Neverwinter im Test: Lohnt sich der MMORPG-Klassiker noch 2019?

Das MMORPG Neverwinter (PC, PS4, Xbox One) feiert bald seinen sechsten Geburtstag. Zeit, mal zu schauen, ob das kostenlose Onlinespiel auch 2019 noch Spaß macht. Viele Abenteuermodule haben die Story und die Spielwelt stark erweitert, doch der Zahn der Zeit nagt auch am D&D-Klassiker. Wir testen Neverwinter in unserem Mein-MMO-Review.

Der Test wurde am 5.2.2019 grundlegend überarbeitet.

Das bietet Neverwinter

Was ist Neverwinter? Das MMORPG Neverwinter versetzt euch in die Forgotten Realms, die klassische D&D-Fantasywelt schlechthin. Der Fokus liegt auf Story und Quests sowie dem Erkunden von großen Spielgebieten. Zudem bietet das Spiel eine Besonderheit: Über den Foundry-Editor ist es möglich, selbst Abenteuer zu erschaffen, die andere Spieler dann erleben können. Neverwinter ist auf PC, Playstation 4 und Xbox One spielbar.

  • Quests: Neverwinter bietet eine Vielzahl von Quests, welche euch durch zahlreiche Gebiete führen. Die Quests erzählen eine fortlaufende Geschichte, die stetig erweitert wird und in welcher ihr die Forgotten Realms näher kennenlernt.
  • Dungeons & Dragons Spielgefühl: Neverwinter erschafft eine Atmosphäre, als würde man gemeinsam mit Freunden bei einer spannenden Runde Pen & Paper D&D zusammensitzen und im Team Abenteuer erleben.
  • Sehr gutes Gruppenspiel: Die Klassen sind gut ausbalanciert und bieten die Möglichkeit, gut in Gruppen zu funktionieren. Daher macht vor allem das Spielen in einer gut aufeinander abgestimmten Party richtig viel Spaß.
    Neverwinter_PS4
  • Stetige Erweiterungen: Im vergangenen November erschien mit The Heart of Fire die inzwischen 15. Erweiterung des MMORPGs. Das Entwicklerteam arbeitet regelmäßig an neuen Inhalten und versorgt die Fans immer wieder mit neuem Content und Geschichten.
  • Dungeons und Instanzen: Zu den Highlights von Neverwinter gehören die großen Dungeons und Gruppeninstanzen. Diese zu meistern und die Bossgegner im Team zu besiegen, beschert mächtige Beute und jede Menge Spaß.
  • Foundry: Neverwinter bietet Spielern die Möglichkeit, mit dem Foundry-Editor selbst Quests zu erstellen. Diese können dann anderen Spielern angeboten werden. Das sorgt für einen stetigen Strom an neuen Abenteuern.

Neverwinter ist einerseits ein Vertreter der klassischen MMORPGs, bietet aber ein Spielgefühl, das sich mehr an D&D-Pen&Paper-Spielabenden orientiert. Die vielen Inhalte sorgen für einen sehr langen Spielspaß.

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So gut ist Neverwinter

Neverwinter ist nicht mehr das jüngste MMORPG. Das merkt man dem Spiel vor allem an der Präsentation an. Allerdings schafft es das Spiel, die leichten Altersschwächen in der Optik durch jede Menge Quests und viele Geschichten wett zu machen. Gerade die Story ist es, welche den Motor des Spiels darstellt.

Neverwinter Test 1

Die Stadt Neverwinter inklusive Umgebung ist immer wieder Angriffsziel von finsteren Mächten. Daher habt ihr als Helden auch alle Hände voll zu tun, euch diesen Bedrohungen zu stellen. Dazu sprecht ihr in den vielen Gebieten mit NPCs, die euch mehr über die aktuelle Situation verraten und euch Aufträge erteilen. Diese Missionen führen euch in abwechslungsreiche Gebiete wie die Kanalisation unterhalb der Stadt, in verwunschene Wälder, tiefe Verliese, das verschneite Eiswindtal und sogar in die Dschungel von Chult, wo gewaltige Dinosaurier auf euch warten. Mit dem Modul „Ravenloft“ stand der Besuch in einer Horror-Dimension an.

