Bungie entwickelt seit 3 Jahren neue Spiele – Fans von Destiny 2 kritisieren das

Der Boss von Bungie hat in einem Interview über die Entwicklung neuer Projekte gesprochen, für die sie massiv Talente anheuern. Die Hüter fragen sich jetzt aber: hat das Auswirkungen auf Destiny 2?

Der CEO von Bungie, Pete Parsons, hat in einem Interview über das Studio hinter Destiny 2 sowie deren Pläne für die Zukunft gesprochen. Dabei ging er stolz darauf ein, dass seit 3 Jahren an anderen Projekten gearbeitet wird, für die das Studio aktuell große Investments tätigt. Gerade das sorgt jetzt für Kritik bei den Hütern.

Um dieses Interview geht’s: Am 27. November sprach Peter Parsons mit GameCentral (via Metro). Gegen Ende des Interviews rückte der Fokus deutlich weg von Destiny 2 und der neuen Erweiterung Beyond Light, hin zu Bungies Zukunft als Studio und neuen Projekten.

Den Titeln wolle man massig von “Bungies Secret Sauce” beimischen – dem Geheimrezept, dass Bungie-Games so köstlich mache. Laut Parsons wird schon seit 3 Jahren, also seit 2017, an den neuen Titeln gebrütet.

Fing man zunächst mit einem kleinen Team die Arbeit an, heuert man in letzter Zeit mit rasender Geschwindigkeit neue Mitarbeiter an. Die “neuen Talente” und das daraus resultierende Team sind für Bungie die wichtigste Ressource im ganzen Studio.

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Pete Parsons

Noch wichtiger als neue Games rauszubringen, ist laut Parsons die Frage:

Wie bauen wir Teams auf, die wissen, wie man zusammenarbeitet und – was am wichtigsten ist – magische Dinge erschafft?

Im Interview hieß es, Bungie heuere so viele neue Mitarbeiter an, dass „fast ein Viertel davon noch nie einen Fuß ins Studio gesetzt hat“. Dies bezieht sich darauf, dass Bungie seit einiger Zeit zu großen Teilen im Home-Office arbeitet – auch Destiny 2 wird von zu Hause weiterentwickelt.

Der starke Fokus auf die neuen Projekte, deren Früchte wir irgendwann vor 2025 sehen sollen, erhitzt jetzt aber auch die Gemüter einiger Destiny-Spieler.

Parsons ist seit 2016 der CEO von Bungie. Sein Vorgänger Harold Ryan hat übrigens inzwischen eine neue Spiele-Schmiede ins Leben gerufen, die mit mittlerweile 100 Mitarbeitern an der Revolution von Blockbuster-Titeln arbeitet:

So wollen die Ex-Chefs von Blizzard und Bungie jetzt das AAA-Gaming retten

Weil es Destiny 2 schlecht geht, regnet es Kritik für Bungies Politik

Dass Bungie wächst und sich als Studio weiterentwickelt, sollte eine frohe Kunde sein. Doch stattdessen regnet es teils harsche Kritik für die Aussagen Parsons und die Pläne für Bungies Zukunft.

Warum sind die Hüter sauer? Der Tenor der Kritik ist dabei einhellig (via PCGamer):

  • “Deshalb sind D2-Veröffentlichungen also nur das absolute Minimum, sie leiten Ressourcen in ein anderes Spiel.”
  • “Es ist erstaunlich, zu sehen, wie ein Entwickler innerhalb der Spanne von zwei Veröffentlichungen von der Produktion unglaublicher Spiele bis zum totalen Absturz fällt.”
  • “Es muss ein tolles Gefühl sein, zum Destiny-2-Team zu gehören, mit dem Minimum an Unterstützung und Ressourcen, die ihnen zur Verfügung gestellt werden. Soweit ich weiß, konzentriert sich die überwiegende Mehrheit von Bungies Entwicklern auf diese neuen Titel, wobei das D2-Team nur ein Minimum an Unterstützung erhält.”

Die Hüter fühlen sich betrogen, ihr Destiny 2 wird gefühlt zurückgelassen und die neuen Talente und Investments kommen den neuen Projekten zugute.

Würde es Destiny 2 blendend gehen, sähen die Reaktionen womöglich anders aus. Doch seit 2018 der Heilsbringer Forsaken an den Start ging und dem Split zwischen Bungie und Activision Blizzard kein halbes Jahr später, herrscht im Prinzip eine Phase der Dauer-Kritik.

Ob die Entwicklung anderer Spiele bei Bungie einen Einfluss – positiv wie negativ – auf Destiny 2 hat, kann wohl aktuell niemand mit Gewissheit sagen.

