H1Z1 soll mit 150 bis 200 Servern in den Early Access gehen

Das Zombie-MMO H1Z1 soll mit 150 bis 200 Servern starten. Über die Servergröße ist noch nichts bekannt.

Der Early Access von H1Z1, am Donnerstag, dem 15. Januar, ist nur noch ungefähr 20 Bond-Filme entfernt, da postet SOE Präsident John Smedley die ersten Server-Zahlen. Man möchte mit ungefähr 150 bis 200 Servern starten, twitterte er.

Und Smedley ergänzte in seiner typischen Art, durchaus mit einem gewissen Hang zur Selbstironie: „Auch die ekligen Schmusebärchen-PvE-Server werden zum Early-Access fertig sein. Ich bin damit nicht einverstanden, aber Leute sagen mir, ich müsste damit leben.“


Smedely spielt, wie man aus Streams weiß, in H1Z1 wie ein ziemlicher „Psycho.“ Der Studio-Chef feuert in den Streams gerne auf seine Mitarbeiter und schätzt es besonders, Dinge in Brand zu setzen. Dabei ist er nun nicht sonderlich kompetent, aber äußerst engagiert unterwegs.

Auf einem PvE-Server, die „Carebear“-Server, von denen Smedly spricht, werden die Spieler einander nichts tun können, sondern nur mit der Zombiejagd und dem Crafting beschäftigt sein.

H1Z1

Die genaue Verteilung der Server nach den verschiedenen Server-Arten ist im Moment noch nicht bekannt. Das soll in den nächsten 40 Stunden nachgereicht werden.

Die Server werden relativ „klein“ starten, mit einer Fläche von 8×8 „Kilometern.“ Das weiß man schon. Später soll die Spielfläche deutlich wachsen und auch geographisch abwechslungsreicher werden.

Eine maximale Spielerzahl pro Server kennt man noch nicht. Die Server sollen, für eine Postapokalypse typisch, aber „relativ“ verlassen wirken. Das Gewusel eines Startgebiets in einem typischen MMO will man ausdrücklich nicht. Die Spieler sollen an verschiedenen Punkten in der Welt spawnen, so dass es zu keiner Ballung kommt. Freunde, die gemeinsam beginnen möchte, müssen sich anhand von geographischen Besonderheiten verabreden und erstmal finden.


Wir haben H1Z1 über die letzten Monate intensiv begleitet. Alles, was wir dazu haben, findet Ihr auf unserer Themenseite.

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Inge Koschmidder

Sind 150-200 Server jetzt viel oder wenig für so eine Alpha???

Gerd Schuhmann

Das hängt von der Anzahl der Spieler ab. Also 150-200 Server sind extrem viel, wenn da aber nur 20 Leute draufgehen, wäre es relativ wenig.

Es gibt hier zumindest im MMO-Bereich wenig Vergleichsfälle. Jedenfalls keine, die ich auf dem Schirm habe.

Inge Koschmidder

Ich meine gehört zu haben, dass bei DayZ auch “nur” 50 Leute pro Server sind.
Platz für 10k Spieler ist aber auch nicht viel.

Deadwalker

H1Z1 sagt aber bewußt, um sich abzugrenzen: Wir sind im Gegensatz DayZ ein MMO mit viel mehr Spielern auf einer Karte.

Gerd Schuhmann

Das will man zumindest später mal werden, man möchte die Server immer weiter wachsen lassen mit der Zeit.

Ich verfolge das Spiel auch schon sehr lange, habe viele Streams gesehen, und man muss klar sagen: Vieles ist noch Zukunftsmusik.

In den bisherigen Streams gab’s so 4 Leute gleichzeitig. Die Ankündigungen, wie das “social” werden soll usw., sind im Moment nicht im Spiel zu sehen.

Das Spiel, was Spieler sich wünschen, und das was morgen anfangen wird, werden zwei ganz verschiedene Dinge sein. Das kann man schon jetzt sagen. Man sollte das auch so sagen, damit Spieler nicht enttäuscht werden.

Also nur weil man was zum Zocken sucht, sollte man nicht in einen Early Access gehen.

Nomad

Oh nee, das nächste Spiel mit server-orientiertem Design ???
Server zu voll, zu leer, Serverzusammenlegung, Megaserver, Gruppen in verschiedenen Instanzen ….. und ewig grüßt das Murmeltier !
Oder ?

Gerd Schuhmann

Ist bisschen anders gedacht. Es ist ja in dem Sinne kein MMORPG, in den man einen Charakter wirklich weiterentwickelt.

Nomad

wie isses denn gedacht ?

Inge Koschmidder

Ich stelle es mir ein wenig wie Minecraft vor… Halt mit Zombies und “realen” Gegnern.

Gerd Schuhmann

Du wirst durch deine Ausrüstung stärker. Wenn du stirbst, lässt du deine Ausrüstung fallen und ein anderer kann sie aufsammeln. Und du fängst mehr oder weniger wieder bei Null an. Das ist also das krasse Gegenteil zu einem MMO.

