Warum sich die aktuelle World of Warcraft falsch anfühlt

World of Warcraft macht vielen Spielern keinen Spaß. Ein Grund dafür ist das Einführen neuer Spielsysteme, die dann wieder fallengelassen werden.

Während sich die Beta von World of Warcraft Classic gerade bester Beliebtheit erfreut, auf Twitch Tausende Zuschauer anzieht und vielen alten Veteranen wieder ein Funkeln in die Augen treibt, sieht das in der Live-Version von World of Warcraft gerade anders aus. Bei Battle for Azeroth ist gerade die Luft raus und auch wenn der nächste Patch 8.2 Azsharas Aufstieg gut aussieht, gibt es noch kein Release-Datum. Viele aktuelle Spiel-Systeme, wie Insel-Expeditionen oder das Herz von Azeroth sind unbeliebt.

Doch auf Reddit haben viele Spieler noch einen anderen Grund ausgemacht, der World of Warcraft im Laufe der Zeit immer schlechter macht, selbst wenn die einzelnen Ideen und Neuerungen gut sind: Zu viele Spielsysteme, die nur für eine Erweiterung relevant sind.

World of Warcraft
Die Garnison war ein großes Feature – zu groß, wenn Neulinge es jetzt noch kennenlernen wollen.

Zu viele neue Systeme: Es wird vor allem kritisiert, dass World of Warcraft mit neuen Erweiterungen immer wieder neue Spielsysteme einführt, die dann am Ende der Erweiterung fallengelassen werden. Das hat mit der Garnison in Warlords of Draenor begonnen, ging dann mit den Ordenshallen und Artefaktwaffen in Legion weiter und vermutlich wird das Herz von Azeroth mit Patch 9.0 das gleiche Schicksal ereilen.

Besonders absurd für Neulinge: Viel Zuspruch bekam der Kommentar von DeathKoil. Der stellt heraus, dass diese Erfahrungen vor allem für neue Spieler besonders verwirrend und nervend seien.

So wird man beim Leveln in den Regionen von „Warlords of Draenor“ in die Garnison eingeführt. Dort schickt man seine ersten Anhänger auf Missionen und geht dann selbst questen. Im Regelfall ist man jedoch bereits durch die Gebiete durch, bevor die Anhänger überhaupt zurück sind. Ein großer Teil der Garnison wird niemals genutzt und viele Features kann man sogar nur freischalten, wenn man extrem viel in Gebieten spielt, die gar keinen Nutzen mehr für den Spieler haben.

WoW Xalatath Artifact Draenei title
Die mächtige Artefaktwaffen sind direkt bei Erhalt schon ausgebrannt – auch wenn alle NPCs sie noch heldenhaft finden.

Weiter geht es mit Legion. Dort bekommen Spieler ihre Artefaktwaffe in die Hand gedrückt, die angeblich superstark und mächtig ist, was alle NPCs immer wieder betonen. Davon merkt man allerdings wenig, denn die Waffe ist bei Erhalt bereits erloschen und aufgezehrt. Die zahlreichen Missionen der Ordenshalle schafft man beim „normalen“ Leveln auch nicht.

Ein ähnliches Schicksal wird vermutlich das Herz von Azeroth und die Azerit-Eigenschaften ereilen, auch wenn das noch Zukunftsmusik ist. Wenn Blizzard allerdings einen ähnlichen Weg geht, wie bisher, dann werden Nachzügler beim Leveln in Kul Tiras und Zandalar eine erloschene Halskette haben, die keine Eigenschaften in Rüstung freischaltet.

Zusammengefasst ist es für viele Spieler eine Zumutung und Zeitverschwendung. Am Start des Inhalts einer Erweiterung muss man Dinge freischalten, die einem dann sofort wieder weggenommen werden oder deren Freischaltung man im normalen Spielfluss gar nicht vollständig erlebt.

WoW Jaina Blood Elf Female Heart of Azeroth title 1140x445
Ob das Herz von Azeroth eines Tages das gleiche Schicksal ereilt? Vermutlich.

Neuer Content macht die Welt kleiner: Damit einhergehend ist auch, dass neuer Content die relevante Spielwelt kleiner macht. Im aktuellen WoW ist jeweils nur „das aktuelle Ding“ relevant. Mit Glück ist das der ganze Kontinent der jeweiligen Erweiterung, mit Pech aber nur genau ein Gebiet – das war etwa bei Argus besonders stark zu spüren. Alle anderen Inhalte waren quasi irrelevant. Anstatt Azeroth mit neuen Patches zu vergrößern, bietet der aktuelle Spielinhalt immer nur Anreize, auch nur genau diesen zu erledigen.

Cortyn meint: Abschließend glaube ich, dass das auch ein Grund ist, warum viele Spieler sich nach Classic zurücksehnen. Nicht nur, weil die Spielmechaniken sich gewandelt haben, sondern auch, weil viele Systeme losgelöst und für sich existieren, dabei aber mit jeder neuen Erweiterung komplett an Relevanz verlieren.

World of Warcraft Classic ist weder sonderlich gut gebalanced noch frei von Fehlern – aber es ist „aus einem Guss“ und alles greift ineinander. Das wäre etwas, wovon sich das aktuelle World of Warcraft zumindest mit kommenden Erweiterungen eine große Scheibe von abschneiden kann.

Aber wie ist eure Meinung zu dem Thema? Stimmt ihr den Meinungen auf Reddit zu oder wo seht ihr das große Problem der aktuellen World of Warcraft?

Ihr wollt mehr zum Spiel? Tolle Specials, heiße News und interessante Infos zu World of Warcraft findet ihr auch auf unserer WoW-Seite auf Facebook.

Quelle(n): reddit.com/r/wow/
Deine Meinung? Diskutiere mit uns!
22
Gefällt mir!

