Ist eSports ein richtiger Sport oder was für Kids, die keine Schuhe binden können?

Ist eSport richtiger Sport? Können sich die ProGamer als Profi-Sportler bezeichnen? Wie ist die Meinung der MeinMMO-Leser zu dem Thema?

Deshalb ist es aktuell ein Thema: An diesem Wochenende fand die Weltmeisterschaft in Fortnite statt, bei der die Spieler um eine große Menge Geld gekämpft haben.

Das Event war riesig und erhielt viel Coverage nicht nur durch Gaming-Seiten, sondern auch von den traditionelleren Medien wie Fernsehen.

Aber aufgrund eines abfällig wirkenden Kommentars der deutschen Sport-Moderatorin Julia Scharf kam erneut die Debatte auf, ob eSports-Meisterschaften tatsächlich als Sport betrachtet werden können. Sie sagte bezeichnete die Teilnehmer der WM als „Kinder, die Tag und Nacht vor dem PC sitzen und sich selbst nicht mehr die Schuhe zubinden können. „

Wer hat die Fortnite WM 2019 im Solo gewonnen?

Was ist der Sinn dieser Umfrage? Die Meinungen zu dem Thema „eSports als richtiger Sport“ gehen stark auseinander. Wir wollen daher wissen, was die MeinMMO-Leser dazu denken.

Die eSports-Industrie ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Die Preisgelder der Turniere von DOTA, Fortnite und anderen eSports-Titeln gehen in die Millionen. Die Veranstaltungen werden von vielen Tausenden Zuschauern auf Twitch mitverfolgt. Aber kann es als richtiger Sport angesehen werden?

Das Ergebnis der Umfrage wird außerdem in einem separaten Artikel unter Berücksichtigung eurer Kommentare ausgewertet.

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Das sind die Standpunkte: Eine allgemeine Definition des Begriffes „Sport“ besagt:

Unter dem Begriff Sport werden verschiedene Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfformen zusammengefasst, die meist im Zusammenhang mit körperlichen Aktivitäten des Menschen stehen, ohne in erster Linie der Warenproduktion, kriegerischen Kampfhandlungen, dem Transport von Waren bzw. Gepäck oder der alleinigen Ortsveränderung zu dienen.

In der Debatte stehen sich zwei Lager gegenüber, die beide starke Argumente bringen, wieso eSports kein richtiger Sport ist oder warum das doch der Fall ist.

Dafür spricht:

  • Die Spieler in kompetitiven Kämpfen unter Beachtung festgelegter Regeln gegeneinander antreten
  • Sie müssen viel Zeit in Training investieren, um ihre Reaktionszeit, Konzentration und Hand-Auge-Koordination zu verbessern
  • Es gibt bereits Denksportarten, wie etwa Schach

Dagegen spricht:

  • Traditionelle Sportarten sind immer fest mit Bewegung und dem Erbringen körperlicher Leistungen verbunden
  • „Killerspiele“, in denen es ums Töten seiner Gegner geht, sind nicht ethisch und entsprechen nicht den Werten, die Sport vermitteln soll
  • Nur weil etwas Training verlangt, ist es noch keine Sportart. Siehe zum Beispiel Wettessen

Wie seht ihr das? Sind eSportler und ProGamer, die ihr Geld mit Gaming verdienen, für euch richtige Sportler? Oder ist das alles Unsinn, weil bei eSports die körperliche Leistung fehlt?

Falls ihr die Umfrage nicht sehen könnt, dann besucht die Apester.com-Seite und stimmt dort ab.

Olympia will eSports nicht – Die Argumente dafür sind schwach
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Omega Omegah

Das betrifft aber ALLES im Leben. Soll wohl auch Teenies geben die denken sie könnten der nächste Messi werden und kacken auf Schule und co. nur um am Ende mit 30 ihre Karriere in der Kreisliga C zu beenden.
Oder angehende Sportler, die denken mit irgwelchen Mitteln ihre Leistung steigern zu müssen nur um anschließend ganz hart zu fallen.
Das hat nichts mit LoL, Fortnite oder sonst was zu tun. Das ist ne psychologische bzw gesellschaftliche Sache

Stefan Opitz

Der eSport ist in diesem Falle einzig als Inkubator zu sehen 🙂 Aufgrund der medialen Präsenz des eSport und den anhaltenden wissenschaftlichen Forschungen zu dem Thema, kamen die Erfinder solcher Software für Altenheime überhaupt erst auf diese Idee.

Prototype Spacecowboy

Rofllolingsuperhardly 🙂
Ich ergebe mich^^

Bozz Borus

Egal wie mann es dreht und wendet, eine Aktion die innerhalb einer virtuellen Umgebung stattfindet, zudem nicht mit dem Körper sondern mit einem Controller / oder einer Maus gesteuert wird, hat nichts mit Sport zu tun!
Sport definiert und differenziert sich durch physische Leistungsfaktoren wie die Trainierbarkeit von Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit und nicht durch Scuff, Level UP oder einem Gaming Stuhl!

Sarakin

Seh ich auch so

Omega Omegah

„Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich Sport zu einem umgangssprachlichen, weltweit gebrauchten Begriff entwickelt. Eine präzise oder gar eindeutige begriffliche Abgrenzung lässt sich deshalb nicht vornehmen. Was im Allgemeinen unter Sport verstanden wird, ist weniger eine Frage wissenschaftlicher Dimensionsanalysen, sondern wird weit mehr vom alltagstheoretischen Gebrauch sowie von den historisch gewachsenen und tradierten Einbindungen in soziale, ökonomische, politische und rechtliche Gegebenheiten bestimmt. Darüber hinaus verändert, erweitert und differenziert das faktische Geschehen des Sporttreibens selbst das Begriffsverständnis von Sport.“

– Peter Röthig et al. (Hrsg.): Sportwissenschaftliches Lexikon. Hofmann, Schorndorf 2003, S. 493.

Omega Omegah

Nur für das Olympische Komitee ist es relevant, das es eine körperliche bzw. motorische Tätigkeit ist. Und da keiner beim eSport drum schreit olympisch zu werden, kann es mit dem Begriff Sport verbunden werden, vor allem weil es näher definiert ist als elektronischer Sport.
Laut der Definition vom Olympische Komitee wären übrigens Denksportarten wie Schach und Bridge, Motorsportarten und Dressuren alles kein Sport.

Daxter

Irgendwann wird es Sport wenn die ganzen „Rentner“ und „alte“ Hasen aus den Ausschüssen verschwunden sind.

