Millionär erklärt, warum sein MMORPG toll ist und er kein Pyramiden-System-Schwindler

Der Millionär Steven Sharif steht hinter dem neuen Indie-MMORPG „Ashes of Creation“. Auf Nachfrage der Fans erklärt er die Vorteile seines MMORPGs gegenüber klassischen „Industrie-MMORPGs“ und räumt mit Vorurteilen gegen seine Person auf. Mit einem umstrittenen „Multilevel-Marketing-System“ habe er nur weniger als 2 % seines Vermögens gemacht.

Das ist die Situation:

  • Ashes of Creation wird per Crowdfunding finanziert. Hinter dem neuen MMORPG steht mit Steven Sharif aber ein Unternehmer, der eigenes Geld in das Produkt steckt und sich „sein Traum-MMORPG“ bauen möchte.
  • Sharif erklärt jetzt in einem Thread auf reddit, was die Vorteile seines MMORPGs sind und unterstreicht zudem die Vorteile der Geschäfts-Struktur seines Studios. Denn es gibt keinen Aufsichtsrat, vor dem er sich rechtfertigen muss.
  • Außerdem erklärt Sharif, dass es nicht stimmt, er habe sein Geld mit einem „Multi-Level-Marketing“ (Pyramiden-System) gemacht. Produkte aus dem Bereich hätten nur 2 % seines Vermögens ausgemacht.

Sharif sagt, warum Ashes of Creation toll ist: In einem reddit-Thread (via reddit) diskutieren Fans den Hype um Ashes of Creation. Einer sagt: Er versteht gar nicht, warum um das MMORPG so einen Wirbel gemacht wird. Für ihn wirkt das wie bei „Star Citizen“: Der Cosmetic-Shop sei schon fertig, sonst aber nichts.

Außerdem habe der Chef des Spiels ja sein Geld mit Fruchtsaft gemacht, der angeblich Krebs heilen soll.

Sharif springt selbst in den Thread und erklärt zu Ashes of Creation:

Ich glaube, aus Spielersicht gibt es 2 Haupt-Aspekte, warum Ashes of Creation die Leute begeistert.

Das Erste: Was wir machen? Im Prinzip geht’s um Risiko vs. Gewinn. Nicht jeder ist ein Gewinner, die Welt entwickelt sich um den Spieler herum. Es gibt kein Pay2Win, keine „Quality-of-Life“-Items, eine massive offene Welt und einen Schwerpunkt auf Social- und Community-Systeme.

Das Zweite: Wer wir sind? Wir werden nicht von gierigen „Business-Chefs“ bestimmt. Ich finanziere das Projekt, also sind keine Investoren an Bord, kein Aufsichtsrat, dem ich Rechenschaft leiste, keinen Publisher, den ich glücklich machen muss. Wir reden MIT unserer Community (nicht zu ihnen) und wir hören uns wirklich Feedback an und schätzen und respektieren unsere Spieler.

Natürlich werden wir nicht jeden glücklich machen. Das ist auch nicht das Ziel. Sind wir der nächste „woW KiLleR?“ Natürlich nicht. Ist nicht unser Ziel. Sollte es auch nicht sein.

Steven Sharif
Ashes of Creation: Millionär zahlt MMORPG selbst, sieht das als Riesen-Vorteil

Mit 18 Jahren Produkte von Multilevel-Marketing-Firma verkauft

Woher kommt das mit dem Pyramiden-System? 2017 gab Steven Sharif der Webseite MassivelyOp ein Interview (via MassivelyOp), in dem er sagte, mit 18 Jahren wäre er von der „Multilevel-Marketing“-Firma XanGO rekrutiert worden. Die verkauften unter anderem Fruchtsäfte.

XanGo nutzt ein „Multilevel-Marketing“-System: Das ist extrem umstritten. Als „Pyramiden-System“ oder “Schnellball-System” gilt das als Betrugs-Masche, bei dem Verkäufer ihr Geld nicht damit verdienen, Produkte zu verkaufen, sondern damit, weitere Verkäufer zu rekrutieren. Je später man rekrutiert wird, desto schwerer wird es, neue Verkäufer zu finden, und man bleibt im Zweifelsfall auf hohen Kosten sitzen.