Die Quests laufen oft recht ähnlich ab, wodurch man auf Dauer auch etwas die Abwechslung vermisst. Ihr erkundet das Spielgebiet, kämpft dort gegen die Kreaturen und am Ende erwartet euch meist ein Bossgegner, für den ihr euch eine spezielle Taktik ausdenken müsst. Zwischendurch löst ihr hier und da mal ein Schalterrätsel oder sprecht mit einem NPC, der euch weitere Hinweise liefert.

Auch, wenn es den Quests zumindest mit der Zeit an Abwechslung fehlt, hat man immer jede Menge zu tun und die Spannung bleibt aufgrund der taktischen Kämpfe erhalten. Nach jeder Mission hat man das Gefühl, etwas erreicht und es zu etwas gebracht zu haben. Entweder ihr findet coolere Ausrüstung oder ihr steigt auf und könnt neue, mächtigere Skills nutzen. So gewappnet stürzt man sich dann gerne in das nächste Abenteuer.

Aufgrund der Art, wie die Quests aufeinander aufbauen und wie sie auf diese Weise eine epische Geschichte erzählen, bekommt ihr das Gefühl, ein wichtiger Teil der Welt zu sein. Ganz so, als würde man eine Pen & Paper Session von D&D mit guten Freunden spielen. Die Story erlebt man damit häppchenweise mal in größeren und mal in kleineren Stücken, die am Ende aber ein großes Ganzes ergeben, das in Sachen Spaß und Spannung durchaus überzeugt.

Neverwinter Test 2

Die Story schreitet fort und fort …

Neverwinter-Nasen

Bei Neverwinter können sich Fans einfach auf eine stetige Qualität und eine fortschreitende Story verlassen. 15 Erweiterungen sind bereits in den vergangenen fünf Jahren erscheinen, doch das ist noch nicht das Ende.

Die Entwickler wissen ganz genau, was die Fans wollen – und das sind neue Quests, neue Spielgebiete und eine Fortführung der Story. Neverwinter zu spielen ist so, als würde man eine gute Fantasy-Buchreihe lesen, die immer weiter geht. Die Helden erleben immer neue Abenteuer und müssen sich weiteren Herausforderungen stellen. Daher macht es Spaß, bei jedem erschienenen Abenteuermodul wieder in die Welt zurückzukehren und zu schauen, welche Bedrohung als nächstes eingedämmt werden soll.

Dabei leisten die Entwickler auch eine ganz gute Arbeit in der Art, wie die Geschichte erzählt wird. Denn es kann durchaus vorkommen, dass liebgewonnene NPCs im Verlauf einer Handlung sterben … .

Ein unendlicher Strom an neuen Inhalten

Der Hexenmeister in Neverwinter

Ein außergewöhnliches Feature von Neverwinter ist der Foundry-Editor, der allerdings nur für die PC-Version des MMORPGs verfügbar ist.

  • Foundry erlaubt es euch, über einen Editor eigene Missionen zu erstellen. Hierbei könnt ihr euch kreativ austoben und diese Quests dann auch anderen Spielern anbieten
  • Foundry-Quests stellen zusätzliche Inhalte dar, mit der sich die Wartezeit auf offizielle Updates und Erweiterungen überbrücken lässt
  • Es gibt gewisse Regeln, an die ihr euch beim Erstellen von Quests halten müsst. Darunter Einschränkungen bei den Belohnungen, um das System nicht zu missbrauchen
  • Mit den Foundry-Quests kommt ihr an zusätzliche Belohnungen und könnt euren Helden auch außerhalb der regulären Quests verbessern
  • Der Foundry-Editor und damit auch die Foundry-Quests stehen aufgrund von technischen Problemen mit dem Editor nur für die PC-Version zur Verfügung

Die Spielsysteme – klassisch aber wenig modern

Neverwinter spielt sich klassisch. Acht Klassen, eingeteilt in die typischen Muster Tank – Damage Dealer – und Healer zeigen schon, dass Neverwinter keine großen Sprünge macht, um innovativ zu sein. Auch die Kämpfe spielen sich gewohnt und MMO-typisch, mit dem Unterschied, dass aktiv für das Zuschlagen geklickt werden muss. Ihr wählt einen Gegner aus und nutzt dann die „Hotbar“, um eure erlernten Skills einzusetzen.

Neverwinter – Welche ist die beste Klasse?

Euer Held steigt mit der Zeit auf, indem er Monster ausschaltet und Quests erledigt, was ihm Erfahrungspunkte einbringt. Auf diese Weise dürft ihr euch neue Skills auswählen, die euch dann in den schwierigeren Missionen zugute kommen.

