Twitch hilft Publishern nun dabei, sich einen Streamer zu mieten

Die Streamingplattform Twitch hat in der vergangenen Woche eine Beta-Version seines Bounty-Board-Programms eingeführt. Durch diese sogenannten Kopfgelder sollen Streamer direkt mit Unternehmen verbunden werden, die sie für ihren Stream bezahlen.

Mit einem neuen Programm will Twitch Streamer mit Unternehmen zusammenbringen, die die Content Creators für einen Stream bezahlen.

Twitch als Vermittler

Was ist das Bounty Board? Streamer können sich durch das Programm auf einer neuen Seite für Aufträge von Unternehmen anmelden, die sie für Streams bezahlen. Diese “Kopfgelder” sind an Richtlinien gekoppelt.

Twitch Bounty Kopfgelder
  • Streamer sollen Spiele nicht unnötig “bashen”: Spiele sollen ehrlich bewertet werden, auch wenn dies nicht positiv ausfällt. Es soll jedoch auf den Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und unnötigem Schlechtmachen geachtet werden.
  • Streamer sollen gesponsorte Bounties kenntlich machen und ihre Zuschauer über die bezahlten Inhalte informieren.
  • Die Auszahlung der Bounties basiert auf den Anforderungen. So erhält der Streamer etwa die volle Summe, wenn die geforderten Zuschauer erreicht wurden sowie eine Teilauszahlung, wenn die Anforderungen nicht erfüllt wurden.
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Was will Twitch mit den Bounties erreichen? Twitch will mit diesem neuen Programm wahrscheinlich die Marketingagenturen umgehen, die sonst den Kontakt zwischen Content Creators und Unternehmen hergestellt haben. So erhält die Plattform ebenfalls mehr Einfluss darüber, mit welchen Unternehmen die Streamer zusammenarbeiten. Zudem wird die Bezahlung direkt über Twitch abgewickelt.

Noch ist nicht klar, ob und wie viel Twitch an den Deals mitverdient. Auf Nachfragen der US-Webseite Gamasutra gab ein Vertreter der Streamingplattform an, dass es sich noch um einen Betatest in sehr begrenztem Umfang handelt und es zu früh sei, um zu beurteilen, wie ein endgültiges Programm aussehen könnte.

Derzeit ist der Betatest des Programms nur für US-Twitch-Partner freigegeben und auf Bounties für einstündige Spiel-Streams begrenzt. Das Unternehmen plant jedoch eine Beta-Testphase des Bounty Boards mit gestaffelten Einladungen. Das könnte sich aber einige Monate hinziehen.

Quelle(n): Gamasutra, Twitch
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Prostreamer

Ich streame jedes Game für 100.-/st. Mache auch 24h streams für 2k . Wenn ihr zusätzlich noch Brüste sehen wollt kostet es 50.- extra die stunde, härzige büsis oder hundewelpen auch möglich.

DaayZyy

Bei Destiny 2 müssten die aber ne Schippe drauflegen damit das ein Streamer anrührt.

R3SiD3Nt3

Tja – genau darum geht es – Twitch will sich insgesamt besser positionieren.

Ob die Streamer / Streamerinnen davon profitieren bleibt abzuwarten – denn nach wie vor ist der Verdienst auf Twitch eine höchst-wacklige Angelegenheit (Donations, Abos [zuviel Primer], Loots [hier geht es nach recht stetiger Chataktivität, Zuschaueranzahl und Klicken auf die Loot-Links im Chat] und die anderen Nebeneinnahmen.

Mir kommt es schon seit geraumer Zeit so vor, als wenn Twitch die Streamer ausgehen.
Immer mehr Streamer / Streamerinnen werden zu Twitch-Partnern, obwohl diese grade mal lächerliche 80 Leute im Kanal und lumpige 1.500 Follower vorweisen können – vor 2 Jahren war dies noch undenkbar – ob die Konkurrenz via YT oder anderwaltig dem Platzhirsch namens Twitch sehr zusetzt??

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