Shroud of the Avatar geht’s besser: Garriott nennt Kritiker „indoktriniert“

Bei Shroud of the Avatar gehen die Spielerzahlen vom Release nach oben, aber Richard Garriott hat wohl ein Problem mit den Kritikern.

Nachdem schon Produzent Starr Long davon ausgeht, dass die Kritiker des kommenden MMORPGs Shroud of the Avatar einer organisierten Gruppe angehören, welche das Spiel zerstören wollen, bezeichnet Designer Richard „Lord British“ Garriott diese jetzt als „indoktriniert“.

Am 27. März erscheint das MMORPG Shroud of the Avatar, das neben einem Sandbox-Gameplay auch eine Single-Player-Story bieten möchte.

Heftige Kritik begleitet die Entwicklung, da sich Spieler etwas anderes erhofften, die Qualität viele nicht überzeugt und die Entwickler laut der Meinung mancher Fans viel zu großen Wert auf den Item Shop und das Sammeln von zusätzlichem Geld legen anstatt ein „ordentliches“ Spiel zu entwickeln.

Shroud of the Avatar Daemon

Shroud of the Avatar hat mehr Spieler, Kritiker sind „indoktriniert“

Diese Kritik nagt offenbar an den Entwicklern. Vor kurzem erklärte schon Produzent Starr Long, dass eine organisierte Gruppe versuchen würde, das Spiel schlecht zu reden und kaputt zu machen.

Nun erklärte Richard „Lord British“ Garriott, Gründer des Entwicklerstudios Portalarium und kreativer Kopf hinter dem Spiel, dass die Spielerzahlen steigen würden. Im selben Satz erwähnte er auch, dass sogar immer weniger „indoktrinierte“ Personen es ausprobieren. Mit dieser Bezeichnung stimmt er im Prinzip Starr Long zu.

Mit „Indoktrination“ meint man, dass Leute gezielt mit Informationen gefüttert werden, um sie zu manipulieren.

Was die Spielerzahlen angeht, ist tatsächlich ein Anstieg zu sehen. Allerdings kennt man keine offiziellen Zahlen, sondern kann nur die, die über Steamcharts einsehbar sind. Hier liegt der Durchschnittswert der Spieler, die gleichzeitig online sind bei 153,6. Das sind rund drei Prozent mehr als im Vormonat.

Der Februar zeigte einen Anstieg von 9,6 Prozent gegenüber dem Januar. Hier gilt zu bedenken, dass die Gesamtzahl der Spieler etwas höher liegt, da laut den Entwicklern Steam nur etwa 35 Prozent der Gesamtbevölkerung im MMO ausmacht.

Shroud of the Avatar DJ

Einfach mal selbst reinspielen

Vermutlich wollen viele Backer der Kickstarter-Kampagne jetzt zum baldigen Release reinspielen, um zu sehen, was aus dem Spiel geworden ist. Wer das jetzt schon tun möchte, der kann sich die Free2Play-Trial des MMOs ansehen. Bei Gefallen steigt man dann mit dem Kauf einfach auf die Vollversion um. Und bei Release am 27. März sehen wir dann, ob die Mischung aus Sandbox-MMORPG und Single-Player-Story in Shroud of the Avatar funktioniert.

Die Fans und vor allem diejenigen, die viel Geld in das Spiel investiert haben, um vom Echtgeldhandel zu profitieren, halten dem Titel aber nach wie vor die Treue. Sie haben beim letzten Telethon, während dem wieder weiteres Geld für die Entwicklung gesammelt wurde, 110.000 Dollar gespendet.

Die Nervosität der Entwickler kurz vor Release von SotA macht sich in weniger guter Stimmung im Forum bemerkbar.

Autor(in)
Quelle(n): MassivelyOP
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