Auch die Ausrüstung spielt eine wichtige Rolle, weswegen ihr euch immer auf die Suche nach Loot macht. Crafting ist zwar möglich, stellt aber keinen wirklichen Fokus im MMO dar – auch, wenn das Handwerkssystem vor einiger Zeit grundlegend überarbeitet wurde und deutlich mehr Spaß macht als früher. So sind die Spielsysteme von Neverwinter klassisch, lassen aber ein wenig Innovation vermissen und fühlen sich inzwischen nicht mehr allzu modern an.

Neverwinter

Was ist mit PvP?

PvP ist in Neverwinter auch möglich. Allerdings stellt dies nicht den Kern des MMOs dar und das merkt man einfach auch. PvP spielt im Herrschafts-Modus auf speziellen Maps, auf denen sich zehn Spieler bekämpfen. Das Dungeon Gauntlgrym stellt einen PvP-Endgame-Inhalt dar, in dem sich 40 Spieler bekriegen. Und im Icewind Dale gibt es eine besondere Open-PvP-Zone. Besonders spaßig ist der Stronghold-Modus, in dem sich zwei Gilden untereinander bekriegen, ihre Festungen ausbauen und dann Belagerungen starten.

PvP in Neverwinter kann zwar durchaus Spaß machen und braucht auch spezielle Ausrüstung, dennoch merkt man dem Spiel einfach an, dass der Fokus auf PvE liegt.

Neverwinter war gar nicht als MMORPG geplant und das merkt man. Ursprünglich wollten die Cryptic Studios ein Online-Rollenspiel für kleinere Spielergruppen erschaffen. Doch Publisher Perfect World entschied, dass sie lieber ein MMORPG haben wollten. Daher mussten die Entwickler das Spiel entsprechend anpassen.

Dass Neverwinter nicht von Beginn an als MMO geplant war, bemerkt man an vielen Stellen. Denn die Quests sind auf Koop-Gameplay ausgelegt und die ganze Story fühlt sich mehr wie ein Single-Player-Spiel an, das kooperativ gespielt werden kann. Dies macht die Spielererfahrung von Neverwinter aber auch besonders.

Neverwinter Online Rollenspiel kostenlos

Wie sieht es mit der Langzeitmotivation von Neverwinter aus?

Neverwinter als MMORPG will die Spieler eine lange Zeit binden. Dazu gibt es Endgame-Inhalte, die Foundry und stetige Erweiterungen. Dennoch gibt es gerade in Sachen Langzeitmotivation auch einen Haken. Denn es gibt zwar viel Content, sonderlich abwechslungsreich ist der aber nicht.

neverwinter flussdistrikt 2

Wie viele Stunden Spielspaß? Aufgrund der bisher 15 Erweiterungen stecken alleine in der Story von Neverwinter Hunderte an Stunden Spielspaß. Dieser kann noch deutlich erweitert werden, wenn man die von Spielern mit der Foundry erstellten Quests spielt.

Wie abwechslunsgreich ist das Spiel? Der Abwechslungsreichtum ist ein wenig der Knackpunkt von Neverwinter. Es gibt zwar sehr viel zu tun und viele Quests erzählen auch spannende Geschichten. Die eigentlichen Missionen laufen aber meist sehr ähnlich ab. Man kämpft sich durch ein Gebiet, welches oft den Eindruck eines Schlauchlevels erweckt und tritt hier gegen die immer wieder auftauchenden Gegner an. Am Ende wartet dann ein Boss. Mit der Zeit kann das doch auch etwas eintönig werden.

Was mache ich nach der Story? Nach der Story ist es möglich, sich den Endgame-Inhalten in Form der Stronghold- und Gauntlgrym-Schlachten oder der „Raids“ zu stellen. Allerdings muss man dafür auch PvP mögen. Daneben begebt ihr euch auf die Suche nach seltener Ausrüstung, indem ihr die Bossmonster immer wieder jagt und erledigt Jagd-Quests, die sich täglich wiederholen lassen. Darüber hinaus schaut ihr euch am besten auch die Foundry-Quests anderer Spieler an oder erstellt mit dem Editor vielleicht sogar eigene Missionen.

