Camelot Unchained: Die Barden Klassen (Support) bitten zum Tanz!

Nachdem letzte Woche die Magier ihren großen Aufritt hatten, stellt City State Entertainment (CSE) in ihrer aktuellen Klassen-Präsentation diesmal den Support-Archetypen und dessen drei Klassen vor: die „Barden“ von Camelot Unchained (RvR-MMORPG).

Die Hybrid-Heiler des Devout-Archetypen haben seit diesem Wochenende Unterstützung an der Supporter-Front erhalten. Die drei neuen Support- bzw. Bardenklassen können zwar nicht heilen, dafür aber Verbündete stärken (Buffs), Gegner schwächen (Debuffs) und die Laufgeschwindigkeit ganzer Gruppen erhöhen, was auf Grund der langen Reisewege und nicht vorhandenen Mounts ein großer Segen sein wird.

Camelot Unchained Barde Instrumente
Musik die fetzt: Die Instrumente der Barden lassen sich auch als Waffe (Gitarren-Axt, Harfen-Bogen usw.) nutzen

Der Archetyp des Supporters teilt sich in folgende drei unterschiedliche Klassen auf:

Ministrel

Die Ministrel (Arthurian) sind Meister der Instrumente, klassische Barden die mit ihrer Musik den Truppen Mut (u.a. Buffs) für den Kampf machen und am Ende der Schlacht die Siegesfeier rocken. Je mehr Minsitrel ihre Musik miteinander kombinieren, umso stärker wird der Effekt des jeweiligen Liedes das sie spielen, wodurch sie ihren Verbündeten einen extra großen Push geben können. Jedes Lied hallt über eine gewisse Zeit nach, bis es endgültig verklingt und so auch der Effekt der Musik. Umso wichtiger ist es, dass der Ministrel seine Darbietung bis ins kleinste Detail plant und sich die richtigen Lieder für den passenden Moment zurecht legt, um so die Moral der Truppe über die gesamte Länge des Gefechts aufrecht erhalten zu können.

Alle drei Barden verfügen über ein Lied, das die Laufgeschwindigkeit der Gruppe erhöht, wobei der Minstrel seinen Verbündeten die mit Abstand schnellsten Beine verleiht. Sollte der Ministrel jedoch Schaden erleiden, so wird der Effekt für eine kurze Zeit unterbrochen. Die große Besonderheit des Ministrels ist jedoch, dass er sich beim Spielen besonders ins Zeug legen kann. Je härter er in die Seiten haut, umso mächtiger werden die Effekte seiner Musik. Er sollte sich jedoch gut überlegen wann er dies nutzt, da die so gepushten Lieder kürzer anhalten.

Camelot Unchained Rasse Ministrels
Gargoyle (Rasse) Ministrels in mittlerer und schwerer Rüstung

Dark Fool

Wie viele Klassen der Tuatha Dé Danann wirkt der Dark Fool etwas unheimlich und verquer, denn entgegen dem Ministrel, der mit seiner Musik Andere erfreuen will, erfreut sich der Dark Fool eher am Elend der Anderen. So setzt er trotz seines musikalischen Talents und entgegen der anderen Barden, auch auf hinterhältige Tricks und Illusionen. Ebenso fokussieren sich die Dark Fools weniger auf das Spielen von Liedern, sondern vor allem auf Kampfschreie (Shouts), die entgegen der langen Wirkung der Songs eher temporäre Effekte auslösen. Wobei diese Effekte auch weniger auf das Wohl ihrer Verbündeten, als auf das Leid ihrer Gegner (Debuffs) abzielen.

Sie sind Meister der Illusionen, mit denen sie ihre Feinde in die Falle locken, um sie dort zu quälen (Life Leech), was sie noch mehr erfreut als der Tod eines Feindes. Denn je mehr Seelen es zum Peinigen gibt, umso mächtiger ist der Dark Fool. Daher schöpft er sein volles Potential vor allem bei aussichtlosen Schlachten in Unterzahl aus, während seine Macht zu schwinden beginnt, sobald seine eigene Seite die Übermacht erlangt und dem Sieg näher kommt.

