16-Jähriger hat mit 24 € angefangen, Server für ARK zu verkaufen – Jetzt ist er Multimillionär

16-Jähriger hat mit 24 € angefangen, Server für ARK zu verkaufen – Jetzt ist er Multimillionär

Ein britischer Entwickler startet mit 24 Euro und ist am Ende Millionär. Jetzt hat der Entwickler seine Firma verkauft. Und er ist nicht die erste Person, welcher dieser Aufstieg gelingt.

Wenn es jemandem gelingt, aus wenigen Euro mehrere Millionen zu erwirtschaften, dann spricht man oft vom „Tellerwäscher zum Millionär.“

Die Erfolgsgeschichte eines Briten startete im heimischen Kinderzimmer mit 20 britischen Pfund (etwa 24 Euro) und findet jetzt seinen Höhepunkt im Verkauf seiner Firma für fast 30 Millionen US-Dollar. Andere User, wie der bekannte Streamer Ninja, bereuen mittlerweile ihren riesigen Reichtum.

Ein Dienst soll bei der Finanzierung von Spielservern helfen

Um wen geht es? Der britische Entwickler Lee McNeil gründete 2011 die Firma „Tebex.“ Dafür standen ihm 20 britische Pfund und sein Zimmer in der Wohnung seiner Eltern zur Verfügung. Innerhalb von 10 Jahren konnte sich McNeil mit seiner Firma eine treue Fangemeinde aufbauen. Die Ursprünge gehen auf die Monetarisierung von ARK-Servern und auf ein Plugin für Minecraft (Buycraft) zurück.

Was genau ist Tebex überhaupt? Mit Tebex konnten Gamer oder Streamer etwa Spendensysteme in ihren Server integrieren. Wer auf diese Weise Geld für die Kosten des Servers spendet, bekommt dafür spezielle Belohnungen wie Abzeichen oder Ingame-Vorteile. Außerdem konnten User einen Ingame-Store auf ihrem Server integrieren, wo sie unter anderem kosmetische Features an die Community verkaufen konnten.

Tebex nimmt für diese Dienste wiederum eine kleine Gebühr, weil sie den Shop bereitstellen und die Transaktionen abwickeln. Wie Tebex genau funktioniert, könnt ihr euch auch in einem offiziellen Video der Entwickler ansehen. Hier zeigen sie, wie man ein Plugin für einen Shop auf einem Rust-Server integriert:

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Mithilfe von Tebex wird ein Plugin für einen Shop in Rust integriert.

Wie viel hat McNeil mit der Firma verdient? Mittlerweile verwaltet die Firma Tebex die Erstellung von Webshops und Spielservern und arbeitet mit großen Spielen wie Minecraft oder ARK: Survival Evolved zusammen. Und das läuft sehr erfolgreich. Seit seiner Gründung soll Tebex über 500 Millionen US-Dollar erwirtschaftet haben. Allein im Dezember 2021 sollen mehr als 10 Millionen US-Dollar an Partner ausgezahlt worden sein.

2022 wird Tebex von Software-Plattform gekauft

Im März 2022 kaufte jetzt die Software-Plattform Overwolf die Firma Tebex. Auch Overwolf setzt auf Ingame-Services wie kleine Modifikationen, die Usern ihre Spiele erleichtern sollen. Dabei nutzt Overwolf ein Overlay, um nicht in die Engine der Spiele eingreifen zu müssen.

Man geht damit einen ähnlichen Weg, wie ihn auch Tebex angeboten hatte. Overwolf entwickelt kein eigenes Spiel, sondern zusätzliche Hilfsmittel oder Software für ein bestehendes Spiel.

Overwolf zahlt eine Summe von 29 Millionen US-Dollar für die Übernahme von Tebex. Bei dem Verkauf geht es vor allem um Wachstum. McNeil, der Chef von Tebex, erklärte selbst zum Verkauf:

Von dem Moment an, als wir das Team von Overwolf zum ersten Mal getroffen haben, war es offensichtlich, dass sie sich dem UGC-Markt [User Generated Content] verschrieben haben und dafür sorgen, dass Schöpfer für ihre harte Arbeit bezahlt werden. Der Beitritt zu Overwolf ermöglicht es Tebex, sein Angebot auf weitere Spieleserver und Publisher auszuweiten und, was noch wichtiger ist, die Communitys unserer bestehenden Spieleserver weiter zu vergrößern. Ihr Engagement, uns bei der Entwicklung der Gameserver-Industrie zu helfen, wird Tebex in unser nächstes Wachstumskapitel führen

McNeil soll übrigens weiterhin der Chef (CEO) von Tebex bleiben.

In der Gaming-Branche gibt es auch weitere bekannte „Selfmade-Millionäre“

Wer hat noch ein Vermögen verdient? Ein anderer bekannter „Selfmade-Millionär“ ist der Entwickler Steven Sharif. Auch er hatte innerhalb weniger Jahre ein riesiges Vermögen aufgebaut. Ihm hatte man über Jahre vorgeworfen, dass er sein Vermögen mithilfe einer Fruchtsaft-Firma, die auf „Multilevel-Marketing“-System setzt, verdient haben solle. Den Vorwurf, mit Fruchtsaft seine Millionen verdient zu haben, hatte er jedoch vehement abgestritten.

Sharif arbeitet seit Jahren an dem MMORPG „Ashes of Creation“, der im Geist der Nachfolger von Everquest Next sein soll. Er will das gesamte MMORPG aus eigener Tasche finanzieren, ohne dabei auf Investoren setzen zu müssen. In einem Interview erklärte er, dass sein MMORPGs eines der größten und erfolgreichsten MMOs werden solle:

Millionär sagt, sein neues MMORPG wird eines der „größten und erfolgreichsten MMOs“

Quelle(n): forbes.com
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