49
Hinterlasse einen Kommentar

Bitte Anmelden um zu kommentieren
Aktivität der MeinMMO Community
MeinMMO Kommentar-Regeln
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Scaver
Scaver
11 Monate zuvor

Also ich fand so einige Sachen gut (Artefaktwaffe, Ordenshalle, Herz von Azeroth), einiges besch***en (Garnison) und das ein oder andere ging so (Gehöft, Inseln).
Ich finde es aber gut, dass ich die Sachen nach einem AddOn auch hinter mir lassen kann, WENN es Lore technisch Sinn macht. Und das war jedes mal der Fall.
Ich will nicht ab Legion nur noch mit ein und der selben Waffe rum rennen! Ich mag Streitkolben als Verstärker Schamane nicht mal wirklich. Ich bevorzuge Äxte.

Und sich jetzt zu beschweren ist auch mal wieder kindisch und dämlich zugleich! Und das aus nur einem einzigen Grund: Dies wusste jeder schon lange vor der Einführung der genannten Features.
Es wurde jedes mal klar gesagt, dass es nur Features für ein AddOn sind.
Wobei die Systeme ja an sich Widerverwendung finden.
Gehöft, Garnison und Ordenshallen sind das selbe System. Nur ausgebaut und abgeändert.
Das selbe gilt für die Szenarien aus MoP und die Insel Expeditionen aus BfA.
Oder für die Artefaktwaffe aus Legion und die Halskette aus BfA!

Hier geht es nicht darum, dass ein Feature nur ein AddOn lang vorhanden ist. Keines war SO beliebt, dass man es zu einem Problem für WoW wird, weil es die nicht mehr gibt.
Nein, es ist das typische Problem: Immer alles und sofort haben wollen. Bloß keine Arbeit da hinein stecken müssen. Und wenn man es dann doch getan hat, dann darf man es einem auch nicht mehr weg nehmen… und schon gar nicht durch ein neues/überarbeitetes System ersetzen, wo man wieder Arbeit von vorne hinein stecken muss.
DAS ist der EINZIGE Grund! Und das liest man aus den Posts auf Reddit, den offiziellen Foren und auch den Kommentaren hier auf der Seite eindeutig raus!
Der beste Beleg dafür war damals zu Ende Legion, wie hier auf der Seite (und den anderen genannten Quellen) alle geheult und gefordert haben, dass die Artefaktmacht die man für die Waffe gesammelt hat, auf (am besten 1:1) die Halskette übertragen werden soll, so dass man da nicht bei 0 anfangen muss.

Tja, das sind die Leute die ein MMORPG spielen und dann mit Lore und Neustarts bei neuen AddOns nichts anfangen können. Tja, das Problem liegt NICHT am Game und NICHT am Genre, sondern an den Spielern, die etwas vom Genre erwarten, was nicht dazugehört, bzw. etwas was zum Genre gehört nicht haben wollen.
Das ist wie wenn man ein Fahrrad kauft, weil man unbedingt Fahrrad fahren will, dann sich aber beschwert weil man damit nicht 120 km/h auf der Autobahn fahren kann und darf! Man muss halt die Radwege bei dem Fahrrad üblichen Tempo nutzen, wem das nicht passt, der muss was anderes fahren!

Alexander Ostmann
Alexander Ostmann
11 Monate zuvor

Man hätte soviel aus der Garnison (WoD) machen können, wenn ..
– es nur eine pro Fraktion (A/H) gegeben hätte.
– es mehr Einrichtungsgegenstände und Freiheiten bei der Gestaltung gegeben hätte.
– man mindestens einen zusätzlichen Beruf (Einrichter, Zimmermann, ..) erschaffen hätte.
– man die alten Berufe stärker mit einbezogen hätte.
(Schneider >> Gardinen, Lederer >> Teppiche, Schmied >> Accessoires ..)

Mikuloli
Mikuloli
11 Monate zuvor

Einfach mit Erreichen von Level 120 den restlichen content und die damit verbundenen Belohnungen/loot auch auf 120 upscalen – fertig.

Scaver
Scaver
11 Monate zuvor

Und das bringt was?
Zudem würde es Lore technisch keinen Sinn ergeben und Lore ist immer noch das wichtigste in WoW!

Alexander Ostmann
Alexander Ostmann
11 Monate zuvor

Und ich dachte, das wäre der Spaß am Spiel.

Cortyn
Cortyn
11 Monate zuvor

Ist auch Blizzards Motto.

„Gameplay first.“

Alles andere kommt danach, auch Lore.

Mikuloli
Mikuloli
11 Monate zuvor

Sorry, aber für den Großteil der Spieler ist die lore zweitrangig.
Und was das bringen würde, muss ich hier sicherlich nicht erklären.
Ohne dich zu kennen behaupte ich mal, dass Du intelligent genug bist um das selbst herauszufinden, wenn Du mal kurz nachdenkst.
Dass das auch in anderen Spielen funktioniert, zeigen in leicht abgewandelter Form z.B. ESO und ffxiv.

Exat
Exat
11 Monate zuvor

Für mich persönlich ist dieses Artefaktmacht grinden, was ja sowohl in Legion wie auch in BfA ein gewisser Zwang ist um höhere Sachen zu spielen störend, sowie das ständige ändern der Klassenmechaniken und das titanforged bzw Randomsystem.
Auch wenn WoD für viele ein Zeichen von schlechter Qualität ist, hfz und davor suo haben mir besser gefallen wie zB Nachtfestung. Dazu kam noch, dass mythic Raid gear noch was Wert war. Zu Zeiten der Nachtfestung hatte ich schlechteres Gear wie jemand der nicht mal hc gespielt hatte, weil BiS einfach nicht titanforged dropen wollte. Dazu kam noch, dass ich die ersten Monate fast täglich AP gefarmt hab und dann plötzlich konnte man Monate lange Arbeit innerhalb von 2 Tagen aufholen. Das macht die epischen Momente wie die waffe auf 54 zu bringen oder Alptraum auf mythic zu clearen ziemlich schnell kaputt.
Ich steig jetzt gerade wieder vor 8.2 ein und bin vom Gear her fast auf hc Niveau obwohl ich weder Raid noch mythic+ gespielt hab. Die Azeritrüstung ist nicht so stark wie damals Raidrüstungssets, also hab ich kaum was verpasst.
Allerdings wurden wie immer wieder einige Klassen geändert. Das versaut mir dann wieder einmal die Lust auf einzelne Klassen weil sie sich anders spielen.
Aber was solls, wer braucht schon wirklich ne Mainklasse wenn man ziemlich easy das Gear für seine Twinks bekommt um schnell mal zu rerollen.

