Ashes of Creation: 12 Tipps, die euch den Einstieg auf Steam spürbar erleichtern

Ashes of Creation: 12 Tipps, die euch den Einstieg auf Steam spürbar erleichtern

Mit dem Early-Access-Start auf Steam dürften ab dem 11. Dezember 2025 viele neue Spieler einen Fuß in die Welt von Ashes of Creation setzen. Dieser Guide zu AoC erleichtert euch den Einstieg.

Ashes of Creation ist eines von nur wenigen ambitionierten MMORPG-Projekten aus dem Westen. Allein deshalb werden viele Genre-Begeisterte einen Blick riskieren wollen. Mit dem Early-Access-Start auf Steam ist das seit dem 11. Dezember 2025 so einfach und günstig möglich wie nie.

Aufgrund des Sandbox-Charakters der Spielwelt, des großen Fokus auf PvP und durch den weiterhin recht unfertigen Alpha-Status des MMORPGs gehört Ashes of Creation zum Early-Access-Start leider nicht zu den einsteigerfreundlichsten Online-Rollenspielen. Damit euer Start möglichst frustfrei verläuft, findet ihr in diesem Guide allerlei Tipps, die euch den Einstieg erleichtern.

Update vom 17. Dezember 2025: Wir haben mittlerweile beide Startgebiete der Early-Access-Version von Ashes of Creation gespielt und passen unsere Tipps entsprechend an.

Über die Inhaltsangabe könnt ihr direkt zu den Punkten springen, die für euch besonders wichtig sind:

Der Trailer von Ashes of Creation zum Steam-Start:

Charaktererstellung und Wahl der Klasse

Zu Beginn erstellt ihr euch einen Charakter, wobei ihr auch einen Archetypen sowie ein Volk (9 gibt es insgesamt, eine Übersicht findet ihr auf ashesofcreation.com) wählen müsst. Beachtet bei der Wahl der Klasse:

  • Der Beschwörer kommt neu ins Spiel und könnte sich daher noch recht fehlerhaft und unbalanciert spielen. Vor ein paar Monaten wurde der Dieb eingeführt. Barde, Kleriker, Kämpfer, Magier, Ranger und Tank sind schon länger Teil der Alpha.
  • Die Wahl des Volkes soll sich irgendwann auf Eigenschaften des Charakters auswirken, doch sind diese Volks-Boni bislang noch nicht im Spiel.
  • Da man aktuell nur bis Stufe 25 leveln kann, ist es noch nicht möglich, einen zweiten Archetypen zu wählen und diesen mit der ersten Klasse zu kombinieren. Wählt eure Klasse also ohne mögliche Archetyp-Kombinationen im Hinterkopf.

Welche Startzone ist besser?

Mit den Flusslanden und „The Anvils“ stehen euch aktuell zwei Startzonen für den Start in Ashes of Creation zur Verfügung. Unser Eindruck, nachdem wir beide Startgebiete gespielt haben:

  • Im Vergleich zur vorherigen Alpha ist der Einstieg spürbar einsteigerfreundlicher geworden. Gegner droppen Rationen, die Leben und Mana wiederherstellen. Quests nehmen euch über die ersten Stufenaufstiege an die Hand und versorgen euch mit Ausrüstung sowie einem Reittier. Über die neuen Destinies-Ziele habt ihr grobe Vorgaben, was ihr tun solltet. Das gilt für beide Regionen.
  • Ab Stufe 5 beziehungsweise 6 verliert sich dieses an die Hand genommen werden. Die Comissions der schwarzen Siedlungsbretter verlangen teils sehr weite Laufwege von euch. Ab hier wechselt AoC langsam in den Sandbox-Modus, wobei uns die Spielerfahrung in „The Anvils“ etwas runder vorkam. Das deckt sich mit der Warnung der Entwickler, dass sich die Flusslande noch in Arbeit befinden sollen.