Wie die beiden anderen Barden verfügt auch der Dark Fool über ein Lied, das die Geschwindigkeit seiner Gruppe erhöht, jedoch um ein geringeres Maaß als das des Ministrel. Außerdem bricht der Geschwindigkeitseffekt auch nicht bei Schaden, dafür erhöht sich der Schaden den die Gruppe des Dark Fool von Feinden erhält. Sollte der Dark Fool sein Lied jedoch ungestört zu Ende singen können, erhält die Gruppe zum Ausgleich einen Buff der den Blut- und Ausdauerverbrauch (ähnlich wie Mana aus anderen Spielen) der als nächstes eingesetzten Kampffähigkeit reduziert und deren Schaden leicht erhöht. Ihre große Besonderheit ist, dass die Kampfschreie des Dark Fool die Buffs ihrer Feinde negieren und diese noch weiter schwächen.

Camelot Unchained Viking Armor
Rüstungen die einem Skalden gut stehen könnten

Skalds

Skalds / Skalden (Viking) waren die Sänger und Dichter des mittelalterlichen Skandinavien. Auch in Camelot Unchained können sie wie kein anderer mit Worten umgehen. So verwundert es nicht, dass sie auf Instrumente verzichten und ganz auf ihren Gesang setzen. Dies kann von großem Vorteil sein, da die Skalden anstelle eines Instruments Waffen tragen können, wodurch sie ihren Schaden noch einmal steigern. Damit sind sie offensiver ausgerichtet als ihre beiden Gegenstücke.

Der Nachteil daran ist, dass ein einziger „Schweigen-Zauber“ die Musik des Skalden ausschalten kann, während die beiden anderen Barden zumindest noch ihre Instrumente nutzen können. Wenn sie jedoch ungestört singen können, schwächen (Debuff)  und schädigen sie ihre Gegner über Zeit (DoT) und unterstützen ihre Verbündeten beim Vernichten der Feinde.

Wie beim Ministrel verschwindet auch der Geschwindigkeitseffekt des Skalden, wenn erhaltener Schaden seinen Gesang unterbricht. Leider fällt der Geschwindigkeits-Buff auch beim Skalden etwas geringer aus, zum Ausgleich verleiht sein Gesang jedoch einen starken Angriffsbonus für den ersten Schlag. Die Besonderheit der Lieder des Skalden ist, dass sich die Effekte des vorherigen Liedes, mit den Effekten des neuen Liedes verbinden und so gleichzeitig wirken können. Aber auch der Skalde muss sein Talent vorsichtig einsetzen, denn seine Lieder fordern ihn mehr (höhere Energiekosten), als die der anderen Barden es tun.

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Weitere Klassen-Vorstellungen und Infos zum Spiel findet ihr auf unserer News-Übersicht zu Camelot Unchained.

Quelle(n): camelotunchained.com Reveal Support, camelotunchained.com Evening Update
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Harmloss

danke mein mmo das ihr über diese kommende pvp perle ausführlich informiert.ich freu mich schon sehr auf das game.macht bitte weiter so.

Zunjin

Ich leite den Wunsch direkt an den Weihnachtsmann weiter. 🙂

N0ma

Aus RP Sicht eine Super Sache, aus MMO Sicht gefallen mir eigentlich Spiele mit grosser Flexibilität im Skillsystem besser (wie GW1,Rift und ja AA). Aber da es keinen Geargrind gibt sollte man ja recht schnell weitere Alts hochziehen können.

Zunjin

Das mit GW2 musst du mir noch mal erklären. Ich bin mir nicht sicher was du genau meinst. Falls du meinst, dass Klassen mehrere Spielstile haben und man schnell switchen kann, dann stimmt das. Bei CU kann man nicht schnell mal switchen oder umskillen. Die Shapeshifter würden da noch am Besten passen. Dafür kann man seine Klasse individuell jedoch recht frei und flexibel anpassen.

Das fängt damit an, dass jeder Char nicht nur klassische Werte wie Stärke, Geschick, Vitalität, Wahrnehmung usw. hat die man wie bei klassichen RPGs und P&P Systemen frei verteilen kann… sogar auf Wunsch „unsinnig“ verteilen kann + eine ganze Reihe den Char sehr prägender Vor-und Nachteile die je nach Rasse, Klasse und Reich varrieren.