DDuck

Ich bin allgemein der Meinung, dass dieses ganze Buhlen um die Anerkennung als Sport total unnötig ist. Sind wir mal ehrlich: Will irgendein Esportler oder Esport-Interessierter wirklich, dass Esports olympisch wird? Das es unbedingt als Sport angesehen werden muss?! Ich denke doch wohl kaum und ich denke auch, dass dieses ganze Thema eigentlich immer wieder nur von Seiten der Medien und der Politik aufgebauscht wird, so als würde die Szene unentwegt an der Tür kratzen und betteln hereingelassen zu werden. Aus meiner Sicht ist das aber definitiv nicht der Fall.
Ich brauche kein Olympia, keine von irgendeinem korrupten Dachverband finanzierten Turniere und Weltmeisterschaften in noch korrupteren Ländern und auch keine Anerkennung als Sportart. Es ist doch alles gut, so wie es ist: Die Turniere und Ligen sind frei empfangbar über Twitch, für jeden der es sehen will. Man brauch nicht 3 verschiedene Abos um bspw. die LEC oder die OWL verfolgen zu können. Es stehen keine Blatters, Platinis und Beckenbauers dahinter, die sich daran die Taschen voll machen. Das Turnier und die Preisgelder werden aus den InGame-Einnahmen des jeweiligen Spiels gezahlt. Dazu kommt, dass die Turniere deutlich besser organisiert sind, als viele andere Veranstaltungen.
Natürlich wäre es schön, wenn man Esports als Wettkampfform ansehen, akzeptieren und fördern würde, aber es muss nicht zwingend als Sportart oder Sportform angesehen werden.

BigFreeze25

Amen.

ConsoleCowboy

Glaube es geht nicht nur um die Anerkennung. Traditionelle Sportarten werden gefördert, es gibt lokale Vereine, Turniere und so weiter. Solange es keine offizielle Haltung zu dem Thema gibt, kann man Spenden nicht absetzen, Ehrenamt nicht mit dem Arbeitgeber klären und hat auch als Business (Vom Team-Betreiber bis zum Ausstatter, Betreuer usw.) evtl. steuerliche und arbeitsrechtliche Nachteile. Verletzungen z.B. an den Handgelenken und andere schmerzhafte Probleme, die eSportler so haben werden dann (glaub ich jedenfalls) anders abgerechnet als ob sich ein Fussballer das Bein bricht. Auch die Förderung von Stipendien oder Arbeitsausfall wegen eines Turnieres werden von den Ländern in der EU sehr unterschiedlich zum „normalen“ Sport behandelt. Da wäre so eine Anerkennung als „dem Sport gleichgestellt“ schon nützlich. Habe da aber leider nur Halbwissen.

DDuck

Ja das ist ja genau das was ich sage. Den wenigstens in der Szene und auch den wenigsten Zuschauern wird es bei dieser ganzen, immer wieder aufkochenden Geschichte darum gehen das Esport endlich als Sport anerkannt wird. Das hatte ich ja abschließend geschrieben: Es geht hauptsächlich um alles das, was hinten dran hängt. Staatliche Förderung & Vorteile, anerkannte nationale und internationale Verbände. Gerade in einem Land wie Deutschland, wo Vater Staat für jeden Kleinscheiß die Hand aufhält, ist das denke ich ein großes Problem was mitunter daran Schuld ist, dass die Esport-Szene hier noch im europäischen Vergleich recht klein ist. In der LEC bspw. spielen mittlerweile schon verhältnismäßig viele deutsche Spieler. Auf internationaler Ebene ist das aber schon was anderes, in der nordamerikanischen LCS spielen bspw. gerade einmal drei deutsche Spieler, dem gegenüber stehen aber ganze 7 Dänen. Die Entwicklung und Förderung ist anderswo in Europa (vor allem in Osteuropa und Skandinavien) einfach zwei Schritte weiter als in Deutschland. In der Overwatch League ist die Verteilung ähnlich deutlich: Während es aktuell keinen aktive, deutschen Spieler in der OWL gibt, tummeln sich neben einer Hand voll Dänen hauptsächlich Franzosen, Finnen und Schweden unter den ganzen US-Amerikanern, Kanadiern, Koreanern und Chinesen.
Bei CS:GO haargenau dasselbe: Laut ESL Power Ranking gibt es derzeit nur ein deutsches Team unter den Top 20, welches auch tatsächlich deutsche Spieler beschäftigt. Der Rest: Frankreich, Russland, Ukraine, Finnland, Schweden, Dänemark.
Ich kenne die Zu- & Umstände in diesen Ländern nicht, aber offensichtlich scheinen Sie für einen Esportler deutlich besser zu sein als in Deutschland.
Was Verletzungen angeht, da bin ich auch kein Fachmann 😀 Aber ich denke mal, dass Esportler bspw. hier in Deutschland ganz gewöhnlichen Angestellten-Status haben und damit pflichtversicherter Kassenpatient sind wie du (wahrscheinlich) & ich.
Natürlich haben bspw. Fußballer über ihre großen, wohlhabenden Vereine ganz andere medizinische Infrastruktur zur Verfügung und sind ganz anders versichert als du, ich und der gemeine Esportler.

Prototype Spacecowboy

Harter schwachsinn….
Irgendwie schon schön zu sehen dass inzwischen große große summen nach den kids geworfen werden, was jedoch inzwischen so gespielt wird ist aus meiner sicht alles blödsinniger pixelmüll…
Auch was inzwischen aus der esl geworden ist, kann ich nicht mehr im geringsten ernst nehmen, premiumpremiumVIPaboUltrasubscriptionschrott

Ich gönne jedem „profi“ den erfolg, was aber aus der videospiel-kultur geworden ist, finde ich einfach nicht mehr ansprechend…
Aber genauso wenig verstehe ich diesen twitch-streamer-boom…
Bin halt eher n fan von kuratierten bzw gut geskripteten videos und reviews wo man wirklich relevantes zu hören und sehen bekommt….
Esport als „sport“ zu sehen fällt mir nunmal ähnlich schwer, wie schachmeister als sportler zu akzeptieren^^
Dazu schaue ich mir auch keinen echten sport im TV an… Bin mehr am ausüben dessen interessiert aber zusehen ist mir zu langweilig und inzwischen eh nur noch werbe und sponsor verseucht^^

