Auf dieses ikonische Feature verzichtet man im neuen Call of Duty: Modern Warfare

Auf spannende Szenen in Slow-Motion braucht ihr in der Kampagne von Call of Duty: Modern Warfare nicht hoffen. Dafür gibt’s neue Methoden, mit Türen und Rückstoß umzugehen.

Warum gibt es keine Slow-Motion? Bei einem Event hinter verschlossenen Türen zeigte man der Presse erste Szenen aus dem neuen Call of Duty: Modern Warfare. Zur Kampagne erklärte Jacob Minkoff, der Singleplayer Design-Director von Infinity Ward, dass man auf Slow-Motion verzichte.

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Minkoff sagt (via Polygon): „Es wird in der gesamten Kampagne keine Slow-Motion geben. Wir haben uns diese Mechanik schon früh bei der Entwicklung angesehen. Uns ist klar, dass das ikonisch für die Serie ist, aber für uns fühlt es sich abgenutzt an.

Die Serie hat das zu lange gemacht und es gibt nichts Neues, nichts Aufregendes für den Spieler, das wir in so einer Sequenz erreichen könnten.“

Wie war es vorher? Aus älteren Teilen der Call-of-Duty-Serie kennt man die Slow-Mo-Events gut. Man öffnet die Tür zu einem Raum, da stehen mehrere Gegner, die man in Zeitlupe markieren konnte. Das wirds jetzt nicht mehr geben.

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Was bringt Call of Duty Modern Warfare Neues?

So verändern sich die Gebäude: Typischerweise würden Räume in Call of Duty größer sein, als nötig. Flure sind da viel breiter als sie es im echten Leben sein müssten, damit die KI sich dort leichter hindurchbewegen kann.

Diesmal sollen die Skalierungen 1:1 der Umgebung umgesetzt sein, alles sei realistisch. Das wirkt sich auch auf das Gameplay aus, wenn eine Gruppe Soldaten sich kaum noch mit ihrer Ausrüstung im Treppenhaus bewegen kann. In solch engen Szenarien wirken die Bewegungen dann ruhiger.

Modern-Warfare-Team-Ops

Das verändert sich beim Schießen aus Deckung: Weil die Räume plötzlich viel gefüllter sind, schwingt man jetzt nicht einfach seine Waffe durch die Gegend und ballert wild rum. Man muss methodischer an die Kämpfe herangehen.

Dafür hat Infinity Ward ein „Mounting System“ eingebaut. Damit kann man seine Waffe an Objekten wie Wänden und Türrahmen stützen. Sobald Spieler in der Nähe so einer Oberfläche sind, können sie die Funktion nutzen.

Das habe einen großen Einfluss auf den Rückstoß, die Waffe wird dadurch stabiler. „Es gibt viele Spiele, bei denen man die Waffe auf einer horizontalen Oberfläche stützen kann. Aber wir entwickelten das Stützen der Waffe auch für vertikale Oberflächen“, erklärt Minkoff.

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Weitere Neuerungen: Türen könnt ihr jetzt direkt eintreten oder vorsichtig durch sie hindurchsehen. Außerdem können Kugeln bestimmte Materialien durchdringen. Man habe Szenen gesehen, bei denen Spieler durch Wände schossen, um Gegner hinter der Deckung zu erwischen.

Infinity Ward erklärt, dass man vor jeder Mission das Waffenkaliber checken sollte, um perfekt für den Job ausgerüstet zu sein.

Call of Duty Modern Warfare erscheint am 25. Oktober für PS4, Xbox One, und PC (Battle.net).

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