Dazu gibt es viele unterschiedliche Waffen, ja sogar unterschiedliche Schadensarten wie Stichwaffen, stumpfe Hiebwaffen, scharfe Hiebwaffen usw. sowie Magiearten und die jeweiligen Resistenzen bzw. frei wählbare Rüstungen.

Außerdem sind dem Schwert und der Axt, oder dem Zauberstab etc. Skills zugewiesen, diese können theoretisch unendlich gesteigert werden, nur wie Mark sagt… wer alles in Schwert investiert wird, wenn auch ab einem gewissen Wert immer langsamer und mühseliger, der Beste Schwertkämpfer des Spiels. Ob es jedoch Sinnvoll ist alle Skillpunkte so zu nutzen, dass muss man selbst wissen.

Vor allem und da sind wir bei deinem Punkt mit dem ich sags mal in meinen eingegeben Worten – „ohne Itemgrind geht das ja flux“ – soll das „Leveln“ also die Progression wieder mehr in Richtung preWoW gehen, also viel langsamer von statten gehen als heute. Außerdem müssen Items erst mal gecraftet werden und die Ressourcen, inkl. seltener Ressourcen von Mächtigen Monstern erbeutet, oder durch PvP erobert werden (bestimmte Minen usw.), für die nesten Rezepte sollen Crafter Monate des Lernens benötigen. Neuen Spielern würde wohl selbst Vanilla WoW wie ein Kurztrip erscheinen. Außerdem sind Twinkplätze limitiert und kostenpflichtig.

Zu guter Letzt noch der wohl wichtigste Punkt zum Thema Flexibel. Neben freiem Skillen, freier Waffenwahl und deren Anpassung an die Situation (z.B. bekommen bestimmte Rassen je nach Waffe mehr oder weniger Schaden) und der freien Rüstungswahl vieler Klassen (inkl. dem Punkt dass man sich von Craftern spezielle auf den eigenen Spielstil angepasste Rüstungen craften lassen kann) kann / muss man auch noch seine eigenen Skills und Zauber kreieren. Das sollte viel Freiheit und Flexibilität bieten.

N0ma

Danke für die ausführliche Erläuterung.
Nicht GW2 sondern GW1.

Zunjin

Nichts zu danken. 🙂

Koroyosh

Gibt es irgendwo was zu lesen, was man von diesem MMO erwarten kann? (Spielweise, Umfang, Grafik etc.)

Liest sich auf jedenfall vielversprechend.

Zunjin

Camelot Unchained folgt in vielen Punkten dem Spiel Dark Age of Camelot. Es gibt z.B. drei Reiche/Fraktionen (RvR-PvP) die sich bekriegen, jedes Reich hat eigenene Rassen und Klassen, die sich von den anderen in mehr als dem Aussehen unterscheiden. Der Grafikstil ist eher real als comichaft. Die Grafik-Qualität ist die eines Indie-Spiels, also eher mehr in Richtung Shroud of the Avatar als Black Desert. Alle wichtigen Grundlagen des Spiels lassen sich in diesen 15 grundlegenden Prinzipien finden: http://camelotunchained.com… sowie unter Media->Videos->BSC

Das wichtigste bei CU ist zu verstehen, dass es ein Spiel ist, das sich bewusst an ein kleines Nischenpublikum richtet, das eben genau diese Elemente möchte und eben kein Millionenpublikum, bei man Kompromisse machen muss, um den Massengeschmack zu treffen.

Der ideale CU Spieler ist jemand der will, dass seine Entscheidungen Konsequenzen haben. Verskillen ist z.B. definitiv möglich, da es wie ganz früher keine Option im Spiel geben wird, mit der man immer wieder umskillen kann (im Fall von Änderungen durch das Team z.B. beim Balcing, ist dies ein anderes Thema). Generell hält das Team nicht viel von Händchen halten und wirft viele der seit 2003 aufgekommenen Convenience-Systeme (Auktionshäuser, Schnellreise usw.) wieder über Bord.

Spielerinteraktion ist wie bei älteren Spielen auch ein riesen Thema. So droppen im Spiel z.B. keine Items, nur Crafting-Ressourcen, denn von einigen Standardsachen bei NPC Händlern wird alles im Spiel von Spielern erstellt. Crafter sind eine eigene Klasse und ein Fulltime-Job. Ein Magier kann z.B. also nicht nebenher noch Roben schneidern. Ebenso gehen Items durch Benutzung kaputt und müssen regelmäßig durch Crafter repariert und ersetzt werden. Deshalb und auf Grund dessen dass es kein Auktionshaus gibt, sollte man es mögen im Spiel mit anderen Spielern zu interagieren und zu reden.