Chef von Destiny 2 meint: „Unwahrscheinlich, dass je wieder sowas wie Forsaken kommt“

Was wissen wir zur Zukunft von Destiny 2 und den neuen Projekten bei Bungie?

Der Kurs für die Zukunft von Destiny 2 ist schon für die nächsten Jahre gesetzt:

  • Kürzlich erschien die Erweiterung “Beyond Light” (November 2020), die als Auftakt einer Trilogie dient.
  • 2021 erscheint dann das nächste Kapitel “Witch Queen”.
  • 2022 beendet “Lightfall” dann die Trilogie und führt die Saga von Licht gegen Dunkelheit (vorerst) zu Ende.
  • Wie es dann weitergeht, ist bisher ungewiss. Wir wissen aber, dass Bungie an Destiny 2 festhält und es zu einem Action-MMO ausbauen will, dass die Highlights von Destiny 1 und dem Nachfolger vereint. Und offenbar ist die Geschichte von Destiny 2 mit Lightfall noch nicht komplett zu Ende erzählt, wie Bungie gegenüber MeinMMO in einem Interview verriet.
Bring Beyond Light genug mit, um die Hüter zu versöhnen?

Für viele gilt Beyond Light jetzt als eine Art letzte Chance für Destiny 2. Wenn Bungie bei dem DLC versagt, drohen so manche Spieler damit, ihre Hüter-Karriere an den Nagel zu hängen.

Wie MeinMMO-Autor Sven Galitzki die Erweiterung einschätzt, lest ihr hier: Destiny 2: Erst 2 Wochen nach Start zeigt Beyond Light, wie gut es wirklich ist

Neue IP der Destiny-Macher – was wissen wir zu “Projekt Matter”?

Auch wenn Bungie seit 3 Jahren an anderen Projekten als Destiny 2 brütet, tappen wir diesbezüglich weitestgehend im Dunkeln.

Das ist bekannt:

Wie seht ihr das? Denkt ihr, dass Bungie Destiny 2 stiefmütterlich behandelt oder kommen die neuen Talente und das vernetze Team dem ganzen Studio, also auch Destiny 2, zugute? Sagt es uns doch in den Kommentaren.

Quelle(n): GameCentral (Metro)
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Darksoul

Es ist zwar okay das man was neues macht aber nicht auf Lasten eines aktuellen Spiels das Online ist und richtig dringend Pflege und Struktur braucht.
Das ist nicht okay und nur verständlich das man erbost ist.
Das erklärt warum Destiny seit 3 Jahren immer wieder schlecht an kommt und die Spieler davon rennen.
Und Matter wird das nicht richten am Ende.
Lieber mehr den Fokus auf Destiny richten und Matter so entwickeln das auch das am Ende gut werden kann.
Aber so fährt man zweigleisig auch wenn Destiny nicht für Ewig sein wird.
Und kasiert so unsummen Monatlich Geld ein wo man in Destiny mittlerweile nur noch veräppelt wird.
Das geht halt irgendwo auch nicht.
Aber das ist den Spielern halt egal solang Sie zocken können.Auch wenn es schlecht ist zockt man es.

Mc Fly

“….Den Titeln wolle man massig von „Bungies Secret Sauce“ beimischen – dem Geheimrezept, dass Bungie-Games so köstlich mache…”
🤔 Also recycelte Inhalte mit Bugs und Glitches 😊

Torchwood2000

Es muss ja auch eine Zeit nach Destiny für Bungie geben, denn das Spiel läuft nicht ewig. Insofern ist es nur logisch andere Sachen zu entwickeln, da so ein Prozess bekanntermassen Jahre dauert. Unsere tollen Autobauer produzieren ja auch immer viele verschiedene Modelle gleichzeitg und bringen Nachfolger.
Also verstehe ich die Aufregung hier grade nicht. Ist ja nicht so, dass nur noch an den neuen Spielen gearbeitet wird und Destiny brach liegt. Ob die Resourcen natürlich richtig eingesetzt werden steht auf einem anderen Blatt.

Zuletzt bearbeitet vor 7 Monaten von Torchwood2000
Cameltoetem

Ich glaube das Destiny Team ist weiterhin groß und fokussiert. Was er sagt hört sich schlüssig, vernünftig und für mich richtig an.
Beyond Light ist ne richtig gute Expansion geworden.

Zuletzt bearbeitet vor 7 Monaten von Cameltoetem
JoJoRabbit

Seit wann spielst du Destiny, seit Beyond Light? 😂

Cameltoetem

D1 Day One. Aber ich bin nicht Closed Minded.

