Neue Quest-Karte macht Priester in Hearthstone wieder richtig spannend

Priester bekommen in Hearthstone eine neue Quest. Die macht Priester mit der Erweiterung „Retter von Uldum“ wieder richtig interessant!

Hearthstone startet schon bald mit seiner neuen Erweiterung „Retter von Uldum“. Die Erweiterung bringt insgesamt 135 neue Karten ins Spiel.

In den vergangenen Wochen haben wir immer wieder neue Karten vorgestellt, da Blizzard nach und nach die einzelnen Karten enthüllt. Inzwischen befinden wir uns auf der Zielgeraden, wo Blizzard noch ein paar richtige Highlights rausgehauen hat. Diese wollen wir kurz vorstellen.

Priester werden zu Buff-Monstern in Hearthstone

Priester bekommen die neue Quest „Aktiviert den Obelisken“. Wie alle Quests beginnt diese Karte auf der Hand des Spielers und kann in Zug 1 ausgespielt werden. Die Quest erfordert es von dem Priester, insgesamt 15 Leben wiederherzustellen. Diese Lebenspunkte müssen tatsächlich Heilung verursachen. Das „grundlose“ Heilen von jemandem, der bereits volle Lebenspunkte hat, hilft also nicht.

Also Belohnung winkt die neue Heldenfähigkeit „Auge des Obelisken“. Diese erlaubt es dem Priester, für 2 Mana bei einem Charakter 3 Leben wiederherzustellen. Sollte es sich bei dem Ziel um einen Diener handeln, dann wird diesem zusätzlich ein Buff von +3/+3 verliehen. Das macht selbst aus schwachen Dienern eine richtige Gefahr und erschafft Bedrohungen förmlich aus dem Nichts und am laufenden Band.

Interessant ist aber auch, dass diese Quest vom Gegner in großen Teilen „gekontert“ werden kann. Denn wenn der Gegenspieler dafür sorgt, dass Diener nicht verletzt auf dem Schlachtfeld zurückbleiben, dann wird es für den Priester deutlich schwieriger, diese Quest abzuschließen.

Die Quest dürfte einen ganz neuen Archetyp von Priester hervorbringen, der sich vornehmlich auf das Heilen konzentriert, um seine Diener anschließend zu stärken.

Schurken werden immun, bekommen starke Waffen

Schurken bekommen eine Quest von ähnlichem Kaliber. Der große Basarraub verlangt es von dem Schurken, dass er der eigenen Hand mindestens 4 Karten einer anderen Klasse hinzufügt. Das ist über viele Schurkenkarten möglich und dürfte je nach Deck nur 3 bis 5 Züge dauern, wenn er beim Ziehen der Karten etwas Glück hat.

Als Belohnung winkt die neue Heldenfähigkeit „Uralte Klingen“. Diese geben dem Schurken für 2 Mana eine Waffe mit den Werten 3/2 an die Hand. Das ist jedoch noch nicht alles, denn die Klingen machen den Schurken zusätzlich immun, während er angreift.

Im Klartext bedeutet das, dass Schurken künftig viele Gefahren mithilfe ihrer Waffe beseitigen können, ohne dabei selbst Schaden einstecken zu müssen. In Kombination mit Dienern lassen sich so große Spott-Diener beseitigen, die dann ohne Schwierigkeiten einfach getötet werden können.

In den unterschiedlichen Foren sind sich die Spieler schon jetzt einige, dass die Belohnung ein wenig zu stark ist und geringer ausfallen sollte. Die Quest erscheint so mächtig, dass sie künftig wohl in absolut jedem Schurkendeck vorhanden sein wird. Die schwächliche 1/2-Waffe dauerhaft gegen eine 3/2-Variante mit Immunität auszutauschen, dürfte zu verlockend sein.

Diese schwere Hearthstone-Kombo ist nur etwas für Sadisten

Weitere mächtige Karten

Abgesehen davon hat Blizzard noch ein paar weitere Karten enthüllt, die es ebenfalls in sich haben.

Der legendäre neutrale Diener König Phaoris dürfte bei so manchem Spielern ein langgezogenes „Uff“ hervorbringen. Für 10 Mana bringt er zwar nur Werte von 5/5 auf das Schlachtfeld, kommt aber mit einem äußerst mächtigen Kampfschrei daher. Für jeden Zauber auf der Hand des Spielers ruft König Phaoris einen zufälligen Diener mit den gleichen Kosten herbei. Hat man auf der Hand etwa drei Zauber, je einen für 4 Mana, 7 Mana und 10 Mana, dann beschwört Phaoris einen zufälligen Diener für 4, 7 und 10 Mana. Besonders Magier dürften sich nach dieser Karte wohl die Finger lecken.

Etwas weniger mächtig, aber durchaus spannend ist die neutrale Diener-Karte Bandagierter Golem. Für 7 Mana hat sie Werte von 7/5 und zusätzlich noch den Effekt, am Ende des Zuges ihres Besitzers einen Skarabäus mit den Werten 1/1 und Spott herbeizurufen. Außerdem verfügt der Golen über Wiederkehr, sodass er einmalig mit 1 Lebenspunkt wiederbelebt wird.

Khartuts Beschützer dürfte die perfekte Mischung aus solidem Spott und netter Heilung für den eigenen Helden sein. Für 6 Mana hat er zwar nur Werte von 3/4, verfügt allerdings über Spott und Wiederkehr sowie dem Todesröcheln, bei dem eigenen Helden 3 Leben wiederherzustellen. Das macht insgesamt 6 Heilung aus, da er bei seinem Ableben ja erneut gerufen wird.

Was haltet ihr von diesen neuen Karten? Gefallen sie euch? Oder sind die Quests viel zu stark?

Diese neue Magier-Karte aus Hearthstone werdet ihr hassen lernen
Quelle(n): playhearthstone.com/de-de/
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