DDuck

Ich sehe deine Worte, aber ich verstehe sie nicht 😀
Was genau dir an den aktuellen Sachen nicht gefällt behältst du für dich?! Wenn man schon sagt, dass „alles blödsinniger pixelmüll“ sei, sollte man das schon irgendwie begründen, oder nicht?! Was genau passt dir denn heutzutage nicht?!
Klar kann man das heutige Zeitalter irgendwo in Frage stellen: Unfertige Spiele auf dem Markt, Pay2Win, Microtransactions, Day-One Patches die größer sind als das eigentliche Spiel. Aber erstens tangiert das den Esport ja eher weniger und zweitens betrifft das eher die Industrie an sich als konkret die Spiele (die du hier ja anprangerst). Ein zum Release unfertig wirkendes, verbuggtes Spiel kann nach 3-4 Wochen immer noch großartig werden. Das es so laufen muss und die Spiele nicht mehr out of the box top sind, hat die Entwicklung und die Zeit aber einfach mit sich gebracht: Zum einen haben wir nun halt die Möglichkeit übers Internet Spiele nachträglich zu patchen, zu erweitern und zu verbessern. Das ging früher nunmal nicht, da es bei PS1 Spielen auf CD oder den Nintendo Cartridges einfach nicht möglich war. Dafür war die Entwicklungszeit auch deutlich länger. Dazu kommt, dass mit immer mehr Funktionen und Technologie auch immer mehr potenzielle Fehlerquellen in den Spielen auftauchen.
Deine Kritik an den heutigen Spielen ist so ziemlich schwer nachzuvollziehen, ein Bisschen wie:
„Früher war alles besser!“
„Was denn?!“
„……Na, alles!“

ConsoleCowboy

Seh ich wie DDuck. Ist halt so. Das was wir cool finden, finden die etwas älteren genau so kacke und oberflächlich.

Prototype Spacecowboy

Ich wollte nicht zu weit ausholen und lieber beim thema sport bleiben, daher hab ich mir einfach mal gespart drüber ab zu lästern, dass spiele wie lol, dota, blizzards fps dota, f2p cs mit barbie skins, neverending clone-clones von xbeliebigem surrvival crafting-crap oder gar die ganzen battleroyale luckyloot pseudo-kompetitiven 3rd person games, mir einfach nur auf die nerven gehen^^
Wie gesagt, das driftet einfach zu sehr ins subjektive ab, schließlich scheint all dieser krempel ja mehr Abnehmer zu finden als mir persönlich lieb ist und stellt mich somit in der minderheiten schublade ab…
Je lauter ich meine meinung hierzu äußern würde, desto eher würde man meinen Kommentar dann doch nur als flaming abstempeln^^

DDuck

Nein denke ich nicht. Ich glaube hier wird man eher für haltloses und unbegründetes Gebabbel abgestempelt als dafür eine fundierte Meinung zu äußern.

Von Battle Royale halte ich auch nicht viel, ich habe drei Titel ausprobiert und alle drei sind bei mir komplett durchgefallen. Aber so ist das nunmal, es gibt halt Sachen die mag man und es gibt Sachen die mag man nicht, dafür gefallen die aber irgendwem anders der meine Favoriten nicht mag. Das Problem an verschiedenen Skins verstehe ich jetzt auch nicht grundlegend, zu verschiedenen Events verschiedene Skins zu bringen ist doch eigentlich eine ganz nette Idee. Sieh es als Deko deiner Wohnung: Wenn du Lust drauf hast, ziehst du deinem Charakter zu Weihnachten halt ein entsprechendes Kostüm an, wenn nicht dann lässt du das halt weg. Aber die reine Existenz von Skins, die nichts mit Pay2Win o.Ä. zu tun haben, machen ein Spiel ja nun nicht per sé besser oder schlechter.

Aber es ist wohl die nostalgische „Früher war alles besser“-Attitude 😀 Dabei erwische ich mich heutzutage auch, wenn ich mich über Battle for Azeroth beschwere und zurück an WoW Classic denke: Es ist halt mehr nostalgisch-romantische Erinnerung die ich an diese Zeit habe, als wirklich die Qualität die mich damals überzeugt hat, bzw. heute nicht mehr überzeugt.

Prototype Spacecowboy

Nunja, sind denn persönliche meinungen nicht immer nah an haltlosem gebrabbel?
Es gibt entweder auf fakten und logik basierende Wahrheit oder wenns dafür eben nicht ausreicht, gibts halt noch all unsere unzählbaren Meinungen…

Nicht falsch verstehen bitte, es freut mich sehr, dass überhaupt Interesse genug an meiner sichtweise besteht und dass dann sogar danach gefragt wird, finde ich super von dir!
Aber ich bin online inzwischen was anderes gewohnt, was auch nicht ganz unverschuldet von manch angetrunkenem herum gekommentiere meinerseits sein mag, inzwischen erwarte ich ja fast, dass zu viel meinungen zu meinungskriegen ausarten wo dann schlussendlich oft gar keine echte argumentation mehr entstehen mag…

Und ja, was eben den punkt e-sport für mich persönlich ad absurdum führt ist meine eigene nostalgische festgefahrenheit in bezug auf competetive-gaming und was ich mir darunter vorstelle…
Im prinzip finde ich alles was irgendwelche level bzw gear-tier systeme oder derartigen klassen-skill-rpg Charakter hat enorm unpassend für turniere jeglicher art….
UT, Quake, CS pre CSGO (wobei an CSGO stört mich eigentlich nur die spasstiGUI) das waren für mich noch spiele wo es sinn machte sich zu messen weil jeder die gleichen Voraussetzungen und chancen hat…

Und anschließend noch zu den skins usw, ich selber stehe vollgas auf cosmetics ansich, sehe auch keinen großen contrapunkt in skins für esport, nur neige ich zu allergischen Reaktionen auf werbung jeglicher art und darauf beruht meine vorherige aussage, da diese cosmetics ja meißt leider mit lauter ekligen popups und werbebannern einhergehen, verliere ich einfach schnell den respekt und das Interesse an allem was mir werbung aufzwingen will

DDuck

Naja find ich nicht unbedingt. Wenn mir jemand seine persönlich, äußerst subjektive Meinung zu einem Thema klar und verständlich rüberbringen kann und das ganze von entsprechenden Argumenten gestützt ist, dann bin ich da absolut fine mit…aber ich verstehe durchaus was du meinst, das Internet ist ein schrecklicher Ort geworden 😀

Uncle Drew

Für diese Überschrift kommt dann im Artikel aber echt wenig Inhalt rüber.
Dachte da würde man nun genauer und detaillierter auf diese ganze Diskussion und Thematik eingehen. Aber irgendwie scheint es eher nur so als wolle man die Diskussion hier erst lostreten anstatt direkt drauf einzugehen.
Allgemein finde ich sollte man sich vllt einfach von diesem Begriff „eSports“ lossagen. Es ist eine andere Art des Sports mMn also sollte man dem ganzen auch einen anderen Namen geben. Warum man hier nicht eher viel mehr in Richtung Gaming bei der Namensgebung geht kann ich mir nur damit erklären, dass man unbedingt total seriös wirken will.