PvE spielt im Spiel keine Rolle. Der Fokus liegt voll auf PvP. Die Tiere, Monster, Drachen usw. die es gibt, werden ausschließlich zum Spaß und für Crafting-Mats gejagt. Fürs Leveln spielen sie keine Rolle.

Gleiches gilt für unsere Barden hier, auch diese sollte man auf seiner Friendlist haben, da sie als „Taxis“ Spieler/Gruppen schnell von A nach B bringen können, da es keine Mounts geben wird und auch Schnellreise / Teleport nicht wie in neuen MMOs funktioniert. Die Reisewege sind lang, was dazu führt, dass der „Tod“ einen Spieler auch für eine bestimmte Zeit aus der Schlacht nimmt und er nicht wie bei anderen Spielen instantmäßig wieder mit dabei ist. In der Beta die in den kommenden 3-4 Monaten beginnt, wird es noch Teleporter geben, aber nur damit die kleinere Zahl an Betaspielern nicht zu sehr verstreut ist.

Gruppen und Gilden (größere wie kleine) spielen eine wichtige Rolle. Zwar könnte man auch solo rumziehen, einige Klassen wie die non-combat Klassen des Scout Archetypen, sind sogar wie dafür geschaffen und auch andere Klassen tun sich etwas leichter, wie etwa die Vikinger-Version der Devouts oder auch die Archer haben einige Fähigkeiten die einem Solo nützlich sein können, jedoch muss man damit leben, dass es Content gibt den man definitiv nicht bespielen kann. Selbst beim Cracting erfordern bestimmte Rezepte mehrere Crafter die gleichzeitig dran arbeiten.

Auch gibt es kein Solobalancing wie in vielen Spielen. Es gibt einfach Klassen mit denen man 1vs1 kaum was reißt, wie die Magier. Und andere Klassen sind 1vs1 scheinbar super gut wie der Shapeshifter der Arthurians. Dafür sind Magier essentiell für Burgbelagerungen und Massengefechte, wo sie von anderen geschützt ihre Macht beweisen können. Zusammenspiel ist also wichtig und das Balancing richtet sich eher auf das Gleichgewicht zwischen den Reichen.

Harmloss

super beschrieben danke für die mühe vielleicht finden noch andere spieler dran gefallenn.vor allem das crafting sytem wird der hammer, hoffe ich jedenfalls.

Zunjin

Auf das Crafting bin ich auch sehr gespannt. In wenigen Wochen wollen sie es ja groß vorstellen. 🙂

Diego

Wie immer, fettes Lob an dich.
Nur bei der Grafik muss ich dir ein bisschen widersprechen. Die Grafik ist nicht indiemässig, sondern setzt seine Prioritäten einfach anders, nämlich auf Massenschlachten. Deshalb wurde ja extra eine eigene Engine programmiert.

Grundlegende Prinzipien #12 – Geschwindigkeit ist wichtig!

Zunjin

Danke und ja, da hast du Recht. Die Grafik ist aus gutem Grund so, mir war das bewusst und mir ist Grafik generell egal. Er hat aber nicht danach gefragt „warum die Grafik ist wie sie ist“, oder „ob es Sinnvoll ist wie sie ist“, sondern er hat danach gefragt „wie die Grafik ist“. 🙂

Die Antwort, dass die Grafik eher in Richtung Shroud of the Avatar (Indie Game) und weniger in Richtung Black Desert (AAA mit MMO-Highendgrafik) geht, ist frei von jeder Bewertung und Begründung. Denn wenn jemand in der Regel so fragt, dann will er wissen ob die Grafik seinen Standards entspricht, tut sie es nicht, ist ihm meist egal warum dem so ist.

Aber ja… hätte er gefragt warum die Grafik so aussieht wie sie aussieht, hätte er eine andere Antwort bekommen. 🙂

Koroyosh

Vielen Dank für die ausführliche Antwort 🙂
Werde es mir, wenn es soweit ist, genauer ansehen.

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