Sharif sagte im Interview: Er startete damals eine Webseite, um die Produkte zu verkaufen und die Webseite war sehr erfolgreich. Mit 24 habe er sich dann mit Investments und Immobilien beschäftigt und damit einen Großteil seines Vermögens gemacht.

Bei vielen Leuten blieb aber hängen: Sharif hatte sein Vermögen dieser „Fruchtsaft“-Firma zu verdanken. Zumal Sharif bei Ashes of Creation ein „Recruitment“-Programm nutzte, das Ähnlichkeiten mit einem Multilevel-Marketing-System aufwies: Wer andere zum Spiel rekrutierte, sollte einen Anteil an den Ausgaben erhalten, die seine „Rekruten“ im Spiel tätigten.

Ashes of Creation meets MeinMMO
Steven Sharif (links) im Gespräch mit Dawid Hallmann von Mein-MMO.de bei der Gamescom 2018.

Sharif hält Gerüchte über ihn für Versuche, dem Projekt zu schaden

Das sagt Sharif jetzt: Sharif sagt, hier würden Lügen über ihn verbreitet werden, um dem Projekt zu schaden. Er habe sein Vermögen nicht mit Multilevel-Marketing gemacht. Er war ein 18-jähriges Kind, als er eine Seite erstellte, die viele Produkte verkaufte: Shampoo, Zahnpasta, Vitamine, Abnehm-Produkte UND auch einen Fruchtsaft von XanGO. Sharif habe nie Leute für das Multilevel-Marketing rekrutiert, war dort nie angestellt und schon gar nicht im Vorstand. Er habe auch nie gesagt, dass es Krebs heile und so habe er auch nicht sein Vermögen verdient.

Es mache ihn traurig, wenn solche Lügen über ihn wiederholt werden. Die Webseite und das Einkommen daraus würden weniger als 2 % seines Vermögens ausmachen.

Das steckt dahinter: Diese „Multilevel-Marketing“-Sache kam 2017 vor allem deshalb auf, weil das „Rekrutier“-Programm von Ashes of Creation so kontrovers wirkte. Denn YouTuber begannen offensiv für Ashes of Creation zu werben. Zu der Zeit entstand der Eindruck: YouTuber könnten sich das Geld, was sie auf diese Weise durch ihre „Rekruten“ verdient hätten, Cash auszahlen lassen.

Das hatte den Beigeschmack eines solchen „Multilevel-Marketing“-Systems. Das hat dem MMORPG Ashes of Creation von Beginn an eine unseriöse Note verlieren, gegen die Steven Sharif seitdem vorgeht.

Als 2017 Kritik an dem Modell in der englischen Gaming-Presse aufkam, griff Sharif die Journalisten hart an. Er fühlte sich ungerecht beschuldigt. Und erklärte, das sei alles ein Missverständnis.

Zum Rest der Ausführungen von Sharif bleibt kritisch anzumerken: Es hat nicht nur Vorteile, keine „Business-Bosse“ zu haben. Denn Sharif hat letztlich keinen über sich, der ihm Druck macht, Zeitpläne einzuhalten oder Release-Termine zu erfüllen.

Das Indie-MMORPG Ashes of Creation wurde dann auch schon mehrfach verschoben und Fans rechnen aktuell damit, dass es noch einige Jahre dauert, bis es wirklich spielbar ist. Viel länger als eigentlich vorgesehen. Das ist tatsächlich eine Parallele zu Star Citizen.

Wir haben uns mit den Problemen von Crowdfunding-MMORPGs einmal ausführlich auseinandergesetzt. Denn die klingen auf dem Papier zwar toll, haben aber immer wieder mit denselben Problemen zu kämpfen:

Warum neue MMOs über Crowdfunding uns so frustrieren

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Name

Reddit: “Ich habe nie Leute für ein MLM rekrutiert, ich war nie Angestellter eines MLM-Unternehmens oder Führungskraft”

MassivelyOP: “Als ich 18 war, wurde ich angeworben, einer MLM-Firma namens XanGo beizutreten”
comment image
https://www.youtube.com/watch?v=-15VC4Yxzys

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von Name
MMO-Veteran

Glaub keiner Lüge die du nicht selbst erfunden hast. Das ist einfach big hate gegen AOC! Lass doch einfach andere Leute in Ruhe und macht nicht alles und jeden schlecht. Das ist menschlich eine glatte Null. Hater raus, Hater raus!!