Irie

Es handelt sich um eine Umfrage. Dem wird ein separater Beitrag folgen, in dem wir das Ergebnis und die Kommentare auswerten werden.

Max O.

Ich kapiere die Diskussion nicht.

Es heißt eSport. Das ist ein Name, der sich von „Sport“ zumindest durch das „e“ unterscheidet. Damit kann ich und sollten vielleicht auch andere gut leben können. Vielleicht sollte man das ganze in „dSport“ oder „kSport“ ändern (Denk- bzw. Kopfsport) und dann Schach gleich mit in die Definition aufnehmen.

Die Argumentation, dass eSport auch Training (körperlicher Natur) erfordert kann niemand bestreiten. Aber da macht man Sport um seine Fitness zu pushen um somit die Grundvoraussetzungen für den eSport zu verbessern. Das reine Spielen am PC/an der Konsole bringt allerdings keine körperliche Fitness und kann – sofern man übertreibt – auch schaden. Darin sehe ich den größten Unterschied zwischen eSport und klassischem Sport. Genau deshalb macht es auch Sinn, schon beim Namen einen Unterschied zu beschreiben.

Beispiel:
Wenn ich am PC trainiere, dann betrifft das Taktiken, Reflexe, Awareness, etc.
Wenn ich z.B.: Tennis trainiere, dann übe ich das gleiche, verbessere aber gleichzeitig meine körperliche Fitness

Btw. Dart oder Billard sind für mich aus gleichem Grund kein Sport im klassischen Sinne. Schach erst Recht nicht.

treboriax

Über Jahrtausende verstand man hierunter nur die körperliche Ertüchtigung […]. Die alten Römer und Griechen hätten sich köstliche über uns amüsieren können.

Mitnichten, die Bedeutungsverschiebung hat genau andersherum stattgefunden. Unser heutiger Begriff stammt ursprünglich aus dem Altfranzösischen „desportler“ und bedeutete „sich vergnügen“. Daraus entlehnten die Engländer „disport“ im Sinne von „Vergnügen, Zerstreuung, Zeitvertreib“. Erst im 19. Jahrhundert wurde daraus schließlich das heutige „sport“, welches wir ins Deutsche übernommen haben.

Etwa zur gleichen Zeit hat sich auch die Bedeutung des Wortes hin zu überwiegend physischen Aktivitäten verschoben, nicht zuletzt, da es das vormals seit dem 16. Jahrhundert gebräuchliche Wort „Leibesübungen“ verdrängte. Denn die verbreitete körperliche Unterforderung ist ein exklusives Phänomen unserer modernen Gesellschaft, noch über das Mittelalter hinaus war das Leben gewöhnlicher Menschen durch deutlich höhere körperliche Belastung geprägt. Da wäre niemand auf die Idee gekommen, zum Zeitvertreib abends noch eine Runde joggen zu gehen.

In der Antike war das auch nicht anders. Hierzu ein Zitat aus einem Deutschlandfunk-Interview mit dem Autor des Buches „Lob des Sports“, Prof. Gumbrecht:

[…] die Bauern in Athen, im Staat Athen im fünften Jahrhundert vor Christus, hätten auch kein Verständnis für Sport gehabt.

Die Olympischen Spiele dienten damals der Unterhaltung und die dort antretenden „Sportler“ waren überwiegend Wohlhabende, die sich den Luxus leisten konnten, dafür zu trainieren.

ConsoleCowboy

„Traditionelle Sportarten sind immer fest mit Bewegung und dem Erbringen körperlicher Leistungen verbunden“
– So wie Bogenschießen, Pistolen und Gewehrschießen, Bobfahren, Curling, Darts, Formel 1, Schach und so?

„Killerspiele“, in denen es ums Töten seiner Gegner geht, sind nicht ethisch und entsprechen nicht den Werten, die Sport vermitteln soll“
– So wie Schießen, Biathlon, Kampfsport, Fechten, Schach und so?

Nur weil etwas Training verlangt, ist es noch keine Sportart. Siehe zum Beispiel Wettessen
– True. Die Festlegung was „Sport“ ist und was nicht oder gar was olympisch ist und was nicht ist aber rein willkürlichg und traditionsbedingt! Ursprünglich war singen und rhetorik mal olympisch, wenn ich mich recht erinnere. Alle „Sportarten“ waren aus dem kriegerischen entlehnt. Die Leute hatten schon immer Spaß an Kräftemesen, Schwanzvergleich, Bestenlisten, Siegerehrung und Mitfiebern mit dem eigenen Favoriten – Ob Autorennen, Fußball, Marathonlauf, Kochen oder League of Legends. Hauptsache der Wettkampf ist auch für die Zuschauer interessant. Da mehr rein zu intepretieren oder einzelnen Betätigungen für „olympischer“ oder „edler“ zu halten ist immer reine Meinungssache und Zeitgeist. Eine echte logische Definition kann man nirmals finden.

DDuck

Also vorab: Ich bin auch dagegen einen Sport über die körperliche Ertüchtigung zu definieren, das ewige „Killerspiel“-Argument und dass es um das Töten von Menschen ginge. Allerdings machst du hier ein paar Fehler.

Zum einen ist die körperliche Anstrengung beim Bobfahren nicht außer Acht zu lassen. Schließlich wird das Gerät nicht von alleine in der Bahn gehalten sondern teilweise per Gewichtsverlagerung, was bei dem Tempo doch einiges an Körperspannung verlangt…was im Endeffekt dann auch wieder recht anstrengend ist. Von den körperlichen Belastungen denen ein Formel 1-Fahrer während gut 100 Minuten auf der Rennstrecke ausgesetzt ist, möchte ich gar nicht anfangen.

Zum anderen vergleichst du in deinem zweiten Absatz Äpfel mit Birnen: Wie gesagt ich bin auch absolut gegen diese Argumente, die seit gut 20 Jahren immer wieder von Politik und Medien propagiert werden, das Töten von Menschen ist sicherlich NICHT der große Hauptbestandteil von Shootern wie Fortnite, CS:GO oder Overwatch. Jedoch ist wohl kaum außer Acht zu lassen. dass so etwas in den genannten Titel stattfindet. In dem von dir genannten Schießsport geht es viel mehr um Präzision und Konzentration und es wird nicht auf lebende Ziele geschossen, auch nicht auf Ziele die einem lebenden Ziel nachempfunden sind. Für den Biathlon gilt genau dasselbe. Auch hier geht es hauptsächlich und Präzision und Konzentration nach hoher, körperlicher Belastung. Hier wird ebenfalls nur auf Scheiben geschossen. Im Kampfsport geht es auch nicht darum seinen Gegner zu verletzen, viel mehr werden für bestimmte Treffer und Aktionen Punkte vergeben oder man bringt seinen Gegner mit bspw. einem Griff in eine Lage aus der er sich nicht mehr befreien kann und abklopfen muss…und wie du auf Schach kommst, nunja das erschließt sich nicht selbst nicht so ganz. Weil man auf einem Schachbrett andere Figuren „schlägt“ die menschliche Bezeichnungen haben schlägst du eine Brücke zu einem solch dämlichen Kommentar?!

