Fans von Path of Exile 2 fordern wichtiges Feature, aber die Entwickler verweigern es aus Prinzip

Fans von Path of Exile 2 fordern wichtiges Feature, aber die Entwickler verweigern es aus Prinzip

In Path of Exile 2 sind viele Spieler von einem fehlenden Feature zunehmend genervt. Die Entwickler verweigern es jedoch wohl weiter aus Prinzip.

Um welches Feature geht es? Seit Veröffentlichung des Spiels im Early Access am 06. Dezember 2024 war der Handel in PoE2 immer wieder Thema in der Community. Immer mehr Spieler beklagen sich über die schlechte Umsetzung des Handels im Spiel.

Als Lösung fordern viele ein Auktionshaus, das dabei helfen soll, den Handel sicherer und effizienter zu gestalten, die Entwickler scheinen diesen Schritt aber nicht gehen zu wollen.

Die Entwickler haben in einem Video verraten, wie die Bosse des ARPGs entstehen:

Streitpunkt Handel

Was nervt die Spieler am Handel? Um in Path of Exile 2 zu handeln, können die Spieler nicht wie in anderen MMOs auf ein Auktionshaus zurückgreifen. Stattdessen stellen die Entwickler eine eigene Website zur Verfügung, die die Angebote der Community bündelt. Dort können Spieler wie in einem Auktionshaus nach Gegenständen suchen und filtern, jedoch gibt es dort keine direkte Kaufmöglichkeit.

Um ein Item zu erwerben, müssen Spieler über Ingame-Chat mit den Verkäufern chatten und sich lokal treffen, um einen Tauschhandel zu vollziehen. Dabei lauern auch viele Betrüger auf ahnungslose Spieler, um sie um ihre Items zu bringen.

Nicht nur die Betrüger, sondern auch die vielen Spieler, die nie antworten und der zusätzliche Schritt über eine externe Website stört die Nutzer. Als MeinMMO-Autor Cedric Holmeier das Handelssystem im Dezember kritisiert, ist die Meinung aus der Community recht eindeutig.

  • Kozrek schreibt dort zum Beispiel (via MeinMMO): „Jo, ich werde nie über dieses System handeln, da ist, dem Beschiss Tür und Tor geöffnet. Anständiges richtiges AH rein und gut. Und nicht so ein Mittelalter System geht gar nicht.“
  • Auch Amizaras ist dieser Meinung (via MeinMMO): „Ehrlich gesagt, kann ich gar nicht fassen, was ich hier lese. Externe Website? Warten, bis der Spieler online ist? Lachhaft. Ich habe schon ein paar einzigartige Items gesammelt, aber die werden wohl in meiner Truhe verstauben. Ich hoffe, sie bringen noch eine AH, sonst bin ich raus beim Handel.“
  • Und Naix sieht es ähnlich (via MeinMMO): „Da werd’ ich auch wie in PoE1 ausm Handel raus sein. Meine es gibt doch auch ein Währungsmarkt der hat’s ins Spiel geschafft, wieso denn nicht auch für Equip? Nicht nur das es so umständlich ist über die Seite, nein man muss immer warten bis der Spieler on ist, und man muss noch aufpassen das man nicht übern Tisch gezogen wird. […]“

Das Auktionshaus soll die Probleme lösen

Wie soll das Auktionshaus helfen? Nicht nur MeinMMO-Autor Cedric Holmeier fordert ein Auktionshaus. Inzwischen gibt es einen großen Teil innerhalb der PoE2-Community auf Reddit, die diese Forderung teilen. Für sie wäre das Auktionshaus die Lösung für gleich mehrere Probleme.

Zum einen würde es vor Betrügern schützen, da viele der Betrugsmaschen über den Chat oder das Handelsfenster laufen. Zum anderen könnten Spieler ihre Items jederzeit verkaufen und müssten dafür ihre Karte nicht unterbrechen. Außerdem wäre das Problem der nicht antworteten Spieler gelöst. Doch die Entwickler scheinen das nicht zu wollen.

Wieso sind die Entwickler dagegen? Jedes Mal, wenn ein neuer Beitrag auf Reddit entsteht, in dem die Spieler gut begründet ein Auktionshaus fordern, meldet sich auch eine Gegenseite. Diese bezieht sich häufig auf das Handelsmanifest der Entwickler. Das Handelsmanifest ist ein Post der Entwickler (via pathofexile.com) aus dem Jahre 2017, in dem sie ihre Philosophie hinter dem Handelssystem von Path of Exile erklären.

