Wenn ihr Spaß an neuen MMORPGs haben wollt, müsst ihr endlich umdenken

Viele MMORPG-Veteranen beklagen sich darüber, dass keine neuen Online-Rollenspiele erscheinen und die, die noch neu kommen, seien nicht die richtigen. „Ihr müsst endlich umdenken, wenn ihr 2021 Spaß an neuen MMORPGs haben wollt“, sagt unser Autor Schuhmann.

Als ich 2013 als freier Autor zu MeinMMO kam, dachte ich: Wir machen eine MMORPG-Seite. Guild Wars 2 und Star Wars: The Old Republic waren erst erschienen. Final Fantasy XIV kämpfte sich grade mühsam aus seinem frühen Grab.

Es gab Perlen wie The Secret World zu entdecken. Bei World of Warcraft war mit Lichking die Blütezeit erst wenige Jahre vorbei. 2014, schon in wenigen Monaten, würden mit WildStar und The Elder Scrolls Online absolute Hammer-Spiele erscheinen. So dachte ich damals.

The Secret World Test
So sah 2014 einer unserer Artikel auf MeinMMO zu einem MMORPG aus.

Heute wissen wir: Es kam alles anders. Perlen wie The Secret World blieben über Jahre unentdeckt. WildStar ging rasch ein. Und nachdem sogar Star Wars und The Elder Scrolls zum Release floppten, riesige Marken, traute sich im Westen auf Jahre keiner mehr an MMORPGs ran. Die wenigen Titel, die noch geplant waren, wurden eingestellt.

Jahrelang waren MMORPGs das Trend-Genre: Jeder wollte das nächste WoW machen, um den Topf voll Gold am Ende des Regenbogens zu finden und reich zu werden. Doch grade, als wir mit MeinMMO anfingen, war diese Zeit zu Ende. Andere Genres und Spiele traten an die Stelle von MMORPGs und WoW. Plötzlich schrieben wir über Hüter im Weltall, über Pokémon auf den Straßen Deutschlands, über die Soldaten von Call of Duty und die seltsam kostümierten Irren in Fortnite.

Das westliche MMORPG ist tot und Ihr seid schuld

Es hatte sich alles verändert. Was sich in den Jahren aber nicht verändert hat, sind MMORPG-Spieler.

MMORPG-Spieler benehmen sich auch 2020 noch so, als kommen jedes Jahr 3 neue Top-MMORPG von westlichen Studios für sie heraus, die Budgets im dreistelligen Millionenbereich und 7-jährige Entwicklungszeit verschlungen haben.

„Zu viel PvP, zu wenig PvP, zu viel Altes, zu viel Neues“

Wenn MMORPG-Veteranen ein neues Spiel sehen, rümpfen sie schon die Nase:

  • Die Grafik passt ihnen nicht, die sieht zu bunt, zu asiatisch, nicht mehr zeitgemäß oder irgendwie zu effektgeladen aus.
  • Die Ausrichtung des Spiels schreckt sie von vorneherein ab – mit PvP kann so mancher nichts anfangen. Warum überhaupt noch PvP-Spiele erscheinen, wo doch jeder weiß, dass die ständig floppen, fragt man da.
New World Leya Bitte
New World: Ist eines der neuen MMORPG, für die viele beten. Doch das hat von PvP auf PvE gewechselt.
  • Und überhaupt entwickelt die MMORPG-Industrie offenbar total am Interesse der hiesigen Spieler vorbei.
  • Auf Ratschläge, doch in alte MMORPGs zu schauen, pfeift man fröhlich: Diese alten Schinken sind doch ausgelutscht, die will keiner mehr sehen, da hat man alles erreicht.

Die meisten MMORPG-Spieler verlieren das Interesse an einem neuen MMORPG schon in dem Moment, wenn sie es das erste Mal sehen.

Eine Ausnahme machen einzig die Indie-MMORPGs: Die haben den Vorzug, gar nicht erst konkret Inhalte zu zeigen, sondern über Jahre nur Konzepte vorzustellen, in die Spieler sich dann verlieben können, bis der Entwickler sie am Haken hat.

Ashes of Creation: Irgendwann kommt es sicher mal raus!

Aber ab und zu kommt es tatsächlich noch vor, dass ein hochwertiges MMORPG im Westen erscheint oder zumindest spielbar wird. Einige MMORPG-Fans warten seit 6 Jahren auf „Lost Ark“, nachdem sie 2014 die erste Demo auf YouTube sahen. Lost Ark ist ein Action-MMORPG aus der ISO-Perspektive, das 2018 endlich in Südkorea erschien, und dort eines der erfolgreichsten neuen MMORPGs seit Jahren war.

Einige besonders mutige Spieler konnten Lost Ark über Umwege bereits in Russland spielen. Doch wie war die Reaktion?

Ein Spieler schreibt auf MeinMMO:

Ich hab vor 4, 5 Monaten mal reingeschaut und war anfangs auch sehr begeistert. Das hielt dann 2 Wochen und das war’s dann auch: PvP hatte meines Erachtens einige Probleme und der PVE-Content war sehr gewöhnungsbedürfig.

Ein enttäuschter Spieler von Lost Ark

Ein neues MMORPG wird zwei Wochen mit Begeisterung gespielt und dann als Flop abgetan.

lost ark gilden insel header
Lost Ark it für viele eine Hoffnung im Westen.

MMORPG-Fans auf der Suche nach der großen Liebe wie beim 1. Mal

Auch das hat sich seit 2013 nicht geändert: MMORPG-Fans, die ein neues MMORPG wirklich spielen, erwarten, dass es sie für Monate beschäftigt, so wie einst das erste MMORPG, das sie je gespielt haben und in dem alles neu für sie war. Ganz egal, ob das Dark Age of Camelot, Runes of Magic, World of Warcraft oder Guild Wars 2 war. Wenn ein Spiel das nicht bietet, setzt sich rasch dieser schale Geschmack im Mund fest, die Motivation verblasst, die Euphorie verfliegt. Plötzlich ist doch wieder alles dasselbe: Der Spieler hat sich in 2 Wochen in ein MMORPG verliebt und entliebt.

MMORPG-Spieler suchen bei neuen MMORPGs immer wieder nach dem Gefühl, endlos in ein Spiel zu fallen so wie beim 1. Mal. Sie werden das aber nicht erleben können, weil sie bereits zu viel Vorwissen mitbringen und sich die Spielkonzepte nicht neu erschließen können, wie einst.

Nach Jahren des Erkundens im ersten MMORPG hat man die Mechaniken verinnerlicht. Wer eine fremde Stadt erkundet hat, der kann sich eine weitere in Rekordzeit erschließen. Wer eine Prinzessin befreit und den Drachen erschlagen hat, der weiß, wie es geht: Die Herausforderungen haben ihren Zauber verloren.

Sind MMORPG-Spieler jetzt verdammt nie wieder den Kick von einst zu kriegen, den sie suchen? Ja, wahrscheinlich schon. Das Hochgefühl, das erste MMORPG zu entdecken und sich in das Game zu verlieben, werden die meisten Spieler nur einmal in ihrem Leben erleben.

5 Tipps, um wieder Spaß an MMORPGs zu haben

  1. Es hilft die Erwartungshaltung zu ändern. Schaut euch neue MMORPGs an und gebt ihnen eine Chance, bevor ihr sie nach 20 Sekunden und 3 Schlüsselbegriffen verurteilt, auf die ihr beim Scannen eines Artikels über sie stoßt.
  2. Senkt euren Enthusiasmus und eure Erwartungshaltung bei neuen MMORPGs: Hofft nicht, dass sie euch so flashen werden, wie das erste Spiel, als ihr noch ein Teenager wart. Sondern seht ein, dass auch zwei Wochen Begeisterung in einem MMORPG schon etwas Gutes und Wertvolles sind. Vielleicht werden aus den zwei Wochen auch zwei Monate, wenn ihr es nicht gleich mit eurer ersten großen Liebe vergleicht.
  3. Geht wieder in MMORPGs zurück, die ihr einmal rasch abgetan habt. Spiele wie ESO oder Final Fantasy XIV sind Beispiele für Games, die sich nach rauen Anfangszeiten gefangen und gewaltig verbessert haben.
  4. Der vielleicht beste Rat: Versucht Freunde von früher zu finden und fragt sie, ob sie mit euch gemeinsam ein neues MMORPG entdecken wollen. MMORPGs sind dafür gedacht, zusammen gespielt zu werden. Diese soziale Bindung ist der Kitt, der euch lange in eurem ersten Spiel gehalten hat. Wenn ihr als Nomade in ein neues Spiel zieht und dort von Beginn an das Gefühl habt, nur zu Besuch zu sein und euch umzuschauen, wird kein MMORPG der Welt euch halten können.
  5. Wenn ihr keine Spiel-Kumpane von früher findet, dann seid in neuen MMORPGs offen, Kontakte zu schließen, sucht euch eine Gilde oder Gaming-Buddys. Sprecht mit den Leuten, schreibt in den Chat, versucht Anschluss zu finden.
eso tank held titel 01
ESO Hat sich top entwickelt seit dem Release 2014.

Ihr werdet die neuen MMORPGs, die erscheinen werden, nicht ändern können, sondern müsst Wege finden, mit dem Angebot umzugehen, dass da ist. Ich weiß, das will keiner hören. Ich sehe den Frust in den Kommentarspalten über neue MMORPGs und das Angebot das da ist. Ich verstehe die Sehnsucht nach dem einen MMORPG-Erlebnis von früher und nach dem neuen tollen Ding.

Aber letztlich ist es die Entscheidung von jedem einzelnen MMORPG-Spieler, ob er sich von neuen MMORPGs frustrieren lässt oder ob es ihm gelingt, das Beste aus dem Genre zu ziehen.

MMO-Ungluecklich-Juergen

Wer kein Interesse daran hat, Spaß an MMORPGs zu finden und lieber ein erfahrener und bitterer Veteran im Online-Gaming werden möchte, dem empfehlen wir das klare Kontrastprogramm zu diesem Artikel:

7 einfache Schritte, um ein wahnsinnig unglücklicher MMO-Spieler zu werden

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KaAngArOOh

Moin an den Autor:)
Ich bin mittlerweile 32 und spiele nunmehr mehr als 25 Jahre RPGs angefangen von Titeln auf der ersten Sega bis zu den ersten Online Titeln habe ich von Zelda über FF alles gespielt Auch Wow und andere MMOs und eines ist mir immer mehr klar geworden MMOs hatten nie dieselbe Faszination wie ein offline Tital wie Diablo oder Fallout in solchen Games hab ich mich auch nach Jahren immer wieder neu verliebt, sie haben mich für Monate gefesselt. MMOs haben das nie. Der Content und story waren nie so tiefgründig wie bei Offline games alles war auf Masse ausgelegt jeder wollte immer der beste sein. Warum das erste Wow so erfolgreich war liegt auf der Hand. Der Content wurde in Clans von den spielern die wie ich aus den Urzeiten des Rpgs kamen selbst geschaffen. Um sivh so eine Story und Fantasiewelt zu erschaffen. Nicht die Spiele haben sich geändert Sondern die Spieler. Nicht mehr das RPG steht im Vordergrund sondern das besser sein, es gibt kein gemeinsames abschalten mehr. Sondern nur blindes Grinden Sucht nach Fame und perfektionieren. Das hat nix mit RPG zu tun. Und das ist Mega fetter kleiner P*nis Content von Pubertären.

Marius

Kann dem ganzen nicht zustimmen. MMOs sind heute nur noch Glücksspielautomaten, ausgelegt auf maximalen Gewinn der Unternehmen. Es geht im großen und ganzen nur noch um Loot und nicht mehr darum etwas mit seinen Freunden zu unternehmen. In DAOC und Everquest ist man täglich mit seinen Freunden losgezogen um irgend etwas zu tun. Man musste es sogar weil man alleine einfach kaum etwas erreichen konnte. Dabei war die Verbindung von PVP und PVE gerade in DAOC perfekt gelöst mit Darkness Falls. So konnten sich PVE und PVP Spieler gegenseitig von nutzen sein. Hinzu kam das man für immer einer Fraktion angehörte sobald man sich einen Charakter erstellte. Auch nicht zu vergessen, man konnte seine Ausrüstung von einem Freund craften lassen und war so schon fast bestens Ausgestattet. Danach ging es nur noch um entdecken und Spaß mit seinen Freunden haben.

