Tech-YouTuber erntet massive Kritik für seine Arbeit – Untersuchung sagt: Vorwürfe sind „unbegründet, irreführend und unfair“

Tech-YouTuber erntet massive Kritik für seine Arbeit – Untersuchung sagt: Vorwürfe sind „unbegründet, irreführend und unfair“

Der bekannte Tech-YouTube-Kanal Linus Tech Tips wurde Ende 2023 massiv für seine Arbeit kritisiert. Linus Sebastian, der Chef hinter dem Kanal, gab sich zerknirscht und gelobte Besserung. Jetzt gab es eine offizielle Untersuchung, doch die entlastet den Kanal.

Was war das für eine Situation bei Linus Tech Tips?

Was ist das für eine Untersuchung? Nun gab es eine Untersuchung bei der Linus Media Group. Diese wurde von Roper Greyell durchgeführt. Das ist eine große Anwaltskanzlei mit Sitz in Vancouver, die auf Arbeitsrecht spezialisiert ist, mit der Durchführung einer Untersuchung durch Dritte.

Roper Greyell bezeichnet sich selbst als „eine der größten Arbeitsrechtskanzleien in Westkanada“ beschrieben. Sie arbeiten sowohl mit privaten als auch mit öffentlichen Arbeitgebern zusammen. In diesem Fall mit der Linus Media Group.

Vorwürfe gegenüber Linus Media Group sind „irreführend und ungerecht“

Die Linus Media Group teilte auf Twitter/X mit, dass es folgende Ergebnisse nach der Untersuchung gab. Insgesamt seien die Vorwürfe „unfair“ und nicht haltbar gegenüber des Unternehmens. So heißt es:

– Die Behauptungen über Mobbing und Belästigung wurden nicht belegt

– Behauptungen, dass sexuelle Belästigung ignoriert oder nicht angesprochen wurde, waren falsch.

– Alle Bedenken, die geäußert wurden, wurden untersucht. Darüber hinaus ist der Untersuchungsbeauftragte aufgrund einer Überprüfung unserer Geschichte zuversichtlich, dass wir, wenn andere Bedenken geäußert worden wären, diesen nachgegangen wären.

– Es gab keine Hinweise auf „Machtmissbrauch“ oder Vergeltungsmaßnahmen. Die betreffende Person mag mit unseren Entscheidungen oder unserem Leistungsfeedback nicht einverstanden gewesen sein, aber unsere Maßnahmen dienten legitimen arbeitsbezogenen Zwecken, und unsere geschäftlichen Gründe waren stichhaltig.

– Die Behauptungen über Prozessfehler und Missverständnisse bei der Einstellung dieser Person wurden teilweise bestätigt, aber der Ermittler fand zahlreiche Belege dafür, dass LMG daran arbeitete, die Fehler zu beheben, und die Person großzügig und respektvoll behandelt wurde. Wenn die Person Fragen hatte, wurden diese beantwortet und aufgegriffen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die gegen das Team erhobenen Vorwürfe, wie die Untersuchung bestätigte, weitgehend unbegründet, irreführend und ungerecht waren.

Wie geht es weiter? Nach der massiven Kritik an Linus Sebastian und seiner Linus Media Group erklärte er selbst in einem Gespräch, dass die harte Kritik an ihm berechtigt sei. Er sagte, er sei „zu Recht“ kritisiert worden, das habe er verdient. Er schränkt aber ein: An vielen Kritikpunkten, die geäußert wurden, arbeite man seit Monaten und Jahren. Daher habe man auch einen neuen Chef eingestellt.

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Nudelz

Also gerade bei Krankschreibungen wäre das ja eine sich wiederholende Sache, die oft schriftlich gehandhabt wird. Wenn weder die Beschuldigende noch eine Anwaltskanzlei, egal mit welchem Bias, auch nur irgendein schriftliches Druckmittel findet, dann ist die Kritik wohl eher als übertriebenes Gemecker zu verstehen.

HiveTyrant

Interne Untersuchungen sind üblicherweise nichtssagend, da derjenige, der die Untersuchung in Auftrag gibt üblicherweise auch der Untersuchte ist. Das Ergebnis ist somit eigentlich schon vorher klar.

“Des Brot ich ess, des Lied ich sing.” wie man so schön sagt.

Peter Nuhn

Ich denke, wer eine Untersuchung in Auftrag gibt, ist ziemlich sicher, dass da nichts so Schlimmes bei rauskommt.

Wenn man vorher weiß, dass an Vorwürfen was dran ist, lässt man sie nicht untersuchen, sondern tritt dann zurück.

Also: “Ja, wir engagieren eine Anwaltskanzlei, aber die ist korrupt und sagt genau das, was wir wollen” – ist auch wieder so eine Film-Logik. 🙂

Es hört sich irgendwie richtig an, aber ob das so ist, weiß man nicht. Man unterstellt mit so Aussagen halt echt immer Leuten irgendwelche düsteren, sehr unmoralischen Motive, ohne dafür auch nur irgendeinen Beleg zu haben außer “Sag ich halt mal so.”

lIIIllIIlllIIlII

Ich finde schon, dass es ein Unterschied macht ob ein externen, renommierten Auditor zum Ergebnis kommt das Schuhmann nichts falsch gemacht hat oder ob Schuhmann zum Schluss kommt, das Schuhmann echt dufte ist.

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von lIIIllIIlllIIlII
Peter Nuhn

Die haben ja eine externe Anwaltskanzlei beauftragt. Es geht darum, dass sie eben selbst der Auftraggeber sind.

lIIIllIIlllIIlII

Ah ok, aus dem Artikel kam für mich nicht hervor, dass es sich nicht um den standard Anwalt von Linus handelte sondern um einen “neutralen Dritten” der mit Linus vorher noch nichts zutun hatte.

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