Die Entwickler schreiben darin, dass einfacherer Handel zu weniger Motivation bei der Charakter-Verbesserung führen würde, weil man statt Upgrades von Monstern und Bossen zu erhalten, einfach versuchen würde, sich direkt das beste Item für den eigenen Build zu erkaufen.

Obendrein müssten die Drop-Raten gesenkt werden, damit Spieler den Markt nicht so sehr mit Items fluten, was den Gamern, die nicht handeln, das ARPG verderben könnte.

Außerdem würden viele Spieler niemals tauschen, weshalb sie bei einem stärkeren Fokus auf solch ein System stark benachteiligt wären. Zudem könnte ein Auktionshaus schnell von Bots erobert werden, die die Preise bestimmen.

Für die Entwickler ist klar, dass einfacherer Handel den Kernaspekt des Grinds und der Erkundung von Path of Exile ersetzten würde, was nicht in ihrem Interesse ist.

Ist ein Auktionshaus also ausgeschlossen? Nein, denn das Handelsmanifest der Entwickler stammt noch aus Path of Exile (1) aus dem Jahre 2017. Zwar haben die Entwickler sich in PoE2 nicht für ein Auktionshaus entschieden, ausgeschlossen haben sie es jedoch auch noch nicht.

Der Wunsch der Community nach einfacheren Handel stammt wohl auch von den vielen neuen Spielern, die der Nachfolger für sich gewinnen konnte. Ob die Entwickler sich irgendwann doch hinreisen lassen, um den Handel neu zu gestalten, ist noch offen. Ein Spieler hatte eigentlich richtig Glück und hätte viel Zeit beim Handeln verbringen müssen, doch dann platzte sein Traum: Spieler findet das lukrativste Item in Path of Exile 2, doch vor dem Looten platzt der Traum

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marlon0871
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marlon0871

Es wird kein Auktionshaus geben, Punkt. GGG hat mehrmals betont, wie wichtig die “Friction” beim Handeln sei und dass diese gewollt sei; dabei geht es teils um den sozialen Aspekt und teils darum, dass es nicht zu einfach und gemütlich sein soll, sich das beste Gear für sein Level zu “erkaufen”. Wenn ein Spieler durchgehend Zugriff auf das Auktionshaus hätte, würden sich 99% der Spieler bei erster Gelegenheit neues Equipment kaufen, wenn sie nicht weiter kommen; niemand würde mehr nach mehrmaligen Versuchen an Bossen zurück in andere Zonen gehen um Level und Items zu grinden, sondern immer den einfachen Weg gehen. Das würde mindestens die gesamte Kampagne zu einen kompletten Steamroll machen; und das, obwohl sich die meisten Spieler für POE2 eine “Challenge” wünschen (sei es auch nur im Early Game umzusetzen).

Dazu kommt der soziale Aspekt, GGG möchte, dass sich Personen zum Handeln treffen müssen, ihren Hideout mit teuren Cosmetics besuchen müssen und zudem die ggfs. teuren Cosmetics des Gegenübers bestaunen könne, umso Käufe anzukurbeln. Ich würde behaupten, dass sich viele Spieler, die immens viel Geld für MTX ausgeben, aufgrund dieser Änderungen, die beim Aktionshaus umgesetzt werden müssten, weniger MTX kaufen würden; genauso andersherum: Durch das fehlende Traden vor Ort sehen Spieler nicht die “Möglichkeiten” an MTX, die zum Kauf zur Verfügung stehen und sind in Folge dessen nicht geneigt, andere MTX zu kaufen, da sie das Potential für diese nie oder selten vor sich sehen. Am Ende darf man nicht vergessen, dass ein Gacha-Riese wie Tencent mit an diesem Studio beteiligt ist und dies, zumindest laut GGG, definitiv einen Umsatzverlust bedeuten würde. WENN GGG jemals etwas am Trading-System ändern sollte, dann wird dieses vllt. mit Playershops umgesetzt: Das heißt, Trader können in ihren Hideouts einen “Shop” einrichten, dort zu einem festen Preis Items anbieten, die dann auch in Abwesenheit des Traders vom Käufer erworben werden können; eine andere Möglichkeit sehe ich für GGG nicht, das System ohne weiteres umzusetzen, wenn sie an ihrem, für mich verständlichen Standpunkt, festhalten wollen.

