Warum ich mich auf Elite Dangerous in 2019 freue

Bei Elite Dangerous hat sich im Jahr 2018 so einiges getan. Zwar ist noch wenig Konkretes über die Pläne für 2019 bekannt, doch viele Fans blicken bereits gespannt auf das kommende Jahr. Auch unser Autor Sven.

Neben der Destiny-Reihe gibt es für mich bei Spielen seit langem nur eine weitere große Liebe – Elite Dangerous. Dabei freue ich mich nun besonders auf das kommende Jahr. Doch was steht 2019 überhaupt auf dem Programm?

Deshalb liebe ich Elite Dangerous

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Gameplay aus Frontier: Elite II

So kam ich zu Elite Dangerous: Nachdem ich bereits in meiner Kindheit und Jugend unzählige Stunden in Frontier: Elite II und Frontier: First Encounters verbracht und den Weltraum unsicher gemacht habe, gibt es für mich auch heute noch kaum etwas Cooleres, als mich in den unendlichen Weiten des virtuellen Weltalls zu verlieren. 

Dabei führt für mich seit 2014 kein Weg am nunmehr vierten Teil der Elite-Serie vorbei, wo ich stolzer Backer der ersten Stunden war. Bei keinem anderen Spiel kann ich so entspannt vom Alltag abschalten und gleichzeitig so viel Spaß haben, wie bei Elite Dangerous.

Das macht mir in Elite Dangerous am meisten Spaß

So verdiene ich meine Credits in Elite: Am liebsten erforsche ich dort unentdeckte Flecken der Galaxie mit ihren knapp 400 Milliarden Sternen-Systemen.

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Der Beluga – eines von vielen Raumschiffen in Elite Dangerous

Außerdem kutschiere ich mit meinem über 200 Meter langen Weltraum-Kreuzfahrtschiff Beluga Liner stinkreiche VIPs verschiedener Großkonzerne von einer interstellaren Sehenswürdigkeit zur nächsten – für Aber-Millionen von Credits.

Mittlerweile zählt aber auch das kürzlich überarbeitete Mining zu meinen liebsten und lukrativsten Beschäftigungen.

Allgemein liebe und genieße ich die Freiheit, die das Spiel einem lässt. Ihr könnt Euch unter anderem als Kopfgeldjäger, Händler, Schmuggler, Kaufmann oder Rohstoff-Sammler durchschlagen – Elite ist das, was Ihr draus macht.

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Die Erkundung des Weltalls bietet teils unvergessliche Panoramen und Momente

Das macht Elite Dangerous für mich besonders

Elite Dangerous hat mir einige der schönsten und denkwürdigsten Momente meines Gaming-Lebens beschert. Ich werde nie das Gefühl vergessen, wenn das erste System für alle sichtbar meinen Namen als Entdecker trägt, meinen ersten Besuch in einer Asteroiden-Raumstation, meine erste Landung und Fahrt auf einem Planeten oder die Rettungsaktion durch die Fuel Rats.

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Eine Begegnung mit den Thargoiden

So lief die Begegnung mit den Fuel Rats: Besonders diese Rettungsaktion hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen: Die Fuel Rats, ein Netzwerk aus zahlreichen selbstlosen Spielern, haben es sich zur Aufgabe gemacht, Piloten, denen an den abgelegensten Weiten der Galaxis der Sprit ausgeht, unter die Arme zu greifen und sie aus ihrer Misere zu retten – zu jeder Zeit und überall.

So ist mir vor einiger Zeit bei meinen ersten Schritten als Entdecker mitten in einem unbesiedelten Teil des Weltraums der Treibstoff ausgegangen. Weit und breit keine Spieler, keine Station – nur die unendliche schwarze Leere. 

Als ich panisch auf Google nach einer Lösung suchte, stieß ich auf die besagten Fuel Rats. Ich kontaktierte sie über ihre Seite und wie bei einer intergalaktischen Notruf-Hotline hat mich ein freundlicher Moderator bis zu meiner Rettung begleitet.

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Die Anfänge der Fuel Rats vor knapp 3 Jahren (Quelle: reddit-User DerryBear)

Ich schaltete auf Anweisung alle Systeme ab, nur noch die Lebenserhaltung und mein Signal blieben in Betrieb. Meine Cockpit-Scheibe fror kurz darauf ein, die Timer der Lebenserhaltung tickte unaufhaltsam runter. Noch nie zuvor hatte ich in einem Spiel ein solch beklemmendes und bedrohliches Gefühl erfahren, wie in dieser Situation.