Guckt man sich im vergleich dazu Black Desert an, so sollten sich die Entwickler in Grund und Boden schämen. Hier wird zu 95% nur solo gespielt, der Content beschränkt sich auf einen endlos grind und ständiges abgefarmt werden von besser ausgerüsteten Spielern. Das ganze möchte sich dann noch als PvP Spiel bezeichnen lassen. Natürlich haben die meisten Leute da keinen bock drauf. Der Fakt das man selbst zusätzliche Inventarplätze für Echtgeld kaufen muss, macht es nicht besser. Aber das ist ja nur die Spitze des Eisbergs, BDO bietet Unmengen an Random Optionen die einem einen Vorteile verschaffen und mit denen man Tausende von Euros verzocken kann. Am Ende geht man trotzdem leer aus. Zum Beispiel das Glückspiel mit den Feen skills, alle 2 sec automatisch einen Trank zu sich zu nehmen, bietet bei dem schnellen PvP immense Vorteile. Aber versucht euch das mal zu erspielen…. Für die Ökos unter euch, ein Spiel wo der PC 24/7 laufen muss damit eure Arbeiter für euch Mats ran schaffen. Genial, ob Pearl Abyss auch Provision von eurem Stromanbieter bekommt?!?! XD

Ausrüstung ist mittlerweile in allen Spielen außer GW2 der Hauptgrund warum Leute im PvP gewinnen oder verlieren. Da ist es doch kein wunder das niemand PvP MMOs spielen will. Wenn ich Monate bis Jahre brauche um überhaupt mitreden zu können.

In PvE MMOs ist es das selbe, will ich mit meinen Freunden spielen, geht es wieder nur mit der richtigen Ausrüstung. MMOs müssen wieder zu ihren wurzeln, wo das Miteinander im Mittelpunkt steht und nicht der einzelne. Darum geben einem die MMOs heute nichts mehr. Dungeonfinder auf durch den Dungeon gesaust und bloß nicht mit irgendwem reden, man hat ja auch keine Zeit man muss ja noch 20 Dailys machen…..
Spiele sind keine Entspannung mehr, sondern Arbeit! Das sollte das Fazit dieses Artikels sein.

mordran

Tja, da gratuliere ich dem Autor zur bahnbrechenden Erkenntnis dass verschiedene Leute verschiedene Sachen mögen. Ich kann den Artikel halt überhaupt nicht nachvollziehen. Ich spiele MMORPG´s jetzt an die 15 Jahre lang und seit ich die spiele haben Leute gemeckert. 2007 hatte ich das Vergnügen in die closed Beta von Warhammer Online eingeladen zu werden, schon da haben Leute gemeckert das War nicht wie DaoC 2.0 war. In HdRO haben die Leute die Grafik bemängelt und das PvP und so zog sich das ein roter Faden durch alle Spiele. Der einzige Unterschied, es spielen heutzutage wesentlich mehr Leute Online Games wie vor 15 Jahren und dementsprechend wird auch mehr gemeckert. Plus, es stehen heute viel mehr Kanäle zur Verfügung um seinem Ärger Luft zu machen. Letztendlich wurde aber schon immer versucht ein Spiel in die Richtung zu lenken die einem selber am besten gefällt, das ist menschlich würde ich sagen. Haben sich Entwickler danach gerichtet, meistens eher nicht wenn es um die generelle Ausrichtung geht. In HdRO beispielsweise war ein immer gern genommener Kritikpunkt schon in Betas, dass man die bösen Völker nicht im PvE leveln kann.

Ich glaube auch nicht dass sich Spieler ändern müssen um sich an ein Spiel anzupassen, das als Aussage finde ich schon ziemlich grotesk. Spielen ist eine Freizeitbeschäftigung und da passe ich mich an gar nichts an. Wenn mir das Game nicht gefällt spiele ich das nicht und wenn mir keines gefällt spiele ich gar kein MMORPG. Letztendlich ist die Auswahl im Moment doch so groß, die meisten werden mit Spielen eine On/Off Beziehung haben, ein AddOn mitnehmen, wieder aufhören, was anderes ausprobieren etc. Ich weiß gar nicht wo da das Problem sein soll. Man sollte halt nicht alles nur auf das Gemecker reduzieren.

Tom

Hi, ich bin aich ein alter mmorpg Spieler. Habe da mals mit 4story und Wow begonnen nach Cataclysm aufgehört und jahre lang immer mal was neues probiert. Ich bin der Meinung das es nicht das Problem ist das das die Spiele nicht gut sind oder nicht gut gemacht… Ich sehe das problem darin das die Spiele zu einfach gemacht worden sind. Man lvlt zu schnell für aufgaben wo man früher 10 – 30mit Spieler benötigt wurden macht man heute alleine. Bestes Beispiel ich habe nach fast 8 jahren meinen Account bei WoW wieder herstellen lassen um es noch zu spielen und war in wenigen Tagen auf lvl 50 früher hat man dafür monate gebraucht aber mit begeisterung… Die Spiele sind einfach mittlerweile für „kinder“ für jedermann konzipiert so das jeder schnell sehr viel erreichen kann. Früher war es noch “ arbeit mit Spaß“ sich etwas aufzubauen und etwas zu erreichen.

Markus

Ich bin 43 Jahre selbständig und Familienvater, ich denke mal das ich weiss was ich möchte und fange da nicht an in meiner Freizeit mit spielen Rum zu dödeln die mir keinen spass machen. Wenn es nichts gibt was mir zu sagt wird einfach nicht gespielt,so einfach ist das.

oOBoomStarOo

Guten Abend, ich finde den Artikel sehr schön formuliert. Ich bin auch alter mmoprg Player ich habe seit wow Zeiten auch sehr viel buntes sagen wir mal so gespielt aber mir ist im Grunde nie was abgegangen. Ob es jetzt Path of Exile , Diabolo 3 ne Session, Skyforge, Neverwinter oder stundenlanges Monster jagen in monsterhunter mit Freunden war. Es war nie langweilig. Klar würde ich mich freuen wenn wieder mal so ein richtiger krachen wie teso oder wow kommt aber ich bin im moment auch ganz zu Frieden. 4 5 Std am tag verbringe ich in Teso und ich liebe die Nostalgie in diesem Spiel Alt aber gut. Ich denke wir werden schon nochmal ein richtiges mmoprg bekommen und wenn es nächstes Jahr nichts wird macht auch nicht denn dialbo 4 sollte ja kommen. So whats up ??! xD

Schönen abend noch.

Quel

Kompliment an den Autor, das ist einer der besten Artikel die ich in der letzten Zeit gelesen habe.

Ein Aufruf an alle Communities, beteiligt Euch an der Entwicklung von Spielen mit euren Ideen. Diese sind gefragt.

Danke.

N0ma

Den Eindruck hat man eher nicht, da wird schlicht mit der Geldschere geschnitten.

Ich mahne eigentlich schon seit Jahren an das mehr auf die Comm gehört, stattdessen werden teilweise Entscheidungen, mehrfach erlebt, getroffen welche die Intensivspieler vor den Kopf stossen und aus dem Spiel katapultieren. Damit ist das Spiel quasi tot.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von N0ma
zeigefinger

Warum soll ich meine Erwartungen zurückentwickeln? Warum soll ich von meinem Haus wieder in eine Höhle ziehen und warum soll ich wieder laufen, wenn ich doch ein Auto fahren kann?

Nein, so einfach ist die Lösung nicht! Jeder Spieler hat eine gewisse Erwartungshaltung an ein Spiel und die darf er auch haben. Eine Erwartungshaltung entsteht durch Erfahrung, durch erlebtes, durch negatives sowie positives. Die Erfahrungen, die ein Spieler gemacht hat, sagen ihm, was er gut findet und was nicht. Natürlich darf man auch hier nicht nur schwarz und weiß denken und sollte Nuancen zulassen, aber eine gewisse Erwartungshaltung ist rein natürlich und gut.

Hier mal ein Beispiel meiner Erwartungshaltung zu einem MMORPG. „Ich werde kein MMORPG mehr spielen, welches nicht mindestens diese Standards erfüllt“

1) Auktionshaus wie in WOW.
2) Frei begeh- und erlebbare große, weite Landschaften. (Nicht so verwinkelt, wo man sich ständig einen Wolf sucht.)
3) Wenn möglich, mal keine Elfen, Zwerge, Orks, Menschen etc.
4) Farmen, Sammeln, Herstellen, verkaufen, um sein Vermögen vermehren zu können.
5) Große Metropolen für Fraktionen, Rassen (Hauptstädte). Um ein Zugehörigkeitsgefühl zu entwickeln.
6) Starke Möglichkeiten zur Individualisierung. Charakter Editor, Farbsystem, Skin System, Blaupausen.
7) Egal ob Tab Targeting oder nicht. Einfaches, übersichtliches Kampfsystem + gleichwertige Klassen. (Geht nicht, gib es nicht!)
8) Keine Heilige Dreifaltigkeit mehr (Tank, Damage Dealer, Heiler). Jeder soll sich selbst und andere heilen können. (Tank und Heilersuche sollte der Vergangenheit angehören).
9) Megaserver (Serververbund). Alle spielen auf dem „gleichen“ Server. Nur getrennt durch Lokalisierung. (Einstellbar)
10) Frei nach eigenen Wünschen Konfigurierbares UI. (+ Farben und Texturen.)
11) Große Vielfalt an Flora, Fauna, Fungi und Klimazonen.
12) Dungeons (5-6 Spieler) und Raids. (10 – 12) Spieler. Weltbosse + Rare Bosse.
13) Erwachsenes Setting, kein Komikstil
14) Gerne ein Shopsystem aber kein P2W.
15) Gerne ein Abo.

Was ich mir von der Spieleindustrie, im Besonderen MMORPGs wünsche ist, endlich mal die Scheuklappen abzulegen, das Hirn einzuschalten, zu analysieren und Mut zu etwas Neuem zu haben. So wie jetzt geht’s das doch nicht weiter. Wenn ihr PVP und PVE nicht unter einen Hut bringen könnt (was den meisten nicht gelingt), dann entscheidet euch für ein reines, sauberes System. Entweder PVP oder PVE, denn das ist besser als halbgares Werk und die Spieler werden euch dafür lieben. Man kann sich viel besser auf eine Sache konzentrieren, ohne ständig einen Spagat machen zu müssen, der entweder hier oder da weh tut.

Wo sind die Elons Mask´s und Jeff Bezos dieser Spieleindustrie? (Nein kein Chris Roberts, der ist Wahnsinnig!) Die muss es doch auch hier geben! Es kann doch nicht sein, dass jeder dahergelaufene Möchtegern Gamedesigner irgendwelchen digitalen Hirnschiss produziert der im Endeffekt nicht funktioniert, den Spielern nur das Geld aus der Tasche zieht und sie auch noch verärgert.

Wo sind die Mutigen, die mal ein reines Mittelalter MMORPG mit bösen Hexen, Zauberern und Fabelwesen produzieren. Oder Wie wäre es mal mit Cowboys gegen Indianer? Das alte Ägypten? Atlantis unter Wasser? Ein MMORPG im Weltraum? (Nein keine Star Citizen). Zieht endlich euren Kopf aus dem Eimer und versucht mal etwas Neues. Schließt euch mit anderen Studios zusammen, wenn ihr die Finanzierung nicht allein bewältigen könnt. Schafft Synergien und habt endlich mehr Mut.

Ziel muss ein MMORPG sein, welches auf jeden Fall Endcontent bietet und vielseitige unterhaltungsformen beinhaltet, wie z.B, Quests, Rätsel, Entdeckungen, Geschicklichkeit, Handel, Herstellung, Sammeln, Dungeons und Raids uvm. Nichts muss man aber man kann, wenn man will.

Versucht mal ein MMORPG ohne Level und Stufenanstieg um den Druck von den Spielern zu nehmen. Arbeitet stattdessen mit Ruf / Ansehen, nicht nur mit plus, sondern auch mit minus.
 Wie einfach und schön wäre so eine Welt, wo jeder das gleiche bzw. kein Level hat. Es gäbe keine nutzlosen und verwaiste Gebiete mehr, wo die NPC, s klar unterlegen sind. Arbeitet stattdessen mit Fähigkeiten um nur ein Beispiel zu nennen.

Ich flehe euch an (zwinker), bringt bitte noch ein gutes MMORPG auf den Markt, bevor ich sterbe. Ich bin jetzt 53 Jahre alt, wie lange muss ich denn noch warten…

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von zeigefinger
tooplayz

Fast alles davon trifft auf EVE online zu, ich sag ja nur. Ein einzelner Server, unzählige verschiedene Tätigkeiten, Weltraum, Selbstheilung, riesiger Markt, Industrie,…
Aber ja, nicht alles davon trifft zu, „Raids“ laufen etwas anders ab,es gibt aber durchaus PvE das man in Gruppen spielen muss, nennt sich Flotten. Vielfalt im Klima? Nein.
Aber deine Beschreibung kommt echt gut hin.

