Darum ist die neue Erweiterung des MMORPG Neverwinter so umstritten

Das große Undermountain-Update ist für das MMORPG Neverwinter erscheinen. Die vielen Änderungen am Gameplay haben schon zu heftigen Diskussionen geführt.

Was bringt das Update? Modul 16: Undermountain führt nicht nur eine neue Kampagne ins MMORPG ein, es bringt auch größere Änderungen mit sich.

  • Erkundet das riesige Dungeon des Unterbergs, wo ihr auf den wahnsinnigen Magier Halaster Blackcloak trefft.
  • Expeditionen mit wiederholbaren Quests.
  • Eine Überarbeitung der Klassen, Talente, Kräfte, Segen und mehr.
  • Die Belohnungen wurden überarbeitet.
  • Das Gefährtensystem erhielt eine Umgestaltung.
  • Drei wöchentliche Quests für das Endgame.
  • Levelcap wurde auf 80 angehoben.
Neverwinter Undermountain Monster
Im Unterberg-Dungeon von Neverwinter erwarten euch gefährliche Monster.

Ein umstrittenes Update

Ab wann ist Undermountain spielbar? Für PC könnt ihr euch jetzt in die Abenteuer stürzen. Auf PlayStation 4 und Xbox One geht es am 11. Juni los.

Warum ist das Update so umstritten? Die Änderungen an den Klassen, Talenten und Kräften stellen einen großen Eingriff in das zugrunde liegende Spielsystem dar.

Es handelt sich um so tiefgreifende Änderungen, dass sich Neverwinter laut einigen Fans spürbar anders spielt. Einige Anpassungen sind so gestaltet, dass für Veteranen die Komplexität fehlt.

Es stand schon während der Testphase die Befürchtung im Raum, dass Undermountain das MMORPG „zerstören“ könnte.

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Was sind die größten Kritikpunkte? Die Community des Spiels diskutiert schon heftig auf Reddit über die Änderungen. Bereits die Testversion rief viel Kritik hervor. Dies ist nun bei der Releasefassung von Undermountain nicht anders.

  • Das Scaling: Hochstufigen Spielern ist es jetzt nicht mehr möglich, in leichten Gebieten zu „farmen“. Der Schwierigkeitsgrad wird automatisch an das Level angepasst. Egal, wie stark man ist, selbst schwächere Gegner stellen immer eine Herausforderung dar.
  • Builds spielen kaum noch eine Rolle: Im Grunde hat jede Klasse dieselbe Chance, daher ist es nun mehr oder weniger egal, was man spielt.
  • Cooldowns dauern zu lange: Wenn man 30 Sekunden auf den Cooldown der Kräfte warten muss, führt dies zu einem zähflüssigen Gameplay.
  • Heilung: Ständiges Heilen der Gruppe ist nötig und Buffs wurden abgeschafft, wodurch Heiler kaum noch etwas anderes tun, als zu heilen. Für Solo-Spieler wird es deutlich schwerer, ohne Heiler voranzukommen.

Fans sind gespaltener Meinung

Wie reagieren die Fans auf das neue Update? Es hagelt Kritik. Und das schon seit der Testphase. Die Spieler sind nicht nur enttäuscht von den Änderungen, die das gesamte Spiel umkrempeln, sondern vor allem davon, dass die Entwickler nicht auf das Feedback eingehen.

EtherealEtiquette schreibt auf Reddit: „Nach Feedback zu fragen, dann aber nicht darauf zu hören, zeigt eine fehlende Transparenz. Damit verspielt man sich das Vertrauen und das bekommt man nicht so leicht zurück!“

Es gibt aber auch positive Stimmen, welche die Änderungen verteidigen. Laut einigen Spielern war das Update nötig, da Neverwinter schon sechs Jahre auf dem Buckel hat und gerade für Neueinsteiger attraktiver und moderner werden musste.

kellemaniac meint im offiziellen Forum: „Der wichtigste Punkt ist und bleibt, dass ein 6 Jahre altes Spiel eine komplette Aufarbeitung erhält, was besser ist als minimale Contentüberarbeitungen oder langweilige Re-Occuring Events. Ich bin absolut zufrieden mit den Änderungen.“

Neverwinter hat sich mit dem neuen Update „Undermountain“ gewandelt. Die Zeit wird nun zeigen, ob dies zum Besten des MMORPGs war.

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Quelle(n): Reddit
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