Compadre

Wenn ein Spieler durchgehend Zugriff auf das Auktionshaus hätte, würden sich 99% der Spieler bei erster Gelegenheit neues Equipment kaufen, wenn sie nicht weiter kommen

Machen sie doch aktuell auch? Nur dass sie sich durch ein unfassbar schlechtes Trading System aus 2002 quälen müssen. Aber egal wie schlecht das Trading System auch momentan ist, es ist alles besser als SSF und genau das ist das größte Problem dabei. Niemand hätte ein Problem damit, wäre Trading umständlich, wenn man nicht darauf angewiesen wäre. Aber aktuell ist es so: Du tradest während der Kampagne bereits, weil nur Scheiße dropt und nicht mal zu deinem Build passt und du sowieso Currency nicht für Crafting verschwenden möchtest. Im Endgame läuft es genau so weiter. Und solange sie das nicht hinbekommen, ist es maximal bescheuert, das Trading so umständlich zu machen.

niemand würde mehr nach mehrmaligen Versuchen an Bossen zurück in andere Zonen gehen um Level und Items zu grinden, sondern immer den einfachen Weg gehen.

Wie gesagt, ist jetzt schon so. Die “Schwierigkeit” der Kampagne darf ja bitte nicht darin liegen, sich durch ein umständliches Trading System zu quälen. Oder willst du das damit sagen?

Dazu kommt der soziale Aspekt, GGG möchte, dass sich Personen zum Handeln treffen müssen, ihren Hideout mit teuren Cosmetics besuchen müssen und zudem die ggfs. teuren Cosmetics des Gegenübers bestaunen könne

Geiles Argument. Andere Spiele würden damit geflamt werden, Spielmechaniken beabsichtigt umständlich zu gestalten, um den Echtgeldshop zu promoten. Unabhängig davon macht dieser soziale Aspekt andere Spieler besuchen zu müssen immer dann ganz besonders viel Bock, wenn man mit einem Spieler eines asiatischen Servers tradet und man sich bei der allgemein schlechten Server Performance noch mit 12 FPS durch einen fremden Hideout bewegt. Aber ja, die Cosmetics sehen mit 12 FPS besonders geil aus.

Ich verstehe deinen Kommentar genau so wenig wie den Entwickler. Für mich ist die Sache klar: Entweder bringe ich ein Trading System, dann bringe ich ein anständiges System oder lasse ich es einfach bleiben, wenn ich nicht will, dass die Spieler traden. So wie es aktuell ist, gepaart mit der aktuell schlechten SSF Lootgestaltung, ist es eine mittlere Katastrophe.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Compadre
marlon0871

Ich glaube nicht, dass die meisten Spieler bereits in der Kampagne Traden, um gewisse Roadblocks wie Bosse zu meistern; ich persönlich kenne viele Leute, gerade komplette Neueinsteiger, die sich lediglich durch Grinden von Leveln und Equip durch die Kampagne arbeiten, da das Tradesystem zu “anstrengend” ist. Wenn diese Personen nun Zugang zum Auktionshaus haben, müsste GGG direkt die gesamte Kampagne an das Powerlevel von Charakteren anpassen, die perfektes Gear haben, was zur Zeit, seien wir mal ehrlich, nicht der Fall ist. Die Kampagne ist all in all nicht schwer, als Noob im ersten Durchlauf vllt. etwas holprig aber mehr nicht. Wenn der Content dann an ein Powerlevel angepasst wird, welches durch einen zu einfachen Weg des Gear-Kaufens entsteht, bekommen all die Probleme, die das Spiel entweder zum ersten Mal spielen und noch schneller demotiviert werden als sonst oder Personen, die das Auktionshaus oder Traden schlichtweg nicht im Early-Game nutzen wollen, um den Content nicht relativieren.

Du tradest während der Kampagne bereits, weil nur Scheiße dropt und nicht mal zu deinem Build passt und du sowieso Currency nicht für Crafting verschwenden möchtest.

Und das würde durch das Auktionshaus verbessert werden? Dadurch, dass ich viel einfacher Zugang zu Items habe, kaufe ich diese doch noch eher mit Currency, statt diese, wie eig. gewollt, fürs craften zu verwenden. Leute, die sich dann eher denken, dass Trading nicht convenient genug ist, nutzen ihre Currency dann viel wahrscheinlicher auf Items, da dies dann ohnehin der einzige Nutzen von Currency ist.

Geiles Argument. Andere Spiele würden damit geflamt werden, Spielmechaniken beabsichtigt umständlich zu gestalten, um den Echtgeldshop zu promoten.