Ich fühlte mich tatsächlich alleine und verloren in den riesigen Weiten des Weltalls. Nur der Moderator im Chat hielt virtuell meine schweißgebadete Hand. Knapp zwei Minuten vor dem sicheren Tod und dem Verlust meines kürzlich hart erarbeiteten Schiffs kam dann die ersehnte Rettung. Ein Commander der Fuel Rats hatte mich endlich gefunden.

Er begrüßte mich freundlich, tankte mich auf und begleitete mich zur nächsten Raumstation, wo er mir mehr als eine Stunde lang die Grundlagen der Weltraumerforschung verklickerte. In dieser Nacht habe ich dank ihm mehr über die Entdecker-Kariere und das Spiel gelernt, als in der gesamten Spielzeit zuvor.

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Dieses Schiff und mich haben die Fuel Rats gerettet

Deshalb lohnt sich ein Blick durch die VR-Brille: Ein anderer unvergesslicher Augenblick war für mich meine erste Erfahrung mit einer Virtual Reality Brille in Elite Dangerous. Das setzte meiner großen Passion das letzte i-Tüpfelchen auf.

In meinen Augen gibt es aktuell nichts anderes auf dem Gaming-Markt, was Euch den Sternen näher bringt, als dieses Erlebnis. Das Elite-Universum sieht gerade in VR einfach umwerfend aus und hebt die Spielerfahrung auf ein komplett neues Level. Wer die Chance hat, es in VR auszuprobieren, sollte sie auf jeden Fall nutzen. 

Diese Erfahrung ist auch der Grund, warum bei mir Anfang 2019 ein neuer Rechner samt VR-Brille und Joystick-Setup ins Haus kommt.

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Mein Commander am Anfang seiner Karriere

So hat sich Elite Dangerous in 2018 verändert

Das ist seit dem Launch passiert: Seit dem Release im Jahr 2014 wurde Elite Dangerous kontinuierlich verbessert und über die Jahre um zahlreiche Features wie Planeten-Landungen, Passagier-Transporte, Multi-Crew-Möglichkeiten, die Charakter-Erstellung oder die mysteriösen Thargoiden-Aliens erweitert.

So auch im laufenden Jahr 2018, wo die nunmehr 3. Season „Beyond“ das Spiel fortlaufend mit Updates versorgte. Besonders mit dem letzten großen Update des Jahres im Dezember hat Elite Dangerous für mich nochmals enorm an Attraktivität gewonnen und sogar Destiny 2 vom Thron meiner Lieblingsspiele verdrängt.

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Multi-Crew: Mehrere Spieler in einem Raumschiff

Das waren einige Highlights des Dezember-Updates:

  • Das Spiel hat ein überarbeitetes Lightning-System erhalten. Mit den neuen Licht-Effekten wirkt die Galaxie mit ihren verschiedenen Planeten aber auch die Raumschiffen um einiges besser und realistischer.
  • Das Leben als Explorer ist nun dank neuer Scan- und Analyse-Modi deutlich abwechslungsreicher und komplexer geworden. Es gehört jetzt mehr dazu, als mit einem schnellen Tastendruck einen System-Scan durchzuführen und dann weiterzuziehen.
  • Auch das zuvor nur rudimentär umgesetzte Mining, also der Abbau von Rohstoffen, wurde ordentlich aufgebohrt und gehört seitdem zu meinen neuen Lieblingsbeschäftigungen. Es gibt nun 3 neue Methoden. So kann man beispielsweise mit neuen Tools Sprengsätze in Asteroiden jagen, diese so knacken und dann die wertvollsten Rohstoffe einsammeln.
  • Zudem kam das lang erwartete Squadron-Feature, wodurch sich die Weltraum-Piloten nun in einer Art Clan zusammenschließen und organisieren können – mit eigenen Kommunikationskanälen, Leaderboards und Hierarchie-Strukturen.
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Mining in Elite Dangerous

Was erwartet die Fans 2019 in Elite Dangerous? 

