ArcheAge verkauft besonders schnelles Mount, nerft Geschwindigkeit nachher

Schon früher ärgerten sich die Spieler des MMORPGs ArcheAge darüber, dass teuer erkaufte Mounts „generft“ wurden. Die Entwickler nannten dies „normalisiert“. Und jetzt, selbst unter dem neuen Besitzer gamigo, geht das alte Spiel von vorne los.

Was ist passiert? Mit dem jüngst veröffentlichten Update 5.1 zur Version „Relics of Hiram“ fand eine erneute Normalisierung der Mounts statt. Die Spieler fühlen sich veräppelt und lassen ihrem Frust freien Lauf.

ArcheAge Celestar Mount

Was ist eine „Normalisierung“? Im Grunde ist es nur ein Nerf. Mounts, die mit einer bestimmten Bewegungs-Geschwindigkeit angeboten wurden, laufen plötzlich langsamer und werden damit an die reguläre, „normale“ Geschwindigkeit angepasst.

Was ist das Problem? Die Mounts werden in Lockboxen für einen bestimmten Betrag angeboten und die Kunden kaufen diese Reittier im guten Glauben, dass deren Werte so stimmen und so bleiben. Dabei spielt die Geschwindigkeit eine große Rolle.

Viele ArcheAge-Spieler geben einiges an Geld dafür aus, dass sie ein besonders schnelles Mount nutzen können.

Dann aber zu sehen, wie die Geschwindigkeit des Tieres ohne vorherige Ankündigung generft wird, verärgert die Spieler. Sie fühlen sich so, als wären sie einem Lockangebot aufgesessen.

Zukunft von MMORPG ArcheAge 2019 sieht gut aus – die von Rift nicht
ArcheAge-erenor-update-03

Die Situation wiederholt sich

Darum fühlen sich die Spieler noch mehr veräppelt: Eine solche „Normalisierung“ fand schon früher statt.

2017 wurde das Mount „Stormwraith“ auf dieselbe Weise generft. Viele hatten aber gehofft, dass diese Praxis unter dem neuen ArcheAge-Betreiber gamigo nicht mehr so sein wird. Doch jetzt ist exakt dasselbe erneut passiert.

Wieder kam es zu einer „Normalisierung“ von zuvor teuer angebotenen, schnellen Mounts. Und wieder gab es im Vorfeld keinen Hinweis darauf. Die Mounts wie Lunaris und Celestar, die davon jetzt betroffen sind, wurden über Wochen hinweg angeboten.

Was hoffen die Spieler jetzt? 2017 bekamen die Käufer von Stormwraith eine Entschädigung, weil Trion Worlds es nicht auf sich sitzen lassen wollte, ein Lockangebot gemacht zu haben. Ob das nun ebenfalls so sein wird, ist noch offen. Die Spieler erhoffen sich eine Entschädigung, gamigo hat sich aber noch nicht geäußert.

ArcheAge 5.0 Relics of Hiram hat Release-Datum, doch Spieler wollen was anderes
Autor(in)
Quelle(n): MassivelyOP
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Original Gast Chris
Original Gast Chris
10 Monate zuvor

wer nach all den jahren abzocke von archeage so dumm ist und in dieses spiel geld steckt ist selber schuld.

Derdon
Derdon
10 Monate zuvor

Finde ich schade das hier immer nur negatives über AA geschrieben wird das hat es einfach nicht verdient, den neuen Patch lässt man da lieber weg?

Aber mal zu dem besagten Mount und Paradox a) gibt es das auch für Loyality b) ist es handelbar und war für ca 3k Gold im AH und b) sind Mount in Archeage relativ egal, die meisten nutzen eh das Mirage Mount da 2x Speedboost.
Paradox schreibt ja schön er hat Apex genutzt, kein Mensch nutzt Apex für solche Sachen. Jeder der AA zockt weiß sowas wink

Hendrik Haut
Hendrik Haut
10 Monate zuvor

Ich habe Archeage zum Release geliebt. Was gibt es denn cooles zum neuen Patch? Und ja, das ist eine ernst gemeinte Frage smile

VahroLoran
VahroLoran
10 Monate zuvor

Tja heutzutage bringen negative News zu Spielen einfach mehr Klicks als positive.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
10 Monate zuvor