Im nachfolgenden Video führt euch der YouTuber GiddeonPlays durch die ersten Quests und Stufenaufstiege (die Starterfahrung kann sich im Early Access leicht unterscheiden):

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Die Qual der Waffen-Wahl

Im Startbereich des Spiels liegen überall Waffen herum, die ihr – unabhängig von eurer Klassen-Wahl – einfach aufsammeln und ausrüsten könnt. Da ihr für eure genutzten Waffen Erfahrungspunkte erhaltet, wählt jeweils eine Nahkampf- und eine Fernkampf-Waffe, zwischen denen ihr im Kampf dann per Knopfdruck wechseln könnt.

Tipp: In den Optionen findet ihr unter Gameplay → Combat → Auto-Attack mehrere Einstellungen fürs Aktivieren oder Deaktivieren automatischer Angriffe. Fürs Leveln und Questen aktiviert ihr diese Optionen am besten, damit ihr nicht für jede Waffenattacke einen Knopf drücken müsst.

Die ersten Talentpunkte richtig einsetzen

Im Laufe der Level-Phase erhaltet ihr Skill-Punkte für eure Klasse, eure genutzten Waffen und den Stamina-Bereich. Mal ganz davon ab, dass ihr diese stets zeitnah investieren solltet, um eure Kampfkraft spürbar zu steigern: Lernt, wann immer möglich, neue Skills, bevor ihr einen bereits vorhandenen aufwertet.

Ein Grund: Aktivierbare Offensivfähigkeiten verursachen immer mehr Schaden als automatische Angriffe. Je kleiner ihr die Zeitfenster haltet, in denen euch nur Auto-Attacken zur Verfügung stehen, desto besser für euren Schaden, desto kürzer dauern die Kämpfe, desto effizienter levelt ihr.

Aber auch nicht-offensive Skills sind wichtig, um beispielsweise gefährliche Situationen lebend zu überstehen, um Gegner kurzzeitig zu kontrollieren oder die eigene Mobilität zu steigern. Kurzum: Neue Skills verbreitern eure Palette an Manövern und machen euch flexibler.

Wie kann ich angeln?
Im „Skill Tree“ findet ihr den Reiter „Skill Book“ und dort unter „Artisan“ den Skill „Fishing“. Zieht euch diesen einfach vom „Skill Book“ in eure Fertigkeitenleiste.

Die Entwickler stellten im Juni 2025 auf X das Konzept für die neuen Skillbäume vor:

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PvP in der Welt

Die Entwickler haben den Schutz vor PvP-Begegnungen von Stufe 5 auf Stufe 10 ausgeweitet. Der wirkt zudem nicht nur im Startareal, sondern überall (Ausnahme: die bewusste Teilnahme an PvP-Events wie Karawanen). Sobald euer Charakter aber ein höheres Level erreicht, kann er theoretisch überall in der Welt von anderen Spielern angegriffen werden.

Es gibt jedoch einen Unterschied, ob man einen Spieler attackiert, der sich bewusst für PvP markiert hat (durch ein lila-farbenes Symbol angezeigt) oder der ohne diese Markierung durch die Welt läuft und sich nicht wehrt.

Kann Ashes of Creation auch PvP-Muffeln und Solo-Spielern Spaß machen?
Diese Frage haben wir in den folgenden beiden Artikeln im Detail beantwortet. Die kurze Version: Ja, aber … und das „aber“ könnte für viele Spieler ausschlaggebend sein.

Ashes of Creation solo spielen, kann das beim Early Access auf Steam Spaß machen?
Ashes of Creation mit Fokus auf PvE: Kann das MMORPG auf Steam auch PvP-Muffeln Spaß machen?

Merkt euch: Spieler mit dem Symbol könnt ihr bedenkenlos angreifen. Wenn ihr Spieler ohne Symbol attackiert, kann das negative Konsequenzen für euch haben. Andersherum gilt: Falls euch ein Spieler schlägt, obwohl ihr nicht fürs PvP markiert seid und auch keine Lust auf PvP habt, wehrt euch nicht! Viele Spieler lassen dann von euch ab. Wer weitermacht, wird vom Corruption-System bestraft.

