Die 10 besten MMORPGs 2026 – Welches passt zu mir?

Die 10 besten MMORPGs 2026 – Welches passt zu mir?

New World

Entwickler: Amazon Games | Plattform: PC | Release-Datum: 28. September 2021 (Konsolen-Release am 15. Oktober 2024) | Modell: Buy2Play | Kampfsystem: Action

Pro
  • Schöne und besondere Spielwelt
  • Exzellentes Sound- und Animationsdesign beim Sammeln
  • Starkes Crafting-System
  • Befand sich zuletzt auf dem richtigen Weg, mit guten Anpassungen fürs Endgame
  • Gut umgesetzte Konsolen-Version
  • Die erste Erweiterung ist auf dem PC mittlerweile Teil des Hauptspiels
Contra
  • Weiterhin generische Quests und keine gute Story
  • Viel Grind
  • Kampfsystem gefällt nicht jedem
  • Das Ende ist absehbar (irgendwann ab 2027), die Community schrumpfte daher in Rekordzeit auf ein Allzeittief

Was ist das für ein Spiel? New World sollte ursprünglich ein Survival-PvP-MMO werden, wurde jedoch noch vor dem Release zu einem vollwertigen MMORPG mit PvE-Fokus umgebaut. Ein Highlight des Spiels ist die schöne Spielwelt Aeternum, die mit beeindruckenden Lichtverhältnissen glänzt und einem fiktiven 17. Jahrhundert nachempfunden ist.

Das zweite große Highlight ist das Sammel-System. Ihr könnt nahezu alle Bäume, Pflanzen und Steine abbauen und besonders der Sound und die Animationen hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Dazu sorgt das besondere Crafting-System von New World dafür, dass auch einfache Materialien im Lategame immer relevant bleiben.

Das MMORPG verzichtet komplett auf Klassen und setzt stattdessen auf eine Vielzahl verschiedener Waffen. Manche eignen sich besser zum Tanken, mit anderen verursacht ihr Schaden. Über den Lebensstab lassen sich zudem Mitspieler heilen. Eine Holy-Trinity ist dementsprechend vorhanden.

Diese ist auch wichtig im Endgame, in dem ihr knackige Dungeons sowie Raids laufen könnt. Ansonsten bietet New World euch dutzende Quests, tägliche Aufgaben in Form von Fraktionsmissionen und Gips zum Leveln der Ausrüstung, PvP-Arenen und die Kriege um Territorien.

Eine Gilde kann so eine Stadt unter ihre Kontrolle bringen und so Steuern über den Verkauf im Handelsposten und über die Vermietung von Häusern an andere Spieler generieren.

Das Housing in New World ist nicht so detailreich und besonders wie in FFXIV oder ESO, bringt allerdings über die Trophäen kleinere Vorteile für den Kampf in den Dungeons und für Glück beim Crafting.

Etwas eigenwillig ist das Kampfsystem. New World setzt auf ein Action-Kampfsystem, bei dem ihr Feinde genau anvisieren und Angriffen ausweichen müsst. Allerdings bietet jede Waffe nur drei Fähigkeiten und kommt teilweise mit langen Angriffs-Animationen daher. Das macht die Kämpfe etwas taktischer, kommt aber nicht bei jedem gut an.

Für wen ist das interessant? New World ist ein westliches MMORPG, das einige ungewöhnliche Wege geht. Man muss einen Faible für Grind, das Waffen- und Kampfsystem sowie die Zusammenarbeit mit anderen Spielern haben, um in allen Bereichen Spaß zu haben.

Doch dann bietet es mit dem Kampfsystem, den Mutationen und auch den Kriegen um Territorien genug Aufgaben, um sich regelmäßig einzuloggen. Für Solo-Spieler besitzt gerade das Crafting-System eine große Tiefe, da ihr die Materialien in der Regel selber farmen und so die beste Ausrüstung im Spiel herstellen und sogar im Handelsposten verkaufen könnt. Der Besuch der Dungeons und Raids ist nicht zwingend nötig, beschleunigt aber alle Prozesse.

Gibt es einen Haken? Wer das Kampfsystem nicht mag, wird New World nicht mögen. Zudem kritisieren einige Spieler seit Launch die generischen Quests und die schwache Story. Spätestens durch den Aeternum-Release hat sich hier jedoch einiges verbessert, auch wenn es immer noch MMORPGs mit besseren Quests und Geschichten gibt.

An Story-Spiele wie WoW, ESO oder FFXIV kommt das Online-Abenteuer von Amazon Games etwa bei Weitem nicht ran. Das gilt auch beim Umfang, denn New World bietet weniger Dungeons sowie Raids, weniger Gebiete und auch weniger PvP-Inhalte an, als es die großen MMORPGs tun.

Am schlimmsten ist aber, dass New World trotz starker Saison 10 keine Zukunft hat. Laut Amazon Games befindet sich das MMORPG im Wartungsmodus. Neue Inhalte wird es nicht geben. Irgendwann ab 2027 sollen die Server offline gehen.

