafen für solche Smurfs und andere Vergehen gibt es durchaus manchmal. Auch Profis werden nicht von Bestrafungen verschont. Zuletzt hatte es einen Profi erwischt, der sich einen Bann eingefangen hat – er soll ein ganzes Team schamlos manipuliert haben.
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Kein Mitleid wirklich nicht. Er ist doch das Problem sucht sich ein starken mit Spieler dachte ich komme easy auf master dank seine Freunde und kann wieder prahlen. Typisches Verhalten bei ihn er schafft es nicht alleine nur dank seine Buddys die ihn hoch ziehen
Haha, wie sollen sich denn die Leute in Silber, Gold,… fühlen gegen die sie spielen wollten. Die Influencer sind doch selbst das Problem… weiss nicht wie oft ich in Arc Raiders von einem TTV in einer vermeintlich friedlichen Lobby in den Rücken geschossen wurde…