Genau das sind die Sachen warum WoW für mich nur noch was für zwischen durch ist. Früher bin ich nur fürs raiden eingeloggt und hab 3, 4 chars gespielt weil das für mich Abwechselung war und ich die chars über raids equipt hab. Heute tu ich mich schwer schon für nen 2ten Char AP zu „grinden“.

Und das Alter content nur noch fürs lvln gut ist, ist wohl bei vielen Spielen so.

Sina Tyler
Sina Tyler
11 Monate zuvor

ich habe es aktuell noch einmal aktiviert…eine freundin von mir wollte nach jahren wieder kommen und einen neuen char anfangen…gut, ich also auch…
sie hatte nach dem 2. tag schon keinen bock mehr:“…boah, die grafik, das gequeste, das ist alles so zäh…“ und und….
fazit: ich stehe allein da, mit meinem main (druide) habe ich schrottgear – klar, ist ja alles weiter gelaufen…ich sollte und müsste nun die gebiete durchquesten…aber ich habe keine motivation.
wozu? um dann eh nicht mitgenommen zu werden, weil ich GS XY nicht habe oder weil ich die taktiken natürlich nicht kenne … gut, könnte ich mir alles im net anschauen, nur: ich habe einfach keine lust mehr. ich kriege es nicht gebacken, mich für mehr als eine stunde aufzuraffen…weil es für mich keinen spaß mehr bringt, sondern in eine art arbeit ausartet…

um auf den gut geschriebenen artikel einzugehen: in einigen addons hätte es durchaus die möglichkeit gegeben, das ganze weiter auszubauen oder zb. die garnison so zu machen, dass sie auch für das zukünftige spiel was bringt…..nein, nun ist sie da und wertlos.
was habe ich mir – wie wohl alle anderen auch – den grind für die artefaktwaffe gegeben…wozu?
weg ist sie…

die zeit, wo ich mich intensiv mit wow befasst habe, ist definitiv vorbei.
was ich hier gerschrieben habe, soll kein rumgeheule sein, ich stelle das nur für mich fest.

Fenex - TV
Fenex - TV
11 Monate zuvor

Geht mir genauso…Ich schaffe es nicht mal mich zu motivieren, eine M+10 Instanz die Woche mit mehr als 1 Char zu laufen, weil wofür? Ich hab den Raid nichtmal auf nhc clear und habe Gear um Mythisch zu laufen…Es gibt zwar einiges zu tun, aber nichts fühlt sich wirklich von Wert an. WQ, naja…kriegsfront, gähn schon 10 mal gemacht…M+? Nicht mit randoms und Raid? Naja ich bekomme in 10 Minuten genau so gutes Gear woanders her. Ich freue mich auf Classic, denn durch die Einblicke vom Stresstest hat man gemerkt, was einem wirklich fehlt und wie „gut“ man es heutzutage hat. Für mich ist BfA leider eines der schlechteren Addons, ist aber halt meine Meinung.

sart
sart
11 Monate zuvor

Was die Spielsysteme angeht: Wie will man es sonst machen? Verwendet man die alten Systeme weiter, werden die neuen AddOns überfrachtet oder es geht zu Lasten neuer Ideen, woraufhin dann wieder welche meckern werden, dass nichts neues kommt.

Wie man’s macht, macht man’s falsch.

Joachim Werner
Joachim Werner
11 Monate zuvor

Das Problem ist doch…man hat immer das eine oder das andere Problem. Klar ist es blöd, wenn manche Spielinhalte aus den Addons komplett irrelevant sind, weil man durchrusht und das nächste Addon spielt, das längst erschienen ist. Aber die Alternative, die dann „Damit du JETZT mit diesem MMO anfangen kannst, spiel erstmal 3 Jahre Progress nach. Komplett. Keine Aufholmechanik, kein skippen!“ ist halt auch Banane. Und die dritte Variante: „Es gibt einfach keine Catch-Up-Mechaniken aber auch keinen neuen Content. Punkt.“ der Weg, den ein Classic-Konzept beschreitet, ist auch mäßig spannend (und als „Alleinkonzept“ auch wirtschaftlich schwierig, denn damit hält man Kunden nur begrenzt lange, vor allem heutzutage)

Ich weiß, zum Beispiel, jetzt schon, das ich mit weiteren Twinks in FF 14 lieber 7+ Euro ausgeben werde um den Content des Grundspiels zu skippen, als nochmal über 120 Storyquests auf „Max-Stufe des Basisspiels“, die (wenn man die Geschichte halt schon kennt) ätzend langatmig sind nochmal spielen zu müssen.

Luriup
Luriup
11 Monate zuvor

Twinks in FF14?
Also in SWToR habe ich auch um die 16 Charaktere,
weil eine Klasse pro Charakter.
In FF14 kann ich mit einem Char jeden Job spielen.
Da erschliesst sich mir der Grund zum twinken nicht.

EliazVance
EliazVance
11 Monate zuvor

Dass Addons das Spiel immer kleiner machen ist auch, neben dem zermetzgern der Klassen, mein Hauptproblem mit WoW. Das hat eigentlich schon mit BC begonnen, als man von den zwei großen, wunderbaren und abwechslungsreichen Kontinenten auf einen zusammengeschrumpften Flickenteppich verbannt wurde.