Tony Gradius

Soll Bungie doch entwickeln, was sie wollen. Es gab weiß Gott genug Anzeichen, dass sie die Destiny Franchise lediglich mit einem Rumpfteam weiter entwickeln und den Fanboys kleine Haufen recycleter aufgewärmter Sch***** zum Vollpreis verkaufen wollen. Wer das nicht einsehen wollte, braucht jetzt nicht zu jammern, er hätte ja Beyond Light nicht kaufen müssen.
Sehr viel fragwürdiger finde ich ein Geschäftsgebahren, dass mir zwei Drittel allen Contents, der mich über die Jahre round about 200 € gekostet hat, einfach so streicht. Und mir wahrscheinlich noch -marginal verändert- in den nächsten Jahren erneut verkaufen will.
Aber dafür wird es -genauso wenig wie für BL- kein Geld von mir geben.

Millerntorian

Stagnation ist für jedes Wirtschaftsunternehmen der sichere Tod. Und Destiny stagniert; weniger der technischen oder inhaltlichen Ausrichtung wegen, sondern weil es seit 6 Jahren eine bestimmte Zielgruppe anspricht. So weit so gut, aber Märkte haben sich massiv verändert, Nutzerinteressen durchlaufen einen stetigen Wandel. Dem muss ich als Unternehmen auch mal Rechnung tragen. Sonst gehe ich unter; prominente Beispiele gibt es in der Branche mehr als genug.

Und bei allem Respekt, Bungie ist letztendlich ein Wirtschaftsunternehmen, dies möge man ungeachtet des Genres, in dem sie angesiedelt sind, bitte nicht vergessen. Und ich schließe mich einigen Vorrednern an; wer nicht selber Spiele entwickelt und sein gefährliches Halbwissen lediglich aus Kommunikationsplattformen und Hörensagen bezieht, sollte sich nicht anmaßen, die interne strategische Geschäftspolitik solch eines Unternehmens beurteilen zu können.

Insofern bin ich durchaus nicht überrascht von der Entwicklung eines möglicherweise neuen Titels; hoffe aber, es geht aufgrund der Investition nicht in die mobile Plattform-Ausrichtung. NetEase ist ja sehr stark im Bereich der Handy-Games. Nicht so meine Welt.

Und so gerne ich Destiny spiele, aber spätestens 2022 ist der Drops dann auch mal gelutscht und wir können ggf. echte Entwicklungen erleben. Allerdings törnt mich “Destiny im Mittelalter” mit “was zu Lachen” jetzt nicht so an…oder soll ich mir jetzt ‘nen Cayde-Ableger in Ritterrüstung vorstellen?

Aber was soll’s. 2022 wird die Technik weitere Fortschritte gemacht haben; insofern schaue ich mal, wer und was sich dann auf dem Spielemarkt tummelt. Und wenn mir nicht ständig kotzübel werden würde, dann hätte ich das klassische Controllergame schon lange ad acta gelegt und mich weiter via VR auf z.B. Rennstrecken begeben. Aber gottseidank arbeitet man ja gerade an verbesserten Versionen von VR-Brillen mit regulierenden Stimulationen für den oftmals ausgehebelten Gleichgewichtssinn.

Ach, kleine Randnotiz, da das inhaltslose Negativ-Bewerten neuerdings zunimmt (vorhin habe ich einen Artikel entdeckt, dessen konstruktive Kommentare allesamt [!] sachlich gut waren…dennoch ohne Antworten mit lauter Minuszeichen versehen). Ich freue mich riesig, dass solche Nutzer wenigstens rot und grün unterscheiden können. Jetzt lernt ihr bitte noch gelb; und schon seid ihr an jeder Ampel gut aufgestellt. Und wenn nicht, langt es ja vlt. für ‘ne Karriere auf See. Steuerbord und Backbord kriegt ihr dann immerhin gebacken…

Zuletzt bearbeitet vor 7 Monaten von Millerntorian
Ralle

Für diesen Beitrag gibt es von mir einen grünen Pfeil nach oben, samt bestätigenden Kommentar. Das alles völlig frei von Ironie und / oder Sarkasmus.
Denn ich bin hier ganz Deiner Meinung.

Zuletzt bearbeitet vor 7 Monaten von Ralle
Shin Malphur

Ach mal wieder die extrem weinerliche und fragile Destinycommunity. So wie ich das sehe (und dazu schau ich primär darauf wie das Spiel bei meinen Freunden und den entsprechenden Clans ankommt und wie die Stimmung mit Randys in der Truppsuche ist), dann steht Destiny grad echt gut da, außer dass der PvP nervt, da die ganzen Schwitzer da grad abhängen, so ganz ohne Trials. Und viele sind vom Sunsetting genervt, weil viel Arbeit umsonst war…haben aber genug gute alternativen mittlerweile.