Gibt es ein Endgame? Es gibt eine Reihe von heftigen „Raid“-Dungeons, die ihr nur in der Gruppe erledigen könnt. Dort stellt ihr euch gefährlichen Monstern wie dem Drachen Tiamat oder dem Demogorgon. Diese Kreaturen zu besiegen, ist nur in einer eingespielten Gruppe möglich und beschert euch epischen Loot. Darüber hinaus warten noch die PvP-Inhalte auf euch. Mit jeder Erweiterung fügen die Entwickler zudem neue Herausforderungen hinzu.

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Was ist mit den Mikrotransaktionen?

Neverwinter bietet als Free2Play-MMORPG natürlich Mikrotransaktionen, über welche die weitere Entwicklung finanziert wird. Der Zen-Markt bietet die Möglichkeit, über die mit Echtgeld kaufbare Ingame-Währung „Zen“ Items wie etwa epische Gefährten oder zusätzliche Inventarslots zu erwerben. Nötig ist das aber nicht. Es sei denn, man verfolgt einen kompetitiven Gedanken und möchte zu den besten Spielern gehören. Dann erkauft man sich gewisse „Vorteile“, mit denen man etwas schneller vorankommt. Als Pay2Win ist dies aber nicht zu sehen.

Neverwinter lässt sich auch ohne Geld komplett „durchspielen“. Und man kann jede Menge Spaß haben, ohne einen Cent ausgeben zu müssen. Hinzu kommt, dass ihr im Spiel auch Astraldiamanten sammelt, mit denen ihr im Auktionhaus so gut wie jedes Item erwerbt. Die Mikrotransaktionen in Neverwinter dienen im Prinzip nur der Bequemlichkeit. In rund fünf Jahren hat der Autor dieses Artikels nicht einen einzigen Cent für Neverwinter ausgegeben und konnte dennoch unzählige Abenteuer erleben und hatte dabei jede Menge Spaß.

Daher sind die Mikrotransaktionen also eine nette Möglichkeit, Zeit zu sparen, zwingend nötig sind sie aber nicht. Hinweise auf Mikrotransaktionen gibt es zwar immer wieder im Spiel, doch diese lassen sich getrost ignorieren.

Ist das Spiel etwas für mich?

Neverwinter lohnt sich für dich, wenn…

  • du in einem MMORPG vor allem Quests erleben möchtest.
  • du den Fokus nicht auf PvP legst, sondern dich nur ab und zu mal mit anderen Spielern messen möchtest.
  • es dir wichtig ist, eine epische Story zu erleben, die auch stetig weitergeführt wird.
  • du ein Fan von Dungeons & Dragons und hier vor allem vom Szenario Forgotten Realms bist.
Die 13 besten Free-to-play-MMORPGs im Vergleich

Ähnliche Spiele: Neverwinter könnte dir gefallen, wenn…

  • dir in The Elder Scrolls Online der Fokus auf die Story zusagt und du gerne viel erkundest.
  • du spannende Bosskämpfe wie in TERA liebst, bei denen du dir gemeinsam im Team mit Freunden kluge Strategien überlegen musst, um zu siegen.
  • du wie in RIFT gerne große Dungeons erkundest, in denen es viel zu entdecken und zu finden gibt.

Schwierigkeitsgrad: Einsteiger und Fortgeschrittene. Der Schwierigkeitsgrad steigt stetig an. Einsteiger fühlen sich nicht überfordert, Veteranen bekommen später aber auch knackige Herausforderungen serviert.

Fazit – Angestaubt, gehört aber noch nicht zum alten Eisen

Fazit & Bewertung
Autor(in)
Ich kehre immer wieder gerne in die Fantasywelt von Neverwinter zurück. Jedes Mal, wenn ein neues Abenteuermodul erscheint, starte ich das Spiel und fühle mich sofort heimisch. Mein geliebter Held bekommt dann wieder etwas zu tun und ich freue mich, die neuen Spielgebiete zu erkunden und zu erfahren, wie die Story weitergeht.

Allerdings lässt der Abwechslungsreichtum doch mit der Zeit zu wünschen übrig. Auf Dauer die immer ähnlich ablaufenden Quests zu erledigen lässt die Motivation schwinden, weswegen zumindest ich immer wieder größere Pausen einlegen muss, um Neverwinter dann wieder „neu“ zu entdecken und wieder zum Spaß zurückzufinden.