ABER
In BC hatten einzelne Patches keinen gar so großen Einfluss darauf, welcher Content überhaupt noch gespielt wird. Das kam dann erst später dazu, als sich das Spiel immer stärker auf iLvl reduziert hat. Die Sprünge zwischen zwei Patches bzw. durch das regelmäßig erscheinende Catch-Up-Gear sorgen dann dafür dass mit erscheinen eines Patches praktisch alles vorherige nutzlos wird.
Man befindet sich meist nur in der aktuellsten Zone, dem aktuellsten Raid. Mythic+ hat zwar geholfen das im Bezug auf die Dungeons ein Stück weit aufzuweichen, aber das Grundproblem bleibt.

WoW bräuchte einen vernünftigen, bleibenden, alternativen Progressionspfad neben der Stärke der Ausrüstung. Am besten einen, der einem dann nicht wieder weg genommen wird, und der dazu einläd eine möglichst große Bandbreite an Content zu nutzen.

Der Grund warum ich immer gern MMOs gespielt habe, ist eben die Beständigkeit. Mein Charakter macht bleibende Fortschritte, die ich in meinem individuellen Tempo erspiele. Allein das Wissen, dass es Dinge im Spiel gibt die ich dann halt einfach aus zeitlichen Gründen nicht erreiche oder sehe, erzeugt schon ein Gefühl einer großen virtuellen Welt in der ich nur ein kleines Rädchen bin.

Davon ist WoW leider mittlerweile weit weg. Jeder ist der große Weltenretter und Superheld, und man hangelt sich von Episode zu Episode statt sich im Spiel zu verlieren.

Ich war ja jetzt jahrelang jemand, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit gesagt hat: WoW Classic wird nichts ändern, das Spiel scheint nur in Retroperspektive attraktiv und das Gefühl wird niemals wieder kommen.
Naja, jetzt hab ich seit ein paar Wochen Betazugang und ich muss leider zugeben: ich hab mich tierisch geirrt. Classic macht tatsächlich, trotz all seiner Unzulänglichkeiten und Unbequemlichkeiten unverschämt viel Spaß.
Ich hoffe Blizzard lernt aus dieser Begeisterung, und richtet die Live-Version ein Stück weit neu aus, ehe das Spiel endgültig bedeutungslos wird.

Alex
Alex
11 Monate zuvor

Hätte ich nicht besser beschreiben können. Zudem kommt bei Classic das Generelle RPG gefühl, freie Hand beim Skillen, Relevanz von Berufen, Farmen dauert auch seine Zeit, kein fliegen, keine Marker die zur Brain afk Tätigkeit führen, Klassenquest Relevanz, wieder zum Ausbilder müssen, Chat SNG wo sich A…löcher von vornherein aussortieren etc.
Es spielt sich halt wieder wie ein gutes RPG das noch nicht den Anspruch eines heutigen WoW haben muss allen zu gefallen.
Das was eben damals alle an WoW geliebt haben und heute nur noch ein trauriges Massentaugliches Abbild seiner selbst ist.
Man kann nur Hoffen das Blizzard denen dadurch ihre eigenen Fehler aufgezeigt werden, daraus lernen.

Joachim Werner
Joachim Werner
11 Monate zuvor

Drölfzig Speccs, die man zwar klicken kann, aber die absoluter Crap sind. Manche Skilltrees die komplett nicht spielbar sind, vor allem nicht im Raid. Wochenlang farmen, damit man, mit richtig viel Glück, den neuen Content spielen DARF, weil man ohne entsprechendes Resigear nicht „schwerer“ unterwegs ist sondern stellenweise 0,garkeine Chance hat, Thottbot als Relevanz, damit man nicht für jede Quest idiotisch lange suchen muss.

Vieles von dem, was du hier schilderst ist, meiner Ansicht nach, verklärt. Ich wünsche dennoch, ganz ohne Sarkasmus, jedem viel Freude in Classic. Aber das die ganzen Effekte, die es für manche Leute wirklich unspielbar machten (oder extrem unspannend…ich sag nur Buff-Paladin oder Off-Combat-Rezzer) immer negiert werden (oder, aus der Sicht eines Charakters, der deutlich „more viable“ war,mit „War halt so, lol, Noob!“ kommentiert wird) ist halt ermüdend.

Auf eine gewisse Weise ist das noch viel viel viel schlimmer, finde ich, als Fanboys. Oder…anders…es ist halt Classic.Fanboytum.

Alex
Alex
11 Monate zuvor

Es geht dabei um den Rollenspiel Aspekt, ein Vorkommen abzubauen sollte erst mit entsprechenden Skill möglich sein und auch gern mal länger dauern.
Vieles sind Bequemlichkeits Verbesserungen die aber die validität der Dinge die man tut absolut ad absurdum treibt.
Sicher war nicht alles perfekt ohne Frage, gerade das man aber bestimmte Resistenzen etc brauch ist einfach Logisch, ROLLENSPIEL!
Und die Sache mit den Buff Palas und Rezzern war sicherlich ein Problem und ja nicht jedee Build ist Sinnvoll, ja und?
Weist du wie das Klassendesign in WoW funktioniert hat?
Die Entwickler haben ohne Blick auf Balance und ähnliches Skills ausgedacht die Rollenspiel technisch zu der entsprechenden Klasse passen. Erstmal komplett ohne nutzen.
Aber selbst wenn ich nur Buffer war, ja und? Ich hab in HDRO nichts anderes als kundiger gemacht wenn dazwischen Zeit war hätte ich in Klassik wenigstens alle anderen Skills zur Verfügung und noch etwas dmg zu machen, zu heilen oder sonstiges.

Joachim Werner
Joachim Werner
11 Monate zuvor

Wenn ich „buffe“ und in den „pausen halt irgendwas anderes mache“, aber es für den Raiderfolg 0,völligegal ist, ob ich das tue oder in den „Freisekunden“ Däumchen drehe ist das für mich (subjektiv) kein befriedigendes Spielgefühl. Vor allem nicht, wenn meine Klasse eigentlich als „Retripaladin, der mitkämpft!“ oder ähnlich beworben wurde. Auch das ist, fürmich, Rollenspiel. Das ich kriege, was auf einer Klasse „draufsteht“, und EIn SPiel, das eine gute Menge meiner möglichen Auswahlen als „…aber das geht im sinnvollen Spiel nicht“ brandmarkt gibt mir halt am Ende nur eine Scheinauswahl.

