WoW: Nach 7 Jahren wissen wir endlich, worauf Sargeras eigentlich gezielt hat

WoW: Nach 7 Jahren wissen wir endlich, worauf Sargeras eigentlich gezielt hat

Das riesige Schwert, das in der Welt von World of Warcraft steckt, hat auf etwas Bestimmtes gezielt. Und jetzt wissen wir, auf was.

Es gilt als einer der epischen Augenblicke in der Geschichte von World of Warcraft. Der Anführer der Brennenden Legion, der gefallene Titan Sargeras, beschwört sein riesiges Schwert und rammt es in den Planeten Azeroth. Auch wenn es den anderen Titanen daraufhin gelingt, Sargeras einzufangen – das Schwert sitzt. Und das bis heute.

Doch viele stellten sich die Frage: Worauf genau hat Sargeras gezielt? War der Planet ganz allgemein das Ziel? Oder war es doch eine ganz bestimmte Stelle?

Die Hinweise der letzten Wochen und Monate machen klar, was Sargeras wollte.

Kein Todesstoß, sondern ein Befreiungsschlag?

Als Sargeras das Schwert in Azeroth gerammt hat, gab es damals mehrere Theorien, was er denn anvisiert haben könnte. Die offensichtlichste Antwort: die Weltenseele von Azeroth. Doch das wäre wohl an jeder Stelle im Planeten möglich gewesen. Blizzard hatte bereits bestätigt, dass der Angriff gezielt ausgeführt wurde. Daher war die nächste Antwort womöglich der Alte Gott C’thun.

Mehr Hinweise kamen dann auf recht ungewöhnliche Weise – nämlich über den Handelsposten. Als Blizzard „The War Within“ ankündigte, wurden eine Reihe neuer Transmogs im Handelsposten freigeschaltet. Wenn man mit diesen Transmogs einen Einsiedler in Silithus ansprach, erklärte er, dass „Sargeras ein viel zu großer Taktiker sei, um einfach nur zufällig Silithus getroffen zu haben“.

WoW Sargeras Sword Silithus
Das Schwert des Sargeras steckt noch immer in Azeroth.

Daraus ergibt sich die aktuellste Vermutung, die auch mit der bisherigen Story von The War Within zusammenpasst:

Sargeras hat nicht direkt die Weltenseele angegriffen, sondern das Konstrukt der Titanen, das die Weltenseele gefangen hält und Azeroth letztlich in einen Titanen verwandeln soll. Denn das könnte Azeroth langfristig befreien und damit die Titanen aufhalten – was wiederum Sargeras näher an seinen Plan bringt, das Leben im Kosmos zu beenden.

Denn Sargeras dürfte klar sein, dass Azeroth keine Verbündete der Titanen ist und seit vielen Jahrtausenden gefangen gehalten wird. Wenn Azeroth vollständig „frei“ kommt, dürfte sie sich gegen die Titanen stellen – und womöglich wird das die Schlacht, die wir in der Erweiterung „The Last Titan“ austragen werden.

Der YouTuber und Analyst Bellular trägt in einem seiner neusten Videos noch einmal alle Hinweise zusammen und erzählt die Geschichte aus dem Blickwinkel von Sargeras – und dann ergibt vieles deutlich mehr Sinn und bringt Klarheit:

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Wichtig ist hier vor allem zu wissen, dass Sargeras für einen kurzen Augenblick Kontakt zu Azeroth hatte – vor vielen, vielen Jahrtausenden. Dort hat er gesehen, wie Azeroth ihr „Auge“ öffnete und Sargeras für einen ganz kurzen Moment betrachtete. Sargeras war von diesem Anblick regelrecht „entzückt“ („enraptured“) – und ist doch nicht von seinem Plan abgewichen, alles Leben im Kosmos zu vernichten.

Diese Theorie – die mit all den Hinweisen inzwischen quasi als bestätigt gilt – passt auch wunderbar zu einem Gegenstand, den ein findiger Spieler in den Daten von World of Warcraft gefunden hatte. Denn der sagenumwobene „Verteiler“ von Azeroth könnte deaktiviert worden sein.

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