Wie gesagt, ich bin selbst der Meinung, dass die alten Leute die solche Aussagen von sich geben einfach nicht den Background und die Kompetenz haben das alles zu bewerten, allerdings lässt sich kaum eines deiner Argumente wirklich rechtfertigen und ist damit genauso schwach.

ConsoleCowboy

1. Körperliche Anstrengung würde ich wie oben gesagt auch im Profi eSport nicht unterschätzen. Mein Argument halte ich nach wie vor für valide.
2. Mein Kommentar ist nicht dämlich. Ich sage nur, dass der Ursprung vieler Sportarten kriegerisch ist. Pistolen, Bögen und Florette sind nun mal Waffen. Dagegen ist doch auch nichts einzuwenden, sie werden heute in friedlichem Wettkampf benutzt. Auch der Feldherr der, seine strategischen Fähigkleit in Spielen wie Schach (oder anderen) abstrahiert im Wettkampf darstellt ist doch eine feine Sache. Ich entkräfte daher das ewig gestrige Killerspiel Argument insofern, dass es genausowenig anzunehmen ist das LoL oder CSGO „böse“, „roh“ oder „kriegerisch“ seien wie man das auch bei den historisch dem kriegstreiben entliehenen nicht mehr ernsthaft unterstellen würde.
Wenn also die Anforderungen an körperliche oder geistige Fähigkeit mit den vorhandenen und allseits beliebten Sportarten vergleichbar ist, wenn die „kriegerischkeit“ der eSportarten mit denen der vorhandenen vergleich ist und wenn man davon ausgehen kann, dass die scheiere „Anerkennung“ und „Adelung“ von Aktivitäten körperlich/geistiger Natur und deren Wettkampf dem Zeitgeist und damit auch einer gewissen Beliebigkeit unterliegt – dann kann man eSport genau so folgerichtig als Sport bezeichnen wie vieles andere auch.

…kann man aber vielleicht besser verstehen und in ihrer Stärke bewerten, wenn man sich selbst mal ne differenzierte Meinung bildet und nicht nur offensichtliches Wiederholt in dem Versuch es praktisch jedem Recht zu machen.

DDuck

Alles klar, dann hatte ich dich missverstanden. Hab nix gesagt 😀

ConsoleCowboy

Haben doch eigentlich eh ne ähnliche Meinung. Boah mach ich viele Schreibfehler wenn ich in der Arbeitspause speedtippe.

Uncle Drew

Generell magst du bei deiner Ausführung, für dich gesehen, recht haben, aber Bobfahren und Formel 1 sind sehr wohl sehr körperlich anstrengende und belastende Sportarten die ohne eine richtige körperliche Fitness und Training nicht durchzustehen sind.
Und bei beiden Sportarten werden sehr wohl zT enorme körperliche Leistungen abgerufen.

ConsoleCowboy

Ich habe auch nichts gegen Bobfahren oder Formel 1. Die körperliche leistung, die dort natürlich abgerufen wird ist aber eine andere, als beim – sagen wir mal – Marathonlauf oder beim Fußball. Der Fokus liegt hier auf Feinmotorik, Konzentration und dem abrufen von höchster Körperbeherrschung für einen bestimmten Zeitraum. Man muss bei diesen beiden Sportarten höchste Präzision auf „Zuruf“ abfragen und liefern können.
Ich sehe hier aber nur geringe unterschiede zum eSport – der fette, snickersfressende Blob kann das nicht. Den kann man genausowenig in einen Bob oder einen Formel 1 Wagen hocken. Sein Körper kann nicht dieses Maß an „Konzentration und Fokus auf Abruf“ erzeugen. Ein Fechter, Formel 1 Fahrer, Bobfahrer oder Dartspieler oder Schachspieler oder eSportler kann das aber. Ich glaube ihr unterschätzt die körperlichen Anforderungen an Profi eSportler.

Black Sheep Gaming

Du meinst so, wie die übergewichtigen Bevölkerung viel von Profi Fussball hält? Oder von anderen Sportarten (die auch deiner, sorry, komplett beschränkten) Auffassung von Sport entsprechen?
Auch beim Bogenschiessen ist die körperliche Belastung vernachlässigbar (gabs auch schon bei den alten Griechen). Oder beim Schiessport. Oder beim Schach. Oder beim Billard. Oder..oder..oder…
Schau dir einfach mal den Durchschnitt der „echten“ E-Sport Teams an.
Nicht die, die am WE in der Hoppenstädter Kneipenliga zocken (tut mir leid Hoppenstädt, wenn es dich geben sollte). Sport (in oberen Leistungsklasse) wird NIE ohne Fitnesstraining auskommen, denn eine gute körperliche Fitness ist Voraussetzung für hohe Konzentrationsfähigkeit. Und genau das beinhalten die Trainingspläne von Teams wie Astralis, Liquid G2 und Konsorten. Genauso wie sportpsychologische Betreuung. Oder Ernährungsplanung. Also all das, wovon die lieben Griechen und Römer null Plan hatten.

Prototype Spacecowboy

Hat irg3ndwer von euch jemals einen bogen bn der hand gehabt?
O.o
Hier wird so oft Bogenschießen als nichtsportargument verwendet…
Da werd ich langsam beleidigt…
Sowohl fita schießen mit all dem überteuerten technikgedöngel am bogen auf 70m+ alsauch 30m traditionelles Bogenschießen erfordert jahre an training um annähernd akzeptable gruppen zu schießen (<5cm trefferradius)
Dazu gehört auch so einiges an training allein schon um keine fehlhaltungen oder ungleichmäßige Muskulatur zu verursachen… Geschweige denn 60+ pfund anständig spannen und ankern zu können…

Nirraven

Ich würde die Bezeichnung „Sport“ eher körperlichen Sport zuordnen und sowas wie Schach oder eben E-Sport anders bezeichnen sonst kommt es immer wieder zu Reibereien.

