Diebe klauen Grafikkarten aus Internet-Café, während sie den Chef frech ablenkten

In China haben Beisners dreiste Diebe in einem Internet-Café Grafikarten-Hardware im Wert von über 7.000 US-Dollar erbeutet. Die Diebe nutzten die Gutgläubigkeit des Besitzers aus und nahmen 6 High-End-Grafikkarten samt den Mainboards mit.

Was ist passiert? Die stetige Knappheit an Halbleitern und damit auch an teuren Grafikkarten sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Die neuste Story aus diesem Bereich hat sich in China in der Stadt Hangzhou zugetragen.

Dort kam einer der mutmaßlichen Täter in ein Internet-Café und bat darum, ob er den Laden für sich und seinen Kumpel mieten könne. Sie wollten angeblich in Ruhe dort zocken. In China sind solche Internet-Cafés seit jeher populär, weil dort starke PCs stehen, die sich viele Chinesen privat nicht leisten können.

Daher dachte sich der Besitzer nichts dabei und stimmte der Anfrage zu. Das der ihm vorgelegte Ausweis wohl eine Fälschung war, fiel ihm nicht auf.

Diebe lenken Besitzer ab und rauben Grafikkarten samt Mainboards

Wie wurden die Grafikkarten gestohlen? Die beiden mutmaßlichen Diebe baten später den Besitzer um zusätzliche Mülltüten. Nach wie vor ahnte dieser nichts und ging los, um neue Mülltüten zu besorgen.

Darauf hatten die Übeltäter gewartet, denn kaum war der Besitzer mit dem Müll beschäftigt, schraubten die Diebe sechs Gaming PCs auf, nahmen die Grafikkarten samt den Mainboards heraus und flüchteten schleunigst.

Als der Besitzer wiederkam, sah er nur noch die traurigen, ausgeweideten Überreste seiner Gaming-PCs im Raum, von den Boards, den teuren Grafikkarten und den beiden Dieben fehlte jede Spur. Da teure Grafikarten gerade sehr begehrt sind, dürften die Diebe damit guten Reibach machen. Auf eBay wurden zuletzt über 15 Millionen $ von Scalpern mit Grafikkarten umgesetzt.

Das ist übrigens nicht der erste Fall dieser Art, denn schon im Dezember 2020 raubten freche Diebe gleich 40 Kisten mit RTX 3090-Karten direkt aus der Fabrik!

Wurden die Diebe gefunden? Er konnte nur noch die Polizei rufen, doch da der vorgelegte Ausweis gefälscht war und die Täter die ganze Zeit über Schutzmasken wegen der Pandemie trugen, waren sie nicht mehr zu identifizieren. Bislang scheint also jede Spur von ihnen zu fehlen.

Der Schaden liegt laut dem Besitzer im Wert von geschätzt 50.000 Yuan, was ungefähr 7.812 US-Dollar entspricht. In Euro wären es um die 6.421 €.

Einen ähnlich frechen Fall zu begehrter Gaming-Hardware gab es jüngst in Japan. Dort verkaufte eine dreiste Frau einer Kundin eine PlayStation 5, doch im Paket waren nur Wasserflaschen. Doch in diesem Fall konnte die Polizei die Täterin ermitteln und zur Rechenschaft ziehen. Lest die ganze Story hier auf MeinMMO. Viel Spaß!

Quelle(n): TomsHardWare
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3 Kommentare
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Warum lässt er die Leute mit den PC’s alleine?

Kazuto Wildcat

Ich stelle mir ebenfalls die Frage warum die Rechner so ungesichert dastehen. Damals als ich noch zur Schule ging waren viele PCs (gerade einzeln stehende) verriegelt sei es in einem Glaskasten oder in einer Art Schrank. Also es war nur ein Mitarbeiter da UND die Rechner waren noch ungeschützt dazu. Naja aus sowas müssen die Leute lernen und vielleicht dann auch mal etwas mehr Geld in die Sicherung investieren

OldSchoolMagicTheGathering

Denke die Diebe werden schnell gefasst.

Willkommen im Land der Überwachung. Hat auch Vorteile nicht wirklich auf Datenschutz achten zu müssen. (Das ist jetzt kein Sarkasmus).

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