Hauhart

Klingt alles zu schön, um wahr zu sein.
Abwarten ?

Mandrake

Naja ich weis nicht…. .

Für mich hat Crowdfunding immer was von early Access Titeln, obwohl es eigentlich zwei getrennte Schuhe sind.

Aber ich finanziere immer etwas vor und weis nicht genau was zum Ende dann wirklich rauskommt auch wenn mir jemand dann sagt:

“Bei uns gibts niemanden im Hintergrund der uns im Nacken sitzt”

Naja bis auf die Community…. .

Die Frage ist immer wie lange man das Spiel finanzieren kann, oder ob die Finanzierung des Spiels durch Crowdfunding schon der Gewinn ist?

Wenn es 1:1 ins Spiel fließt alles gut, aber das kann niemand von uns bestätigen und da sehe ich sowohl bei CF als auch bei EA Titeln ein Problem. Nur weil jemand sagt “Bei uns läufts anders” bleib ich dennoch skeptisch.

Zuletzt bearbeitet vor 5 Monaten von Mandrake
Apo

“Help us General Sharif, you are our last Hope!”

Bodicore

Es wird ein MMO. Wie viele Millionen das einbringt wenn es ein Erfolg wird möchte ich nicht wissen.

Schon klar das er vielleicht den Plan überzieht, aber wenn es ein krasser Erfolg wird, kommt für jede Million die reingesteckt wird das vielfacher raus.
Im Optimalfall wird die Strategie sich die nötige Zeit zu nehmen und ein Contentreiches MMO zu bringen am Ende aufgehen.

Geldnot scheint jedenfalls kein Thema zu sein.
Ich mein eigentlich geht das den Spieler ja nix an wie lange die an dem Game rumbasteln wollen. Wir tragen ja kein Risiko.

Ich hab auch gefoundet von Jahren aber wenn man sich mit der Materie auskennt weis man ja dass das Geld rausgeworfen ist mehr oder weniger.
Besser man investiert nicht in Luftschlösser wenn man das Geld nicht mit Achselzucken abschreiben kann.

Zuletzt bearbeitet vor 5 Monaten von Bodicore
CptnHero

Es hat nicht nur Vorteile, keine „Business-Bosse“ zu haben. Denn Sharif hat letztlich keinen über sich, der ihm Druck macht, Zeitpläne einzuhalten oder Release-Termine zu erfüllen.

Und genau das is doch ein riesen Vorteil in meinen Augen.
Wie oft hörte man denn schon, dass Games gecruncht wurden um release-Termine auch ja einzuhalten, nur um dann festzustellen, das die Games dann halbfertig waren, vllt sogar Content über Bord geworfen wurde usw.
Ich sag nur Anthem, Mass Effect Andromeda, Dayz offizieller Release (der war alles andere als fertig)
Ich versteh halt nich wo das Problem ist, einfach zu warten.
Ambitionierte Spiele mit so einem Scaling dauern nun mal. Lieber warte ich noch weitere 3-4 Jahre für ein gut ausgearbeitetes Mmorpg als 6 monate für einen Haufen Müll der vorne und hinten nicht funktioniert, aber released wurde, weil Johnboy der Gamer und Günther der Bosspublisher keine Lust haben zu warten.

CptnHero

soweit ich das verstanden habe, hat Sharif doch bei Ashes kein “Resourcen”Problem mittlerweile. Hieß es nich, das Ashes mittlerweile finanziell genug hat für eine garantierte Fertigstellung?

CptnHero

nich jedes Crowdfunding Game hat aber jemanden in der Hinterhand, der das Spiel so stark mitfinanziert wie Sharif es getan hat oder?

DiaboIo

“Die Spiele haben aber alle das Problem, dass die Entwicklung sehr lange dauert, Release-Daten nach hinten verschoben werden und die Leute enttäuscht sind.”

Quatsch. Es gibt mehr als genug Leute, die SEHR gerne warten bis Ashes fertig ist. Das Game ist auch das erste seit Ewigkeiten welches dem Kunden keine Alpha vorgaukelt um dann den PR-Stunt hinzulegen ein paar Wochen später zu releasen. Und lieber kurze Entwicklung und dann den nächsten MMO-Flop der nach 1 Jahr als F2P Leiche am Markt vergammelt? Weil Shareholder-Values und Quartalsberichte wichtiger waren als langfristige, gesunde Kalkulation? Ne danke. DAS haben wir seit 2005 AUSSCHLIEßLICH. Das solltet gerade ihr als MMO-Magazin ja eigentlich zu genüge wissen.