Black Sheep Gaming

Mit E-Sport wird es so sein, wie mit allen anderen Dingen, die neu sind. Sie werden einfach kommen und alte Dinge verdrängen/ergänzen. Sobald die Industrie merkt, dass man damit Geld verdienen kann, ist der Kittel schon geflickt. Und sie merken es so langsam. Und wer immer noch die dicken Nerds im Kopf hat, muss sich einfach mal die Personallisten von Astralis, Faze Clan und Co ansehen. Den Konzentration bedarf körperlicher Fitness und vernünftiger Ernährung.

Dänemark ist da inzwischen der absolute Vorreiter. Hier ein Auszug aus der dänischen E-Sport Charta.:

eSports-Training sollte mit physischem Training und körperlicher Aktivität ergänzt werden
Der Tagesrhythmus soll so strukturiert sein, dass soziales oder beruflichen Leben darunter nicht leiden
Kommunikation und Sportsmanship sind Teil des eSports, auch bei hitzigen Partien. Betrügen „zerstört die Freude am Sport“
Wir wollen ein sportliches Umfeld ohne Alkohol,Zigaretten, Energydrinks und Drogen
Auch der bei Gamern beliebte Schnupftabak Snus sei ähnlich zu behandeln

https://esd.dk/

In Schweden ist Dota2 inzwischen Wahlfach und der Lehrplan enthält….? Fitnesstraining und Ernährungsplanung.

Mustafa Koc

Das Schach Sport sein soll, ist aber auch umstritten, bzw sehen einige anders. Und da muss der Schachverband jahrelang Lobbyarbeit leisten, dass Schach z.B: auch in der Sportschau o.ä. gezeigt wird.

Am Ende ist es egal, meinetwegen könnte man das auch eTurniere oder eContest dazu sagen.

Schlumpf-Venom

Meine Meinung dazu ist, dass das Ganze sehr schwer in „Ja“ oder
„Nein“ einzugrenzen ist. Ich bin mir selbst unsicher wie ich das
ganze sehe:

Geht man rein von der Definition von Sport aus, würde auch eSport als Sport
zählen (siehe Definition im Beitrag). Für mich selbst ist Sport IMMER mit
körperlicher Anstrengung bzw. Aktivität verbunden. Und darunter verstehe ich
mehr als nur kleine Handbewegungen. Für mich persönlich zählt auch Dart und
Schach nicht als Sport im klassischen Sinne!

Gehen wir allerdings davon aus, dass auch grade Schach offiziell als Sport
gilt, sollte auch eSport als solcher anerkannt werden. Alle Argumente die gegen
eSport sprechen, sprechen auch gegen Schach. Selbst das Argument „Killerspiel“
ist bei Schach nicht anders. Auch hier geht es darum die Figuren des Gegners zu
schlagen (im Grunde also zu töten). Nur weil beim eSport aufgrund der Technik das
Ganze realistischer dargestellt werden kann als das bei Schach der Fall ist,
ist der Grundgedanke hier doch eindeutig derselbe.

In meinen Augen ist es also extrem Abhängig von den allgemeinen Faktoren:

Klassische Definition von Sport = eSport kein Sport

Offizielle Definition von Sport = eSport ist Sport

Schach ist Sport = eSport auch Sport

eSport kein Sport = Schach auch kein Sport

Bodicore

E-Sport ist so bisschen wie Schrödingers Katze.
Ein Sport aber auch nicht.

TukTukTeam[OGC]

E-Sport gehört für mich eher in die erweitertete Kategorie der Gesellschaftsspiele.
Mit Sport hat es meiner Meinung nach tatsächlich nicht wirklich viel zu tun und der Kampf um die Begrifflichkeit wäre doch auch allen egal wenn es dabei nicht auch um Fördergelder und Gemeinnützigkeit gehen würde.
Ich finde den Begriff den der DOSB benutzt „eGaming“ auch einfach passender.

old dog

Wenn Knöpfe drücken sport ist, dann hab ich irgendwo was verpasst.

ConsoleCowboy

Kein Problem. Kannst dieses Defizit auf RTL bei der nächsten Formel 1 Übertragung ausgleichen 🙂

Uncle Drew

Formel-1-Piloten werden beim Rennen extremen körperlichen Belastungen ausgesetzt. Beschleunigungs- und Fliehkräfte, extreme Hitze und psychischer Druck bringen sie an ihre geistigen und körperlichen Grenzen.
Durch die sehr hohen Geschwindigkeiten, die bei Formel-1-Rennen erreicht werden, kommt es in den kurvenreichen Rennstrecken zur Einwirkung von außerordentlich hohen g-Kräften auf den Körper der Piloten. Die Stärke dieser Beschleunigungskräfte sind vergleichbar mit denen in einem Düsenjet. Bei einer beinahe Vollbremsung in den Kurveneinfahrten, von einer extrem hohen Geschwindigkeit bis kurz vor den Stillstand der Boliden, kann ein Formel-1-Pilot mit bis zu 6 g, d.h. mit dem bis zu 6-fachem seines Körpergewichts, belastet werden. In langgezogenen Hochgeschwindigkeitskurven wird der Fahrer von den Fliehkräften zur entgegen die Lenkrichtung gezerrt und mit ca. 4 g belastet, was besonders für Kopf und Nacken eine außergewöhnliche Belastung ist.

Aber nicht nur Kopf und Nacken, sondern auch die Muskeln der Schultern, Arme und Beine bewältigen während eines Rennens, in ca. 60 Runden, eine Last von insgesamt 40.000 kg.

Anspruchsvolle Formel-Eins-Strecken lassen den Piloten keine Zeit zwischen den Manövern durchzuatmen, während dem Rennen liegt der Spitzenpuls bei 180 bis 210 Schlägen pro Minute. Die mentale Stresssituation im Rennwagen, das durchgehende Aufrechthalten der Konzentration, in Kombination mit der schwerwiegenden körperlichen Belastung der Muskeln durch Beschleunigungs- und Fliehkräfte, sowie der übermäßigen Hitzeentwicklung, treibt den Herzschlag eines Formel-1-Fahrers in Höhen, die im Grenzbereich des Ausdauersports liegen.

Quelle: cosinuss

Ich würde beinahe wetten, dass du das keine 5 Minuten aushälst. Hier also nun zu sagen Formel 1 sei auch nur „Knöpfen drücken“ ist schon echt dreist. Und nein ich bin kein Formel 1 Fan aber man sollte trotzdem im Stande sein diese Leistungen die dort gebracht werden anzuerkennen.

old dog

Hab bis jetzt noch keinen übergewichtigen f1 piloten gesehen. Bei e-sport gibt es einige. Aber das ist nur meine Meinung.

Frystrike

Eigentlich ganz einfach, besonders der letzte Abschnitt „Darüber hinaus verändert, erweitert und differenziert das FAKTISCHE Geschehen des Sporttreibens SELBST das Begriffsverständnis von Sport.

