Platz 2: Angron
Wenn jemand sagt, dass reine Kraft nicht alles ist, dürfte Angron das beste Beispiel dafür sein, dass das nicht immer stimmt. Er ist der einzige Primarch, der sich dem Imperator nicht freiwillig angeschlossen hat, sondern dazu gezwungen werden musste.
Angrons rohe Brutalität rührt unter anderem daher, dass ihm bereits früh auf seiner Heimatwelt „Nägel des Schlächters“ eingesetzt worden sind: an Lobotomie erinnernde Nadeln, die durch den Schädel ins Hirn getrieben werden, um Aggressivität zu steigern.
Schon vor seinem Aufstieg und ehe er überhaupt eine Legion hatte, hat Angron einen Custodes erschlagen, die allgemein als noch deutlich mächtiger gelten als Space Marines. Während der Häresie ist er, passend zu seinem Charakter, Khorne verfallen und wurde schließlich zu dessen Dämonenprinzen.
Angron kann viele Siege verbuchen, etwa gegen Große Dämonen wie einen von Slaaneshs Hüter der Geheimnisse – den er mit einer Eisenstange totgeprügelt hat – oder einen Avatar des Khaine, ein Überbleibsel des Kriegsgottes der einst mächtigen Aeldari.
Im Kampf ist er Primarchen wie Roboute Guilliman haushoch überlegen und sein Status als Dämonenprinz des Khorne verleiht ihm eine starke Regeneration von Wunden sowie eine Resistenz gegen viele Angriffe. Dazu kann Angron nicht wirklich sterben: Acht Wochen, acht Tage und acht Stunden nach seinem Tod kehrt er einfach zurück. Seine größte Schwäche ist, dass seine blinde Wut leicht ausgenutzt werden kann: wenn er seinen Gegner nicht direkt besiegt und dieser mit Strategie kämpft (wie etwa Perturabo), läuft Angron leicht in Fallen.
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Gutes Ranking. Hätte aber um ehrlich zu sein Fulgrim weiter hinten gesehen.
Curze hat gegen den Löwen nur verloren, weil er schwer verletzt war. Wird im Buch auch so dargestellt.