MrSchneechaos

Ich muß hier den meisten recht geben. Seitdem man mit MMORPGs Geld mit der breiten Masse machen möchte, würden diese games immer und immer einfacher. Damit es ja jeder spielen kann. Ich halte von dieser Bewegung überhaupt nichts. Nicht nur bei Games. Es ist wirklich schade was aus diesem schönen Genre geworden ist. Kein Wunder, dass WOW Classic so gut angenommen wurde. Ich finde nicht, dass wir unsere Erwartungen runterschrauben sollten, sondern die Entwickler sollten endlich auf uns hören und ihre Ansprüche hochschrauben. Damit verdienen sie aber kein Geld. Es wurde Hier ja schon thematisiert. Die, die jeden Tag nur 30 Minuten zocken können, möchten auch mit dem besten gear rumlaufen obwohl sies nicht verdienen. Es ist sonst unfair… Tja… So ist die Welt auch im RL geworden. Jeder soll seine Spaß haben…

Andy

Es gibt aber auch Spiele die sich dermaßen ändern dass sie einem nicht mehr gefallen und einem keinem Spass mehr machen. Dann sieht man sich nach einem anderen um und findet nichts passendes weil man eben auf das eine eingestellt was zu einem passte.
Dann probiert man eben vieles aus und das passt eben nicht.
Man muss aber auch sagen dass man aber sehr früh erkennen kann dass ein neues zu erscheindes Spiel purer Schrott ist und bleibt egal wie weit nach unten man seine Erwartungen schraubt.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Andy
Zhatraz

hmm, wirklich sehr guter Artikel. Vieles des Geschriebenen kann ich als Gamer, der mit Amiga und C64 groß geworden ist, absolut unterschreiben.
Man darf aber bei der Betrachtung nicht unterschlagen, dass sich heute nicht nur die Spieler selbst oft im Weg stehen, weil Sie auf der Suche nach dem „Heiligen Gral“ der vermeintlichen MMORPG-Perle immer wieder enttäuscht werden.
Als alter Sack, der schon gefühlte Äonen auf dieser Suche ist, sehe ich die Sache inzwischen komplexer!
Leider haben die Entwickler auch Ihren Teil dazu beigetragen, dass viele alte Hasen nicht mehr fündig werden und sich das alte Spielgefühl einfach nicht mehr einstellen will.
Ich bin zwar ein alter Sack, aber ich bin noch nicht so weit die Hoffnung aufzugeben, dass es heute nicht mehr möglich sein soll, mit einem MMORPG noch langfristig Erfolg zu haben.
Ich persönlich habe meine Ansprüche schon lange runtergeschraubt, nur um überhaupt mal wieder eine neue Welt besuchen zu können. Mir ist schon lange klar, dass mich ein Spiel nicht wegen der bombastischen Grafik, dem actionreichen Kampfsystem oder vielleicht dem umfangreichen Skillsystem allein halten wird, sondern eher, wenn ich Spieler an meiner Seite finde, die meine Auffassung vom Spiel teilen und mit mir zusammen diese Welt erkunden wollen. Was ist das Gefühl wert einen schwierigen Boss besiegt zu haben, wenn man dieses Gefühl nicht mit Anderen teilen kann?
… und genau hier sehe ich das große Dillemma unserer Zeit.
Entwickler haben sich das eigene Grab ausgehoben, weil Sie auf der einen Seite Ihr Spiel so erfolgreich wie möglich machen wollen, was ja absolut legitim ist, aber das zum großen Teil auf dem vermeintlich einfachsten Weg erreichen wollen, in dem Sie Ihre Welt möglichst vielen Spielern zugänglich machen. Zugänglichkeit ist ja grundsätzlch auch nichts Negatives!
Wenn Zugänglichkeit aber immer mehr damit einhergeht, dass man den Anspruch der Spiele auf ein Minimum reduziert, dann kann sich das oben erwähnte Erfolgsmoment nicht wirklich einstellen. Wenn es mir ein Spiel so leicht macht voran zu kommen, dass ich absolut nicht mehr auf Mitspieler angewiesen bin, wenn es also keine Hürden mehr im Spiel gibt, die mich zwingen mit anderen Klassen im Spiel zusammenzuarbeiten, dann wird das, wofür das Genre mal gestanden hat, im Kern immer mehr verwässert. Der MMO-Charakter einer Welt wird heute leider oftmals nicht mehr dadurch ereicht, das viele Spieler zusammen eine Welt erleben. Im Gegenteil oftmals empfinden heute Spieler andere Mitspieler sogar als störend, weil das Levelsystem sich auch noch mit unglücklichen Quest- oder Loot-Mechaniken im Wege steht.
… und hier war der Anfang vom vermeintlichen Ende!
Mit der sogannten Casualisierung des Genres, also dem massiven herabsetzen des Anspruchs, mit dem damit einhergehenden Gefühl nicht mehr auf andere Mitspieler angewiesen zu sein, ist auch die Community immer toxischer geworden.
Früher gab es auch Deppen in Spielwelten, aber ich behaupte, dass man Sie auf der einen Seite nicht so erkannt hat, weil Sie sich unauffälliger verhalten haben, um mit der Hilfe von anderen selbst im Spiel weiter zu kommen oder wenn man sie doch als Depp erkannt hat, hat man sie vermutlich anders ertragen, weil man ja selbst auch weiterkommen wollte.
… hehe manche Deppen haben sich dann bei näherer Betrachtung als eigentlich ganz passable Burschen herausgestellt, nachdem man sie besser kennengelernt hat.
… und ich vermute das würde uns heute auch noch oft so gehen, wenn eine Welt mal wieder den Mut hätte Spieler dazu zu zwingen zusammen zu spielen!
Leute nicht das Grafik- und Effektgerüst löst einen langfristigen Wohlfühlfaktor aus, sondern das Teilen des gemeinsam Erlebten. Wenn diese Zeit wieder kommen soll, dann müssen sich nicht nur die Spieler ändern, wie der Artikel ganz richtig heraugestellt hat, dann muss ich leider auch noch Einiges an der Herangehensweise der Entwickler ändern.
Ich als unbedarfter Spieler frage mich eh, warum noch kein Entwickler auf die Idee gekommen ist Server mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden anzubieten.
Ich sehe keinen Grund, warum das technisch nicht möglich sein sollte!
… und wenn mich ein Spiel nochmal länger als ein paar Wochen halten soll, dann bräuchte ich einen Schwierigkeitsgrad, der mich herausfordert … einen, der genau zwischen Frust und Euphorie liegt, der aber dennoch fair und nachvollziehbar umgesetzt ist.
Das ist vielleicht nicht so leicht zu balancen, aber es ist möglich … und wenn man auf den Erfolg von Klassik-Servern mit höherem Schwierigkeitsgrad und langsameren Levelprozeß schaut, dann scheine ich mit meinem Wunsch nicht ganz allein dazustehen!
Warum dieses Problem nicht mit unterschiedlichen Servern oder Instanzen lösen?

Threepwood

Ich hatte nie Probleme mich auf neue MMORPGs einzulassen. Ob sich diese dann in meine Top 2 schleichen, die ich gern mal parallel und nebenbei fürs RP oder phasenweise auch exzessiver spiele, hängt dann doch von Faktoren wie Spielkonzepten, Qualität etc. ab.

PvP wird mittlerweile, selbst in der Kita Version, so stark von „der Community“ verflucht und für Genre unrelevant verklärt, dass Entwickler unter dem Druck einen auf Themepark machen wollen/ sollen/ müssen.
Diese Themeparks können allerdings nicht im Ansatz mit den alteingesessenen MMORPGs mithalten, was dazu führt, dass neue Themeparks schnell durchgespielt sind. Lösbar eigentlich nur durch ein überdimensionales Projekt, was es so aber aktuell kaum gibt oder realistisch wäre. Auch AoC wird hier erstmal überzeugen müssen.
New World ist hier sicher das unschönste Beispiel. Es tritt in seinem neuen PvE Kistenklicker-Modus unweigerlich gegen Spiele an, die seit Jahren mit Addons usw gefüttert wurden und das muss entweder kreativ gelöst werden, oder wenigstens mit Dauerbeschäftigungen wie Social Play, PvP und RP, ggf. auch Sandbox Elemente. Und zwar hochwertig, um auch den PvE Eisenbahn-Spieler mal zu locken.

Dieses ewige Thema „Ich gebe mir nur 27,38 Minuten pro Woche Zeit für ein MMORPG und will trotzdem Legendary equiped sein“ kommt noch oben drauf. Das hat das Genre ebenfalls durchgerüttelt und selbst heute ist eine Balance hier schwierig. Weil viele Spieler es scheinbar auch nicht aushalten, wenn jemand mehr Zeit und somit mehr Reward hat.

Viele rushen zudem einfach durch, briefen sich vorher mit Guides und „best class“ Blödsinn und bringen so nahezu jedes Themepark MMORPG auf das Niveau eines low Budget Singleplayer Titels.
Allerdings geben sich Entwickler auch gern mal wenig Mühe dieses Genre so kreativ zu nutzen, wie es möglich wäre.

Ich glaube dem Genre würde es gut tun, wenn Entwickler sich mal frei von reddit und den blökenden „Mir steht aber alles SO zu, wie ICH es will“ Leuten machen und die Spieler auch mal drauf klar kommen, wenn ein MMORPG mal nichts für sie ist, ohne es im Anschluss als Vaporware zu bewerben oder es versuchen umzukrempeln.

PS: Mobile MMORPGs sind und bleiben trotzdem beknackt. Zumindest, bis wir mit irgendwelchen Holobrillen und Anzügen, die Treffer von Gegnern usw erlebbar machen, abgefahrene VR erleben können.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Threepwood
Jona

Warum MMORPGS früher besser waren? Es gab nur eine kleine, überschaubare Community, die wusste dass man MMORPGs nicht alleine spielt und die auch bereit war richtig Zeit in ihr Hobby zu stecken. WoW hat das geändert. Es kamen viele Nicht-MMORPG-Spieler in die Welt der MMORPGs und natürlich haben auch diese Spieler ihr Ansprüche. Das waren leider Ansprüche die dazu geführt haben dass sich das Genre MMORPG wegentwickelt hat vom dem was es war zu dem was es jetzt ist. Leider waren diese Nicht MMORPGler viel mehr als wir und somit sind deren Ansprüche die Ansprüche der heutigen Community. Und diese Community bringt das Futter auf den Tisch. Also hat der Artikel schon recht. Entweder ändern wir unsere Ansprüche oder wir lassen MMORPGs bleiben und trauern alten Zeiten hinterher.

Ich habe es jetzt wieder bei Shadowlands erlebt. Ich spiele WoW wegen der Story. Sonst gibt es nicht wirklich viel dass mich hält. Du brauchst in diesem Spiel keine anderen Menschen. Brauchst du nicht, es könnten genausogut Bots rumlaufen und nicht mit dir reden.Es gibt (ausser Raids) keine Notwendigkeit der sozialen Interaktion und da dies nicht notwendig ist und damit der Weg des geringsten Widerstandes ist redet auch keiner miteinander.Das Problem ist dass der Großteil der Community es so will.

Wie gesagt. Der qualitative Unterschied zu früher liegt in den Menschen welche dieses Hobby betreiben. Das kann kein Entwickler der Welt ändern.

Kelturion

Sehr schwierig, würde allerdings größtenteils tatsächlich widersprechen. Gut, einige Aspekte sind eben reine Geschmackssache. Ich mag beispielsweise asiatische MMORPGs überhaupt nicht, weil mir der optische Stil überhaupt nicht zusagt, er schreckt mich geradezu ab. Es ist nicht so, als ob ich es nicht schon mehrfach probiert hätte, aber selbst bei dem hochgelobten Final Fantasy XIV krieg ich einen regelrechten Brechreiz. Damit fällt für mich schonmal ein recht großer Teil des MMORPG-Angebots bereits im Vorfeld grundsätzlich raus.

Was für mich der größte Kern eines guten MMORPGs ausmacht – und wo nahezu alle modernen MMOs mittlerweile vollends versagen – ist (und was auch meine Liebe zu dem Genre entfacht hat) die soziale Dynamik in diesem Genre. Damit das funktioniert braucht es aber Kommunikation und eine in sich konsistente geschlossene Spielwelt. Das Spiel muss darauf hinarbeiten, dass man sich über den Weg läuft, dass man miteinander kommunizieren und kooperieren muss, dass man sich in Gruppen zusammenschließt, dass man sich in der Welt wiedertrifft. Schlichtweg: Dass man immer wieder in Kontakt mit anderen Spielern kommt und sich entsprechende soziale Bindungen und Gruppen bilden. Oder wie du es so schön ausgedrückt hast: „Diese soziale Bindung ist der Kitt, der euch lange in eurem ersten Spiel gehalten.“ Und das ist es auch, was die vielen positiven Erinnerungen der alten MMORPG-Hasen damals überhaupt erst möglich gemacht hat.

Und genau bei diesem Aspekt versagen moderne MMORPGs immer mehr, weil man für eine größere Massentauglichkeit immer mehr Mechanismen ins Spiel eingebaut hat, die obigen Aspekt komplett aushöhlen oder in Gänze torpedieren, wenn nicht sogar direkt abschaffen. Dazu zählen für mich Dinge wie Crossrealm-Mechaniken, Dungeonfinder-Tools, Phasing- und Sharding-Mechanismen und vor allem auch die massive Ausweitung des Singleplayer-Aspekts. Manche MMORPGs kann man inzwischen gänzlich von vorne bis hinten durchspielen ohne auch nur ein einziges Wort mit einem anderen Spieler gewechselt zu haben. Sie fühlen sich quasi wie ein Singleplayer-Spiel an. Und das in einem Genre, welches ursprünglich einmal als reines Multiplayer-Genre bekannt war. Und genau dieser Aspekt geht halt verloren, wenn sich das Spiel nur noch komplett anonym anfühlt und die zufällig zusammengewürfelten Mitspieler kaum noch von Bots oder NPCs zu unterscheiden sind, weil Kommunikation komplett obsolet gemacht wurde.