Alex

Dann ist das eben deine subjektive Wahrnehmung bei mir sieht die genau anders herum aus, erste Woche und auch noch die Zweite war euphorie da, ja, Clan voll, gute Stimmung.
Aber mittlerweile haben sich schon wieder alle verpisst, der Clan von mir und von meinem Buddy quasi wieder leer und alle haben sich nur noch beschwert. Tja.
Das es momentan insgesammt gut aussieht ist klar ist ja auch noch ziemlich kurz nach der Erweiterung und die Season noch recht Frisch, gib dem ganzen noch ein bis zwei Wochen dann sind auch wieder Ingame die meisten Hüter in ihrer Gewohnten Kotzhaltung angekommen.
Ich lass mich davon nicht mehr egal wie rum einlullen, ich hab akzeptiert das Destiny Bungies Stiefmütterliches Kind ist das nur noch halbseiten Entwickelt wird und voll von Recycling ist und immer sein wird. Ist halt auch irgendwo Wahnsinn nach all den Jahren von Bungie etwas anderes zu erwarten, sie haben nie etwas anderes Abgelifert aus eigener Kraft, bei allem was Größer und Besser war hatte Bungie unterstützung von anderen Studios.
Ich kann aber in der letzten Zeit gerade Story Technisch sogar etwas gutes abgewinnen, ich finde die Erzählweise ist doch um einiges Besser geworden mir gefällt nur das Season prinziep nicht und mir hängt das Woche für Woche immer das selbe tun zum Hals raus.
Wo ich dir aber wehement widersprechen muss ist die Aussage: “Und viele sind vom Sunsetting genervt, weil viel Arbeit umsonst war…haben aber genug gute alternativen mittlerweile.”

Das ist doch einfach nicht wahr, alleine Zahlenmäßig bringt die Erweiterung weniger Waffen und Rüstungen rein (und einige davon sind wieder reskins) als mit dem Vault raurotieren, es gibt nen paar nette und nicht schlecht designte Alternativen aber für einen Lootshooter finde ich die Auswahl für PvE gerade eher bescheiden, vor allem wie mit dem Sunsetting umgegangen wird, einfach alte Waffen mit neuem Stempel drauf neu Farmen lassen, so eine selten Dumme Beschäftigungs Therapie, also bei mir ist das Interesse an Loot sowas von gegen 0 gesunken durch das Sunsetting das mir auch für paar Story Fetzen die mich wirklich interessieren mittlerweile der Grind zu dumm ist.
Ich fuck mich darüber aber nicht wirklich ab, ich spiel halt andere Spiele schade finde ich es dennoch das mich das Spiel so wenig dazu motiviert es zu spielen und von Seiten Bungie da auch nicht wirklich INteresse besteht etwas an den langweiligen Grind Mechanismen zu ändern.
Die Leute sind halt auch das ständige Marketing Blabla seitens Bungie einfach nur noch Leid, warum wenden sie sich dann nicht ab würdest du jetzt fragen?
Ganz einfach, mangel an Konkurenz, was wirklich Traurig ist, aber die Realität, ich denke dadurch entsteht bei vielen erst diese Dauer Frustration.
So schlecht es Bungie auch macht, die Konkurenz macht es in den Meisten Fällen noch schlechter, woran das liegt, keine Ahnung.
Bungie hat halt Stärken die sie gekonnt ausspielen, ich würde mir halt Wünschen das man Story und PvE technisch vom Season Prinziep weg kommt, Saisionale Events wie die Fest Events kann man gerne Haben aber mir würde eine große Umfangreiche Story Erweiterung Pro Jahr komplett ausreichen, es wäre halt nice wenn man dafür das PvP endlich auf Linie Bekommt, gute Neue Modis da Entwickelt damit das PvP endlich auch gut Tun kann was es sowieso schon die ganze Zeit tut nämlich Destiny am Leben halten.
Es ist halt die Lüge des GAAS Spiels das die Leute seit Jahren zur Weißglut bringt weil wir uns damit genauso selbst belügen wie uns die Entwickler belügen, niemand kann so schnell Kontent der es auch wert ist gespielt zu werden Entwickeln wie wir ihn durchspielen.
Und es wird Zeit das Entwickler wie auch Spieler das Endlich akzeptieren damit man wieder Qualität statt Quantität liefern kann, es wäre schön, aber bei der gierigen und ungeduldigen ICH ICH ICH, JETZT JETZT JETZT Gesellschaft wird das wohl ein Wunschtraum meienrseits bleiben.
In Diesem Sinne es gibt keine “extrem weinerliche und fragile Destinycommunity”
diese Spieler sind nur das Resultat dessen was die GAAS Lüge uns seit Jahren antut und wie die Idioten hoffen “wir” jedes mal wieder das es dieses mal klappen könnte.
Gibt da so ne gute Grundregel, “Wahnsinn ist wenn man immer wieder das selbe tut und dabei ein anderes Resultat erwartet.”