Das sagt meiner Meinung schon alles aus, seit anbeginn des „Sports“ hat es immer wieder Veränderungen gegeben, von Disukusswerfen, Speerwerfen, Ringen, bis hin zu Eishockey, Dart, Schießen usw. der Begriff Sport und was alles dazu gehört ist stetiger Entwicklung entgegensetzt. Die Entwicklung in der jetzigen Zeit ist einfach das ein neuer Sport hinzukommt. Und das ist nun mal jetzt der eSport. Wichtig ist auch das E davor genauso wie bei Rennsport das „Renn“ davor kommt um es zu differenzieren…

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich Sport zu einem
umgangssprachlichen, weltweit gebrauchten Begriff entwickelt. Eine
präzise oder gar eindeutige begriffliche Abgrenzung lässt sich deshalb
nicht vornehmen. Was im Allgemeinen unter Sport verstanden wird, ist
weniger eine Frage wissenschaftlicher Dimensionsanalysen, sondern wird
weit mehr vom alltagstheoretischen Gebrauch sowie von den historisch
gewachsenen und tradierten Einbindungen in soziale, ökonomische,
politische und rechtliche Gegebenheiten bestimmt. Darüber hinaus
verändert, erweitert und differenziert das faktische Geschehen des
Sporttreibens selbst das Begriffsverständnis von Sport

Stefan Opitz

Liebe Redaktion,
eigentlich bin ich hier nur stiller Mitleser – doch diesmal muss ich ein paar Worte an euch richten.

Ich finde es super das ihr euch mit dem Thema beschäftigt! Besonders, da der eSport treibende Kraft hinter vielen neuen Inovationen, Studien und Forschungen ist.

Die Diskussionen ist jedoch nicht „aufgeflamt“ – das Thema ist nur endlich wieder in den großen Medien mehr präsent. Denn es bewegt sich sehr viel im Hintergrund, ob auf politischer, schulischer, sportlicher oder kommunaler Ebene.

Der Sport findet langsam zum eSport, Jugendämter/Altenheime interessieren sich dank eSport für Gamifikation, Themen wie Medienkompetenz werden stärker betrachtet, auf regionalen Symposien treffen sich Branchenexperten. Ein Arbeitsmarkt rund um den eSport existiert bereits und von der privaten Weiterbildung bis zum vollwertigen Studium gibt es vieler Einstiegsmöglichkeiten.

Doch kommen wir zum eigentliche Thema zurück.
Die Definition, welche ihr nutzt ist zwar allgemein in Deutschland anerkannt, da wir jedoch in einem Land vieler Kulturen leben, kann diese Definition durchaus für den einzelnen aus verschiedenen Gründen anders sein. Schaut man sich das ganze im Internationalen Vergleich an, könnte man glatt graue Haare bekommen, denn überall definiert man Sport leicht anders als bei uns.
Die von euch genutzte Definition ist bereits ziemlich alt und sehr allgemein. Daher wird in Deutschland meistens die Definition von Sport, welche der DOSB vorgibt genutzt, wenn es um politische Entscheidungen geht. Diese Definition des DOSB hat einen ähnlichen Wortlaut und setzt den Fokus auf die körperliche Ertüchtigung. Schach und andere Spiele, welche vom DOSB als Sport anerkannt werden sind lediglich Sonderfälle.

Hierzu sollte man wissen: Es gibt beim DOSB seit Jahren Anfragen von weiteren, nicht körperlich betonten Sportarten, ebenfalls als Sport anerkannt zu werden. Ohne Erfolg. Es stellt sich also die Frage, warum bezeichnet man diese dann als Sportart, wenn sie doch laut Definition kein Sport sind?

Sport, definiert sich eben NICHT nur durch die körperliche Ertüchtigung (siehe eure allgemein gültige Definition). Für die Sportarten, welche dem DOSB angehören, mag dies sein – für alle anderen gibt es zum Beispiel den Wettkampfgedanken als Fokus, welche sie somit als Sportart definiert. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Entweder muss die allgemein gültige Definition umdefiniert werden oder – und das ist wahrscheinlicher – jede Sportart muss ihre eigenen Strukturen, Regularien und Vorgaben aufbauen. Das man sich hierbei am System des DOSB und den zugehörigen Gesetzt orientiert ist sehr wahrscheinlich und sinnvoll.

Das größte Problem ist jedoch, dass noch immer die Meinung bei nicht eSportlern vorherrscht, dass der eSport vom DOSB anerkannt werden will – dem ist nicht so! Die eSport Branche möchte als Sport anerkannt werden, jedoch nicht nach der Definition und unter dem DOSB. Hierfür benötigt es noch viel Arbeit in Zukunft und schon heute sind sich alle Experten sicher:
eSport ist eine Jugendkultur, etwas das da ist, etwas das man Beachten muss und etwas das unsere Gesellschaft prägt. Daher wird eSport zukünftig mit hoher Wahrscheinlichkeit als Sport nach der allgemein gültigen Definition anerkannt – welche Bedingen dafür noch erfüllt werden müssen und wie das ganze am Ende aussieht, werden wir sehen.

Ein abschließendes Wort (Funfakt) habe ich noch für euch.
Für den eSport gibt es in Deutschland tatsächlich bisher keine anerkannte, allgemein gültige Definition! Vertreter der Branche sind sich zwar weitgehend einig, konnten sich jedoch noch auf keinen gemeinsamen Wortlaut einigen.

Wenn ihr Fragen habt, immer her damit 🙂

treboriax

So viel Wind um eine simple Begrifflichkeit, die bereits eine derart breite Palette an Tätigkeiten mit unterschiedlichsten Anforderungsprofilen abdeckt, dass diese in vielen Fällen jetzt schon kaum noch direkt miteinander vergleichbar sind. Ein Sammelbegriff wie Sport, der in der ursprünglichen Bedeutung quasi jegliche Aktivitäten des privaten Zeitvertreibs abdeckte, bedeutet noch lange nicht, dass etwas gleichartig, geschweige denn gleichwertig sei.

cyber

Da körperliche Eigenschaften wie Reflexe (Muscle Memory) und Verstand benötigt werden zählt es für mich genauso als Sportart wie Schach oder Fechten.
Zudem kommt Kommunikation und Team spezifische skills dazu.

SethEastwood

Sport = Körperlich fordernde Aktivität. Fechten ist anstrengend, Schach und ESport nicht weshalb ich beides auch nicht als Sport ansehe.

