„Wir wussten, dass die Flitterwochen vorbeigehen“ – The Division 2 rechnete mit Kritik

Bei The Division 2 sagen die Entwickler, sie hätten mit der Kritik der Spieler gerechnet, auch dafür, dass The Division 2 zu wenig Content bietet und langweilig wird. Massive hat sich darauf eingestellt, dass Spieler nach der Launch-Phase unzufrieden werden würden. Sie haben einen Plan, wie sie darauf reagieren.

Wer spricht da? Es spricht Yannick Bancherau, der Live Content Manager von The Division 2, in einem Interview mit der Seite Kotaku.

Darum wusste Massive, dass Kritik kommt: Er sagt: „Als wir das sehr positive Feedback zum Launch erhielten, wussten wir, dass der Moment kommt, wenn die Flitterwochen vorbei sind. Leute würden anfangen, an der Oberfläche zu kratzen.“

Bancherau sagt weiter: „Wir wussten die ganze Zeit, egal wie gut wir The Division 2 vorbereiten und designen, werden Leute es anders spielen und das Spiel in einer Art erschöpfen, die wir nicht simulieren können. Sie werden Dinge finden, die verbessert werden müssen.“

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So hat sich Massive auf die Kritik eingerichtet: Bancherau sagt, das Team habe viel aus The Division 1 gelernt, gerade aus der schweren Zeit vor Patch 1.4. Damals war alles ein „Notfall“ und die Community übte viel Druck aufs Team aus.

Vorm Release von The Division 2 hat Massive:

  • schon Ressourcen bereitgestellt, um Veränderungen vorzunehmen
  • der Bearbeitung von Feedback mehr Zeit und eine höhere Priorität eingeräumt
  • aus Teil 1 gelernt, dass man Content besser aufteilt und versucht, alle Spieler-Arten zu bedienen – so will man mit den Expeditionen Spielern was zu tun geben, die mehr auf Entdeckung stehen

Dennoch weiß man, dass bei einem PvE-Spiel immer zu wenig Spielinhalte da sind. Man kann Inhalte nicht so schnell erstellen, wie Spieler sie durchspielen.

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2. Raid soll anders werden

So will man Feedback direkt umsetzen: Für den 2. Raid im Herbst nimmt sich Massive die Kritik der Spieler am 1. Raid zu Herzen. Dort fühlten sich Spieler auf PS4 und Xbox One benachteiligt:

  • Im 2. Raid soll es daher eher auf Teamplay ankommen und weniger darauf, präzise zu zielen.
  • Außerdem stellt Massive ein Matchmaking in Aussicht, will sich hier aber nicht festlegen.
  • Man will jedoch nicht unterschiedlich für PC und Konsolen balancen.
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The Division 2 auf gutem Weg

So sieht Massive die Lage: Insgesamt glaubt Bancherau, dass sie mit The Division 2 auf einem guten Weg sind: „Wir haben eine ziemlich gute Idee, was die Spieler wollen und eine Menge der Dinge, die wir mit dem Spiel wollen, überlappt sich da. Jetzt geht’s nur noch darum, Arbeit reinzustecken, um die Dinge anzupassen.“

Auch in dem Interview spricht Massive über die neuen Expeditionen. Die sollen Spielern was zu tun geben, die auf Erkundung und Rätsel stehen.

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