Antiope

Bezüglich Sunsetting, mal ein Vergleich (wohlgemerkt Destiny 2 ist angeblich ein Lootershooter, also müsste er ja in jeder Kategorie gewinnen.

Anzahl an Sturmgewehren/Automatikgewehren (nicht gesunsettet):
Rainbow Six Siege: 26
Call of Duty Modern Warfare: 8
Destiny 2: 7 (davon erspielbar: 6)

Anzahl an Maschinenpistolen (nicht gesunsettet):
Rainbow Six Siege: 19
Call of Duty Modern Warfare: 8
Destiny 2: 6 (davon erspielbar: 4)

Anzahl an Maschinengewehren (nicht gesunsettet):
Rainbow Six Siege: 7
Call of Duty Modern Warfare: 7
Destiny 2: 3 (davon erspielbar: 3)

Klar gibt es bei Destiny auch Linearfusionsgewehre, die es in COD oder RB6 nicht gibt. Da hätten wir dann drei an der Zahl wovon zwei nicht mehr erspielbar sind und nächste Saison gesunsettet werden, womit wir mit einem einzigen Linearfusionsgewehr in die nächste Saison gehen!

Wohlgemerkt Call of Duty bringt jedes Jahr einen neuen Ableger raus und ist kein Looter. Rainbow Six Siege existiert wohl ungefähr so lange wie Destiny und ist aber kein Looter. Destiny ist ein Looter. Man sollte annehmen, dass Destiny aufgrund seines Genres in jeder Kategorie haushoch gewinnt und nicht haushoch verliert. Ein Looter ohne Loot. Auf sowas kommt auch nur Bungie!

Zuletzt bearbeitet vor 7 Monaten von Antiope
vv4k3

👍🏻 finde ich geil deine Vergleiche
Wenn man sich das vor Augen führt 😅 … Scheisse…

Alex

Danke dir das du das nochmal mit Zahlen untermauerst, das veranschaulicht es doch nochmal sehr stark.

Antiope

Ich meine mir macht Destiny nach wie vor Spaß, vor allem die Lore und das Gunplay. Das Gewohnte eben. Aber wenn bei jeder noch so gerechtfertigten Kritik direkt die Bungieverteidiger auf den Plan kommen und jede Kritik im Keim ersticken wollen, da dachte ich mir mit den eigenen Mitteln schlagen. Die Sunsettingbefürworter sind ja des Loots wegen dafür gewesen. Nur ist da halt kein Loot in einem Lootshooter und das verdeutlicht für mich nun mal das Problem. Ist besser als tausend Worte warum man persönlich Sunsetting nicht mag oder mag.

Marcel Brattig

Ich finde die sollten erstmal ihren Mist jetzt bei destiny 2 ausbaden. Es ist doch deren und Activision schuld das destiny so verkommen ist. Sich da jetzt zum Großteil auf ein neues Spiel zu konzentrieren wenn sie nicht mal das jetzige hinkriegen, ist ja wohl einfach nur dumm. Die sollen sich nicht einbilden, bloß weil Halo ein Erfolg war, es immer wieder zu schaffen. Bestes Beispiel ist hier Destiny, wo sie es ordentlich verkackt haben.

Yato

Deswegen werden also Planeten entfernt da sie sich dann darum nicht mehr kümmern müssen aha sehr toll

Maledicus

Tja da haben wir dann also wohl den Grund dafür wieso Bungie mit Beyond Light nur das nötigste gemacht hat. Das es keine Lore-Items mehr in der offenen Spielewelt gibt die für den Geist vertont sind, keine Abenteuer-Missionen mehr wie es sie mit Destiny 2 release vielfach auf jedem Planeten gab und keine Kontakte auf den Planeten mit Loot usw. hier wurde defintiv gespart.

Ich beginne langsam zu bereuen BL gekauft zu haben.

Mr.Shotokan

Naja es dreht sich nicht alles um destiny…das leben geht weiter… Destiny hate die besten Tage wohl hinter sich.