Aktuell spiele ich wenn überhaupt tatsächlich nur WoW Classic. Nicht weil es perfekt ist. Ganz und garnicht, das Spiel hat auch eine Menge Baustellen. Es kommt aber vom Gesamtpaket immer noch am ehesten an oben genanntes Konzept dran. Und es ist in seiner Nische (wobei, so nischig ist das garnicht wenn man sich die Spielerzahlen anschaut) nachwievor komplett konkurrenzlos.

Nun, was würde ich mir als alter Hase wünschen? Schwer zu sagen. Ich würde sagen es müsste sich vom grundsätzlichen Spieldesign grob an der Richtung von WoW Classic orientieren, das Ganze aber mit einem technisch modernene Unterbau und einem zeitgemäßen Gameplay, vor allem weg von diesem antiquirten Kampfsystem. Das würde mich tatsächlich zum Wechsel bewegen. Aber aktuell ist da nichts in Sicht.

Außer vielleicht Ashes of Creation, welches sich schon wieder ein bisschen mehr in diese Richtung des klassischen MMORPGs bewegt als der restliche MMORPG-Markt.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Kelturion
Tronic48

Anforderungen/Erwartungshaltung runter schrauben, was genau soll das eigentlich heißen?

Ich sag mal so, das ist wie bei Filmen, wenn mir der Film gefällt, dann schaue ich mir den an, völlig egal wer da mit Spielt, was das für ein Film ist, z.B. Syfy, Action, Fantasy, er muss mir gefallen. Ich liebe z.B. Herr der Ringe, die Saga ist einfach so Geil, klasse gemacht, ich bin aber auch von den Marvel Filmen, Avenger und so begeistert.

Was ich damit sagen will, ob Realstiche Grafik oder Comic style, ist mir da völlig egal, es muss alles passen, so wie es z.B. bei Genshin der Fall ist, und wenn wir schon bei Genshin sind, das geht los mit, Fußspuren im Sand, Schwimmen, Klettern, durch Wasser Pfützen Laufen, und man hört das auch, und das Wasser Spritzt ein wenig hoch, an jeder ecke findet man eine Kiste, oder ein kleines Rätsel, was man lösen muss, Loot ohne Ende, fast alles Stimmt in dem Game, bis auf das eine, den Koop, wäre der noch so wie z.B. in Diablo, oder Anthem, dann wäre das ein Perfektes game/MMO, für sehr lange Zeit, zu minderst für mich.

Es muss bei mir diesen WOW Effekt, Kinn auf Tischplatte, auslösen, wie z.B. damals bei Wolcen, da fiel mir die Kinnlade runter, als ich diese Grafik Pracht sah, man fing an zu Spielen, und fühlte sich sofort wohl, man kannte das alles aus Diablo 3, aber dennoch war es ein neues Game, und es machte verdammt viel Spas, bis man dann alle 3 Akte durch hatte, und es dann hieß, das endgame ist der Aufbau der Stadt, aber da kam dann die Ernüchterung, den da wurde gar nichts aufgebaut, zumindest nicht Optisch, alles nur über Text und so, der Punkt ist, als man vor Release las, das der EndContent darin besteht, die Stadt wieder auf zu Bauen, hatte man/ich ganz andere Vorstellungen, nämlich das sich die Stadt dann Tatsächlich verändert, dem war aber nicht so, leider, und dann kam da noch der Koop, der absoluter misst ist, genauso wie der bei Genshin.

Ich Spiel seit nun mehr als über 8 Jahre GW2, und es macht noch genauso viel Spas wie am ersten Tag, jetzt ganz ohne Scheiß, Wirklich, aber als ich New World sah, und es auch Spielen durfte, war ich von an fang an Feuer und Flamme, alles hat gepasst, selbst das Herstellen/Craften an den Zelten hat Spas gemacht, obwohl ich nie der Crafter war/bin, das Kampfsystem, die Welt, die Grafik, klar, es gibt/gab ein paar dinge, die geändert werden müssen sollen, was sie hoffentlich auch machen, aber ich hätte das nie und nimmer gespielt, hätten sie den Open PVP drin gelassen, das ist z.B. so ein Punkt, den die Hersteller einfach nicht kapieren wollen, das es nicht Funktioniert, egal was sie sich da für ein System einfallen lassen, die PVP Spieler, finden immer einen Weg, dem PVE Spieler das Spiel madig zu machen, Amazon hat das Gott sei Dank, sehr schnell erkannt, und es optional gemacht, und deswegen wird New World auch einen Erfolg Feiern, wie lange der dann anhält, das wird man sehen, wenn sie immer schön neue Inhalte/Content nach liefern, kann dieser Erfolg, sehr lange andauern, wir werden es aber sehen.

Was das nun alles heißen soll, sollte klar sein, meine Erwartungshaltung ist diese, wenn alles passt, wird es gespielt, aber z.B. ich lasse mich nicht zum PVP zwingen, ich möchte ein Fertiges Spiel, Standards Bugs ausgenommen, die kommen vor, ich hätte gerne eine Open World, wo man mit anderen zusammen Spielen kann, aber eben nicht gezwungen wird, wie z.B. in einer Gilde zu sein, Grafik, Real oder Comic, es muss passen.

Ich glaube das reicht erst ein mal, Sorry für den langen Post.

Jona

Meine Damen und Herren hier haben wir einen wundervollen Text welcher untermauert warum es mit MMORPGs abwärts geht. Du willst kein MMORPG, du willst im besten Fall ein MMO oder eher ein Openworld Spiel mit optionalem Koop. Du willst kein Miteinander, du willst ein Ich mit gelegentlichen Mitspielern. Daran ist absolut nichts Falsches, ein Großteil der Community will es genau so. Ihr seid vor Jahren in „MMORPGs“ reingerutscht, wollt aber eigentlich keines spielen. Nur leider hat dieser Anspruch eben negative Auswirkungen auf die zahlenmäßig unterlegene MMORPG-Community die ein Miteinander bevorzugt

Tronic48

Hä, hast du meinen Post gelesen, da schreibe ich ganz klar, das ich Koop möchte, aber nicht so wie es bei Genshin oder Wolcen der Fall ist.

Und ich Schrieb auch das ich seit über 8 Jahren GW2 Spiele, meinst du das geht alles ohne jemals in einer Gruppe oder Gilde zu sein, ich denke nicht.

Um das noch ein mal klar zu stellen, ich Spiele nur Spiele mit Koop und oder Online, weil ich nicht alleine Spielen möchte, das aber soll Freiwillig sein, nicht so das ich gezwungen werde, also so das ich nur weiter komme wenn ich in einer Gilde Spiele, ich denke das alles habe ich deutlich gesagt.

luriup

Meine Wandlung zur „MMORPG-Heuschrecke“ war schon Ende 2004 abgeschlossen.
Ob EQ2 oder WoW mehr als 3-4Monate hielt ich es nicht aus
und brauchte Futter in Form eines neuen MMORPG.
Es gab auch mal Ausrutscher wie Aion,wo ich es 10 Monate am Stück aushielt,
meistens war aber spätestens nach 4 Monaten Schluss.

Da das „Futter“ in den letzten Jahren ausblieb,
hüpf ich von einem altem Spiel(SWToR,FFXIV,ESO,B&S) zum anderen
und schiebe leichte Kost dazwischen in Form von FO76,MA oder auch The Division.
Gegen Asia Games habe ich nix,nur sollten sie nicht 5 Jahre nach Release erst hier auftauchen.
Ein Lost Ark+New World werde ich mir anschauen,
für wie lange wird sich zeigen.

Reznikov

Ein schöner Artikel und bei den meisten Punkten muss ich auch zustimmen nur bei 1 garnicht:

„Dass in Asien nun Mobile-MMORPGs seit Jahren am Drücker sind und die Welle auch nach Europa und Nordamerika schwappt, geht schon mal gar nicht.“

Meinetwegen können die hinschwappen wo sie wollen aber Mobile Games sind, wie der Name schon sagt, vor allem für Mobile Devices gemacht. Wenn man PC Games gewohnt ist und dann sowas wie Genshin Impact auf dem PC spielt, ist es halt… ernüchternd. Mobile MMORPGs haben ihre Daseinsberechtigung aber (noch) nicht auf dem PC. Genshin Impact macht sicher Spaß wenn man 1h in der Bahn oder mit dem Tablet auf dem Sofa spielt aber am PC oder der Konsole erwarte ich dann doch mehr.

Todesklinge

Gaming Notebook ist auch Mobile 😁😂

Patrick

In dem Artikel stimmt schon verdammt viel Wahrheit drinnen.
Unter den Spielen die ich in der Vergangenheit gespielt habe und auch über längere Zeit Freude dran hatte sind einige die ich wie ich heute bin niemals gespielt hätte.

Auch das Spieleangebot hat sich stark verändert.
In der Vergangenheit wurden sämtliche RPG-Elemente genommen und in sämtliche Spiele übernommen. Viele der Dinge die man damals nur in MMORPG’s hatte sind eigentlich in jedem Genre vorhanden.

Auch haben viele Nutzer heutzutage einen riesengroßen Pile of Shame. Damals war das noch so, ich hab genau ein einziges Spiel gespielt weil ich auch nur ein einziges Spiel hatte…. inzwischen wechsel ich zwischen vielen Spielen stetig hin und her und wenn ich mal gänzlich das Interesse an einem Spiel verliere dann spiele ich es halt nicht mehr.
Damals wäre die alternative gewesen überhaupt nicht Computer zu spielen also habe ich das Spiel doch noch gespielt.

Sowas wie PVP brauche ich in einem MMORPG überhaupt nicht mehr. Den Reiz hole ich mir meistens aus anderen Spielen. Aus Spielen wo man competetiv antreten kann ohne zuvor ewig zu grinden. Wo man evtl in jedem Match wieder bei 0 anfängt. Egoshooter/Moba/RTS etc. pp. Zum PVP gezwungen werden möchte ich jedenfalls definitiv nicht. Das zieht nur Griefer an. Ich hab bock abends zu entspannen und nicht jedes mal Angst zu kriegen sobald ich einem Spieler begegne….

also geht es mir bei MMORPG’s nur noch vorrangig um Story, motivierendes Farmen & Kampfsystem, den sozialen Aspekt. SWTOR hat da damals für mich extrem viel richtig gemacht. insbesondere mit Freunden zusammen durch die Story spielen zu können war für mich eine Bereicherung.
Ich fand es immer schlecht wenn man quasi zum Questen wieder jeweils alleine laufen musste oder maximal nur die Nebenquests gemeinsam spielen konnte.

An den alten Spielen merke ich einerseits dass sie schon echt ziemlich ausgenudelt sind. Die MMO’s die ich schon lange gespielt habe können mich nicht mehr lange bei der Stange halten, weil es einfach zu viel vom bekannten ist. Man hat quasi jegliche Mechaniken alles verinnerlicht und könnte teilweise mit dem Kopf auf der Tastatur die Spiele spielen.
Am schlimmsten ist das für mich in ESO seit One Tamriel. Während ich damals noch regelmäßig in der Open World gestorben bin und für manche Inhalte wirklich meinen Gamebuddy an meiner Seite gebraucht habe um nicht zu sterben töte ich nun alles mit Autoattacks….

Ich glaube dass bei den MMO’s tatsächlich inzwischen die Situation ist, dass einem 70% von vornherein nicht gefallen und 25% einfach nicht mehr gefallen. Und worauf wir alle warten sind die magischen 5%.

Ich bin zum Glück in vielen Genres zuhause. Insofern geht mir jetzt nicht völlig etwas ab. Aber verfolge dennoch aktiv die Entwicklung weil es wirklich schön wäre mal wieder in eins einzutauchen.

Thyril

Aber aber ich will meine Ex

Zoth Omog

***Sondern seht ein, dass auch zwei Wochen Begeisterung in einem MMORPG schon etwas Gutes und Wertvolles sind. Vielleicht werden aus den zwei Wochen auch zwei Monate, wenn ihr es nicht gleich mit eurer ersten großen Liebe vergleicht.***

Wenn ich so an ein Mmorpg rangehen soll lasse ich es lieber gleich und kauf mir nen Singleplayer.
Nur 2 Wochen Spaß und dann wars das, in einem Mmorpg…was raucht ihr denn da bloß fürn Kraut?

Zoth Omog

Jetzt gerade, DAoC auf Phoenix, und das seit Start des Servers. Noch Fragen? Nicht? Gut.

