Die Chua aus WildStar
Entwickler: Carbine Studios | Plattform: PC | Release-Datum: 3. Juni 2014 | Bezahlmodell: / | Status: Offline seit 28. November 2018
Was ist das für ein Volk? An dieser Stelle habe ich auch mit den Asura aus Guild Wars 2, den Lalafell aus Final Fantasy XIV und den Popori aus Tera geliebäugelt. Mit den Gibberlingen hat sich aber schon ein Volk aus knuffigen Knirpshelden in die Liste gemogelt, die überall gute Laune verbreiten und das Karma in jeder Heldengruppe hochhalten.
Die Chua aus WildStar sind zwar ebenfalls klein, aber ein ganz anderes Kaliber. Eher so die Richung diabolisch grinsende Gremlins, weil sie nach Mitternacht gefüttert wurden und jetzt ihre soziopathischen Neigungen ausleben möchten.
Kombiniert wird diese herrlich fiese Ader mit einem brillanten Geist sowie einem perversen Sinn für Humor. Was kann schon passieren, wenn ein Volk Zugriff auf die fortgeschrittenste Technik im Universum und gleichzeitig den Hang zu herzlosen Streichen hat? Keine Ahnung, wie man die Chua nicht mögen kann. Außerdem gibt es bekanntlich keine schlechten Gründe, um WildStar zu erwähnen.
Was muss ich zum Spiel wissen? Am 28. November 2018 sind die Server des MMORPGs von Carbine Studios und NCsoft offline gegangen. Nur etwas mehr als 4 Jahre nach dem Release im Juni 2014. Damit gehört WildStar zu einer kleinen Gruppe von MMORPGs, auf die sich zahlreiche Genre-Fans riesig gefreut hatten und die dann enttäuschten.
Zur Enttäuschung gehört dazu, dass WildStar mit seinen knackigen Raids, dem launigen Kampfsystem, dem tollen Housing sowie dem abgedrehten Humor eigentlich viel zu gut war, um nach nur 4 Jahren auf dem MMO-Friedhof zu landen. Auf der Plattform der Witcher-Entwickler könnt ihr übrigens für ein Comeback des MMORPGs abstimmen: WildStar mit Comeback auf GOG – Spieler voten für diesen Traum, zeigen auf anderes MMORPG, das zurückgekommen ist

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