Mr.Tarnigel

Ich hoffe tatsächlich das sobald Bungie eine neue IP raus bringt sie Destiny sofort sterben lassen. Nicht weil ich Destiny nicht mag ganz im Gegenteil aber ich glaube nicht mehr daran das Bungie aus Destiny viel rausholen kann das uns glücklich macht.

Marki Wolle

Wie gesagt, es ist ein schmaler Grat zwischen ehrliches Geld für eine ehrliche Leistung zu bezahlen oder dreist zu handeln!

Was ich damit im Bezug auf Beyond Light und dessen Preis meine, kann sich jetzt jeder selber überlegen!

TimDuran

Immer wieder spannend wie Leute die überhaupt nicht an der Entwicklung von Spielen beteiligt sind, geschweige denn wissen wir es innerhalb der Destiny Entwicklung aussieht, genau wissen, was und was nicht möglich ist.

Und mit Sicherheit auch vollster Überzeugung sind, dass 9 Frauen, 1 Kind selbstverständlich in nur einem Monat auf die Welt bringen können…

Shin Malphur

Die Destinycommunity ist mittlerweile so lächerlich, wie die Star Wars Community. Alles ist Scheiße und blöd, früher war alles besser, Bungie bekommt gar nichts hin, das gleiche Blabla seit Jaaaaahren und trotzdem wirds weiter gespielt…also irgendwie scheints ja doch alles nicht so schlimm zu sein…

Alex

Es gibt nicht “die Destiny Community”, alles andere in meinem anderen Kommentar an dich. 😉
Auf deinen Vergleich zu Starwars gehe ich mal nicht weiter ein, das ist ja mal wohl ein sehr hanebüchener vergleich. Da muss ich nichtmal die Neuen Filme schlecht finden und alles schlecht reden um zu sehen was für ein großer Stil Wechsel stattgefunden hat von GL zu Disney, das kannst du ja wohl kaum mit dem zermürbenden Beschäftigungs Therapien eines GAAS vergleichen.

Zuletzt bearbeitet vor 7 Monaten von Alex
Alex

Das bei Bungie viel Falsch läuft, dafür braucht man keine Spiele Entwickeln, das sagen die nämlich selbst, Strukturelle Probleme und ne Spaghetti Code Engine.
Zudem sagt selbst der Chef von Destiny Aka Bärtiger Knuffel Bär das man nicht mehr erwarten soll als das was jetzt kommt und seine Erwartungen runter schrauben soll.
Da gabs doch erst ne Ansprache von ihm.
Am Ende muss man auch einfach nur Schauen wie Bungie bereits unter Activision entwickelt hat, zu langsam, Fehlerhaft und eigentlich nie etwas ordentliches solang sie auf sich allein gestellt waren.
In D1 wurde das Spiel erst richtig gut mit TTK, wobei damals schon Activision mit anderen Studios geholfen hatte nachdem Bungie hinter Zeitplan und Erwartungen zurück blieb, selbes Spiel in D2 mit Forsaken.
Es wäre Geradezu irre jetzt ohne Activision etwas anderes zu erwarten als das was momentan da ist und ich finde btw dafür liefern sie schon ordentlich. Ich bin relativ zufrieden mit der Erweiterung insgesammt, Destiny schwächelt halt an seinen üblichen Problemchen. Bounty Simulator und ständig sinnloser Grind von Aktivitäten die wir alle schon zum erbrechen kennen und dabei hat man den Loot Anreiz herunter geschraubt durch Sunsetting und einem KOntent Vault der mehr Items verschluckt hat als er uns gebracht hat.
Diese Probleme kenne ich aber und habe auch am Ende nichts anderes erwartet, vieles davon war mir schon klar als ich gesehen habe wie bereits in der letzten Season mit dem Sunsetting umgegangen wurde, mir ist jetzt Klar das Kontent Vaul ein anderes Wort ist für Recycling im Endstadium.
Aber ich verstehe den Frust den viele Mithüter verspühren denn Bungie selbst klang nach dem Weggang von Activison als würde man jetzt alles daran setzen mit Destiny durchzubrechen, für sowas hätte man aber mehr Manpower gebraucht, denn ohne die lief es unter Activsion schon nicht und das weis auch Bungie selbst, aber anstatt sich dafür zu Entscheiden, entscheidet man sich für neue IPs und investiert dort und das macht am Ende viele Sauer weil die jenigen die solchen Versprechungen und Marketing Blabla glauben am Ende die jenigen sind die Bungie das Geld geben damit sie überhaupt Arbeiten können und da verstehe ich schon das man Sauer wird wenn das Ding was deren aktuell einzige Einnahme Quelle ist so stiefmütterlich behandelt wird.