Das stimmt nicht. Positive News bringen genauso viele CLicks – vielleicht sogar mehr. Die werden viel stärker über Social Media geteilt z.b. Positive Emotionen funktionieren wunderbar. Nostalgie, Freude, Euphorie – alles authentisch Positive lieben die Leute und lesen es wahnsinnig gern. Wir bemühen uns darum, auch positive News zu finden, wenn wir die authentisch finden – natürlich ist es nicht jedesmal eine „Positive News“; wenn ein Studio sagt: Hey, das neue Update ist geil! WIr haben da total geile neue Kostüme drin -> Das sind jetzt nicht die positiven News, die wir finden wollen. Allein zu ArcheAge waren die 2… Weiterlesen »

Marnic
Marnic
10 Monate zuvor

Sorry aber sie machen es einem nicht gerade schwer negatives zu berichten. Vor allem 2x denselben Fehler in Cash Shop items einbauen grenzt meiner Meinung nach an Dummheit, den das Sind die zahlenden Kunden.
Ich gebe regelmäßig Geld in MMO Shops aus, um meinen Beitrag zu leisten dass das Spiel weiter existiert. Wenn nachträglich die Items generfed werden würde ich dort keinen Cent mehr Investieren, da ist das Vertrauen weg. Vor allen bei so Lapalien wie Geschwindigkeit muss man schon vorher wissen welche Auswirkungen diese Stats haben!

Luriup
Luriup
10 Monate zuvor

Kenne ich sowas.
Zum Release von EAs SWGoH so ein Barris Paket für 50€ gekauft.
Eine Woche später wurde sie generft.
Geld über Playstore zurück geholt und Spiel für immer deinstalliert.

xollee
xollee
10 Monate zuvor

Gabs gestern nicht die Nachricht das 2019 für ArcheAge super wird? Da lachen ja die Hühner.

Erzkanzler
10 Monate zuvor

Diese Vorgehensweise grenzt schlicht weg an Betrug.

Dem Kunden wurde ein Produkt verkauft, dessen beworbenes Hauptmerkmal anschließend nicht mehr vorhanden ist. Für den Kunden war diese Änderung nicht vor Kauf ersichtlich. Wenn sie nicht zumindest ein uneingeschränktes Rückgaberecht einräumen oder das beworbene Feature wieder „nachbessern“ ist das nicht nur schlechte Firmenpolitik sondern, so würde ich vermuten, verbraucherschutzrechtlich relevant.

N0ma
N0ma
10 Monate zuvor

Betrug passt da man hier bedingten Vorsatz und Bereicherungsabsicht anbringen kann. Geld zurück ist das einzige was da hilft, wenn mans möchte. Irgendwelchen Ingame Murks muss man sich da nicht andrehen lassen.

Mandrake
Mandrake
10 Monate zuvor

Das Gemeine daran ist, das die meisten Firmen sich durch AGBS damit absichern. Meistens sowas wie „Die Leistung wurde erbracht“ ….“Damit verzichtet der Käufer auf jeden Anspruch“ Ich hatte das Prolem vor ein par Tagen…so einfach „Geld zurück“ ist da nicht. Hab nen Spieleserver bestellt….sollte innerhalb weniger Minuten eingerichtet werden…nach 5h imemr nochnix. Geld zurückgefordert….Auftrag wird dennoch ausgeführt…..5 Uhr Nachts ne Mail bekommen mit Server wurde eingerichtet…. Paypal Zurückbuchung lief bereits (dauert ja auch durch Prüfung des Sachverhaltes), Geld wurde dann zurückgebucht—>Mahnung vom Serverhoster… In den AGB s geguckt, ja da steht wenn Leistung nicht erbacht wird gibts Widerrufsrecht…Leistung wurde… Weiterlesen »

N0ma
N0ma
10 Monate zuvor

Nicht unbedingt. Wenn Sachen in AGB’s stehen die zum aktuellen Recht nicht passen wie BGB oder Strafrecht, werden die Passagen vor Gericht schlicht für ungültig erklärt. Da musste sich Microsoft zum Beispiel die ein oder andere blaue Nase holen hier in Deutschland.

„Ich hatte das Prolem vor ein par Tagen…so einfach „Geld zurück“ ist da nicht.“
Das passiert, dass sich Unternehmen erstmal auf ihre AGB’s berufen. Im Zweifel muss man dann vor Gericht, ob man den Schritt gehen will ist natürlich ne andere Frage.(Oft reicht tatsächlich auch ein Brief vom Anwalt) Dann am besten erstmal zum Verbraucherschutz.

Marnic
Marnic
10 Monate zuvor

AGB schützt vor Strafe nicht. Jeder Rechtsanwalt würde bei Verschlechterung der Wäre dem Kunden recht geben. Nur keiner klagt wegen ein paar Euros…

Alan Steve
Alan Steve
10 Monate zuvor

hat den ehrlich wer einen positiven wandel erwartet?

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