Neverwinter lebt einfach von den Quests und der Geschichte, dem PvE. PvP ist zwar ebenfalls möglich, doch es stellt definitiv nicht den Fokus dar. Auch, wenn Neverwinter langsam in die Jahre kommt, hat das Spiel aufgrund der Art, wie es die D&D-Atmosphäre einbringt, noch einige Zeit vor sich.
7
Empfehlenswert Ø Userwertung: 5.7
Grafik und Technik
6
Story
8
Entdeckung
7
Kampf
7
Langzeitmotivation
6
MMO-Anteil
8
Pro
  • Viele Quests
  • Epische Story
  • Stetige Erweiterung
  • Gute Gruppeninhalte
  • Foundry-Editor zum Erstellen eigener Quests
  • Viele PvE-Inhalte
  • Actionreiche, taktische Kämpfe
Contra
  • Wenig Abwechlsung in den Quests
  • PvP nur ein Anhängsel
  • Angestaubte Technik
  • Fühlt sich wenig modern an
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Alles Lüge

Mod 16 hat den größten Teil der Spieler veranlasst das Spiel zu verlassen, jetzt mit Mod 17 ist das Spiel fast ganz Tot, bei den Zufälligen Wartelisten kommt es sehr sehr oft vor das man 1 Std. oder länger warten muss bis endlich etwas passiert.
Jeder Patch der ein Bug fixt bringt 10 neue Bugs ins Spiel.

Mein Fazit :
Geniales Spiel aber die Betreiber ( Cryptic und PWI ) zerstören weiterhin mit jeden Patch das Spiel, so das jetzt alle das Spiel verlassen…
Dazu kommen noch die ganzen Selbstverliebten EGOs die meinen das Neverwinter ein Ego Spiel ist und kein MMO !!!

Lisa Fendt

Vielleicht sollte der Ersteller einfach nächste Woche nochmal einen Test machen. Dann kommt Mod 16, oder wie es im Forum so Treffend beschrieben wurde das ende von Neverwinter. Denn mit Mod 16 zeigt Cryptic worum es wirklich geht. Es ist uns allen ein Rätsel wie man so ein Unfertiges und Verbuggtes Modul raus bringen kann. Sämtliche Klassen werden mal eben so genervt. Erholung und Lebensenzug gibt es nicht mehr, und wer glaubt man könne seinen Charakter noch Individuell aufbauen der wird mit Mod 16 schnell eines besseren belehrt. Denn jetzt sind wir alle gleich in Neverwinter, und werden je nach Gebiet einfach nach unten Skaliert. Leider funktioniert auch das nicht richtig. Ach ja und alle Verzauberungen und Steine bekommen neue Werte. Schön ist das man die Steine Tauschen kann. Schlecht ist das sie nach dem Tausch gebunden sind.

Aj Je

Spiele Neverwinter nun nach einiger Zeit wieder und finde es immer noch ganz gut. Habe wieder von vorne begonnen…wieder mit meinem „unsterblichen“ Pala. Der Char läuft alles alleine und hat bisher noch keine wirkliche Herrausforferung gehabt. PVP nutze ich persöhnlich gar nicht. Den VIP Status möchte ich nicht missen (allein der Schlpssel wegen – die ab und an doch mal was nützliches springen lassen) Wer PVP nicht spielt und einfach nur die Story und dann die Kampagnen abschließen will, muss gar nichts zahlen sondern einfach nur viel Geduld haben. Unbezahlbare Platinscheiben stehts sammeln und verkaufen (ist eine wahre Diamanten-Quelle 😉 ) und dann; Spare, spare, spare….
Mehr Abwechslung wäre aber auch wirklich nett.

Flo Gou

Ich bin nach 2,5 Jahren Black Desert zu Neverwinter zurück gekehrt und Gott froh darüber, so viel Spaß wie ich jetzt am Tag im Gruppenspiel mit Freunden habe hatte ich die letzten 2,5 Jahre zusammen nicht. Man kann in Neverwinter sicherlich eine Menge Geld aus geben aber im Gegensatz zu vielen vielen anderen Spielen ist das was du dafür bekommst sehr Transparent (was einen rießen Unterschied macht). Zudem kommt dazu das man ingame sehr sehr viel Geld machen kann und das auch ohne Echtgeld Einsatz. Es ist schlichtweg falsch das man am Tag nur 100000 Ad machen kann. Es gibt einige Mechanismen mit denen man am Tag auch einfach mal das 5 fache erwirtschaftet.