Zuletzt bearbeitet vor 7 Monaten von Alex
JoJoRabbit

Zuerst einmal, dein Vergleich ist Dumm!

Die Leute haben sich entschieden spiele zu entwickeln, haben sich die Kenntnisse angeeignet und wollen so ihr Geld verdienen. Betrachtet man Destiny 1 und die Entwicklung zu heut, hat man das Gefühl das sie ihr Handwerk verlernt haben. Also muss ich überhaupt nicht wissen, wie schwer oder eben nicht so ein Prozess ist. Denn sie hatten mal gute Idee und habe ihr Spiel stetig sinnvoll und mit Erfolg erweitert.
Erst später hat Man gemerkt, dass sie mit wenig Aufstand ihr Spiel am Leben halten wollen.

Also für mich ergibt deine Argumentation von daher keinen Sinn und dein angebliches Verständnis ist lächerlich. Wer nicht in der Lage ist, sein Job für den Kunden zufriedenstellend zu erledigen. Der macht einfach alles falsch.

Oliver

Für mich ein vollkommen normaler und auch richtiger Schritt eines vorausschauenden Wirtschaftsunternehmens.
Denn das Ende von Destiny 2, zumindest als verlässliches Standbein und Existenzgrundlage dürfte absehbar sein. Vielleicht steht sogar auch für Destiny insgesamt ein mögliches Ende in mittelfristiger Ferne?

Destiny ist ein großartiges Spiel. Doch es hat sich in eine Richtung entwickelt, die eher in Sackgassen, denn in Erweiterung und Spielerzulauf zeigen. Siehe beispielsweise auch die limitierende Engine, die bereits installierte Inhalte wieder streichen muss. Auch ich würde als CEO Destiny 2 mit einem Mindestmaß an Ressourcen gerade so am Laufen halten, so dass genügend Spieler Einnahmen generieren als auch dem potentiellen Imageverlust entgegengewirkt werden kann.

Dies eben solange bis ein starkes und runderneuertes Destiny 3 am Start ist. Und da es schwer vorherzusehen ist, ob so ein Destiny 3 oder Destiny überhaupt das Ueberleben von Bungie sichert, wäre es fahrlässig, nur auf dieses Pferd zu setzen.

Bungie hier also etwas vorzuwerfen, bedeutet sich gegen die Mechanismen der Wirtschaft zu stellen und den Untergang geradezu zu provozieren.
Die Spieler sollten sich lieber mit dem Gedanken anfreunden, dass Destiny 2 endlich ist, wahrscheinlich früher als dem ein oder anderen lieb ist, Marketing Aussagen zum Trotz.

Es war für Viele schon jetzt und wird für Andere irgendwann eine verdamt schöne Zeit gewesen sein … doch das was kommt, wird noch schöner. Da vertraue ich auf Bungie.

Max

Naja das eine Firma nicht nur ein Standbein möchte und langfristig plant, ist wohl keiner Firma zu verübeln. Ob Destiny vernachlässigt wird? Ich habe nicht das Gefühl. Weil Bungie sich das einfach nicht leisten kann/möchte. Schließlich ist das Spiel die Haupteinnahmequelle.

JoJoRabbit

Wenn die DLCs umfangreich und ihr Geld wert währen, dann bräuchte man kein zweites Standbein. Vor allem nicht als ein Studio, wo vor Activison die zusätzlichen Mitarbeiter gefehlt haben und jetzt nach Activison wieder. Statt ihre Destiny Entwicklung zu festigen, lässt man sie langsam sterben und hofft mit einer neuen IP die Kunden vom neuen zu verarschen.
Auch wenn man über die neue Entwicklung noch nichts weiß, kann man aber schon vermuten dass es wieder ein Desaster werden könnte.

Sveasy

Für mich klingt das eher nach “buhu, die dürfen ihr Lebtag nix anderes machen als an MEINEM Spiel zu arbeiten, Destiny und nix anderes mehr”

Compadre

Naja, wenn man sich aber den “Content” von Beyond Light betrachtet, dann hat die Kritik schon auch einen verständlichen und sachlichen Ansatz.

Ich meine, wenn Bungie dann auch nur anteilig Kohle dafür nimmt, was sie tatsächlich abliefern, wärs ja okay… Aber beim Vollpreis für ein Addon + Season Pass, muss man mit Kritik rechnen, wenn man so etwas abliefert wie sie es mit Beyond Light nun taten.

