ArcheAge verkauft besonders schnelles Mount, nerft Geschwindigkeit nachher

Schon früher ärgerten sich die Spieler des MMORPGs ArcheAge darüber, dass teuer erkaufte Mounts „generft“ wurden. Die Entwickler nannten dies „normalisiert“. Und jetzt, selbst unter dem neuen Besitzer gamigo, geht das alte Spiel von vorne los.

Was ist passiert? Mit dem jüngst veröffentlichten Update 5.1 zur Version „Relics of Hiram“ fand eine erneute Normalisierung der Mounts statt. Die Spieler fühlen sich veräppelt und lassen ihrem Frust freien Lauf.

ArcheAge Celestar Mount

Was ist eine „Normalisierung“? Im Grunde ist es nur ein Nerf. Mounts, die mit einer bestimmten Bewegungs-Geschwindigkeit angeboten wurden, laufen plötzlich langsamer und werden damit an die reguläre, „normale“ Geschwindigkeit angepasst.

Was ist das Problem? Die Mounts werden in Lockboxen für einen bestimmten Betrag angeboten und die Kunden kaufen diese Reittier im guten Glauben, dass deren Werte so stimmen und so bleiben. Dabei spielt die Geschwindigkeit eine große Rolle.

Viele ArcheAge-Spieler geben einiges an Geld dafür aus, dass sie ein besonders schnelles Mount nutzen können.

Dann aber zu sehen, wie die Geschwindigkeit des Tieres ohne vorherige Ankündigung generft wird, verärgert die Spieler. Sie fühlen sich so, als wären sie einem Lockangebot aufgesessen.

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Die Situation wiederholt sich

Darum fühlen sich die Spieler noch mehr veräppelt: Eine solche „Normalisierung“ fand schon früher statt.

2017 wurde das Mount „Stormwraith“ auf dieselbe Weise generft. Viele hatten aber gehofft, dass diese Praxis unter dem neuen ArcheAge-Betreiber gamigo nicht mehr so sein wird. Doch jetzt ist exakt dasselbe erneut passiert.

Wieder kam es zu einer „Normalisierung“ von zuvor teuer angebotenen, schnellen Mounts. Und wieder gab es im Vorfeld keinen Hinweis darauf. Die Mounts wie Lunaris und Celestar, die davon jetzt betroffen sind, wurden über Wochen hinweg angeboten.

Was hoffen die Spieler jetzt? 2017 bekamen die Käufer von Stormwraith eine Entschädigung, weil Trion Worlds es nicht auf sich sitzen lassen wollte, ein Lockangebot gemacht zu haben. Ob das nun ebenfalls so sein wird, ist noch offen. Die Spieler erhoffen sich eine Entschädigung, gamigo hat sich aber noch nicht geäußert.

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Autor(in)
Quelle(n): MassivelyOP
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