Das nicht alles Schlecht war, weiß ich auch. wink Ich fand das mit dem „Erst ab SKill X geht es, Rohstoff Y abzubauen“ eigentlich immer großartig und vermisse es tatsächlich. „Farme 7 Wochen jeden Tag mehrere Stunden X, damit du dich um 0,4% verbesserst!!“ halt wiederum nicht.

Alex
Alex
11 Monate zuvor

Alles ist besser als nichts tun, jede Autoatack, wenn du so denkst, kein Wunder das du mit dem Pala wie er war nicht zufrieden bist.

Nochmal, als Kundiger in HDRO hat man in einer Gruppe auch nur sehr begrenzt Dmg ausgeteilt, meistens war man sogar noch hinter den Heilern angesiedelt vom gesammt Schadensoutput, wenn man den Schaden aber eingestellt hat, waren es plötzlich sehr oft die paar Tausend die am Ende gefehlt haben, bzw. war Generell ein guter Kundiger der Raid Entscheidend war für die meisten Begegnungen, da dieser trotz geringem DMG und Heal Output eine wichtige ROlle hatte durchs Buffen und Debuffen.
Also wenn dir das Spielgefühl nichts hergibt, spiel was anderes. So einfach ist das. Es muss nicht jeder ein Brauchbarer Damagedealer sein es gibt auch noch soetwas wie Support, wenn du das nicht spielen möchtest, warum spielst du dann eine Klasse die auf Support ausgelegt ist wie der Paladin?
Er kann auch Dmg austeilen auch in Classic halt nur nicht soviel wie manch andere reine DMG dealer, ja und?
Ich versteh deine Herrangeehensweise halt absolut nicht.
Wenn du DD sein willst spiel halt einen, es muss auch Klassen geben die nicht zum reinen DD taugen, deswegen sind sie noch lange nicht Sinnlos und können oder sollten abgesehen vom Buffen nichts tun und der Paladin ist jetzt zugegben nicht mein steckenpferd weil ich Hordler bin und damals zu meinen Spielzeiten gab es keine Palas bei den Hordlern.
Aber dennoch ist deine Argumentation halt für mich Haarestreubend, ich finde es sogar sehr gut das es im Raid eher auf die paar gezielten DmG dealer ankommt und nicht jeder so ein bisschen viel DMG macht. So haben es auch die DDler schwerer, finde ich absolut in ordnung.

und Edit: Mir ist im übrigen auch bewusst das viele Dinge mit der Zeit entschieden worden weil es kaum andere Möglichkeiten gab.
Z.b. den Server Übergreifenden Doungen finder.
Obwohl ich gerade bei dem denke das daran vor allem Blizzards Phobie vor Server Zusammenlegungen schuld ist, der hat nämlich für mich absolut dazu beigetragen das mir mein wiedersehen mit WoW sehr schnell bitter aufgestoßen ist.
Denn Gruppen Content konnte man außerhalb einer Gilde absolut vergessen, weil nur Egoistische Idioten unterwegs sind die schneller flamen als alles andere

Damian
Damian
11 Monate zuvor

Ja, tatsächlich ist die fehlende Relevanz der Inhalte, die ständig neu eingeführten Spielsysteme, aber auch das ewige Neuerfinden der Klassen von Addon zu Addon einfach nur extrem nervtötend und demotivierend.
Ich spiele WoW seit BC und mit jedem Addon wurden die Klassen so überarbeitet, dass sie kaum noch Ähnlichkeiten zu denen haben, die man vor Jahren begonnen hat. Anstatt sie einfach weiter auszubauen, werden von Addon zu Addon ihre kompletten Mechanismen verändert. Bei mir schafft das Frustration, weil ich immer schon weiß, dass meine Lieblingsklasse mit dem nächsten Addon eine völlig andere ist.

Die sich immer schneller drehende Itemspirale (meist schon von Patch zu Patch!) ist ja schon demotivierend, weil man als zahlender Esel noch nie dermaßen die Karotte als Karotte vor der Nase erkannt hat, aber auch die völlige, spürbare Bedeutungslosigkeit von Inhalten wie eben der Garnison, der Artefaktwaffe oder der Ordenshalle sind ein echter Overkill an Fastfood-Konsum ohne jede Nachhaltigkeit.
Ich frage mich echt, ob Blizzard das wirklich nicht merkt bzw. welche Motivation dahinter steckt.

Coreleon
Coreleon
11 Monate zuvor

Das die Itemspirale inzwischen so aufgebaut ist basiert auf den Zielgruppen wechsel welchen man zu WotLK, post Ulduar vollzogen hat.
Zuvor musste man jedes Raid Tier durch raiden, hat man erst mitten im Addon angefangen oder eine weile ausgesetzt war es enorm schwer in den aktuellen Raid zu kommen, da musste man erst das Gear der vorigen tiers haben.
Hier fing man an Catch up Mechaniken zu verbauen, raidgear für HC Ini farmen…das fanden aber viele spieler überhaupt nicht lustig und fair.
Daher hat man dann angefangen die Content drops als soft reset zu nutzen und noch mehr Catch up Mechaniken eingebaut.
Für die Idee so mehr Casuals anzulocken war das gut und auch für Leute die ein Addon nicht durchspielen konnten/wollten durchaus nett aber… damit hat sich Blizzard selber den Content unterlaufen.
Zuvor waren die Spieler auch mal über 3,4 raid Tiers verstreut, je nach Zeit/Lust und hatten so das ganze Addon was zu tun. Nun spielt jeder nur den Aktuellen Raid und dank Item Inflation outgeared man den sehr zügig und dann ist der Content „durch“ und die Spieler wollen was neues.
Beim alten System war es allerdings so das nur wenige Gilden es bis zum Letztem Raid im Addon geschafft haben. Ist natürlich auch blöd dann Content exclusiv für nur 5% der Spieler zu erstellen und da wird gewiss auch jemand gefragt haben ob sich der Aufwand dafür rechnet.
Beide Systeme haben vor und Nachteile aber gemäß ihrer Ausrichtung auf Casual Spieler macht das System so wie es derzeit ist am meisten Sinn. Einen erneuten Zielgruppen wechsel werden die nicht machen können, die Masse der alten Core Gamer die sowas tragen würden sind inzwischen weg und würde man es darauf anlegen könnte wohl die jetzige Spielerbasis komplett erodieren.