DiaboIo

Ob man man sich belogen fühlt entscheidet jeder selber. Schau dir doch die Community rund um Ashes an. Da heult keiner rum oder fühlt sich “belogen” ihr fahrt hier eine persönliche Agenda mehr nicht. Subjektives empfinden zu einer objektiven Meinung zu verklären ist ….. tendenziös.

Btw: deine komplette Argumentation kann man auch auf Star Citizen kopieren. die Einzigen die wegen SC rumheulen sind jene, die es selber nicht spielen. Think about it.

Name

was den für eine Agenda? Ich verdiene kein Geld wenn ich negativ über das Spiel spreche und wie Journalismus funktioniert müssen wir dir ja nicht erklären.

Man könnte eher sagen das durch diese Referral Geschichte du und deine Freunde ein Inzentiv haben eine Agenda zu fahren weil sie mitverdienen.

Ganz logisch gesehen würde ich nicht so ein MLM-light system in mein MMO einbauen weil dann Leute aus dem falschen Grund Werbung für das Spiel machen.

Marius

Kann ich nur bedingt zustimmen, guckt man sich Anthem an. Das selbe Problem hat denk ich jeder Konzern intern. Da bekommen wir es nur nicht mit. Die Crowdfunding Projekte müssen sich halt nur mit der breiten Masse rumärgern und nicht nur mit ihren Vorgesetzten. Natürlich setzen sich Crowdfunding Projekte Ziele die erstmal super für die breite Masse klingen. Wer zahlt schon für etwas wenn er weiß das er noch 8 Jahre warten muss?Wieviel Mitarbeiter hatten die. Waren das nicht 200? Game Developer in Deutschland verdient im schnitt 50000 Euro macht in 8 Jahren 80 Mio Euro Personalkosten. Glaub das ist Druck genug um seine Produkte fertig zu bekommen. Da brauch man niemandem der einem sagt, mach hin jetzt?

Finde super das der Alpha Zugang so teuer ist, so machen das auch wirklich nur Leute, die wie Steven mit dem Herz für die Sache brennen. Die guten Wale kann man so zwar nicht fernhalten, aber einen Tod muss man sterben.

Marius

Du musst halt bei Crowdfunding die breite Masse bei Laune halten und kannst nicht in Ruhe entwickeln. Ein generelles Problem auf dem Markt heute. Menschen wollen Konsumieren und sind mittlerweile solche Junkies. Das sie einfach nicht warten können. Wieviel Leute sind heute schon beleidigt, wenn du nicht am gleichen Tag auf ihre Whats App Nachrichten antwortest. Wie sollen solche Leute 5-8 Jahre auf ein MMO warten? Wenn du dann noch die Sensationspresse nimmst, die aus jedem noch so kleinen Schmutzfleck einen riesen Skandal daher zaubert. Machst die Leute wirklich irre. Soll Steven einfach mal machen, wenn er es vergeigt, kann man ihn immer noch an die Wand nageln.

Name

Normalerweise muss alles an Finanzen monatlich offen gelegt werden sonst würde ich sowas von vornherein nicht backen wenn es nicht mal ein offizielles Papier gibt wo die Bilanz steht.

Transparenz gibt es hier gar keine.

Name

Die Idee des Spiels ist nett aber die Umsetzung ist ein großer Fail wegen Inkompetenz. 5 Jahre dran gearbeitet da müsste spätestens jetzt der Core des MMO’s stehen und das tut er nicht. Stattdessen werden ein immer wieder diese blöden Scheiss Cosmetic Tiere und einzelne Asset Schnipsel vorgeführt.

Dark Angel87

Im Zweifel immer für den Angeklagten aber eines sollte er nicht machen, sich ewig Zeit nehmen für das Spiel. Sicher das Ganze hat den Vorteil das er keinen Druck von anderen bekommt und er das Game in einem qualitativ hochwertigen Zustand veröffentlichen kann aber wenn er sich zu viel Zeit lässt, könnte das Interesse der Spieler in ein paar Jahren längst verflogen sein oder das Spiel sogar überholt. Ich werde jedenfalls vor Release keinen Cent rein investieren obwohl ich gerne vielversprechende Projekte unterstützen möchte. Das ist mir aber zu heiß !

zargok

Das halte ich bei Star Citizen und Ashes mittlerweile gleich. So viele Jahre wie da schon verflogen sind und noch immer nichts in Sicht ist, gibts erst Geld, sobald ein Ende in Sicht ist… wer weiß, ob ich in 3 oder 5 oder noch mehr Jahren überhaupt noch Interesse an dem Spiel bzw. überhaupt zu zocken habe.