Zoth Omog

Ich hab nach 6-7 Wochen erst wieder eingeloggt, war zu beschäftigt mit dem * Spaß haben* 😉 😀

Aber lass mich mal schaun.
Ich habe sicher 10 Jahre DAoC mit Abo und jeder Menge Spaß auf dem Kasten.
2 Jahre Horizons, 2 Jahre Age of Conan,3 Jahre Warhammer Online, 4 Jahre Eso und um die 4 Jahre Lotro.

Also nein, ich kann nicht nachvollziehen wie man an ein Mmorpg rangehen und sagen kann * Och wenn es für 2 Wochen Spielspaß taugt war es toll*.
Wahrscheinlich ein Grund weshalb Liebhaber dieses Genres schnell enttäuscht sind, weil es wenig gibt was einen über einen längeren Zeitraum fesselt.

Patrick

naja wenn ein Spiel von vornherein keinen Spaß macht.
Was ist nun daran besser, ein halbes Jahr lang unglücklich zu bleiben, anstatt gleich einzusehen, dass etwas einem partout nicht gefällt?

Lodreyon

Der große, böse PvP-Aspekt geht meist mit dem schönen Begriff „F2P“ einher, weil diese beiden Begriffe in Kombination sehr schnell abschreckend wirken. Traurigerweise werden sehr viele neue MMORPGs rund um den InGame-Shop gebaut und nicht umgekehrt und aus F2P wird schnell P2W.

Das nächste Problem sind oft unfertige Spiele, die die anfängliche Euphorie im Kern zerstören. Ich rede nicht von den typischen Bugs, die ein frisch gestartetes Spiel nun einmal mit sich bringt, sondern wirklich spielbrechende Fehler. Top-Kandidat dafür wäre ja zum Beispiel Bless Online, auf das ich mich wie ein kleines Kind gefreut hatte und dann nach nur einer Stunde in diesem bereits völlig kaputten Tutorial, sämtliches Interesse verloren hatte.

Was mich persönlich auch extrem stört bei manchen Spielen ist dieses lästige „Ausdauer-System“. Wenn ich etwas spiele, will ich selbst entscheiden können, wann, wie lange und welchen Inhalt ich spiele und nicht darauf beschränkt sein, Dungeon X/Y nur 2x am Tag durchlaufen zu können oder nur 200 Erze pro „Ausdauerbalken“ einsammeln zu können um dann mehrere Tage auf den Refresh zu warten.

Aspekte wie Grafikstil, Genderlock, Handlung und und und… lasse ich immer erst einmal auf mich wirken, ist aber grundsätzlich nie ein direktes K.O. Kriterium für mich. Wenn ich aber direkt nach dem Login-Bildschirm oder spätestens nach dem Tutorial ein Pop-Up ins Gesicht geschlagen bekomme mit: „Jetzt exklusives Startpaket 4000% Value-Blah für nur so und so viel Euronen“, wird es umgehend wieder deinstalliert.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Lodreyon
Threepwood

PvP ist z.B. hier auf der Seite bei jedem Spiel das ultimative Grauen of mighty Doom und ein prophezeiter Flop-Garant. Dabei ist es egal, wie das Spiel insgesamt darum aufgebaut ist. 😄

Lodreyon

Das klingt gerade so als würdest du deine subjektive Meinung verallgemeinern wollen. Die Behauptung, dass jeder grundsätzlich gegenüber PvP abgeneigt ist, ist schlicht und ergreifend falsch.
Der Punkt ist einfach der, dass nahezu jedes MMORPG, das in letzter Zeit auf den Markt kam, ein F2P-Titel oder im Bestfall ein B2P-Titel mit InGame-Shop war. Ich habe viele, wirklich SEHR viele MMORPG’s gespielt und wirklich jedem eine Chance gegeben, indem ich unvoreingenommen an die Sache heran gegangen bin.

Wenn ich dann aber in Spielen mit offenem, nicht ausweichbaren PvP lande und dadurch nonstop von Lowgankern abgegrast werde oder im Shop für 49,99 Geld das beste Rüstungsset des Spiels vorfinde, gehe ich erst gar nicht auf ein Schlachtfeld.

Threepwood

Das ist keine Meinung, sondern eine Beobachtung der Kommentare. Zuletzt u.a. bei New World zu beobachten, aber auch bei Ashes of Creation gabs eine Drama-Welle, weil PvP eine Rolle spielen wird.
PvP reicht heute den meisten Themepark Spielern bereits als Begriff, um Schnappatmung zu bekommen. Da wird so viel mit assoziiert, was teils entfernter von der digitalen Realität im Spiel nicht sein könnte.

Btw wo wird denn noch Gear für 50€ angeboten? Klar, sowas ist nicht cool, da sind wir uns einig. Aber das ist doch nicht die Regel im Genre.

Emanu

Nein finde nicht das ich much ändern muss um spass in einem mmo zu habe. I spiele auch seit 2000 mmos und am anfang war es was neues und hat spass gemacht. Die heutigen mmos sind in meinen augen einfach nur für Kinder. Es gibt nur 4 oder 5 Klassen, jede Klasse kann alles, von Heilen über Tanken bis Dmg machen. Tab target ist un bleib das beste, dieses neuzeitige Aoe aoe aoe aoe toll , ist einfach nur mist.

Dann die langzeit…. früher gat man gezockt gegrindet, solo was nicht wicklich vom erfolg gekrönnt war als in einer grp. Man hatte gear das über viele lvl zugebrauchen war. Bis man am ende war, gabs wieder ein update.

Heute logste ein rennst von zelt zu zelt, bekommst jedes lvl ne neues gear und bist nach 4 tagen max lvl. Dann farmste alles solo , was au Dungeon und Boss beinhaltet und nach 2 bis 3 wochen haste das gear. Dann wird geheult , das es kein endkontent gibt.. wie auch.

Craften gib es fast auch net mehr wie in EQ2 oder Lineage 2.

Wenn ich au immer lese, ich muss arneiten und meine Familie , habe keine zeit, ja dann spiel das game halt nicht.

es gibt noch viel zu viel , was mich noch ärgert, weil in der heutigen zeit, jeder nur am heulen ist und die Games entwickelt werden , das sie nur müll sein können.

Ist halt meine meinung.

Alitsch

Na ja man hat nehr Effizienz und Zeitdruck eingebaut , man raubt dir immer mehr Freiheiten deine Spielzeit und Spielstil selbst zu bestimmen. Das nenne Ich eine entwicklung wo aus Hobby eine Arbeit wird oder der Eigenschaft einer Arbeit bekommt unter den Denkmal Man schätz die Spierspielzeit und deren Wünsche.
Die Vielfallt an der Selbsetscheidungen wird die übernommen ebnfalls übernommen durch Gruppenzwang usw..

rhazaar

Du bist doch derjenige der rumheult…um mal in deiner Sprache zu sprechen.

Und ich bin einer von denen die Du kritisierst. Ich bin 43 Jahre alt, verheiratet, habe 2 Kinder und arbeite ca 50 Std die Woche. Ich spiele ausschließlich abends und am Wochenende. Abends ca 1 bis 2 Stunden. Am Wochenende auch mal mehr. Und natürlich finde ich es unangenehm, wenn ich sehe, dass immer mehr Content nachgeschoben wird wie zB die lebendige Welt in GW2 oder aber auch DLCs in jeglichen anderen MMOs usw. Da weiß ich direkt, dass ich das niemals erleben werde. Aber was gibt’s tolleres als viel Content? Ich würde mich nie darüber beschweren dass ich ein Spiel nicht spielen kann weil ich zu wenig Zeit habe!

Ich verstehe nicht wie du hier so pauschal urteilen kannst. Generell schreibst du sehr einseitig und bist rücksichtslos allen anderen gegenüber die nicht so denken und spielen wie Du. Du solltest mal leiser treten und deine eindimensionale Denkweise auf 2d oder sogar 3d umstellen.

Das bestätigt sich übrigens auch wenn man sich dein Profil ansieht bzw. wie du andere Artikel und Kommentare kommentierst.

Emanu

Genau ich heule, weil alles nur noch den bach runter geht. Lootboxen , p2w, 4 Klassen mit 3-6 skills etc , deswegen kommen mmos raus und sind von anfang an für den ar****. Ich arbeite auch un zocke gerne und ich möchte das game lange spielen.

Ist aber egal, weil die ganzen games nur noch für Casual gamer kommt, leider.

Patrick

Lootboxen hat doch mit MMO’s überhaupt gar nichts zu tun.
Fifa ist kein MMO, Battlefront war auch keins
Genshis Impact ist meines Wissens kein MMORPG.
Kartenspiele ala Hearthstone sind keine MMO’s

Das ist ein aktueller Trend, weil man einfach irgendwann festgestellt hat, dass Kunden einfach viel mehr Geld zahlen wenn man dieses Glücksspielartig abzapft.
Und weil sich Leute quasi über Abonnements und zu viele DLC’s inzwischen absolut echauffieren.
Also man quasi keine andere Möglichkeit mehr hat laufend vom Kunden Erträge zu erhalten um auch über viele Jahre die Server am laufen zu halten.

luriup

Also ESO hat auf alle Fälle Lootboxen,
in SWToR,TERA,B&S gibs die auch für Outfits+Materialien.
Sind bestimmt noch mehr MMORPGs welche die „netten“ Boxen verticken.

Todesklinge

Lootboxen darf man nicht rein als „Box“ (Behältnis) betrachten, sondern viel mehr der Zufall wie man etwas „gewünschtes“ bekommt.

Bosse haben bedingt auch ein Lootbox system, in dem man diese öfter töten muss bis das gewünschte Objekt erhalten wird.

Es gibt keinen Unterschied ob man jetzt 100 Lootboxen öffnen oder 100 Bosse besiegen muss, um das gewünschte Schwert zu bekommen.
Da fängt die Fehlerkette in den Spielen an.

Seltenheit wird nicht mehr nach sich selbst definiert, sondern nach der Ausdauer. Das man es bekommt steht immer fest, nur wie lange es dauert nicht.

Patrick

Da hat jemand den Text nicht verstanden… Loot Boxen sind heutzutage in sämtlichen genres vorhanden.

Das hat doch nicht damit zu tun dass diese Spiele mmo’s sind.

Wie gesagt Fifa und Co haben diese viel mehr im Vordergrund und das obwohl sie keine Mmo’s sind…

In dem Artikel geht es aber nunmal vorrangig um Mmo’s da finde ich passt das Thema loot Boxen nicht so wirklich rein weil das ja ein allgemeines Thema in der Gaming Branche ist und nicht der Grund ist warum man heutzutage die meisten MMORPG’s nicht mehr mag.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Patrick
Patrick

selten so eine arrogante Haltung gelesen.
Und ein damals relativ erfolgreiches MMORPG (Guildwars 1)
Da konnte man quasi nach 6-12h Max Level erreichen.
Was auch generell mal auch max Gier betrifft.

Zwar gibt es dann noch epische Sets aber generell hat man alles geschafft gehabt.
Was da dennoch motiviert hatte war einmal eine riesige Welt mit toller Story schöner Welt und wirklich knackigem Content. Ich kann nicht aufzählen wie oft Gruppen teils an stinknormalen Popeldungeons gestorben sind. Und eine Schier endlose Auswahl an Klassenkombinationen und Skillungen. (aufgrund derer vermutlich auch so oft Gruppen gewiped sind) Es gab keine Metaklassen in denen man abseits der sinnvollen Skills nichts anderes mitnehmen konnte. Im Gegenteil. Dadurch hast du aber auch unter anderem dass Klassen teils extrem unterschiedliche Rollen haben konnten, also genau das was du offenbar nicht möchtest.

Es gab aber für jede Klasse auch wieder Counter bei den Gegnern. Was das ganze dann nicht so einfach macht.

Sina

so wie sich die games oder in diesem falle mmos im laufe der zeit entwickelt haben, so habe auch ich mich weiter entwickelt – und ich komme nicht auf die idee, in einem aktuellen spiel etwas zu suchen oder zu erwarten, was ich vor 14 jahren erlebt habe.
das funktioniert nicht, niemals – genauso wie der spruch: ich möchte wieder so sein, wie ich war – auch das geht niemals.
ich schaue mir die games an, teste auch und kann dann sagen, ob es etwas für mich ist oder nicht.
festgestellt habe ich aber bei mir auch eine größer werdende zockermüdigkeit – mittlerweile selten, dass ich länger als 3 std. am stück zocke

bundy

Ich habe das bei New World sehr krass gemerkt, dass die heutige Informationslage viel dazu beiträgt, das MMO’s nicht mehr so spaß machen.
Ich habe New World in der Alpha im Februar/März 300 Stunden gezockt und war begeistert. Einfach weil es online keine Informationen gab über Endcontent, wie funktioniert das und das oder irg. welchen Meta Builds etc. .. Nach 300 Stunden habe ich dann irgendwann gemerkt dass das Spiel so gut wie kein Content bietet aber bis dahin war ich gefesselt.
Wenn ich ein neues MMO anfange, welches es bereits länger gibt, schau ich mir direkt online an wie was funktioniert und wie ich mein build zu bauen habe um das beste raus zu holen. Und das killt viel Spiel Spaß..
Mittlerweile macht mir nur noch PVP spaß, da dort Situationen zustande kommen die ungeplant sind und somit noch etwas aufregend. PVE ist einfach immer das gleiche. Hoffe New World kriegt noch etwas den Bogen in Richtung PVP. Ansonsten ist Ashes of Creation meine nächste Hoffnung.