MfG

Alex
Alex
11 Monate zuvor

Genau aus diesem Grund finde ich den Classik weg den absolut richtigen. Wie du schon sagtest nochmal die Zielgruppe wechseln würde eher nur Nachteile bringen, denn die alten Core Player wollen Generell so viele etablierte Mechaniken nicht, das würde nie gut ausgehen. Classic hingegen ist genau das was all die alten Core Player seit Jahren in anderen Games vergeblich gesucht haben und nun wieder finden, könnte extrem erfolgreich werden.
Frei nach den Motto wenn niemand den WoW Clon schafft machen wir es doch einfach selbst. wink

Coreleon
Coreleon
11 Monate zuvor

Es wäre durchaus eine Option erstmal Classic als Testballon zu starten und zu schauen wie die Zahlen sind. Wenn das Zündet „könnte“ man neuen Content nachschieben. Ist jedoch auch ein Finanzielles wagnis zwei MMO synchron zu betreiben und weiter zu entwickeln.
Da WoW aber derzeit kräftig krieselt würde ich es nicht ausschließen das man mit so einem Gedanken spielt. Ausgeschlossen hat man dies ja auch nicht bei einem Interview. Es muss sich halt rentieren und wenn das der Fall ist wird Blizzard das Geld sicher nicht liegen lassen. wink

Alex
Alex
11 Monate zuvor

Es geht ja nichtmal unbedingt um neuen Content, die müssten im aktuellen WoW einfach so viel wieder umändern um der Zielgruppe zu gefallen, das höchstens weil es rentabler ist der fokus dann wieder auf dem Classik liegt, sollte das passieren, kann man nur hoffen das sie aus ihren Fehlern lernen. Da glaube ich aber eher das sie beides nebeneinander fahren, wird dann nur eines von beiden darunter leiden vermutlich dann das was rentabler ist. Naja mal abwarten. wink

Coreleon
Coreleon
11 Monate zuvor

Hier sehe ich halt das Problem es der jetzigen Playerbase anzupassen, ich könnte jetzt gar nicht sagen was der Masse nun gefällt. Viele schreiben halt nicht in den Foren, es sind nur recht wenige und die dort schreiben, sind sich auch nicht wirklich einig. grin
Ich denke aber schon das Classic, wenn es gut läuft, auch die Retail Version beeinflussen wird. Als Dev wird man gewiss schauen was die Leute dort mögen und wieder ins Spiel einbauen wollen. Es dürfte also für 9.0 spannend werden was Blizzard für schlüsse zieht und daraus macht. wink

Alex
Alex
11 Monate zuvor

Das auf jeden Fall. wink

Damian
Damian
11 Monate zuvor

Die Perspektive scheint mir etwas zu eng. Ich kenne unzählige Spieler, die nicht raiden. Auch ich habe noch nie viel geraidet, weil ich diese endlose Bosskämpfe langweilig finde. Aber zu Zeiten von WotLK hatte ich dennoch immer genug damit zu tun, auf vielfältige Art und Weise Marken zu sammeln, um dann Rüstungsteile beim Händler dafür zu bekommen. Heute ist alles random und damit nicht mehr planbar. Blizzard setzt heute vollkommen auf rnd, um die Spieler mit den ewig gleichen generischen Inhalten und für sie mit dem geringsten Aufwand so lange wie möglich bei der Stange zu halten, anstatt auf nachhaltige Systeme zu setzen.

Coreleon
Coreleon
11 Monate zuvor

Ja klar hab das nur aufs Raiden bezogen,was halt so hauptsächlich bei WoW getan habe. wink
Das Token System war aber auch so zweischneidig, viele mochten es nicht weil man da dann halt XY Marken/Ruf haben musste und es den Faktor Glück entfernt hatte. Allerdings konnte man wenn es blöd lief auch auf ein Item hinarbeiten. Das System ist aber „endlich“ , nach einer gewissen Playtime hat man halt alles. Macht man das über RND Systeme dauert es halt länger und generiert auch so „Content“. Ja das Funktioniert auch ganz gut aber glaube gerade PUG Spieler haben da massive Probleme.
Die brauchen halt Gear um in Gruppen zu kommen um Gear zu bekommen…:/

Namma
Namma
11 Monate zuvor

Es müsste so sein wie in ff14, dort ist irgendwie die gesamte Welt immer relevant. Selbst die Instanzen werfen auf max lvl noch brauchbares ab.
Und da ist es auch schon was mir fehlt. Ein Marken System mit dem man wieder gezielt etwas farmen kann im pve und pvp. Sets fehlen mir mehr als ich dachte und mythisch+ können die sonst wo hin hängen.

Stellt euch mal vor alle vorhanden Instanzen wären auf max lvl verfügbar von classic bis bfa und jeder run wirft eine Marke ab mit der man sich gezielt was holen kann.
Jetzt stellt euch vor raids wären wieder relevanter und erstrebenswert…… Achja, gibt soviel was sie hätten machen können, aber man entschied sich für ein absolut sinnloses skalierungsystem ????

Joachim Werner
Joachim Werner
11 Monate zuvor

Ja und nein. Das man auf hohen Stufen in alten Gebieten Quests kriegt und alte Instanzen auf hohen Stufen mit neuer STory neu auftauchen ist extrem großartig in FF 14. Das „Haha, für den nächsten Char musst du ALLES nochmal machen!!!“ ist halt nur mäßig gut wink

Wolfgang Novodny
Wolfgang Novodny
11 Monate zuvor

Allerdings ist es in FF14 auch nicht wirklich nötig einen zweiten Charakter zu spielen. Außer natürlich man möchte die Rasse wechseln.