Du darfst nicht vergessen: Das Spiel ist eig. F2P, stellt jedes AAA ARPG in den Schatten und bietet fast 0 P2W abgesehen von Stashtabs an. An irgendeiner Stelle muss ein großer Incentive für MTX gesetzt werden und Whales, die wahrscheinlich der Großteil der Spender sind, werden durch solche Systeme beeinflusst.

Unabhängig davon macht dieser soziale Aspekt andere Spieler besuchen zu müssen immer dann ganz besonders viel Bock, wenn man mit einem Spieler eines asiatischen Servers tradet und man sich bei der allgemein schlechten Server Performance noch mit 12 FPS durch einen fremden Hideout bewegt. Aber ja, die Cosmetics sehen mit 12 FPS besonders geil aus.

Das kann ich natürlich voll verstehen, jedoch ist mir das damals in poe1 nie passiert, ich würde es also einfach auf den early access schieben, dass Lags und Framedrops hier noch an Stellen auftauchen, an denen man es nicht vermutet, wenn man es direkt mit dem Vorgänger vergleicht.

Für mich ist die Sache klar: Entweder bringe ich ein Trading System, dann bringe ich ein anständiges System oder lasse ich es einfach bleiben, wenn ich nicht will, dass die Spieler traden.

Ich verstehe die Obession hinter diesem Traden nicht, das Spiel ist grundsätzlich nicht darum gebalanced, sofort ohne effort das beste Gear zu haben, sondern sich an dieses langsam mit verschiedenen Map-Tiers anzunähern. Man würde sofort, ohne zu zögern, seine Currency dafür verwenden, sich das beste Gear für seinen Charakter zu kaufen, ohne jene Orbs o.ä. jemals fürs craften zu nutzen; ein ganzes System des Spielens würde von jetzt auf gleich fast wegfallen.
Die SSF Experience ist vollkommen vertretbar, sofern man gewillt ist, dort Zeit hineinzustecken. POE1 war nie ein Spiel, welches man abends für eine halbe Stunde spielen konnte um Progress zu machen und ich denke auch, dass POE2 keines wird. POE ist kein “casual” grinding game wie Diablo o.ä., es war schon immer ein Spiel, in welches Zeit und Gedanken hineingesteckt werden musste. POE2 bietet schon jetzt schon einige Möglichkeiten sich innerhalb der Kampagne und auch danach geartechnisch weiterzuarbeiten, seien es die Vendor, die nach jedem Level-Up refresehen oder auch die die besseren Drops von Currency (abgesehen von Divine), mit denen man sein Gear on the fly anpassen kann.

Im Lategame verstehe ich dein Argument schon etwas eher, aber selbst dort kann ich den Standpunkt von GGG vollkommen verstehen: Ein Auktionshaus würde dem Spiel mehr schaden als es gut tuen würde; ich persönlich trade nicht besonders viel, aber mir würde der Aspekt der sozialen Interaktion sehr fehlen, da ich dadurch bereits sehr nette Leute kennengelernt habe und schöne Hideouts gesehen habe. Nenn es vllt. altmodisch, aber dieses System mit Ecken und Kanten hat für mich Charme, der einfach zu Path of Exile passt.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von marlon0871
Compadre

Ich glaube nicht, dass die meisten Spieler bereits in der Kampagne Traden, um gewisse Roadblocks wie Bosse zu meistern

Es geht nicht um den prozentuellen Anteil. Es geht darum, dass das the way to go ist, seinen Char entspannt und schnell durch die Kampagne zu bringen. Und das ist einfach Gift für die Lootmechanik wenn Trading immer besser ist als selber Looten und Craften.

gerade komplette Neueinsteiger, die sich lediglich durch Grinden von Leveln und Equip durch die Kampagne arbeiten, da das Tradesystem zu “anstrengend” ist.

Also nochmal konkret die Frage: Willst du wirklich sagen, die Schwierigkeit und die Anstrengung in der Kampagne soll darin liegen, ein umständlliches Trading System zu bedienen?

Und das würde durch das Auktionshaus verbessert werden? Dadurch, dass ich viel einfacher Zugang zu Items habe, kaufe ich diese doch noch eher mit Currency, statt diese, wie eig. gewollt, fürs craften zu verwenden.