Ist Neverwinter perfekt? Nein bei weitem nicht aber dazu fehlen den Entwicklern leider auch einfach die benötigten Mittel. Für mich ist es aber trotzallem ein Spiel ohne Konkurrenz.

Ich hoffe das game gibt es noch viel Jahre mehr.

gast

was da fehlt in dem recht positiv gehaltenen artikel ist allerdings ein negativpunkt der grundbestanteil des spiels ist.
umd zwar die sache mit dem aufwerten des chars.
man braucht im späteren spielverlauf eine unmenge an veredelungspunkten um sein equip auf eine brauchbare stufe zu packen das hier schin von pay 2 win reden kann.
eine stufe 14 aufertung kistet mal eben mindesens 1 millionen astraldiamanten, und man braucht mal kuzerhand über ei. Dutzend davon um equiptechnisch zur spitze zu gehören.
im spiel selbst kann man aber nur 100.000 pro tag selbst verdienen im endeffekt.
hinzu kommen noch kosten für mounts und begleiter welche den char verbessern so das man auf endstufe 70 mindestens 200 tage beschäftigt um einen charakter mit endgear zu haben.
zwar lässt sich die zeit durch glücksdrops verkürzen, aber dies ist im nirmallfall nur marginal.
hinzu kommt das man gewisse items selbst aufwerten muss was wiederun einen imensen zeitaufwand und kosten verursacht.
Von level 70 bis endgear, also der punkt an dem man wirklich alle instanzen bis zum ende beschreiten kann ohme großartige probleme zu bekommen sollte also locker ein halbes jah täglichen spielens von rund 3-4 stunden eingerechnet werden.

weiteres problem ist der fortschritt an sich. mit level 70 hat man grob einen gearscore von ca. 2-3000 sofern man nichts dran getan hat oder aber von rund 5000 wenn man von anfang afang an gehaushaltet hat.
die zu dem zeitpunkt anfallende herausforderung um weiter zu kommen beträgt aber dann grob einen vorrausgesetzten gearscore von 7000+ was wiederum eine finanzlage von ca. 2.000.000 ad vorrausetzt, also ca. 20 tage farmen.

was man dem autor zugute halten muss ist die tatsache das er den artikel aus sich eines kenners der grundprinzipen des spiels geschrieben hat und durch seine lange spielzeit diverse probleme nicht hat auf die er als neuer spieler stossen würde.

aber das ist genau der grund warum neverwinter von vielen spielern als p2w angesehen wird. theoretisch ist es möglich an der spitze zu stehen mit einem gearscore von 17.000+ und theoretisch kann man dies auch komplett ohne einen einzigen cent tun.
aber dies erfordert eine unmenge an zeit, welche zusätzlich nich durch die module selbst (addons) und dem dort enthaltenen timegate hinausgezögert wird.

wer damit aber kein problem hat und durchaus in der lage ist 4-12 monate zu brauchen je nach spielzeit um nahezu am endgamecontent anzukommen, der wird durchaus seinen spass im spiel finden.

Flo Gou

Es ist schlicht und einfach falsch das man nur 100.000 Ad am Tag machen kann. du kannst a) durch Items aus Gewölben die du im Ah verkaufst mehr Geld machen und b) kannst du durch Sogenannte Schatzkarten die du in der Gildenfestung für Gildenmale kaufst noch viel mehr Geld machen in dem du diese Materialien sammelst und auch über das AH verkauft.

Peter Breuler

Also ich weis ja nicht ob der Test ernst gemeint ist aber wenn ich das hier lese dann habt ihr eine anderes Spiel getestet. Neverwinter ist mittlerweile Pay2Win in reinform. Die Mods die kommen sind ein Witz, und haben mehr Bugs als alles andere. Ich Spiele das Spiel seit 2013 und fühle mich langsam ein wenig Verarscht. Ich kann mich noch Erinnern wie hart es war die passenden Sachen zu bekommen. Heute kaufst du dir einfach deinen Fertigen Char, und die Kampanien gleich dazu. Dann hast du zwar null Plan vom Spiel, kommst aber in alle Gewölbe. Und Erfahrene Spieler die es leider kaum noch gibt, weil mittlerweile selbst der letzte treue Fan gemerkt hat wo die Reise hingeht darf dann mit genau diesen Typen laufen.Also bitte Testet richtig oder lasst es.