Luriup
Luriup
11 Monate zuvor

Für Rassenwechsel gibs doch ein Item Fantasia oder so ähnlich.
Hab ich schon einmal benutzt beim Wechsel von Miqote auf Au Ra.

Kendrick Young
Kendrick Young
11 Monate zuvor

guter Artikel, Aber das fing ja schon vor WoD an. Cataclysm hatte nun wirklich nichts besser gemacht. die Welt wurde groß verändert aber ich find das sie sich nicht zum guten verändert hat. Und was ist nun nach Cataclysm mit den ganzen gebieten die verändert wurden? nichts – keine Relevanz. Mit ausnahme vlt Darkshore das durch die Story ein paar mal nun vorkam.

Es gibt auch ein tolles video auf youtube wieso z.b. Classic soviel besser ist. Die Welt wirkt einfach lebendiger – eben weil nicht jeder solo die ganzen mobs wegschnetzelt wie nichts. CC wird quasi garnicht mehr benutzt außer wenn man massen pullt als frostmage und dann die gegner bombt etc.

In classic gabs öfters stellen hast du da eine Patrouile übersehen wurden schnell aus 1-2 mobs gleich 3-5 und dann war die kacke am dampfen wink

Die Balance der Klassen war wie gesagt sicherlich nicht so für jederman was aber die Klassen haben sich unterschiedlich angefühlt. Jede Klasse hatte zugriff auf alle Skills mit ausnahme den 2-3 Skills aus dem Talentbaum. Als Shadowpriest konnte man z.b. immernoch gut heilen beim leveln. Oder man hatte sein Schild egal wie man geskillt war. Und wie ist das seit einiger Zeit? Man ist in seinen Spezialisierungen gefangen

Koronus
Koronus
11 Monate zuvor

Cata wäre so viel besser gewesen, wenn die Weltüberarbeitung statt für Lvl 1-60 für Lvl 80-86 gewesen wäre. Die neuen Inis Heroische Versionen stattdessen. Zusätzlich noch anstatt LFR Flex und als optionale 4. Schwierigkeit die Achievmentruns aus WotLK behalten.

Max Müller
Max Müller
11 Monate zuvor

Cata war gar nicht schlecht – für Twinker und Leute, die gute Quests mögen. Ich erinnere mal an die ganze Questreihe um Fiona in den ÖPL, das war schon klasse. Und nach dem x-ten Twink mal wieder was neues zu spielen war durchaus interessant.

Kendrick Young
Kendrick Young
11 Monate zuvor

und wieviele gute Quests sind für nen handvoll neue gute quests weggefalllen?

Cortyn
Cortyn
11 Monate zuvor

Ich bin der Meinung, dass Cataclysm eine sehr große Menge grandioser Quests eingeführt hat.

Fiona in den Pestländern ist eine Reihe, die von vorne bis hinten toll war – das war quasi das ganze Gebiet.

Eine zweite ist „Der Tag als Todesschwinge kam“ in den Ödlanden. Ich musste oft lachen.

Westfall und alles dort rund um VanCleefs Tochter mit dem Detektiven ist ebenfalls klasse.

Oder der neue Teufelswald – da queste ich auch immer gerne, ich mag die Atmosphäre da sogar noch lieber als in Classic (und da war das eines meiner Lieblingsgebiete, ich hab da endlos für die Furbolgs gefarmt und Teufelsstoff oder wie der hieß :D).

Ich will nicht abstreiten, dass Classic auch gute Quests hatte. Die Reihe rund um Onyxia war super und manche Quests haben einen hohen Nostalgie-Faktor, wie Mankriks Frau – aber die waren nicht grundsätzlich gut.

Cataclysm hat die reine Qualität des Questerlebnisses, was Story und Abwechslung anbelangt, deutlich erhöht. Es hat dabei aber leider viel Nostalge zerstört mit der Überarbeitung von Gebieten, die Spieler viele Jahre lang kannten.

Wolfgang Novodny
Wolfgang Novodny
11 Monate zuvor

Was hat die Lebendigkeit der Welt damit zu tun ob man irgendwelche Gegner allein weghaut oder nicht?

Manche haben echt komische Begründungen um andere zu ihrem Spielstil zwingen zu können (Gruppenzwang).

Demzufolge wirkt ein WOW Classic also lebendiger als ein Witcher, Kingdome Comes oder GTA? Ich glaube nicht, Tim. Es wirkt höchstens nerviger wenn überall irgendwelche Idioten lolend rumhüpfen und dauernd mit Duellanfragen nerven.

Coreleon
Coreleon
11 Monate zuvor

Es fühlt sich tatsächlich zzt so an als würde man bei WoW rückwärts leveln, wenn man sich mal anschaut wie viel da inzwischen entfernt worden ist.
Nur mal im Vergleich zu Legion:
-Artefakte
-T-Sets
-Ordenshallen
-Legendarys
-Magetower
– …gibt es gewiss noch mehr aber mal im groben.
Ja klar gab es auch neue Sachen aber dafür hat man seine ganze Zeit und Energie offenbar in dieses elende Azerit System versenkt anstatt die Klassen vernünftig zu überarbeiten. Gerade DAS hat bei uns viele vergrault, es geht hier nicht mal darum ob Spec XY „viable“ ist sondern die Klassen spielen sich zum teil furchtbar und das wusste man auch.
Ion sagte mal dazu das man doch kein komplettes Addon verschieben würde nur weil ein paar Klassen nicht fertig sind.
Man wollte die dann ja in den folge Patches renovieren…
joah stand jetzt ist „ne also Klassen überarbeiten wir nur zu Addon releases“
jau oder eben halt auch nicht weil man sich mit sowas wie dem Azerit System völlig verzockt hat. Dann bleiben halt div Speccs ein Addon lang schrott, was soll die Aufregung?

