Project Hon: NCSoft kommt 3 korrupten Entwicklern bei Mech-Shooter auf die Schliche

Um den koreanischen Entwickler NCSoft gibt es in letzter Zeit so viel Drama wie in einer US-Serie. Jetzt hat man korrupte Mitarbeiter entlarvt und entlassen.

NCSoft tritt hierzulande als „die Anzüge“ hinter Guild Wars 2 und WildStar auf. Der koreanische Publisher entscheidet darüber, ob Entwickler entlassen werden und wie der Geldfluss aussieht. Außerdem ist NCSoft als der Publisher bekannt, der nicht lange zögert, wenn’s schlecht aussieht, und „City of Heroes“ frühzeitig das Super-Licht ausblies. Und man kennt NCSoft als die Firma, die Blade&Soul einfach nicht in den Westen bringt.

NCSoft selbst hat aber in Korea einige Eisen im Feuer und ist dort eines der größten MMO-Studios. In den vergangenen zwei Monaten ist man in einen komplizierten Machtkampf mit der koreanischen Nummer Eins Nexxon verstrickt und sichert sich gerade ab, dass die nicht Mehrheitseigner an der eigenen Firma werden und dann das Ruder übernehmen. Die beiden großen Games, die NCSoft in der Hinterhand hat, sind Lineage Eternal und Project Hon. Dabei ist Project Hon ein veritabler Mech-Shooter, der dank Cloud sowohl auf mobilen Plattformen wie auch auf dem PC laufen soll.

NCSoft-Terminator-Ästhetik

Hier hat man nun drei Entwickler entlassen, weil die sich bereichert haben. Sie sollen eine Firma angeheuert haben, zu der sie persönliche Kontakte pflegen, um die Grafik für Project Hon zu entwickeln. Und dadurch sollen sie achtstellige Summen an koreanischen Won unterschlagen haben (10 Millionen Won sind ungefähr 8200 Euro).

Man behält sich sogar vor, gegen die drei Ex-Angestellten polizeilich vorzugehen. Project Hon soll weiterentwickelt werden und von den Schwierigkeiten unberührt bleiben.

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Quelle(n): mmoculture
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