Gerd Schuhmann

Der Test ist ernst gemeint. Aber jemand, der ein MMORPG 5 Jahre spielt und danach kein gutes Haar an ihm lässt, ist ja jetzt nichts Neues.

Wie viele Stunden hast du denn in Neverwinter verbracht und würdest du sagen, dass es sich gelohnt hat?

Wenn du seit 2013 spielst, dann muss dir das Spiel ja irgendwas gegeben haben, oder, wenn du nachts um 1:00 Uhr am Weihnachtsmorgen so einen furchtbar enttäuschten Text schreibst.

Umberto Gecko

Ich habe Neverwinter 6 Monate intensiv gespielt und ich mag den Titel, besonders das Kampfsystem. Bin dann aber ausgestiegen, da es einfach zu teuer wurde. Hab bisher ca. 10 MMOs gespielt und Neverwinter war was die Monetarisierung angeht klar am unverschämtesten. Ich sag nur legendäre Mounts, die nur über Lootboxen mit lächerlicher Dropchance. zu bekommen sind. Ich hab trotz VIP und einem täglichen Schlüssel nicht eins gezogen. Freunde die das Spiel schon Jahre zocken ebenso nicht. Deshalb kannst übers Aktionshaus mal locker 50-100€ für eins hinlegen. Und die Dinger sind nicht kosmetisch, sondern ihre Boni werden im Endgame wichtig. Bei all dem Lob, dass das Spiel ohne Frage in einigen Bereichen verdient, finde ich den Artikel was P2W angeht, auch etwas zu unkritisch.

Flo Gou

Bin jetzt nach 2 Jahren Black Desert und dem Versuch in Bless einen neuen Hafen zu finden wieder zu Neverwinter zurückgekehrt und kann nur sagen: Neverwinter ist und bleibt für mich das einzige wahre Spiel für das ich wirklich eine Lanze brechen kann. Es ist nicht perfekt aber es ist weit besser als alles andere das ich jemals ausprobiert habe.

Tobias Gubler

Neverwinter macht zwar spass, allerdings nervt das rubberbanding ganz schön und das obwohl mein wlan für andere Mmmo ohne probleme reicht. Schade das man die Zonen nicht schon vorher komplett downloaden kann, damit nicht in einer Zone noch Daten Runtergeladen werden müssen.

Boulette

Nennt mich altmodisch, aber Neverwinter suggeriert mir, dass es eher versucht auf „Teufel komm raus“ Pay2Win zu sein als jedes andere Free2Play, das ich jemals spielen durfte.
Drops in den Raids sind dermaßen gering, das man deren Existenz anzweifeln darf.
Oben mitspielen kann man nur, wenn man in die Tasche greift. Prinzipiell habe ich kein Problem damit, ein gutes Free2Play zu unterstützen, aber wenn die eigene Charakter-Entwicklung derart an dieses System gebunden ist, ist das durchaus demotivierend.

Original Gast Chris

ich spiele seid 4 tagen wieder neverwinter weil ich mir bless nicht antun will…. es macht genau so viel spass wie damals, gameplay top und mit den ganzen passiv skill macht es echt laune an seinem char zu basteln.

Keragi

Ich wundere mich das nicht mehr leute denken wie du, wenn man sich die Komentare unter Bless gibt müssten sie alle genau dieses Spiel hier suchen. :/

Ahmbor

Wieso ist im Titel von einen „Klassiker“ die rede?

Erzkanzler

Schöner Artikel… ABER… kein Wort zu den Microtransactions? srsly? Oder hab ich´s überlesen?

Eine Review ohne die zumindest erwähnt zu haben ist mein Neverwinter schon echt ne Leistung. Das Spiel ist da nämlich bei Weitem nicht so vornehm zurückhaltend. Eigentlich wird man an jeder Ecke mit der Nase auf den Shop gestoßen. Es gibt einen VIP-Status-Modell und um Taschenerweiterungen kommt man kaum umhin. Von den unzähligen Lootboxen mal ganz zu schweigen.

Versteht mich nicht falsch, Neverwinter ist trotzdem ein schönes Spiel und ich hab es gern gespielt, man sollte das aber gerad in einer Review schon erwähnt haben…

Man kann die Shopwährung btw. auch gegen Ingame-Währung tauschen und über Quests erspielen, das ist (oder war zu meiner Spielzeit) allerdings mit relativ viel Aufwand verbunden.