Was durch ein Auktionshaus verbessert werden würde? Habe ich doch deutlich geschrieben. Wenn Trading so wichtig ist um an gutes Gear zu kommen, dann implementiere das Trading anständig. Und nochmal, nein ich sage nicht, dass man sich alles ertraden soll. Ich habe ja geschrieben, dass sie eigentlich viel eher den Loot überarbeiten müssten, damit Trading eben nicht so wichtig ist. Aber so wie es aktuell ist, ist Trading META und dann muss das auch anständig im Spiel sein.

ich würde es also einfach auf den early access schieben, dass Lags und Framedrops hier noch an Stellen auftauchen

Ich hoffe es auch. Die Serverperformance ist nach dem Loot- und Tradingsystem mein zweiter großer Kritikpunkt. Ich hoffe auch, dass sich da mit dem angekündigten Update was tun wird.

Ich verstehe die Obession hinter diesem Traden nicht, das Spiel ist grundsätzlich nicht darum gebalanced, sofort ohne effort das beste Gear zu haben, sondern sich an dieses langsam mit verschiedenen Map-Tiers anzunähern.

Volle Zustimmung. Also, dann wirf das Trading halt gleich ganz raus und lass alle Self Found spielen oder nur Loot handeln, den man mit seinen Teammates gefunden hat. So wie es aktuell ist, ist Trading zu mächtig und es darf kein Argument sein, dass man sagt “hmm okay, Trading ist zu mächtig, dann machen wir es maximal umständlich, damit die Anfänger erst gar keinen Bock haben zu Traden”. Das ist doch Scheiße so. So wird das Gap in PoE noch größer als es eh schon ist und nochmal: Die Schwierigkeit im Gap darf ja bitte nicht darin liegen, ein umständliches Tool zu benutzen.

Im Lategame verstehe ich dein Argument schon etwas eher, aber selbst dort kann ich den Standpunkt von GGG vollkommen verstehen: Ein Auktionshaus würde dem Spiel mehr schaden als es gut tuen würde

Wie gesagt, das dreht sich hier. Wenn Trading dem Spiel schadet, dann wirf es raus und knüpf es an keine auf den Sack gehenden Mechaniken.

Landskron

Ein AH in so einem komplexen Spiel ist ein Muss. Ohne wenn und aber. Ich hab es erstmal aufgehört und lass ggg erstmal in ruhe das Spiel verbessern. LE als indie Studio hat es geschafft und die beiden platzhirsche sind bockig wie kleine Kinder.

Taschentuch

Ich verstehe nicht wo das Problem ist. Immerhin gibt es bei PoE von offizieller Seite eine Möchlichkeit zu handeln. Beim (angeblichen) Klassenprimus vom Eissturm gibt es ja nichtmal das, da heult aber niemand ständig drüber rum.

Kozrek

Ich hab nun schon mehrfach Items erhandeln wollen. Um einen bestimmten Unquie Helm zu bekommen mußte ich über 30-40 Leute anschreiben, ehe mal endlich einer geantwortet hat. Jedes mal war das Item vor max. 5 Min reingestellt worden und der Verkäufer war online. Das ist ein Witz stundenlang Leute anschreiben, in der Zeit hätte man zig Level weiter sein können…

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Kozrek
Greenbeast

Wieso anschreiben? Über die Handelsseite klickt man auf den Button und der Seller wird automatisch mit den richtigen Infos angeschrieben.

Compadre

Ja und der Button löst eine Ingame Nachricht aus. Das ist einfach maximal unnötig, denn das führt genau zu dem, was @Kozrek schreibt. Die Leute stellen Items ein und gucken halt mal, wie viele sich in den ersten Minuten melden, lassen die Nachrichten unbeantwortet und stellen das Gear teurer ein. Und ja, da ist man dann teilweise sehr lange damit beschäftigt, über den “Button” endlich mal jemanden zu finden, der auch ernsthafte Absichten hat, das Gear zum eingestellten Preis zu verkaufen. Am besten einfach gleich ein teureres Angebot aussuchen, bevor man wirklich stundenlang jemanden mit einem Unique hinterher rennt.

Kann ich so auch nur bestätigen. Ich trade mittlerweile gar keine Items mehr, die in unter einer Stunde eingestellt wurden, weil die eh nur zum Pricecheck drin sind.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Compadre
Osiris80

War nett für 4 Wochen aber das wars dann auch schon.

Kein Auktionshaus = Kein PoE 2
Ganz einfach

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von pinklady
Caliino

Das ist doch schon lange ein altes “Statement” und gestern hat Jonathan nochmal gesagt dass sie das ganze weiter beobachten und (noch) nichts diesbezüglich ankündigen können/wollen.