Und solange der Rubel rennt, denke ich wird auch keine der beiden Firmen einen Schritt richtung Release machen.

Dark Angel87

Das befürchte ich eben auch! Solange sie mit den kosmetischen Sachen immer noch Geld machen und die Leute für eine Alpha bezahlen haben sie keinen Grund es zu releasen bzw. nicht sehr schnell! Ich habe Verständnis dafür das solche Systeme nicht sofort reibungslos laufen und das alles Zeit braucht aber dann sollen sie auch so ehrlich und transparent sein und den Leuten das erklären anstatt sie künstlich “gehypt” zu halten. Kann natürlich sein das man ihnen unrecht tut, man kann ja nicht hinter die Kulissen blicken aber zumindest habe ich den Eindruck zunehmends.

zargok

Solange das Geld bei beiden Spielen so fließt wie es das aktuell tut, können sie mit einem Release ja auch nur verlieren. Ich bezweifel zumindest, dass in absehbarer Zeit eines dieser revolutionären Spiele erscheint, solange nicht der Geldhahn abgedreht wird.

Sollte es weiterlaufen wie bisher, werden sie bestimmt auch kommen, aber wer weiß, ob man 10 Jahre später überhaupt noch an den Spielen interessiert ist oder sie überhaupt noch den Zeitgeist treffen? Bei SC sind es mittlerweile ja schon 11? Jahre und selbst für weitere 3-5 Jahre ist nicht mal die Spur eines Releases in Sicht. Bei Ashes würde ich auch keineswegs davon ausgehen, dass man vor 3 Jahren daran auch nur einen Gedanken verschwenden sollte.

Hätte ich einen zuverlässigen Releasezeitraum, der auch nachweislich Step by Step eingehalten wird, wäre ich der letzte der nicht bereit wäre für diese Spiele 3-4 stellige Summen zu bezahlen. Aber bisher waren leider so ziemlich alle Ankündigungen die mit einem Datum versehen waren eine reine Verarsche, die last Minute um Monate/Jahre verschoben wird.

Malo

Im Endeffekt kanns aber auch jedem egal sein wie er sein Geld gemacht hat. Der erste sündenfreie Millionär möge den ersten Stein auf ihn werfen.

Auch ich guck immer dass ich bei allem finanziell so gut weg komme wie möglich, und ich bin bestimmt kein Millionär.

Wenn das Spiel cool ist, passts doch.

zargok

Das ist genau der Punkt.. niemand zahlt auch nur einen Cent freiwillig mehr an Steuern als er muss. Und Millionäre werden damit bestimmt nicht anfangen.

Da sollte man eher die Schuld bei der Politik suchen, die derartige Steuervorteile erst möglich machen.

Angier

Es ist ein Unterschied ob jemand mit Schwindel arbeitet oder beim Arbeiten Schwindelt.
Er hat sein Geld mit MLM gemacht und sowohl das Ashes Referral-programme als auch das forcierte FOMO nutzen die gleichen Taktiken um Leute zu fangen, selbst wenn man sich auf den Kopf stellt um die Parallelen nicht zu sehen.

Und ja, selbst wenn sein Vermögen “nur aus 2% MLM” besteht, so muss man festhalten, der Rest ist ererbt. Der Mann ist kein Selfmade-Millionär.

Fuck that.

lIIIllIIlllIIlII

Cock-up before conspiracy.

Lorean

Ich hab dazu nur eines zu sagen: Ich kenne einige sehr reiche Menschen, alles Kunden von mir (Tiertrainer), und die haben ihr Geld meist durch drei Dinge angehäuft: Unlautere Geschäftspraktiken, Steuerflucht oder unendlicher Geiz gepaart mit Fleiß. Manchmal treffen alle drei Punkte zu manchmal nur der letzte, meist sind es aber die ersten zwei Punkte in Kombination.

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