Was er in Heroes of the Storm schrieb, brachte diesen Spieler in den Knast

Für einige Aussagen im Chat von Heroes of the Storm sitzt ein 26-jähriger Spieler nun im Gefängnis. Blizzard hatte die Polizei alarmiert.

In den Chats von MOBAs kann es mitunter heftig zugehen. Beleidigungen sind an der Tagesordnung und auch der eine oder andere „dumme Spruch“ wird gerne mal gedrückt.

Dass unbedachte Äußerungen extrem harte Konsequenzen haben können, zeigt nun ein Fall aus Las Vegas. Dort wurde der Spieler Michael Mickowsky (26) sofort verhaftet, nachdem er in Heroes of the Storm einen Amoklauf angekündigt hatte.

Das hat Mickowsky gesagt: Im Ingame-Chat von Heroes of the Storm kündigte er an, dass er einen Amoklauf an einer Schule begehen will. So sagte er wörtlich:

„Eines Tages, wenn ich genug Geld habe, um mir eine Waffe und Munition zu kaufen, dann werde ich eine Schule in der Nähe hier zusammenschießen. (…) Stellt euch mal vor, wenn ich an eine Grundschule gehen würde. Anstelle einer Hoch- oder Mittelschule, stellt euch das vor. Ich kauf mir eine Waffe und erschieße jeden, den ich treffen kann. Ich streame das dann auf Twitch. (…)

Ich verspreche es, seht mir dabei zu, wie ich den Kopf eines 5-Jährigen mit einer Kaliber-12-Schrotflinte wegpuste.“

So reagierte Blizzard: Kurz nach diesen Ankündigungen kontaktierte Blizzard die entsprechenden Behörden. Über die IP-Adresse konnte Mickowsky dann ausfindig gemacht werden.

Die Polizei konnte bestätigt, dass die Aussagen von seinem Spiel-Account aus getroffen wurden.

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Das geschah bei der Polizei: Im Gespräch mit den Beamten sagte Mickowsky, dass er „übertriebene Aussagen“ getroffen hätte.

Laut der Polizei befinden sich 18 Grundschulen in der Nähe von Mickowskys Wohnort. Die Polizei glaubt, es sei „nur aufgrund mangelnden Geldes bisher nicht zu einem Vorfall mit vielen Opfern gekommen“.

Aktuell befindet sich Mickowsky in Haft und seine Kaution liegt bei 150.000$. Seine erste Anhörung findet in der kommenden Woche statt (25. April).

Als die Polizei die Mutter von Mickowsky informierte, soll die gefragt haben, oh ihr Sohn jemanden verletzt habe.

Ob Mickowsky wirklich vorhatte, die grausamen Pläne in die Tat umzusetzen oder ob es sich dabei nur um sehr unüberlegte und vermeintlich witzige Aussagen handeln sollte, ist noch nicht bekannt.

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Quelle(n): ktnv.com
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