Michael Bachert

Finde es auch sehr bescheiden das darüber nichts gesagt wird. Ich wollte es ja schon mal wieder anfangen allerdings nur wenn ich wirklich nichts reinstecken muss außer vllt. mal nen 10er(oder 20er) für ein Mount. Grundsätzlich habe ich auch nichts dagegen öfters mal was reinzuhängen, die spiele müssen ja von iwas leben, aber nur wenn der Shop Fair ist. Kann man dazu vllt mal was sagen?

Erzkanzler

Alle spielbedingten Inhalte sind frei zugänglich, sollte sich das nicht geändert haben. Du musst also letztlich keinen Pfennig investieren, aber es verlangt schon deutliche Willensstärke nicht irgendwann zumindest Taschenplätze, Mounts oder Schlüssel für eine der unzähligen RNG-Lootboxen zu kaufen.

Gerd Schuhmann

Wir werden den noch nachreichen, denke ich. Hab schon mit dem Autor gesprochen – mal gucken, wie wir das trotz Feiertagen hinkriegen.

Erzkanzler

Jetzt quäl den Andreas doch nicht nur weil ich wieder was zu mäkeln gehabt hab 🙂 reicht ja erst einmal dass es in den Kommentaren Erwähnung findet, damit Interessierte zumindest wissen das es Microtransactions gibt.

Leyaa

Jap, kann dir da nur zustimmen. Habe in meiner Neverwinter-Zeit auch nur mit Abo gespielt. Die ganzen Convenience-Boni sind einfach zu attraktiv. 😀 Allerdings muss ich sagen, dass man selbst mit Abo nur bedingt weiterkommt, wenn man nicht ohne Ende grinden will. Allein die Pet-Upgrades brauchen einiges an Premium-Währung.

Was ich sehr schade am spiel fand, ist die Tatsache, dass man im Endgame quasi nur noch Daylies der Module macht, insbesondere als neuer Spieler. Das fand ich schon recht eintönig. War mir auf Dauer zu langweilig. Ansonsten tolles Kampfsystem.

Andreas Bertits

Hallo,
ich habe noch einen Absatz zu den Mikrotransaktionen eingefügt.
Ich hatte die Mikrotransaktionen komplett ausgeblendet, weil ich Neverwinter jetzt schon seit knapp 5 Jahren spiele (mit mal größeren und mal kleineren Unterbrechungen) und bisher noch nicht einen einzigen Cent im Spiel ausgegeben habe. Für mich sind auch die Hinweise auf die Mikrotransaktionen nur noch zu einer Art „Hintergrundrauschen“ geworden, weil man sie einfach nicht braucht.
Die Mikrotransaktionen dienen mMn nur der Bequemlichkeit, es ist nicht nötig, irgendwas zu kaufen.

Boulette

Komischerweise ist das genau der Grund, warum einige Leute aufgehört haben, eben weil man nicht mehr zu den Besten gehören kann, ohne in die Tasche zu greifen.

Andreas Bertits

Das ist etwas, was mich in einem MMORPG noch nie gereizt hat – unter den besten zu sein. Ich spiele immer nach meinem eigenen Rhythmus und genieße die Story, die Quests. Erlebe Abenteuer mit Freunden…

Matze Welsch

Das mag wohl für eine geschlossene PvE Gruppe gelten, aber sobald man das PvP betritt merkt man seinen Stellenwert als reiner F2P Spieler. Man wird regelrecht weggeatmet. Nicht eine gewisse Warnung mitzugeben ist mMn grob fahrlässig, da die Levelphase einen Großteil des Spiels darstellt. Dazu kommt noch der Kampagnengrind, wer das Spiel alleine spielen möchte und in Kürze dazu gehören möchte muss doch schon einige Euronen in die Hand nehmen, besonders wenn man PvP interessiert ist. Allen in allem ist NW immernoch ein gutes Spiel wird hier aber mMn übertrieben positiv dargestellt.

Skyzi

War mir alles zu überladen und deswegen wieder runter gehauen:)

Nookiezilla

Lade es mir gerade runter. Ich hatte es zum release mal für ca. 2 Wochen gespielt und fand es grundsätzlich ziemlich gut. Ich bin momentan eh auf einer übelsten MMORPG Durststrecke ^^“

Bodicore

Ich habe es ein paar mal probiert… Leider fühlte ich mich in der Spielwelt nicht so wiklich wohl.
Die Mechaniken des Spiels sind aber Grundsätzlich super.

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