Lohnt sich der Einstieg 2026 noch? Eigentlich ja. Dank Saison 10 und den zugehörigen Updates war New World so gut wie noch nie. Wer jetzt einsteigt, bekommt für kleines Geld eine Menge Content. Und da das Ende erst irgendwann 2027 sein soll, bleibt auch noch Zeit, sich zumindest die Solo-Inhalte in Ruhe anzuschauen.

Aufgrund des absehbaren Endes dürfte die Motivation bei vielen Spielern jedoch bei null liegen, jetzt noch Zeit in New World zu stecken. Die nach der Ankündigung auf ein Rekordtief gefallenen Spielerzahlen unterstreichen das: Das bisher nur angekündigte Ende von New World vertreibt so viele Spieler auf Steam, dass die Entwickler reagieren müssen

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Naix

Bei WoW fehlt als – noch auserordentliche toxic Com.!
Neulinge werde da keine freude haben.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Jahr von Naix
TheawesomeFupp

Für PvP begeisterte wie mich selbst ist Guildwars 2 definitiv die alternativlose Nummer 1. Alles ist zu 100% skillbasiert und das Combat fühlt sich gerade im PvP unglaublich befriedigend an.

Bodeus

The Elder Scrolls Online hat mehr Gruppencontent als man meinen mag. Der Unterschied zu anderen MMOs ist, daß dieser nicht zwingend gespielt werden muss, um an gute Ausrüstung zu kommen. Aber optional gibt es dort schweren Gruppencontent. Die Performance ist auch deutlich besser geworden seit dem die neuen Server da sind.

Miliani79

Also meine Lieblinge sind World of Warcraft und Final Fantasy 14. Gelegentlich aber auch mal Star Wars The Old Republic und Guild Wars 2.

criscal@gmx.de

Bei “Lost Ark” müsste explizit pay2win stehen – schließlich kann man da Tausende Euro reinpumpen, um instantan bessere Charaktere als andere zu haben. Das treibt auch das Bot Problem an. Da man Alts besser als bei anderen MMOs dazu verwenden kann, um die Resourcen in den Main Character zu pumpen, verleitet das viele, die maximale Anzahl für Loot mit 6 Charakteren zu machen – mit 6 x 3 Legion Raids pro Woche, 6 x 7 x 3 Dailies, 6 x 7 x 2 Chaos Dungeons pro Woche usw. – mit dem hier nicht erwähnten Ergebnis, dass die Endgame Community für Legion Raids äußerst selektiv arbeitet – oder besser toxisch.

HendrikWagenhauser

Das ist erst Mal alles Pay2Progress in Lost Ark… und bevor ich jetzt ein Faß aufmache zum Thema “Pay2Win <-> Pay2Progress”, so lass mich klarstellen, dass es für mich nur Pay2Win ist, wenn man zu dem Ausgeben von Echtgeld GEZWUNGEN WIRD. Das ist hier nicht der Fall, sondern jeder hat die Freiheit zu entscheiden, ob er Echtgeld in Aufwertungsmaterialien pumpt oder nicht. Tatsächlich gibt es sogar Spieler in meiner Gilde, die bis dato noch nicht einmal Echtgeld genutzt, sondern alles erfarmt haben.

Zum Thema Daylies: Mittlerweile mache ich diese unheimlich gerne. Das liegt aber auch daran, dass ich mich mit den Charakteren, die ich als Goldverdiener spiele, auch identifizieren kann. Will heißen: Sie liegen mir und ich tue mich nicht schwer, mit ihnen Raids zu laufen. Und da wir im Discord mittlerweile weit mehr als 8 Leute sind, findet man auch immer Zeit, mit anderen die Raids zu laufen und sich bei Dungeons und Wächtern auszuhelfen, wenn es die Situation erfordert.

Und was das “selektive” von Lost Ark angeht: Ja, man könnte meinen, dass es toxisch ist, wenn man nicht mitgenommen wird. Aber nach wie vor gilt der Standard: DDs müssen maximal ausgestattet sein für den Endgame Content (5×3 Gravuren) und Supporter dürfen 4×3 Gravuren mithaben. Das Kaderlevel ist ebenfalls entscheidend, da dort festgemacht wird, wie lange sie Spieler schon dabei sind und was sie können… Es sei denn man hat eine Zweitaccount und ist deswegen so niedrig, aber das wissen die anderen dann ja nicht 😉.

Sazi

Nur mal so. Du hast eine sehr eigenartige Definition von Pay2Win. Gezwungen wird niemand in irgend einem Spiel, zusätzlich Geld auszugeben. Nur bleibt man in P2W-Spielen dann eben hinten dran. Auch wenn sich manche Pay2Win als Pay2Progress schönreden wollen, es bleibt Pay2Win. Ausgeben von Echtgeld um Vorteil gegenüber anderen Spielern zu haben.

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