Adeptus Mechanicus – Das passiert, wenn man Technik und Kirche verbindet
Streng genommen ist das Adeptus Mechanicus keine Fraktion, sondern ein Teil des Imperiums. Allerdings stellen sie eine eigene Armee im Tabletop dar und haben etliche Werke, in denen es um sie und ihre Ansichten geht.
Das Adeptus Mechanicus ist ein spannender Orden, der sich ganz der Technologie und dem Omnissiah verschrieben hat, ihrer eigenen Version des Imperators. Sie sind diejenigen, die die Technik im Imperium am Laufen halten und das Menschsein selbst verdammen.
Die meisten Mitglieder des Mechanicus ersetzen ihre menschlichen Körper nach und nach durch kybernetische Teile. Sie haben sogar eine eigene Sprache, die durch solche Implantate möglich ist: Binhär, das deutlich akkurater sein soll als das Gotische des 41. Jahrtausends. Ein Leitsatz, der gerne zitiert wird:
Von dem Moment an, als ich die Schwäche meines Fleisches verstand, ekelte es mich an. Es verlangte mich nach der Stärke und Sicherheit des Stahls.
Aus dem Strategiespiel Mechanicus, ein kleiner Geheimtipp am Rande
Tech-Priester sind aber nicht einfach nur gute Mechaniker und Techniker, sondern auch eben genau das: Priester. Der Glaube an den Omnissiah ist nicht nur eine Metapher, da Adeptus Mechanicus eine richtige Kirche der Technologie ist – mit entsprechenden Strafen und Regeln für „Häretek“ und andere Vergehen.
Sie führen Zeremonien aus, um Maschinengeister zu besänftigen, und horten Informationen, teilweise, um „verbotenes Wissen“ und Xenos-Technologien unter Verschluss zu halten. Nur wenige Personen im Imperium haben auf solche Dinge Zugriff und selbst denen verwehrt das Mechanicus ab und an den Zugang. Wer sich für die Tech-Priester interessiert, kann sie in Mechanicus 2 ausführlich begutachten: Eines der interessantesten neuen Spiele zu Warhammer 40.000 konnte ich nur sehen, weil ich richtig Glück hatte
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