Ebenfalls wichtig: Wenn ihr einen Asche-Haufen auf dem Boden liegen seht, den ihr looten könnt, lasst es. Zumindest, wenn ihr euch nicht fürs PvP markieren wollt. Wer die Überbleibsel eines anderen Spielers aufsammelt, darf von vorbeikommenden Helden attackiert werden.

Entdeckt möglichst viele Embersprings

Wenn ihr beim Erkunden der Spielwelt auf der Karte ein gelbes Greifensymbol seht, lauft oder reitet dorthin. Dort befindet sich ein sogenannter Emberspring-Schrein, der fortan als Respawn-Punkt für euren Helden fungieren kann. Einen Schrein könnt ihr zudem zu eurem Heimatpunkt machen – für euren Respawn steht euch stets der nächste Schrein sowie euer Heimatpunkt zur Verfügung.

Info: Eine der ersten Quests des Spiels macht euch mit den Embersprings bekannt.

Beachtet, dass ihr euch nur bei Emberspring-Schreinen wiederbeleben könnt, die ihr entdeckt habt. Spieler, die durch das Corruption-System einen Debuff erhalten haben (weil sie beispielsweise einen nicht fürs PvP markierten Charakter umgehauen haben, der sich nicht gewehrt hat), dürfen die Emberspring-Schreine nicht nutzen.

Tipp: Über die „Unstuck“-Funktion könnt ihr euren Charakter zu einem Emberspring teleportieren lassen. Das ist eigentlich für Charaktere gedacht, die irgendwo festhängen. Nun …

Was ist Glint?

Das ist eine der wichtigsten Währungen im Spiel, die ihr von besiegten Monstern und Spielern oder über den Abschluss von Quests, Events und Erfolgen erhaltet. Glint gibt es in verschiedenen Seltenheitsstufen und kann bei NPCs in Kupfer, Silber oder Gold umgetauscht werden. Ihr könnt Glint aber auch nutzen, um beispielsweise die regelmäßige Steuer für euren Bürgerstatus in einer Stadt zu bezahlen.

Von welcher Stadt sollte ich Bürger werden? Für diese Entscheidung können mehrere Faktoren wichtig sein. Städte bieten ihren Bürgern beispielsweise exklusive Gegenstände an (etwa einen besonders starken Umhang). Ein Nahkämpfer liebäugelt daher vielleicht mit der Stadt, in der es den Umhang mit den passenden Nahkampf-Attributen gibt.

Alternativ wollt ihr als Bürger vielleicht beim Ausbau einer Stadt oder eines Knotens helfen, bei dem ihr eure Spielweise am besten ausleben könnt. Knoten soll es irgendwann nämlich mit unterschiedlichen Schwerpunkten geben, wie Militär, Handel oder Religion.

Wer sich in Ashes of Creation auf jeden Fall mit anderen Spielern zusammenschließen möchte, sollte sein Glint nach Möglichkeit sparen. Mit dem Glint könnt ihr nämlich Waren kaufen, die sich über eine Karawane zu anderen Orten bringen lassen. Gelingt das, winkt hoher Profit – abhängig von der zurückgelegten Distanz.

Die Gefahr dabei ist es jedoch, dass andere Spieler eure Karawane überfallen können. Wer einen wertvollen Warentransport umsetzen möchte, sollte also einen schlagkräftigen Trupp an Wachen zusammentrommeln.

So bekommt ihr euer erstes Mount

Durch den überarbeiteten Einstieg beziehungsweise die ersten Quests erhaltet ihr sehr früh ein Reittier, das ihr fortan per Knopfdruck herbeirufen könnt.

Mittelfristig solltet ihr euch übrigens ein Ersatzreittier besorgen. Euer Mount kann im Gefecht nämlich sterben und kann dann 10 Minuten lang nicht mehr herbeigerufen werden. Wer einen mühsamen Fußmarsch durch die Wildnis vermeiden möchte, packt also ein zweites Reittier ein, das sich in so einem Fall beschwören lässt.

Ein drittes Mount mit Wasseratmung bietet sich schließlich noch als zusätzliche Option an, da ihr euch so die Erkundung von Unterwasserbereichen spürbar erleichtert. Normale Reittiere können zwar auch schwimmen, sind aber langsamer und irgendwann geht euch die Luft aus.