Das weiß man über das kommende Jahr: Über Frontiers Pläne für 2019, also die Season 4, ist aktuell nur wenig bekannt.

David Braben, der Chef von Frontier Developments, sagte jedoch vor Kurzem, dass man nach der Beyond-Season, also 2019, eine Menge aufregender Dinge für Elite Dangerous ankündigen wird. Einige werden frei sein, andere wiederum kostenpflichtig. 

Frontier wird dabei 2019 von dem bisherigen Erweiterungs-Modell auf große Premium-DLCs umsteigen. Für die Spieler heißt das konkret, dass man anstatt eine Erweiterung mit mehreren Updates zu kaufen, dann einzelne große Update-Pakete separat erwerben kann.

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Darauf warten die Fans: Planeten mit Atmosphäre und bewohnten Städten

Zudem gibt es noch einige Features, die bereits angekündigt oder geplant waren, es jedoch bislang nicht ins Spiel geschafft haben. Viele Fans hoffen, dass einige davon nun 2019 kommen werden.

Die Fans rechnen dabei mit folgenden Inhalten für 2019:

  • Squadrons sollten eigentlich bereits dieses Jahr eigene große Trägerschiffe bekommen, die sie als mobile Basen für ihre Operationen nutzen können. Dieses Feature wurde jedoch verschoben und wird als DLC in 2019 erwartet.
  • Auch Flug und Landungen auf Planeten mit einer Atmosphäre sind seit langer Zeit im Gespräch und werden sehnlichst von den Fans herbeigewünscht. Fans können es kaum abwarten, auf Erd-ähnlichen Planeten mit Flora und Fauna und bewohnten Städten zu landen und dort auf Erkundung zu gehen.
  • Die „Space Legs“ gehören ebenfalls zu den meist-gewünschten Features und werden von zahlreichen Fans in 2019 erwartet. Dabei handelt es sich um die Möglichkeit, das eigene Raumschiff und Raumstationen zu begehen, sowie das Raumschiff oder das Erkundungs-Fahrzeug zu verlassen und sich dann frei im All oder auf Planetenoberflächen bewegen zu können.
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Concept Art zu Space Legs

Beachtet jedoch: Bei all diesen Features handelt es sich um Spekulationen und Hoffnungen der Fans. Sie sind zwar entweder bereits angekündigt oder von Frontier aufgegriffen worden, doch ein konkretes Datum oder weitere offizielle Informationen dazu gibt es bislang nicht. 

Es sind zahlreiche weitere Features im Rahmen eines „10-Jahres-Plans“ für Elite Dangerous angedacht oder geplant. Doch auf Boarding anderer Schiffe, Kämpfe in First-Person-Shooter-Manier oder prozedural generierte Städte auf Planeten werden sich die Fans wohl noch länger gedulden müssen, als 2019.

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Sollen auch irgendwann mal kommen: Kämpfe in der Schwerelosigkeit

Deshalb freue ich mich auf Elite Dangerous in 2019

Auch, wenn noch wenig Konkretes über 2019 bekannt ist, so freue ich mich sehr auf das kommende Jahr in Elite Dangerous und kann es kaum noch erwarten, bis erste offizielle Ankündigungen folgen. 

Denn in den vergangenen Jahren und besonders in 2018 hat Frontier mich davon überzeugt, dass sie hart an dem Spiel arbeiten und versuchen, alle angekündigten Features sowie Wünsche und Kritik der Fans umzusetzen. 

Sollten dabei tatsächlich die von den Fans vermuteten Features ihren Weg ins Spiel finden, so könnte es ein großes Jahr für Elite werden. Denn mit diesen Mechaniken, die allesamt zur Immersion beitragen, würde das Spiel den nächsten großen Schritt in seiner Entwicklung machen und das Spielerlebnis auf die nächst-höhere Ebene heben.

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Ob wir 2019 solche Szenen bereits ingame erleben?

Frontier hat es in meinen Augen bislang kontinuierlich geschafft, das Spiel Schritt für Schritt immer weiter zu verbessern. Nachdem nun zahlreiche wichtige Meilensteine im Spiel sind, hat man weiterhin Großes mit dem Titel vor und ich bin sehr gespannt, wie sich Elite Dangerous in 2019 weiterentwickeln wird. All zu lange sollten erste Details nicht mehr auf sich warten lassen.

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