Emanu

Wenn ich schon lese, google beste buikd und skillung…. wie wäre es mit lesen un probieren, das au ein grosses problem in den heutigen games……

bundy

Genau das habe ich doch beschrieben, dass das ein großes problem heutzutage ist? Wie wäre es mit Kommentare richtig lesen 😉

Emanu

das mit dem lesen sollte auf die leute bezogen sein , die gleich die skillungen googeln und nicht die skills mal durchlesen.

F N

Naja, die Hauptprobleme sind dass die Spiele die tatsächlich rauskommen sich alle viel zu sehr ähneln, ein optisch zeitgemäßes MMO ist seit Wildstar nicht mehr rausgekommen und die paar interessanten Spiele lassen einen viel zu lange an der Angel. Freue mich irgendwie im Moment noch am ehesten auf Aion 2

Lodreyon

Also entweder verstehe ich nicht ganz was du mit „optisch Zeitgemäß“ meinst, oder einige Titel sind regelrecht an dir vorbei geflogen. Black Desert, TESO, Astellia und sogar Bless befinden sich grafisch durchaus auf einem hohen Niveau mit sicherlich kleinen „Meh-Momenten“, aber welches Spiel hat das nicht?

Wildstar ist meiner Meinung nach viel mehr als einzigartig zu betrachten was den Grafikstil betrifft, wobei auch dieser stark an den WoW-Stil erinnert.

F N

Bei black desert erkennt man mMn absolut nichts, eins der epileptischsten und überladensten Spiele überhaupt, kaum polished und wie gesagt viel zu ähnlich

Alitsch

Wieder ein schönes Artikel vom Hr. Schumann.

Irgendwie suggeriert diese Artikel uns für den Veränderungen in MMORPG Games frei zu sein bzw anzunehmen evtl. sich beugen auch anderen Spielen Ihre Chance zu geben.
Veränderung könnte gemeinsam erreicht werden oder werden aufgezwunen/untergeübelt.

Aber irgendwie zu wenig beleuchtet es die Entwicklung vom MMORPG Games bzw. an sich zum Vergleich mit Pros und Contras.
Ist es nicht so? da die meisten MMORPG Games sich auf Ihr Loobeeren ausruhen mit min. Aufwand und Innovation bis die Hütte beginnt zu brennen und das je nach Art in 5-10 Jahren Zyklus

Was Ich früher eher als Luxus gut angefühlt (abstrackt geweint) etwickelt sich immer mehr zur Konsum/Massengut, irgendwann mal brauchts nur noch mit der Kreditkarte zu spielen.

Anderseits wenn eine Generation nur noch mit Fastfood gefüttert wird , wird dieser überhaupt in der Lage sein gehoben Küche zu erkennen oder bzw. zu schätzen.

Ich bin der Meinung klar das mit dem Fehlern zu suchen und mit den Veränderung soll man zu erst bei sich anfangen aber Ich bin auch der Meinung ab gewissen Alter und damit verbunden Entwicklung das nicht mehr zutreffend sind.
Mit steigenden Lebensstandart schein auch Trägheit zu steigen.

Leya Jankowski

Mich interessiert gerade, welche Spiele du genau meinst, die Massengut sind und welche sich auf Loorbeeren ausruhen?

Alitsch

So viele MMORPG Games habe Ich nicht gespielt .
Final Fantasy wirkt monoton , die besten MnM sin immer noch die Teil 7 und 10 und das nur dank einer guter Geschechte /Story. Da ist Gefühl der Rache besser vorkommt als by TLOUS 2 im Erste Linie bunt , mehr währe Lieber weniger bunt aber dafür mehr Tiefe und Innovation
(ZU Story da würde Ich eher Schuldgefühle bei Ellie besser passen als Rache: nicht im Gute getrennt mit Joel, nicht richtig ausgesprochen, Motive der Fireflys war Ihr bekannt usw. Womit war es für mich nicht eindeutig ob diese Schmerzen sich nach Außen richteten, Ich viel die Welt brenne lassen oder nach Ihnen , was soll ich tun um mich von diese Gefühlt zu befreien, so wirkte Rache by Ellie für mich eher aufgezwungen und damit mittelmäßig bis schlecht im Vergleich mit Final Fantasy 7/10)

C&C Reihe
Uncharted Reihe Teil 4 war für mich eine Katastrophe viel bunter als Teil 3 mit mittelmäßiger Story.
CoD Reihe Zukunfts Setting hat nur Teilweise hingehauen also back to the roots.
MW3 und Black Ops 1 für mich immer noch ungeschlagen.
RD2 für mich nie an RD rangekommen.
Meine Spieleinkaufsliste wird Jahr zu Jahr kleiner weil Ich kein 12 Jähriger bin und sich vom Fastfood begeistern lässt.
Trend ist aufgewärmtes altes zu bringen oder Konzepte von andere kopieren (Fortnite/Borderlands) als wirklich was neues eigenständiges zu wagen.

Besonders wenn diese floppen oder unter der Erwartungen bleiben wie Avengers und Anthem.
Schließlich stehe es langen die Suggestion im Vordergrund beim Käufer die Erwartung hochzuschrauben ungeachted davon ob das Produkt dem entspricht wie bewusst wie unbewusst.
An Ehrlichkeit können nur wenige verdienen , nur die die vom Ihren Produkt überzeugt sind und das lässt sich immer sehen.

Todesklinge

Das alte Gefühl von damals kehrt erst wieder zurück, wenn mit Informationen gespart wird!

Dazu kann auch Mein-MMO einen großen Teil dazu beitragen, in dem weniger Geheimnisse öffentlich gemacht werden. Das bedeutet auch weniger Werbeeinnahmen.
Das gilt grundsätzlich für alle News-Seiten, wenn dort komplett alle Geheimnisse aufgedeckt + maximal effektive Spielweise dargestellt werden, geht dem Spieler viel Spielqualität verloren!

Wir spieler sind viel zu sehr verwöhnt, weil wir in Spielen nicht mehe mitdenken wollen!!!
Darum sind die ganzen MMORPGs so leicht aufgebaut das fast alle Rätsel von vornherein schon gelöst sind.
Sprich: „Finde den Schatz.“
Blick auf die Karte -> genau da ist er.
Spielspass 1%, weil verlorener/geheimer Schatz bereits gefunden wurde und nicht mehr gesucht werden muss.

Solange sich daran nichts ändert, besteht der Spielunterschied nur noch grafisch (da Inhaltlich zu sehr identisch).

Ein weiteres Thema sind die Spielideen. Wenn es schon 10x Battleroyale gibt, dann werden weitere 90 Battleroyales auch nichts mehr daran ändern!
Es wird ständig nur kopiert und so gut kaum etwas neues gemacht.

Es wird 2021 eine neue Art von MMORPG 2.0 aus Deutschland in den Prototyp-PreAlpha Status gehen (aktives Rollenspiel), welches ein komplettes anders Spielgefühl bietet. Diese Art von Spiel hat es noch nicht gegeben (ein Bericht wird auf Mein-MMO erscheinen, daher bitte nicht nachfragen). Daran wird sich zeigen, ob die deutschen Online-Rollenspieler auch gewillt sind, sich an die neuen Regeln zu halten.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Todesklinge
Todesklinge

Da liegt die Krux.
Auf der einen Seite möchte man ja gerne etwas tolles erzählen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Dabei ist es unabhängig ob dahinter ein finanzieller Gedanke steckt (natürlich verstärkt dieser den Effekt).

Auf der anderen Seite möchte man Spiele so gestalten das man darin auch vieles selber herausfinden „sollte“.

Nein es ist definitv nicht das Africa Spiel. Lasst euch überraschen.

Leya Jankowski

In der Regel nutzen auch viele Casual-Spieler solche Guides, von denen man hier nie liest und hört. Jemand, der begrenzt Zeit in der Woche hat und das Spiel einfach genießen will, der googelt auch mal schnell nach einem Rätsel, um einfach im Spiel weiterzukommen.

Vor ein paar Tagen habe ich noch mit unserem Gründer @Dawid Hallmann über Amiga-Spiele geschwärmt, die wir als Kinder / Jugendliche gespielt haben und wie man sich da teilweise durchgequält hat, weil die bockschwer waren. Die spiele ich ab und an immer noch und sie sind teilweise immer noch bockschwer. Das hing dann aber manchmal auch einfach mit schlechter Entwicklung zusammen, dass die Steuerung irgendwie funky war. Die Spiele waren natürlich auch nicht so vergebend und sowas wie automatische Speicherungen gab es nicht.

Aber ja, da hatte ich auch einfach die Zeit mich durch die Spiele immer wieder zu quälen und Erfahrung zu sammeln, die Spiele heute für mich leichter erscheinen lässt. Heute ist vieles für mich logisch, weil es sich in Spielen wiederholt. „Oh, diese Stelle sieht so aus, als müsste da eine Kiste mit Loot sein – Bingo!“ – aber das hat man ja gelernt aus etlichen Spielen. Ich glaube, das wird auch oft unterschätzt, warum einem heute einiges einfacher vorkommt.

Im Moment spiele ich ganz gerne „Ori and the Will of the Wisp“ – da habe ich auch schon ein Rätsel gegoogelt, weil ich nach 30 Minuten selbst ausprobieren einfach nicht weiter kam. Meine Zeit ist aber heute so begrenzt, dass ich mir nicht rausnehmen will den ganzen Abend nur an einem Rätsel zu sitzen, was ich früher durchaus gemacht habe. Cyberpunk steht auch um die Ecke, dann gab letztens Double-XP-Weekend in CoD: Cold War, das genutzt werden wollte, etc
Da war ich dann happy, dass es eine Seite gab, die dieses eine Rätsel schnell erklärt hatte und ich einfach weiter konnte.

Todesklinge

Natürlich gibt es auch positive Ausnahmen an Spielen. Aber der ganz große Einheitsbrei (Battlefield, Call of Duty, Destiny und so weiter) bleibt inhaltlich ziemlich gleich. Genau so wie Assassins Creed… was auch schon relativ immer das gleiche ist.

Es ist schwe das allgemein zu sagen. Viele Leute schwärmen von früher, weil dort die Informationsverteilung geringer war als heute… in anderen Worten damals musste man eher selber das Rätsel/Mechaniken im Spiel lösen als es heute ist.

Heute wird man regelrecht von einer Flut an Infos überschwemmt. Daher gab es damals diese gewaltige Menge an content Creator nicht.

Das ist wie ein Buch das in der Werbung vorgestellt wird und einen Werbespot später das Ende der Geschichte erzählt, nur um damit mehr Emotionen zu erzeugen was zugleich im Wiederspruch steht.

Irina Moritz

Viele Leute schwärmen von früher, weil dort die Informationsverteilung geringer war als heute… in anderen Worten damals musste man eher selber das Rätsel/Mechaniken im Spiel lösen als es heute ist.

Das ist z.B. etwas, das ich absolut nicht nachvollziehen kann. Ich habe persönlich schon ab 2003-2004 diverse Komplettlösungen und Guides zu Games für Fan-Seiten geschrieben und war auch Teil von großen Communities, die zusammen an solchen Guides schraubten (einige meiner „Erzeugnisse“ sind heute immer noch online). Im deutschsprachigem Internet gab es relativ viele Seiten und vor allem Foren, wo Lösungen angeboten wurden (icksmehl, Spieletipps, spieleforum, etc). Und auf Englisch sowieso. Es war ja die Zeit, wo GameFAQs richtig riesig geworden ist. Was da an Guides produziert wurde, war schon echt beeindruckend.

Vorhanden waren Guides und Lösungshilfen zumindest in der schriftlichen Form also schon immer. Nur die Video-Menge ist in den letzten Jahren massiv hochgegangen, einfach weil die technischen Möglichkeiten dafür heutzutage zugänglicher sind.

Leya Jankowski

Nicht zu vergessen, dass es auch schon davor Magazine mit Komplettlösungen gab ^^

Jona

Ich bin jetzt im Kopf jedes mi bekannte MMORPG durchgegangen und kein in Deutschland entwickeltes bzw. sich in Entwicklung befindliche MMORPG könnte den Titel MMORPG 2.0 für sich beanspruchen. Ich bilde mir ein jedes beachtenswerte MMO oder MMORPG zu kennen. Ich gehe mal davon aus dass die Aussage Fake ist 🙂 falls nicht bin ich echt gespannt

Emanu

Richtig heute wird ja alles vorgegeben, wo stehen die mobs ,wo ist der npc, wo muss ich hin, dann noch auto reiten mit auto pfad. Die leute sind in der heutigen zeit einfach nur zu dumm.