4K-Gameplay der Entwickler, mit dem sie auf YouTube Wasser-Mounts in Aktion zeigen:

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Checkt das Commission-Brett

Immer wenn ihr eine neue Siedlung betretet, schaut beim Schwarzen Brett für Commission-Aufgaben vorbei. Schnappt euch dort alle Aufträge, die ihr beim nächsten Ausflug in der Wildnis nebenbei meistern könnt – beispielsweise, weil ihr eh Ressourcen farmen oder bestimmte Monster umhauen möchtet. Auf die Art erhaltet ihr ohne viel Aufwand zusätzliche Erfahrung und Glint.

Achtung: Es gibt unterschiedliche Arten von Commission-Boards. Die Adventure-Variante versorgt euch mit Erkundungs- und Kill-Quests. Das Artisan-Brett liefert Sammel- und Herstellungsaufgaben. Wer Aufgaben vom Hunting-Board machen will, sollte sich eine Gruppe suchen. Und dann kann der hiesige Bürgermeister auch noch besondere Aufträge über sein Brett verteilen.

Handel mit anderen Spielern

In jeder Siedlung findet ihr Zugang zu einem Marktplatz, über den ihr bis zu 20 Gegenstände zum Verkauf anbieten dürft. Beachtet dabei, dass euch das Spiel für jeden durchgeführten Handel eine Gebühr berechnet, abhängig vom Wert des Handels (10 Prozent der Handelssumme).

Besser ist es, über den Chat einen interessierten Spieler für einen Kauf oder Verkauf zu finden. Auf die Art spart ihr euch die Steuern. Trefft euch für den Austausch der Waren am besten in einer Siedlung, denn dort ist PvP verboten und ihr seid vor einem Überfall geschützt.

Spielt vorsichtig und vermeidet Charaktertode!

Wenn ihr in Ashes of Creation sterbt, müsst ihr mit einigen Nachteilen leben:

– Ihr verliert einen Teil eurer sammelbaren Gegenstände, Materialien und Glint.
– Durch einen Debuff werden ein paar Minuten lang eure Werte verringert.
– Die Haltbarkeit eurer Ausrüstung leidet.
– Ihr sammelt negative Erfahrung an, die ihr erst einmal abarbeiten müsst, um Level-Fortschritte erzielen zu können.

Für alle Kämpfer in geregelten PvP-Situationen fallen die Nachteile spürbar geringer aus. Alle Spieler, die durch das Corruption-System bestraft werden, leiden indes sehr viel härter unter den Nachteilen eines Charaktertodes.

Gegner mit Namen und Sternchen

In der Welt von Ashes of Creation könnt ihr besonderen Gegnern über den Weg laufen, die durch ihren individuellen Namen und 2 oder 3 Sternchen markiert sind. Diese einzigartigen Monster können jeweils ein besonderes Beutestück fallen lassen.

Auf der Webseite ashescodex.com könnt ihr nachschauen, welchen Loot diese besonderen Widersacher fallen lassen oder wo ein bestimmtes Item dropt. Auf die Art spart ihr euch einen schwierigen Kampf, der euch nur ein Item bringen würde, mit dem ihr nichts anfangen könnt.

Was muss ich noch zu Ashes of Creation wissen? Ashes of Creation ist ein Sandbox-MMORPG im Fantasy-Setting, das in einer riesigen Open World spielt. Ihr kämpft gegen Weltbosse und tretet gegeneinander im PvP an. Zudem soll es ein System geben, bei dem ihr Gebiete levelt, dadurch Dörfer sowie Städte hochzieht und Bereiche der Spielwelt verändert – die sogenannten „Nodes“. Die Entwicklung am MMORPG begann bereits 2015. Mehr dazu lest ihr hier: Release, Roadmap, Alpha 2, Klassen, Gameplay, Bezahlmodell – alles Wichtige zum MMORPG Ashes of Creation.

Quelle(n): The Ultimate Beginner's Guide von Savvvo, ashesofcreation.wiki
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