Zuletzt bearbeitet vor 8 Monaten von Compadre
Max

Nun warte doch erstmal ab, was das Jahr über noch alles veröffentlicht wird. Mit Sicherheit wird noch ein Raid kommen, und es kommen sicher auch noch viel neuer Loot ins Spiel.

Compadre

Das heißt es doch eigentlich schon seit Release von Destiny 2 im September 2017, dass man doch erst mal abwarten solle, was noch alles käme.

Bungie verlangt JETZT 40 Euro für ein Addon, ergo bewerte ich das Addon JETZT zu diesem Preis und da fällt mein Eindruck relativ negativ aus, weshalb ich die Finger von diesem Addon lasse. Alles was danach kommt, dafür ist eigentlich der Season Pass da, der ja auch 10 Euro pro Season kostet.

JoJoRabbit

Dieses „nun wartet doch mal ab“ gequetschen hört man schon zu viele Jahre von diversen Fanboys. Seit Destiny 2 war Forsaken der einzige Lichtblick. Alles davor und danach war nichts und da hat man auch gewartet.

Als Kunde mit Verstand lässt man sich 1-2 was vorgaukeln. Aber ab einen gewissen Punkt kauft man von Bungie eben nichts mehr. Nur um zu warten und zu hoffen das noch was sinnvolles kommt.

Alitsch

Es ist noch zu früh, Ich möchte vorerst die Entwicklung abwarten, Destiny Projekt hat einfach viele gute Mitarbeiter verloren , diese zu Ersetzen ist schon nicht einfach.
Für mich es ist logisches denken, Bungie war wie damals und wie jetzt nicht die nötigen Ressource aufzubringen um mit einem großen Projekt fertig zu werden (Destiny), jetzt sind es mehere.
Der Polster(Profit) die Bungie mit Destiny gesammelt hat schmelz, es wird für mich eindeutig interessant , werden Sie nach neuen Partnern umschauen oder lassen einen Projekt auf dem Kosten des anderen fallen. (Sparflame)

Das Sie alles aliene packen wird mich mehr als Überaschen.

Baujahr990

Wenn ein Publisher wie Rockstar, sich so etwas vornimmt, Ok.
Aber Bungie übernimmt sich damit Maßlos.
Ich wittere jede Menge halbgaren Bockmist, mit viel Glutamat.
Damit es auch runter geht.^^

Mr.Tarnigel

Sorry aber Rockstar ist kein Publisher sonder Take Two. Denen gehört ja auch schließlich Rockstar.

Ich denke Bungie fehlt einfach ein großer starker Publisher wie damals Microsoft mit Halo und Activision mit Destiny 1.Ich glaube Bungie hat noch nie alleine ein großes erfolgreiches Game entwickelt ohne großen Bruder an der Seite.
Ich glaube nicht das Bungie alleine was großes schaffen kann.

Baujahr990

Weiß ich selbst, danke😑
Nur Take two kennt kaum einer, daher bediene ich
mich gern beim eingängigeren Rockstar. Da weiß jeder wa sache ist.
Ich geb dir da aber 100% recht, mit Bungo wird es ohne großen Bruder nichts mehr.

Zuletzt bearbeitet vor 8 Monaten von Baujahr990
Mr.Tarnigel

😊Ich wollte dich auch nicht belehren. War mir irgendwie schon klar das du das weißt, wollte damit alle Ahnungslosen belehren die immer denken das große Rockstar. Ich denke so ganz ohne Take Two wäre GTA nicht da wo es ist und Rockstar wäre vllt ein Bungie.

Lilu Vakarian

Das kann man Bungie nicht vorhalten. Sie haben einen 100mio Investor der mit Sicherheit für das neue Spiel investiert hat.
Das Geld dürfen sie Vertraglich wahrscheinlich nicht für andere Projekte verwenden.

Klar ist echt mies für Destiny 2, aber dann kann man zumindest hoffen, dass sie sich bei dem neuen Spiel mehr Mühe machen.
Man kann hoffen das vielleicht das nächste Spiel wieder Bungie so viel Geld gibt, dass sie wieder in die Destiny IP Investieren können aus eigener Tasche und ein gutes D3 daraus entseht..

Ich persönlich bin sehr gespannt was man in 3-4 Jahren von dem Spiel zu Gesicht bekommen wird.

JoJoRabbit

Dann fragt man sich aber, was sie mit den DLCs und Season Pass Einnahmen gemacht haben und machen werden.
Als Kunde eines Game as a Service Spieles geht man davon aus, dass man diesen Titel Supportet und keine neue IP.

Und nein das ist kein Standart bei Game as a Service, was das Wort Service eigentlich suggeriert.

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