In Escape from Tarkov könnt ihr jetzt gratis eine Karte spielen, für die ihr zuvor malochen musstet

In Escape from Tarkov könnt ihr jetzt gratis eine Karte spielen, für die ihr zuvor malochen musstet

In Escape from Tarkov gab es zuletzt ein kontroverses Update, das nichts mit der neuen Edition zu tun hat. Die Entwickler haben zwei grundlegende Einschränkungen entfernt und testen, wie das so ist.

Um welche Karte geht es? Die Karte „The Lab“ ist jetzt für alle Escape from Tarkov Spieler gratis zu spielen. Seit Jahren brauchten alle Spieler, die sich auf Karte trauen wollten, immer eine Schlüsselkarte. Die Entwickler von Escape from Tarkov haben diese Einschränkung jetzt entfernt.

Die Schlüsselkarte für die „The Lab“-Karte musste von den Spielern zuvor gefunden werden, was häufig lange gedauert hat. Alternativ konnte sie gecraftet oder auf dem Flohmarkt für Ingame-Währung gekauft werden. Wer die Karte betreten hat, nahm meist sein bestes Equipment mit, damit sich der teure Ausflug auch lohnt.

Die Karte „The Lab“ bietet den besten Loot im Spiel, was aber durch die zuvor hohen Voraussetzungen für den Eintritt auch mit einem hohen Risiko verbunden war.

Den Ableger von Escape From Tarkov, Arena, könnt ihr hier im Trailer sehen:

Escape from Tarkov: Arena gibt Launch der Closed-Beta bekannt

Neues experimentelles Update stellt das Spiel auf den Kopf

Was steckt noch im Update? Neben den Veränderungen für den Zugang zur „The Lab“-Karte, haben die Entwickler von Escape from Tarkov noch eine weitere Beschränkung entfernt. Seit Jahren hat das Spiel 2 verschiedene Labels für Loot, entweder er ist „Found in Raid“, also im Raid gefunden, oder eben nicht.

Nur Loot, der das „Found in Raid“-Label hat, konnte bislang auf dem Flohmarkt an andere Spieler verkauft werden. Mit dem Update des Spiels wurde der Flohmarkt jetzt auch für Items ohne den Status „Found in Raid“ geöffnet.

Der Status dient eigentlich dazu, die Server vor Spielern zu schützen, die ohne Ausrüstung loszogen, um möglichst viel Loot in kurzer Zeit zu sammeln. Den Status erhielten Items nämlich nur, wenn man lange genug im Raid war, oder genug Erfahrungspunkte gesammelt hat.

Was bedeuten die Änderungen für EFT? Das Spiel wird wohl eine Rückkehr der „Axtlinge“ erleben. Die Spieler, die nur mit einer Nahkampfwaffe bewaffnet möglichst viel Loot holen wollen. Vermutlich wird dabei die „The Lab“-Karte ins Visier der „Low Budget“-Spieler fallen, da hier der beste Loot zu holen ist.

Die Ökonomie des Spiels wird wohl auch etwas ins Schwanken geraten, weil jetzt viele Spieler ihren gesammelten Loot noch schneller verkaufen können. 

Was sagt die Community zum Update? Die Community ist etwas zwiegespalten, die Entwickler aber auch. Das Ganze ist zwar ein Test, aber die Spieler auf X (ehemals Twitter) haben bereits jetzt eine Vorstellung wie das Update sich auswirken wird.

Einer der größten Content-Creatoren von EFT, Pestily schickt als Antwort auf die Patch-News auf X ein GIF auf Twitter, das einen Mann zeigt, der sich eine Axt greift.

Der Nutzer @BAXBEAST schreibt auf X: „Heilige Scheiße, kommt das alte Tarkov zurück? Heute wird Tarky gespielt, Jungs!“

Aber es gibt auch kritische Stimmen in der Community. @Superfkr1 schreibt auf X: „klassisch. Das Spiel so sehr verändern, dass es nicht mehr wiederzuerkennen ist. Dann machen Sie alle Ihre Müllchancen als zeitlich begrenztes Ereignis rückgängig, wenn Sie es vermasseln. Cool“

@MzDunk äußert auf X ihr Feedback zum Lootsystem: „FIR [Found in Raid] wird benötigt. Es steigert das herzklopfende Bedürfnis, diesen bestimmten Überfall mit Aufgabengegenständen oder hochwertigen Flohmarktgegenständen zu überleben. Mehr Beute-Spawns sind [top]“

Die Entwickler von Escape from Tarkov sehen das ganze als Experiment und wollen sich die Veränderungen genau anschauen. Escape from Tarkov geriet zuletzt unter Druck, erst gab es Pay2Win Vorwürfe bei denen zulange nicht auf die Spieler gehört wurde und dann startete auch der Mitbewerben Grayzone Warfare gut auf Steam. Boss von Escape from Tarkov sah den Shitstorm nicht kommen, gibt Fans was sie wollen, doch denen reicht’s

Quelle(n): PCGamesN, X (ehemals Twitter)
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