Es gibt ein paar Ausnahmen dieser Regel, dass gelernte Rezepte bleiben, bestimmte kosmetische Items, man kann Ausrüstung verbuddeln oder so.

Aber es hat nichts mit einem MMO im GW2/WoW-Sinne zu tun.

Gruppen gibt’s nicht. Es ist wichtig, dass man die Leute auf einem Server kennt, weil die Reputation entscheidend ist, usw. Also das sind ganz andere Mechanismen als bei einem MMORPG.

Wir haben das mal hier zusammengefasst: http://mein-mmo.de/h1z1-pre

Nomad

Hmm, also Gruppen, Teams, Clans, Gilden, wie auch immer, solls ja schon geben. Und dann stellt sich die Frage, wie die zusammen kommen ?
Wenn ein Server ein Gebiet abdeckt, was passiert wenn viele Spieler an einer Stelle zusammen kommen ?
Wenn nicht, ein Gebiet also auch von mehreren Servern abgedeckt werden kann, stellt sich wieder die Frage, wie ein Team dann zusammen findet.

Gerd Schuhmann

Die Server sind Instanzen derselben Karte. Die decken nicht ein Gebiet von was größerem ab, sondern die sind selbst diese Welt.

Du denkst da zu stark in MMO-Dimensionen. Von den Mega-Servern von GW2 gezeichnet.

Das bei H1Z1 ist “small scale” sozusagen. Mehr wie Schlachtfelder.

Wenn sich viele Spieler auf einen Fleck zusammenrotten, ziehen die Zombie-Horden an. Und ein “Team” ist ein Team, weil es sagt, es ist ein Team. Da gibt’s keine Gruppen-Funktion, im Spiel, soweit ich weiß. Sondern da ist ständig friendly-fire möglich.

Nomad

OK. d.h. 2 Spieler verabreden sich (z.B. per TS) am gleichen Ort. Einer ist in SeverInstanz A, der andere in Servinstanz B. D.h. die sehen sich nicht !?

Gerd Schuhmann

Die sehen sich nicht, wenn beide auf verschiedenen Servern spielen.

Wenn beide auf demselben Server spielen, dann sehen sie sich immer, weil es von dem nur eine Instanz gibt.

Das ist wie früher in WoW, bevor das mit X-Realming und Mega-Server und allem anfing. 🙂

Auf allen Servern 1-150 ist dasselbe Gebiet, stehen dieselben Häuser. Und wenn ich mit einem auf Server 5 zusammenspiele will, dann muss ich auf Server 5 gehen, sonst seh ich den nicht.

Nomad

Jo, also doch, genau das, was ich meine. Kein anständiges Zusammenspiel möglich. Die gleichen Probleme wie in GW2, wo man seine Gilde nicht zusammen in eine Instanz bekommt.

Hier soll es doch auch ums Teamzusammenspiel gehen ? Oder soll jeder für sich alleine über die Karte rennen ? Kann ich mir nicht vorstellen.
(Und sag jetzt nicht, dass halt alle die zusammen spielen wollen eben auf dem selben Server anmelden müssen, das war doch der Auslöser meines Posts)

Gerd Schuhmann

Es ist halt eine andere Welt. Einsamer Wolf, traue niemandem, Betrug. Die haben kein MMO “Lasst uns zusammen groß werden”-Zielpublikum, sondern paranoide Survival “Ich kämpfe um einen Schluck Wasser bis zum Tod”-Leute.

Klar, können sich da Teams bilden, aber du hast da ein ganz anderes Muster im Kopf. 🙂

Nomad

“Ein richtiger Fortschritt kann nur erzielt werden, wenn der Clan, die
Gilde, zu der man gehört, zusammenhält und man sich auf das Team, auf
seine Leute, verlassen kann, wenn man sozusagen soziales Kapital
aufbaut.”
“Das ist der Reiz eines Open-World-MMOs: Es lebt von der Interaktion der Spieler miteinander, was in der Theorie zu ständigen Abenteuern und spannenden Situationen führen kann, mit einem chaotischen und unberechenbaren Element, das die Spieler selbst miteinbringen. So wird es auch die Möglichkeit geben, direkt über Headset mit anderen Spielen per Ingame-Voice-Client zu reden.”

klingt in deinem Artikel aber schon etwas anders ??

Gerd Schuhmann

Ja, klar. Emergent Gameplay halt. Was sich da in der Situation, auf dem Server, in der Welt tut.

Nehmen wir mal an, es sind 200 Leute auf dem ganzen Server, die haben da Accounts. Das sind die 9800, die sonst noch H1Z1 spielen, völlig egal.

Sondern es geht in diesem kleinen Rahmen nur um diese 200 und wie die zueinander stehen. Der Rest ist wurscht.

