Ein 17-jähriger Teenager hat ein faltbares Handy aus recycelten Materialien gebaut und es funktioniert wirklich

Ein 17-jähriger Teenager hat ein faltbares Handy aus recycelten Materialien gebaut und es funktioniert wirklich

Handys mit faltbarem Display sind eher selten und außerdem sehr teuer. Ein 17-jähriger Schüler aus China hat jetzt bewiesen, dass man so ein Gerät auch selbst bauen kann.

Handys mit faltbarem Display sind selten anzutreffen, was vor allem am hohen Preis liegt: Für das Galaxy Z Fold 6 müsst ihr etwa aktuell mindestens 1.250 Euro zahlen. Doch MeinMMO-Redakteur Jürgen Horn glaubte dennoch fest daran, dass faltbare Handys das MMO-Gaming revolutionieren werden.

Ein 17-jähriger Student aus China hat daheim aus alten Handys ein faltbares Smartphone entwickelt. Insgesamt hat er 2.000 Yuan (rund 255 Euro) ausgegeben.

17-jähriger baut aus alten Handys ein neues, faltbares Modell

Was hat er gemacht? Der 17-jährige chinesische Schüler Lan Bowen kaufte sich einen 3D-Drucker für rund 250 Euro und begann zu Hause sein Smartphone zu entwickeln.

Er sammelte die alten Geräte seiner Familienmitglieder ein und zerlegte sie, um die Bestandteile zu gewinnen. Anschließend erstellte er 3D-Modelle der Hülle des zukünftigen Handys und ebenfalls für das Scharnier, damit man das Handy klappen kann. In einem knapp sechsminütigen Video im sozialen Netzwerk Baidu erklärte er die einzelnen Schritte.

Einen kurzen Auszug aus seinem Video könnt ihr euch direkt auf X.com mit englischen Untertiteln ansehen. Hier seht ihr auch, dass das Handy im Alltag problemlos funktioniert.

Am schwierigsten, erklärte er, war die Abschaltung des Displays, wenn man das Handy zusammenklappte. Denn das wollte zu Beginn erst einmal nicht funktionieren. So erklärt er in seinem Video:

Ich habe mein Design geändert, viele Tests durchgeführt und mehrere Bildschirme beschädigt, bevor ich dieses Problem lösen konnte.

Es gibt aber ein paar Besonderheiten:

  • Zum einen wird das Handy in die „falsche“ Richtung zusammengeklappt: Während man bekannte Handys so zusammenklappt, dass das Display innen liegt, klappt man hier das Display nach außen. Das macht das Display für Schäden empfindlicher.
  • Zum anderen ist das Gerät dicker als die auf dem Markt verkauften Endgeräte, denn zusammengeklappt ist es 1,6 cm dick. Zum Vergleich: Das Galaxy Fold 5 kommt zusammengeklappt auf eine Dicke von 1,34 Zentimeter.

Ist das Projekt jetzt abgeschlossen? Ganz fertig ist er mit seinem Projekt übrigens noch nicht, wie er selbst bestätigt.

Mein Handy befindet sich in einem sehr primitiven Stadium mit vielen Unzulänglichkeiten. Aber die gute Nachricht ist, dass es mit allen Funktionen eines normalen Mobiltelefons kompatibel ist.

Mit dem Motorola Razr+ (oder Motorola Razr 40 Ultra ) ist ein neues faltbares Handy auf den Markt gekommen. Die meisten Tester zeigen sich von dem neuen Gerät begeistert. Viele sagen, das sei das erste bezahlbare „Foldable“. Mehr dazu lest ihr direkt bei uns auf MeinMMO: Warum begeistert ein faltbares Handy für 1.000 Euro so viele Tester auf der ganzen Welt?

Quelle(n): jeuxvideo
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Yoma

Da fragt man sich warum die Teile so teuer sind.
Wobei ich auch keins haben möchte solange die nicht kratzfest sind.

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