Alitsch

Isch schätze diese Gedanke wird viel eingepflantz, Ich komme aus einer Generation die es noch wusste kurz stehen zu bleiben und zeit für sich zu nehmen. die Digitalisierung die eigentlich den Alltag erleichtern soll , bewirjkt eher das es muss alles schneller gehen und muss möglicht viel mit wenig EInsatz haben.
Ich für mein Teil bin für Guides sehr oft dankbar weil es gab Moment wo Ich im Spiel nicht weiterkam.
Immer noch der ungeschlagen Shoker füe mich (entsprechend den meinem Alter )
Kampf gegen psycho mantis metal gear solid 1, würdest selber drauf kommen Kontroller Steckplatz zu wechseln. 🙂

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Alitsch
N0ma

Ich hab schon meine Erwartungshaltung gesenkt, und spiele was aktuell noch läuft, noch weiter geht nicht 😉

Die Sache ist als MMORPG Spieler erwarte ich ein MMORPG und kein Zehntel davon. Es werden einfach Massen von Survival, Pipapo auf den Markt geworfen mit geringem Umfang. Das fängt beim Kampfsystem an, zu simple, und hört bei PvE Quests auf – wenig bis keine. Ich hab ansonsten gar nicht gegen Survival, wenn die Entwickler mal bereit wären ein vollständiges MMORPG drauszumachen.

Das hat man bei New World erkannt. Insofern denke ich auch nicht das ich da falsch liege. Dazu sind ja auch andere MMORPG in der Pipeline. Klar das man nicht 1:1 alte MMORPG erwartet, mach ich aber auch nicht und ich denke die meisten auch nicht.

Divine

Mir gefallen alle angekündigten optisch einfach nicht, egal was sie dann bieten wollen. 😑

SapiusDC

Ich glaube die breit gefächerte Palette an MMO-Angeboten heute ist ein weiterer Faktor. Links und Rechts wird mit blinkenden Anzeigen und Trailern für jedes ach so tolle neue MMO geworben, alle wollen die Aufmerksamkeit der Spieler erhaschen. Was sich jedoch nicht vermehrt hat ist die Zeit die ein Spieler zur Verfügung hat, durch Famile/Arbeit wird es sogar meist noch weniger. Das fördert die Mentalität: Naja wenns mir nicht gefällt fliegt es halt weg und ich such mir das nächste, es gibt ja so viele andere. Das wiederum sorgt dafür dass die Leute immer weniger Ausdauer haben, sich länger mit Dingen zu beschäftigen/auseinander zu setzen. (Das gilt übrigens auch in anderen Lebensbereichen…). Und am Ende ist man selbst kaum noch begeistert von irgendwas, kann sich nirgendwo reinfuchsen etc. sondern springt immer gleich zum nächsten Angebot. Diese Stimmung wird dann noch durch YouTuber und Social Media verbreitet und erreicht viele Leute dann schon bevor sie sich selbst davon ein Bild machen können und hält sie passiv davon ab das zu tun.

Manchmal ist es ganz gut, wenn man einem Spiel, dass einen nicht sofort umhaut, aber schon ganz nett ist nochmal eine Pause gewährt und später eine zweite Chance gibt. So hat bei mir FFXIV zB erst beim dritten Versuch gezündet, jetzt ist es aber mein Lieblings-MMORPG. Und vielleicht sollte man auch wieder mehr zu dem Punkt zurückfinden, manche Dinge selbst zu erkunden und Guides/Lets Plays zu meiden, um sich nicht alles im Vorfeld schon nehmen zu lassen.

PS: guter Artikel btw, vielleicht regt es ja ein paar Leute an ihre vermutlich festgefahrenen Ansichten mal selbst zu hinterfragen ^^

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von SapiusDC
doc

Etwas Toleranz für mehr Spiele, welche etwas anders machen, wäre schon in einigen Fällen angebracht.

Ein reines Friss oder stirb, aber halt die Klappe finde ich allerdings ebenfalls unangebracht.

Jedes Unternehmen sollte das Feedback der Community (nicht geweine o.ä.) zu schätzen wissen.
Wenn jeder wortlos abwandert, weil man bspw. PvP nicht mag, wissen die Unternehmen nicht was sie falsch machen und man verwehrt ihnen jegliche Chance einzulenken. Wie z.B. New World oder ESO mit One Tamriel.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von doc
Hisuinoi

Ich selber Akzeptiere vieles aber es gibt so gewisse Grundelemente die vorhanden sein sollten um Abwechslung zu bekommen. Wie z.B. Schwimmen/Tauchen, Rätsel, keine schlauchartigen Maps wie es z.B. bei Tera ist,…. aber auch ein Dynamisches Kampfsystem.

Auch habe ich mich größtenteils von Tab-Targeting Spielen zurückgezogen da diese mir kein Spaß mehr bieten. Meine größte Hoffnung war damals TESO nur leider konnte man nicht schwimmen/Tauchen und die hatten auch nicht vor sowas zu integrieren. Nach einiger Zeit habe ich mich damit abgefunden. Aber wie dann 2-3 mal nach ein Update Fehler passierten die für mich unverzeichlich waren das z.B. ein großes Lagerhaus aufeinmal massive Grafikfehler aufwieß. Das war ein normaler Fehlerbeseitigungs Patch jedoch kamen gefühlt mehr Probleme hinzu als behoben wurden. Da hab ich an die Kompetenz der Entwickler von ESO stark gezweifelt und hatte keine lust mehr, da war noch das ABO-System integriert und ohne dem konnte nicht gespielt werden.

Glaub dann 1 Jahr später kam BDO das hat mich länger gefessel mit ca. 2 Jahre Pause. Allerdings hab ich mein Account löschen lassen nach der NEw World Preview. Weil mir dann bewusst wurde dieses massive Lucksystem, das Launenhafte Loot/Dropsystem bzw. Grindingfaktor. Da ist mir meine Zeit einfach zu schade. Hab mir dann gleich NEw World bei Steam Vorbestellt um ein umfangreiches Feedback im Offiziellen Forum niederzuschreiben, das auch gut von einigen Leuten und von den Admins aufgenommen wurde.
Mal sehen was am Ende umgesetzt wird.

In New World fasziniert mich die Idee an sich und das umfangreiche Craftingsystem.
Das ich in sovielen mmorpg vermisst habe so ein komplexes System.
Auch das Kampfsystem macht laune, auch wenn es noch an der ein oder anderen Ecke noch verfeinert werden muss. Auch hier muss zwar gegrindet werden aber ich sags mal so in jeden Spiel muss das getan werden. Die Frage ist einfach wie das ganze Verpackt wird.
Und bei BDO ist einfach viel zu viel vom Glück abhängig wenn man eine Stunde dort Grindet kann nur schrott dropen. Geschweige die Chancen auf Schmuck und am Ende beim Aufwerten alles verloren gehen.
Genau aus den Grund ist mir New World, viel viel lieber.

Klar fehlen dort auch einige Elemente, da ich mir schon mal sehr wünschen würde mal eine andere Art von Quests, richtige Rätsel die zu finden sind und neue Wege eröffnen, sich verändernde Dungeons mit vielen tausenden von Möglichkeiten,… usw.
Die Ideen die ich alle haben wären sicherlich umsetzbar aber die Technik wäre noch nicht so Leistungsstark. *lach*

Mapache

Meine Lieblinge in diesem Genre sind/waren wirklich WoW und GW.(1&2).

Das waren aber nie die einzigen Spiele für mich. Ich habe, auch während ich aktiv WoW gespielt habe, viele andere MMORPGs getestet. Darunter Rift, Wildstar, SWTOR, Final fantasy etc.
Und bin doch immer wieder bei WoW gelandet.
Mittlerweile ist meine Freizeit aber etwas eingeschränkter und mir fehlt der Antrieb fürs raiden.

Also habe ich mir Alternativen gesucht. Allerdings hat mich kein Spiel so lange bei Laune halten können wie es ein WoW getan hat. Und WoW war nicht mal mein erstes MMORPG.

Ich finde es aber falsch zu sagen „schraubt eure Erwartungen runter“ ich habe ja bis auf den Punkt „ich möchte Spaß haben und mich in einer Spielwelt verlieren können“ keinerlei Erwartungen. Wie soll ich da also noch weiter runter gehen?!

Auch der Punkt doch jedem Spiel mal eine Chance zu geben. Na ja der Punkt würde dann doch teilweise ziemlich ins Geld geben wenn man alles testet nur um nicht nur durch Berichte, Gameplay Videos etc sein Urteil zu bilden.

ESO hatte ich mir nun auch auf dem PC zugelegt und dachte „war auf der Konsole ja ganz cool“ aber auch das war nichts. Die Laufanimation, das Kampfsystem hat mir einfach keinen Spaß mehr gemacht bzw hat mir nicht gefallen.
Also ab zum Support und Steam-Refund.

Warum sollte man seine Vorlieben, Interessen etc was MMORPGS angeht denn so weit runterschrauben, wie es im Artikel empfohlen wird, nur um sich dann sagen zu können. „na da hab ich ja doch endlich wieder ein MMORPG für mich gefunden. Es macht mir zwar nicht wirklich Spaß, gefällt mir weder vom Genre noch von der Optik aber hey ich kann ein anderes MMORPG spielen.“

SapiusDC

„Ich finde es aber falsch zu sagen „schraubt eure Erwartungen runter“ ich habe ja bis auf den Punkt „ich möchte Spaß haben und mich in einer Spielwelt verlieren können“ keinerlei Erwartungen. Wie soll ich da also noch weiter runter gehen?!“

Ich glaube du übersiehst hier den Punkt, dass allein die Aussage „ich möchte Spaß haben“ schon von jahrelangen Gaming-Einflüssen geprägt ist. Der Spaß den du heute an Dingen hast hat sich über die Jahre so geschaffen. Man vergleicht dann jedes Spiel automatisch wieder mit: „Wenn das System nicht so und so ist macht es keinen Spaß, denn nur so bin ich es gewohnt“
Vielleicht sollte man nicht seine Erwartungen direkt runterschrauben, sondern sich einfach mal fragen, könnte ich daran evtl. auch Spaß haben, auch wenn es nicht wie gewohnt ist?

Mapache

sondern sich einfach mal fragen, könnte ich daran evtl. auch Spaß haben

Ich vergleiche ja keine Systeme gegeneinander. Da hast du was falsch verstanden bzw interpretiert.
Wenn ich mir ein MMORPG aussuche dann geschieht das erstmal nach den ganz oberflächlichen Kriterien. Gefällt MIR die Grafik, das Setting, die Völker etc und nicht wie ist es bei diesem Spiel im Vergleich zu XY.
Trifft das zu dann schaue ich mir das Spiel genauer an ist es ein B2P, Abo-Modell, F2p etc.
Bei Abo-Modell bin ich sofort raus, da ich mittlerweile zu unregelmäßig spiele um dafür kontinuierlich Geld zu zahlen.
Hat mich ein Spiel dann wirklich soweit überzeugt, dass ich es anteste dann spiele ich eben einfach drauf los. Und da muss es dann eben vom Feeling der passen.
Es muss mir halt Spaß machen. Dabei Stelle ich aber keine Vergleiche an nach deinem Beispiel. Ansonsten wäre ich wohl nie von WoW zu SWTOR oder Wildstar gekommen. Diese Spiele haben mir aber alle, auf ihre ganz eigene individuelle Art, Spaß gemacht.

JennyH

Mir ist ja das Rp in einem MMO das wichtigste. Pve in FFXIV habe ich seid dem leveln als shadowbringer rauskam nicht mehr gemacht. x) Daaaaher ist mir die welt und wie sehr man sich darin verlieren kann wichtig.

Natürlich auch die rp Szene selbst auch.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von JennyH
Nico

1.Sind meine erwartungshaltungen zu hoch?

Ich denke nicht, Grafikstile hab ich kaum anspruch, jedeglich was Animationen angeht sollte das von der Hand gehen. Kampfsystem bin ich auch breitgefächert ob action oder tab etc. Das Problem ist aber das die Klassen oft 0815 sind, schon xmal gesehen. Man sollte halt kein mmorpg entwicklen was nur 0815 ist von vorne bis hinten. Ein Mix aus klassichen Klassen und neue innovative wäre mal was. Und dann erwarte ich halt noch das es mehr als ne handvoll dungoens, 1 raid und dumme dailys in einem mmorpg. Ebenso sollte die lootspirale nicht zu hoch sein, ich will ja kein Hack&Slay spielen. Wenn ich das möchte dann such ich mir so ein Spiel.
Ich erwarte das ein MMORPG das Gruppenspiel und Sozializing fördern, und nicht in ein solospiel abdriftet. Viele Probleme werden von Entwicklern einfach schön geredet ja das sei nicht so, doch genau deswegen gehen diese Spiele dann oft unter. Und das wird dann oft schon in der Alpha gesehen. Bestes Beispiel ist doch New World, schon 2018 bzw 2019 sind viele feedbacks die gleichen gewesen wie z.b. im august diese betaphase, aber komischer weise haben sie das vorher nicht wirklich ernst genommen

2: Doch die vergleiche müssen schon herhalten, nicht komplett das ist klar weil dann kann ich auch zu dem Spiel zurück kehren, Aber wie schon bei der 1 steht, Und man kann durchaus Spiele auch nach 2 wochen spass kritisieren, den mmorpgs sind nicht für 2 wochen gedacht. Denn wenn der Frust nach 2 wochen anfängt durch gewisse mechaniken, oder fehlendes, oder undurchdachte Systeme, dann ist das Spiel halt schlecht entwickelt wurden.