Du denkst da komplett von Guild Wars 2, Mega-Server-System her. “Was machen die, wenn die in eine andere Instanz kommen” – das kommen sie nicht.
“Was macht einer, der nicht auf dem Server ist?” Der hat mit denen nix zu tun.
“Was ist wenn auf einem Server nix mehr los ist?” Dann nimmt man seinen Char und fängt woanders neu an. Du kannst ja eh nichts wirklich “Bleibendes” auf deinem Server erreichen. Du kannst Rezepte lernen, ich glaub die man nimmt man mit, dann kannst du eine kleine Festung bauen, die fällt dir eh zusammen, du kannst Ausrüstung horten, die kann dir auch wieder geklaut werden. Das ist in H1Z1 alles nicht so wichtig, wie man das von MMORPGs kennt.

Das ist: Du spielst 3 Stunden, dich legt einer um, du fängst praktisch wieder von vorne an. Und das einzig “bleibende” ist der Ruf, den du hast, und dann noch Crafting-Rezepte.

Wenn dich jeder auf dem Server killen wird, weil jeder deinen Namen kennt und dich jeder für einen Arsch hält, hast du ein viel größeres Problem als alles andere. Und das geht eben nur auf einem kleinen Server und nicht bei “Hier sind so 24.000 Accounts.”

Das ist wie gesagt ein ganz anderes Umfeld als ein MMORPG, wie man es so kennt. Das ist ein anderes Genre.

Nomad

mir ist schon klar, dass es anders läuft als in einem MMORPG. Nur wenn man nichts aufbauen kann, was hält einem dann in so einem Spiel, wenn nicht wie du in deinem Artikel schreibst “die soziale Interaktion” ? Das Prinzip leuchtet mir auch ein. Und gerade das heisst dann aber auch, wenn auf einem Server nichts mehr los ist, dann muss meine ganze Truppe auf einen anderen Server umziehen. Ob das so gut ankommt ?
Andererseits, so wie beschrieben, kann ich zwar alleine nichts dauerhaftes schaffen, aber in einer Gemeinschaft schon, oder ?

Altmetall

Lusabit du denkst viel u sehr in den dir bekannten MMO Bahnen das hier hat außer dem Begriff MMO NICHTS mit WoW oder GW2 zu tun. Dieses spiel hat mehr mit einem Online Multiplayer Shooter gemein nur das jeder seine eigene Fraktion ist und die Gegner alle anderen Spieler sind + den Zombie NPC’s. Kennst du die Serie “The Walking Dead” ? wenn ja dann weisst du ungefähr wie das Spiel funktionieren wird.
Du bist hier nicht der strahlende Held der mal wieder die Allianz/Horde/dieRepublik/dasImperium oder auch nur die dumme Ursel von Prinzessin retten muss du musst nur eins.. Überleben!
Du musst dir zu essen beschaffen entweder durch jagen durch Glück das du noch irgendwo eine Konserve findest oder einfach indem du sie einem anderen Spieler abnimmst den du vorher umgelegt hast.

Traue NIEMANDEN!
Erwarte keine Hilfe!
Wenn du jemanden hilfst pass auf das du ihm nicht den Rücken zudrehst du könntest es bereuen!
hier gehts ums buchstäbliche nackte Überleben und nicht mehr 🙂

Nomad

Erzähl mir nix, klar kenn ich WDead. Da rennt keiner lange alleine rum, sondern es geht immer um Gruppen, die sich zusammentun und was erreichen. Da trauen sich auch die Beteiligetn untereinander, manchmal wirds enttäuscht, manchmal nicht. Aber es geht immer um Teams. Nix von wegen jeder rennt alleine rum. So what, da gehts um mehr als ums überleben ? Also entweder geht das Spiel ganz anders al WD, oder du urselst da wenig erfolgreich rum.

Altmetall

Ich schrieb auch nur das es ungefähr so abläuft nicht genau so. Natürlich wird es in H1Z1 auch Gruppen geben aber die sind eher lose und nicht vergleichbar wie in anderen MMO’s…es wird (meines Wissens) kein Gildenmenü geben noch nicht mal ein Gruppenmenü also nix mit X- Mann Teams mit lootoption usw außerdem kanns dir auch passieren das dein Kumpel mit dem du Gestern noch an nem Außenposten gebaut hast dir Heute ein Messer ins Kreuz wuchtet und dir deine Ausrüstung klaut. Natürlich musst du zusammenhalten wenn du etwas erreichen willst aber wie im echten Leben ist jedem sein eigener Arsch näher als dein Hemd wenn es ums ganze geht.
Und darum gehts eben in dem Spiel..es ist ein Survival Sandbox Shooter und kein MMORPG.

Deadwalker

Sie selbst nennen sich ein: “A zombie survival MMO set in a post-apocalyptic sandbox world”

Kashmo

Klingt auf dem Blatt ja alles nett. Mal schauen wie es dann Live aussieht, ob auch die Server reichen bzw. stabil laufen.

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