Das ist halt sowas das kennt man von Blizz in der Form nicht und hat viele vergrault, unsere Truppen haben auf 8.1 gewartet als da dann nichts kam war für die ende.
Es wirkt irgendwie alles nicht so richtig gut durchdacht und etwas konzeptlos, da wird es wohl Intern Probleme geben anders verstehe ich div Entscheidungen nicht, ist ja durchaus beliebt einen eher ahnungslosen Vorgesetzten auflaufen zu lassen um den zu entsorgen. ^^

Kendrick Young
Kendrick Young
11 Monate zuvor

Naja das specs nicht viable sind das kennt man schon aus der vergangenheit nur halt in classic/BC etc. Auch dort gab es specs die nicht wirklich nutzbar waren.

Legion hatte mir auch eigentlich ganz gut Spass gemacht für ne gewisse Zeit. Aber da war ich auch schon auf den gedanken gekommen das das nächste Addon wieder nicht so gut wird weil sie das Artefakt/legendary system nicht behalten werden (wo ich dann auch recht mit hatte)

Coreleon
Coreleon
11 Monate zuvor

Also „viable|viable“ das ist so eine Sache, es kommt immer darauf an für welchen Bereich. Problematisch wird es wenn man mit Specc XY DPS Gates nicht schafft weil die völlig undertuned sind.
Zuletzt gab es das (soweit mich erinnere) bei Ursoc mit Fury & UH Dks. Erstere sind beim Roar wegen der +30% DmG sogar instant krepiert, keine chance.
Man kann gerade im Bereich NHC/HC die Bosse recht schnell outgearen und dann auch solche Specs einpacken aber einen Gefallen tut man sich und dem Raid damit halt nicht. Selbst Myth kann man outgearen , dauert nur länger und „spielbar“ ist da auch das meiste.
Was viele halt übersehen ist das im Progress Bereich die Lineups so aufgestellt werden das sie „undergeared“ die Bosse legen können.
Das Problem zu BfA war aber das sich die Specs scheiße gespielt haben, es hat einfach keinen Spaß gemacht und das ist tödlich.
Bei uns ging es nicht darum ob die Zahlen stimmen sondern die Spieler haben ihre Klassen einfach gehasst und das einfach nicht zu überarbeiten, obwohl man das wusste ,ist total Idiotisch.
Stattdessen hat man an dem Azerit System rumgebastelt und gehofft das wird schon irgendwie.

Das die Artefakte wieder gehen war ja früh klar und auch ok aber man hat nicht erwartet das man dafür an den ausgeschlachteten Klassen fest hält und als ersatz nur Azerit hat. Wenn bei einigen Specs 3s löcher in der „rota“ habe wo man einfach 0 machen kann ist das schlechtes Class Design.

Koronus
Koronus
11 Monate zuvor

Die Ironie das mit dem Rückwertslvln hat sich genauso in BfA angefühlt. Je höher das Lvl wurde desto härter wurden die Gegner.

Coreleon
Coreleon
11 Monate zuvor

Also die Grundidee dahinter kaufe ich durchaus, ist ja auch irgendwie öde wenn man nach ein paar Wochen die ganze Map pullen kann und alles umrotzt.
Allerdings war bei BfA das Scaling fürchterlich, wenn man halt keinen Unterschied merkt , trotz wesentlich besserem Gear führt es das Konzept eines RPG ad Absurdum, man tritt dann ja nur noch auf der Stelle.
Zu BfA sind Blizzard leider einige Handwerkliche Fehler passiert, welche man von ihnen so in der Form nicht gewohnt war. :/

Koronus
Koronus
11 Monate zuvor

Es wäre ja schon super gewesen, wenn man keinen Unterschied gespürt. Aber das man gefühlt schwächer wird mit jedem Lvl ist ja der große Fail. Dabei ist der Grundgedanke eines RPGs eben, dass man immer stärker wird um sich stärkere Gegner zu suchen.

Koronus
Koronus
11 Monate zuvor

Jep. Viele haben es noch bis Legion verteidigt, spätestens mit BfA wird es allerdings für alle klar, dass es scheiße ist. Ich kann mich noch gut erinnern, wie sie das zurücklassen verteidigt haben, mit der Begründung, dass es gut ist, solche unsinnigen Systeme zurückzulassen. Mit dem erlöschen der Artefaktwaffen wäre ich dafür gewesen, dass man erst nach BfA kann, wenn man eine spezielle Questreihe in Legion abgeschlossen hat. Nein es musste ja der einfache Weg sein automatisch, weil sonst es kompliziert mit der Talentrebalance sein würde. Ehrlich ich mochte die Garnision und ich habe Legion auch wenn es episch war aus zwei Gründen gehasst. Zum einen weil es das Aufwerten der Artefaktwaffe sinnlos machte weil wozu aufwerten wenn es eh am Ende sinnlos ist und zum anderen weil ich gerne den Doomhammer Go’el zurückgegeben hätte.

Bloodprince73
Bloodprince73
11 Monate zuvor

R.I.P besser ist das. nie wieder wow vllt wenn es das mal geben sollte wow 2 ,UOW Univers of Warcraft smile oder so aber nein classic und sollche geschichten kein wunder das die leute kein bock mehr drauf haben und zu anderen MMorpg wechseln.

Alex
Alex
11 Monate zuvor

Gerade wegen Classic kommen eher viele wieder zurück von anderen MMOs ^^

Vanzir Nivis
Vanzir Nivis
11 Monate zuvor

Finde es so wieso schade das die Artefaktwaffe beim leveln keinen Sinn mehr hat. Wieso nicht einfach die Macht lassen, solange man sich in den Gebieten von Legion befindet und unter Stufe 111 ist? Danach kann man der Waffe ja immer noch die macht rauben. Technisch sollte das eigentlich locker möglich sein es nur auf bestimmte Gebiete zu beschränken.

Alex
Alex
11 Monate zuvor

Klar ist sowas möglich aber nicht rentabel.

Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.