Ebenso gibt es schon ein “AH” für die Währung und sie halten sich offen das ganze auszubauen. Ein striktes Ablehnen seitens GGG ist also schon lange eine Falschaussage.

Compadre

Warum muss man dafür noch immer weiteres Feedback sammeln? Was hat man aus dem Feedback der letzten Jahre in PoE 1 gemacht? Ich dachte, GGG ist DER Entwickler, der mehr auf seine Community achtet? Die Punkte sind seit Jahren aus PoE 1 bekannt und werden seite Jahren kritisiert. Nun kommt der Nachfolger und man bringt genau den gleichen Murks. Was genau muss jetzt noch passieren, um etwas ankündigen oder ändern zu wollen? Der Release von PoE 3?

Die müssen da handeln bis zum finalen Release. Entweder muss der Loot überarbeitet werden, damit man anständig SSF spielen kann oder muss der Handel überarbeitet werden. Aussitzen und auf Feedback oder auf besseres Wetter zu warten wird krachen. Tut es ja jetzt schon.

Ich bin da aber sehr optimistisch, dass sich da demnächst was tun wird. Der Kritikpunkt ist einfach zu groß und zu berechtigt, um den weiter aussitzen zu können.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Compadre
Rage3k2

Ich muss ehrlich sagen ich bin froh dass es über die Handelsseite gemacht wird. Wenn ich was suche mit 6 bestimmten Werten drauf. Kann ich die auf dem Handy eintippen und suchen. Ich bin Konsolen Spieler. Wenn ich mir vorstelle ich suche über die Konsole ein item mit 6 Werten und muss alles mit kontroller eingeben Sitz ich da ja schon ne halbe stunde nur alleine um alles zu schreiben..

skargrin

Ich spiele nur SSF und auch in Diablo & Co. lasse ich Trading sein. Aber die betagten Begründungen sind völlig an den Haaren herbeigezogen, ich würde mir für die Trader ein sicheres System im besten Fall innerhalb des Clients wünschen, auch wenn ich es selbst nicht nutze. Aber dieses mühselige Webportal und den Handel dann umständlich online/ingame über die Bühne zu bringen, glaub da kann man es besser ganz sein lassen…

Arestris

Ich kann den Entwicklerstandpunkt nicht nachvollziehen. Auch jetzt gibt es ja schon ein System, nur halt ein sehr umständliches. Stimmt, aktuell handeln die meisten Bots nicht selber, da sind sie trotzdem und bestimmen den Markt! Dass die Items inzwischen, selbst Schrott, im Handel massiv teuer sind, liegt nicht zuletzt daran, dass ich einen jeden Orb für ein paar Euro im Hunderterpack (order mehr) bekomme. 200 Exalted bekommt man schon für 7,xx€ oder direkt 1000 halt schon für um die 20,-€.

Compadre

Sollte dem wirklich so sein, checke ich den Standpunkt des Entwicklers gar nicht. Man kann das Problem von zwei Seiten lösen: Entweder man bringt ein solches Auktionshaus oder ähnliche automatisierte ingame Händler (geht doch bei der Currency auch) oder man macht den Loot weniger beschissen, damit der Handel lediglich optional ist. So wie es aktuell aber ist, benötigst du unrealistisches Lootglück oder bist du im Endgame schnell an dem Punkt, an dem du einfach nichts mehr bekommst, was dir weiterhilft. Und das ist Gift für die Motivation in einem Lootgrinder. Ich persönlich habe kein Problem damit, auch zu traden, um die letzten Prozentpünktchen aus meinem Char zu holen, aber wenn ich bereits auf Level 70 von 100 darauf angewiesen bin, dann braucht es andere Lösungen als andere Leute anzuschreiben und zu hoffen, dass sie die Handelsanfrage akzeptieren.

Noch dazu torpedierst du damit das Crafting. Bei jeder eingesetzten erhabenen Sphäre denkst du dir “bevor ich mit der jetzt crafte, kaufe ich mir lieber Loot, dann habe ich auch schon kein Risiko, dass ich beim Craften Misserfolg habe”. Bei den göttlichen Sphären noch viel extremer. Dann kann ich das Crafting auch draußen lassen, wenn die Crafting Mats derart entscheidend für das wichtige Trading sind.

Das ganze Loot + Crafting + Trading Thema ist auf den verschiedensten Kanälen der mit Abstand größte Kritikpunkt am Spiel. Wenn sie das wirklich so lassen bis zum finalen Release, dann wirds wohl krachen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Compadre
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