Destiny 2 hat bald einen heroischen Strike weniger – Doch die Fans freut’s

Bungie hat angekündigt, mit dem kommenden Update 1.2.1 für Destiny 2 einen Strike vorübergehend aus der heroischen Strike-Playlist zu nehmen. Doch anstatt auf die Barrikaden zu gehen, freuen sich die Fans diesmal sogar über weniger Content. Warum?

Ein heroischer Strike weniger: Wie Bungie via Twitter ankündigte, wird mit dem kommenden Update 1.2.1 am 29. Mai der Strike „Exodus Absturz“ vorübergehend aus dem Matchmaking der heroischen Strike-List genommen. Grund dafür waren Beschwerden zahlreicher Fans.

Die Entwickler haben nun vor, einige Aspekte des Strikes zu überarbeiten. Wie lange der Strike nun durch Abwesenheit glänzen wird und welche Verbesserungen folgen sollen, ist bislang nicht bekannt.

Content wird entfernt – Fans sind zufrieden

Fans sind erfreut: Wo normalerweise eine sichere Welle der Entrüstung zu erwarten wäre, fällt das Feedback zu diesem Schritt Bungies größtenteils positiv aus.

Dabei freuen sich die Hüter vor allem über die Tatsache, dass Bungie relativ zeitnah auf Kritik der Community reagiert hat. So schrieb unter anderem der Reddit-User x0x_CAMARO_x0x: „Bungie, danke, dass ihr weiterhin auf das Feedback der Spieler hört. Wir begrüßen das sehr und freuen uns, dass der Strike nun verbessert werden soll.“

Die Reaktionen gehen teilweise so weit, dass sich Fans sogar zum ersten Mal tatsächlich über entfernten Content freuen, anstatt sich darüber aufzuregen. Der Redditor SirNastyPants meint: „Ich glaube, ich war noch nie zuvor so erleichtert zu hören, dass Inhalte aus einem Spiel entfernt werden.“Destiny 2 Thaviks 2

Was ist das Problem mit Exodus Absturz? Bereits seit dem Launch von Destiny 2 gehört Exodus Crash zu den unbeliebtesten Strike-Aktivitäten des Spiels – das klang immer wieder in zahlreichen Kommentaren und Reddit-Beiträgen durch.

Auch im Spiel selbst hat man das immer wieder zu spüren bekommen. Sobald Exodus Absturz in der Playlist an der Reihe war, verließ üblicherweise fast immer ein Mitspieler umgehend den Trupp – oft sogar beide Mitstreiter.

Besonders der Boss-Fight stieß aufgrund seiner Mechaniken auf nur wenig Gegenliebe bei den Fans. Der Gefallenen-Boss Thaviks der Verderbte verfügt über einen enormen Health-Pool. Ferner kann er sich immer wieder unsichtbar machen, um dann mit einem tödlichen Nahkampf-Angriff im Rücken der Spieler wieder aufzutauchen.

Dabei stehen den Spielern selbst jedoch nur kurze Zeitfenster für Damage-Phasen zur Verfügung. Auch gibt es nur wenige Ausweich- und Deckungsmöglichkeiten in der kreisförmigen Arena. Einigen Angriffen des Gefallenen-Anführers kann man sich zudem einfach nicht entziehen.destiny-2-nessus

Mit der Einführung von Modifiern bei den heroischen Strikes eskalierten dann die Beschwerden. Denn in einigen Kombinationen wurde der Strike einfach unspielbar – besonders die Boss-Begegnung. Spieler verbrachten teilweise mehr Zeit beim Kampf gegen Thaviks als in einem Raid-Trakt – und scheiterten am Ende trotzdem.

Darauf hat man Bungie in zahlreichen Reddit-Threads immer wieder hingewiesen. Nun hat das Studio entsprechend reagiert.

Wie sind Eure Erfahrungen mit Exodus Absturz – vor allem nach der Einführung der Modifier bei heroischen Strikes? Könnt Ihr die Fan-Kritik und Bungies Reaktion nachvollziehen?

Autor(in)
Quelle(n): RedditInquisitrKotaku
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