3 Also zu alten die einem nicht gefallen haben, kehre ich nicht zurück, den die werden für meinen Geschmack nicht besser sondern schlechter – ESO ist dafür ein gutes Beispiel

4: Ja das stimmt, aber dafür muss ein mmorpg auch dinge bieten um mit Freunden spass zu haben, es bringt mir nichts zu 3 rumzurennen außerhalb von Dungeons etc weil diese selbst für das Solospiel keine Herausforderung bieten. Rennt man dann zu 3 rum, langweilt sich der Heiler weil er nichts zu heilen hat etc… Da sind wir übrigens bei dem schönen Begriff Belohnungsgefühl. Solo oder vorallem in der Gruppe einfach durchrennen fühlt sich halt 0 belohnend an. Um dieses Gefühl zu umgehen haben sie halt höhere itemspiralen, was aber viele auch nicht belohnend finden.

5: Das ist klar, aber da fehlt halt schon das System dahinter, wenn die Welt bis auf die paar Dungoens kein Miteinander fördert dann macht das Spiel halt was falsch, Viele Systeme in mmorpgs der letzten 5-6 Jahre machen das sogar immer weiter kaputt.

Maledicus

Mmmmmh .. ich denke das es oft an der Qualität der Spiele liegt. Das es heute schwieriger ist und mehr kostet ein MMORPG mit Hit-Potenzial zu erschaffen liegt auf Hand, denn die Spieler erwarten tatsächlich mehr als früher und zwar das die Publisher & Entwickler-Teams aus den Fehlern früherer Spiele gelernt haben, was sich darin äußern muß das neue Spiele Qualität sowie Quantität und breitgefächerte Features bieten.

Der Erfolg der Spiele die sich halten ( zB. WoW, GW2, TESO ) ist mEn erklärbar, und genauso der tiefe Fall von anderen Titeln die es nicht über die Zeit geschafft haben oder vor sich hinvegetieren wie Old Republic.

Von außen gesehen scheinen die Publisher einfach nicht dazuzulernen. Und die Schlüsse die aus dem Erfolg der einen und dem Scheitern der anderen gezogen werden scheinen falsch zu sein.

Gruß.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Maledicus
Wutakel

Der Artikel trifft mich wie einen Pfeil ins Knie :f

Das schlimme ist das ich unbewusst diesen Euphorie Kick, den ich in meiner Wow Anfangszeit hatte auch in anderen Spielen gesucht habe und dadurch jedes Spiel direkt mist war ,wenn eben jener Ausgeblieben ist.

Aber wie Jan hegenberg schon schrieb: Irgendwann wird alles anders 😀

NeinFalsch

Leute, das Essen schmeckt zwar nicht mehr so früher, aber das macht doch nichts. Schraubt einfach eure Anforderungen herunter und habt euch nicht so. Anstatt eines 5-Gänge-Menüs gibt es jetzt halt 5-Minuten-Terrinen. Reißt euch bitte zusammen, meckert nicht und fresst den Sh*t den wir euch hier vorsetzen! Wenn ihr euch einfach zufrieden gebt, dann seid ihr auch zufrieden.

Chafaris

Ja, du hast den Artikel nicht verstanden….

Mapache

Ich finde er fasst das eigentlich ganz gut zusammen.

Mapache

Nirgends, genauso wenig wie eine Aussage bezüglich Solo-Spieler. Den um diesen Aspekt geht es dem Schreiber wohl auch eher weniger sondern eher um den Punkt bezüglich der Ansprüche/Anforderungen.

Daher verstehe ich deine Frage mir gegenüber nicht so ganz.

NeinFalsch

Ja richtig.. mit den 2 sätzen wollte ich nicht den ganzen artikel, nur einen aspekt davon überspitzt wiedergeben.

Wenigstens einer checkts 🙂

Mapache

Ich frag mich zum Beispiel, wie Leute von sich selbst sagen können, sie sind MMORPG-Spieler, und tun das wahrscheinlich beste und interessanteste MMORPG, das in 5 Jahren erscheinen wird (Lost Ark) nach 2 Sekunden ab, wenn sie den ersten Screenshot sehen und sagen: „ISO-Perspektive – ist kein MMORPG! Spiel ich nicht!

Ich würde das einfach mal zur Kategorie Geschmackssache tun. Denke jeder kennt die ISO-Ansicht und hat damit schon Erfahrungen gesammelt. Wenn nun also Leute sagen „Mir gefällt das nicht bei einem MMORPG weil mir da die Immersion nicht so zusagt“ oder ähnliches dann ist das in meinen Augen ein ganz plausibler Grund ein Spiel auch ohne antesten zu verweigern.
Ich behaupte von mir auch, dass ich Basketball-Fan bin. Das bedeutet aber für mich nicht, dass ich jedes Spiel das irgendwie live gezeigt wird auch anschauen muss. Ich habe meine Favoriten und Interessen und das sehe ich dann gerne. Aber ich schau mir nicht jedes Spiel an einfach aus dem Grund weil ich Basketball-Fan bin und damit der Bezeichnung gerecht zu werden.

Mapache

Genau das steht auch im Artikel. Wenn du mal lesen würdest, was im Artikel steht, und nicht die Zusammenfassung von jemandem in den Kommentaren, würdest du das auch erkennen.

Ich habe den Artikel gelesen und auch einen ausführlichen Kommentar verfasst. Aber der ist dir wohl entgangen.
Außerdem habe ich lediglich Scytale Catain zu seiner Aussage bezüglich NeinFalsch widersprochen aber nicht den gesamten Artikel nur auf den Kommentar von NeinFalsch reduziert.

Pineapple

Iso-Perspektive passt für mich nicht und es geht mir da die Immersion verloren. Außerdem ist Lost Ark schon seit einem Jahr released und bis es bei uns veröffentlicht wird, wahrscheinlich zwei. Das bedeutet, es ist schon alles vom Spiel bekannt und ich habe einen Nachteil gegenüber den Leuten, die es seit Anfang spielen. Also ist mein Interesse an dem Spiel 0,0%

NeinFalsch

„Das hab ich nicht geschrieben. Wenn ich das hätte schreiben wollen, dann hätte ich das gemacht.“

Subtext oder Interpretation oder so.

Weißt du, Spieler stellen die Behauptung auf „früher war alles besser“.
Du stellst die Behauptung auf „früher war nicht alles besser, das bildet ihr euch nur ein“.

mir schmecken übrigens auch 5-minuten-terrinen. spaghetti bolognese von maggi beste

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von NeinFalsch
Karynria

Ich glaube auch, die Einstellung das es ein „perfektes MMO“ geben muss, zerstört auch sehr viel Spielspaß. Ich habe Gw2 ungefähr 8 Jahre lang gezockt und kenne sowohl die Stärken und Schwächen des Games. Auch wenn ich aktuell nicht mehr aktiv das Game zocke weil für mich einfach die Luft raus ist und ich zurzeit in FFXIV mein neues „zu Hause“ gefunden habe, würde ich niemals sagen, dass Gw2 es ein schlechtes Game sei. Im Gegenteil, ich finde es großartig, auch wenn ich viele Entscheidungen oder Entwicklungen nicht immer mochte oder gutheißen konnte.

Meine Freunde gehören zu den besagten Leuten die sich schwer tun einem MMO eine Chance zu geben, daher kommt mir vieles im Artikel so unglaublich bekannt vor. Ich habe aufgehört dagegen zu argumentieren und spiele einfach für mich selbst. Wenn ich mich davon beeinflussen lassen würde, hätte ich selbst keinen Spaß mehr daran.

Vielleicht kann man das ja ein bisschen mit einer Beziehung vergleichen, es gibt ja niemals den perfekten Partner, aber man muss jemanden finden wo man auch mit dessen „Fehlern“ leben kann 🙂

Bodicore

Ich verlange eigentlich nur dass Mechaniken durchdacht sind. Das ist doch nicht zuviel verlangt.

Wenn ich als Heiler ein TESO spiele und dann kann man einen Ring bekommen der den Schaden der DD in Heilung umwandelt und zwar nicht nur rin bisschen sondern Prozentual so dass es einfach keine Heiler mehr braucht in der Gruppe.
Dann werf ich ein Spiel an die Wand und werde es nie wieder spielen.

Solche Dinge erlebt man in neueren MMO halt immer mal wieder Und darauf hab ich keine Lust.

Ich kann ja jedem Asiatenkack noch was gutes abgewinnen wisst ihr ja.
Aber meine Zeit ist auch nicht unendlich, irgendwo muss ich mit dem Entwickler eine Linie finden. Wenn dieser sich weder um das Spiel noch die Community kümmert nach dem Release dann hatt es einfach keinen Sinn langfristig Zeit und Geld zu investieren.

Ein MMO ist nun mal ein Langzeitprojekt.
nicht nur für die Spieler.

Ich war mit Entscheidungen bei Blizzard auch nicht immer einverstanden aber die hatten gegenüber andern Spielem doch noch ein gewisses Qualitätslevel welches auch in den schlechtesten Addons nie unterschritten wurde.

Wenn ein MMO Entwickler sich nicht irgendwo an Blizzards Werten messen will und kann und es mindestens so gut machen will und kann wird das nix.
Das ist für mich persönlich absolut in Stein gemeisselte Tatsache.

Es ist einfach ein Trauerspiel dass eine Firma so faul und sparsam sein kann wie Blizzard und trotzdem nicht mal bis zur Hälfte eingeholt wird.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Bodicore
Xash

Einem Teil muss ich hier definitiv zustimmen: Die Community macht sehr viel aus!
Meine ersten MMOs waren Lineage 2 und Guild Wars 1.
Nein, sie sind nicht der heilige Gral gewesen und hatten ihre Fehler, auch wenn ich das damals vermutlich anders gesehen habe.
Was sie aber so besonders gemacht hat für mich, waren die Leute mit denen ich sie gespielt habe und die Erinnerungen die wir zusammen gesammelt haben und wo ich noch heute eine Menge von aufzählen kann.
Leider hat man sich über die Jahre verloren, ab und an sieht man noch mal wen von damals, schwelgt in Erinnerungen aber es ist alles nicht mehr wie früher.

Ahennys

Stimmt.Gut..die „Gute,alte Zeit „kommt nicht wieder.Es war alles neu und spannend.Sowas hatte man noch nie gesehen.
Und die Gilden.Für mich ein völlig unterschätzter Faktor im Spiel.Als ich mit WOW anfing gab es die nicht.Dann kam die Gilde als Spielelement auf.Man bekam Erfolge für die Gilde wenn man mit Ihr Dungeons abschloss oder Raids.Man ging also mit der Gilde los.Man hatte ein gemeinsames Ziel.Man spielte zusammen.Dann schaffte WOW die Gilde als Element wieder ab.Dafür schaffte man das Random an.Und plötzlich brauchte man eine Gemeinschaft nicht mehr.Kurze Zeit später änderte sich auch der Ton im Spiel.Wo dir früher die Gilde geholfen hat dich zu verbessern war plötzlich eine Loch.Im Raid warst du plötzlich der „Idiot der keinen Plan hatte“.Und du durftest nicht mehr spielen was du gerne wolltest.Für den Raid hattest du entweder der Char zu sein der in den TOP 10 der DPS/HPS stand oder du stehst draussen.
Also.Für mich war die Gilde immer ein Grund ON zu kommen.
Und heute?Nachdem man einiges gespielt hat und festgestellt hat für sich „Na ja.Nicht der Brüller“wechselt man einfach das Spiel.Du hast keinen Grund mehr weiter zu machen oder über Fehler im Spiel hinweg zu sehen.
Okay.Man kann sich einer Gilde anschließen.Nur welcher?Den Massengilden?Den „Wir leben nur 10 Tage“Gilden?
Einige Macher sollten sich einfach mal den sozialen Aspekt überlegen.Ich glaube der wird stark unterschätzt.

tjdetti

So schauts aus, die Community macht das Spiel.
Egal wie geil ein Spiel aussieht, wenn die Com. zu klein oder toxisch ist dann floppt der Titel halt.
Alleine Multilanguage-Server sind für mich meist ein No-Go.
Ich werde New World antesten aber auch hier war die Community bei der Preview schon recht unangenehm.
Was die Asia MMORPGs angeht, nein danke ich werde meine Ansprüche nicht runtersetzen.
Allein wenn ich mir Tower of Fantasy anschaue, das ist ja nichts weiter als Genshin Impact Schrott als MMO.
Ein left-button smasher mit gelegentliche E und Q drücken.
Sorry, aber wenn ich ein Brainafk 3 Tasten-Spiel will, dann hole ich den Gameboy raus und zocke Tetris.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von tjdetti
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