Frystrike

Nirgends steht, dass Sport = körperlich fordernde Aktivtät ist…

Ich weiß nicht ob du auf hohem Level esports betreibst? Denn Fußball in der Hobbyklasse ist auch nicht körperlich fordernd…

SethEastwood

Sport
/ʃpɔrt,Spórt/
Substantiv, maskulin [der]
1a.
[ohne Plural] nach bestimmten Regeln [im Wettkampf] aus Freude an Bewegung und Spiel, zur körperlichen Ertüchtigung ausgeübte körperliche Betätigung

Frystrike

Ja aber nicht körperlich fordernd das steht da nicht… nach bestimmten Regeln. Profi Fußballer machen das bestimmt nicht zur körperlichen

Dazu gibt es noch hundert andere Definitionen

Luriup

Wettessen hätte ich da nicht genommen als Beispiel,
sondern einarmiges Heben in der 1l Klasse.^^

Pandrux

hauptsächlich sponsoren und merch
Dazu verdienen sie noch durch ihren livestream einiges und wenn sie turniere gewinnen, bei den Turnier gewinnen geht aber meißt ein teil an das jeweilige unternehmen. Es gibt aber auch vereine bekannt ist z.b. ein verein der nach ner mathematischen bezeichnung benannt ist, ka gerade den namen. Dort zahlt man Mitgliedsbeiträge und das „haupt esport team“ bekommt da nen teil ab, aber auch da gibt es sponsoren.

Sarakin

Die stehen nicht bei großen Vereinen unter Vertrag, diese Vereine sind lediglich Sponsoren und machen dadurch Werbung für sich. Die Telekom ist auch Sponsor von Fußballvereinen, heißt aber nicht das die Telekom jetzt als Sportverein zu bezeichnen ist.

alfredo

gibt es eigentlich digitale schach meisterschaften? oder wäre das dann plötzlich kein sport mehr?

Sarakin

Da hast du recht, man könnte eigentlich alles auch am PC austragen, dann gehen die Leute ins Stadion und anstatt Manuel Neuer und co zu zusehen wie sie richtigen Fußball spielen, könnte man einfach 22 PCs aufm Rasen aufbauen und das ganze über die Leinwand verfolgen. Sollte eigentlich bei jeder Sportart möglich sein.

Wir simulieren einfach alles am PC, gibt dann auch keine Sportverletzungen mehr.

Da kommt mir die Frage, wie entsteht eine „Sport“ Verletzung beim E-Sportler?

E-Sportler beim Arzt:

Herr Doktor die Tastatur ist mir ganz übel in die Wade gegrätscht…ich glaub ich hab einen Muskelfaserriss.

Herr E-Sportler, Sportverletzungen gehören einfach dazu, aber das wird schon wieder. Ich hatte vorhin erst einen Patienten, dem ist die Maus auf den Kopf gesprungen, das sah richtig übel aus.

Frystrike

Man kann natürlich auch alles was man nicht versteht ins Lächerliche ziehen. Was hat Sport allgemein mit Verletzungen zu tun? Und wenn du so fragst schon einmal was von Krämpfen oder Sehnenscheidenentzündungen gehört? Jup haben Fußballer auch…

Omega Omegah

eSport ist eSport, Sport ist Sport. Weiß nicht warum sich alle auf das „Sport“ stürzen, wenn beim eSport doch klar definiert ist durch das „e“, das es sich um elektronischen Sport handelt. Gibt ja auch den Motorsport, bei dem zum größten Teil die Maschinen den „Sport“ betreiben; hier wird ebenfalls durch das „Motor“ klar gezeigt, was diesen vom klassischen Sport unterscheidet.
Wichtig ist am Ende das die Fairness gewahrt, ethische Regeln eingehalten werden und kein Dritter zu Schaden kommt.

Frystrike

Sehr gut gesagt, hatte es auch geschrieben, das wichtigste bei der Begrifflichkeit ist das „E“ was es meiner Meinung nach klar vom klassischen Sport abhebt, eben genau wie Rennsport oder Motorsport…

KnopfChaos

Finde es wirklich Bemerkenswert, dass sich hier so ziemlich alle Kommentatoren einig sind aber die Umfrage bei 59 % für Sport steht.^^
Ich denke der größte Teil der für Sport gevotet hat, hat eher dafür gevotet, das eSport alzeptiert werden sollte. Was ja eigentlich der Fall ist. Es kann ja keiner die Existenz abstreiten. Sehe jetzt schon einen Artikel mit dem Fazit, dass die Mehrheit Sport mit eSport gleichsetzt.

Und wie schon einmal geschrieben, glaube ich dass die Diskussion so eigentlich nur existiert, weil Medien es aufgreifen. In diesem Fall die Sportschau, die ohne wirklichen Anlass diese Frage, mit schlechter Wortwahl, in den Raum wirft. Anstatt dass die Frau sich da hinstellt und eSport eSport sein lässt.

Sarakin

“ Sehe jetzt schon einen Artikel mit dem Fazit, dass die Mehrheit Sport mit eSport gleichsetzt. „

Auf einer Gamingseite wird eine Umfrage gestartet ob eSport mit Sport gleichzusetzen ist….was wird die Mehrheit da wohl antworten?

Für mich wäre es keine Überraschung.

Wenn die selbe Umfrage auf Sport1,de gestartet werden würde, wäre das Ergebnis auch sehr eindeutig.

Gerd Schuhmann

Ist doch zumindest spannend, dass auch hier die Umfrage umstritten ist. 60:40 ist ja alles andere als klar.

Das mit den Umfragen: Ja, mei. Es ist halt so. Wir können halt nur Umfragen auf unserer Seite machen. Natürlich kriegst du dann ein bestimmtes Publikum, das ist doch klar.

Interessant finde ich die Umfragen. Wenn sogar auf einer Gaming-Seite der eSport-Begriff umstritten ist, sagt das schon was.

Wir sehen das bei einigen Dingen, dass die Meinung auf unserer Seite schon anders ist, als man das „allgemein glaubt.“

Auf unserer Seite sehen die Leute auch „Grinding“ oder „Mikrotransaktionen“ viel positiver als auf anderen Seiten.

Sarakin

Sollte auch keine Kritik sein, aktuell ist es auch noch spannend bei 60 zu 40, aber ich denke das es am Ende doch sehr klar sein wird.

Ich habe bei meiner gestrigen Diskussion festgestellt, dass man mit egal welchen Argumenten, auf taube Ohren stößt. Es werden dann immer wieder neue Ansätze gebracht usw. Ich hätte da auch wieder bei jedem was dazu schreiben können, aber ich hatte einfach keine Lust mehr.

Mein Punkt bei der ganzen Sache ist, dass wir immer mehr in einer Welt leben, in der man theoretisch nicht mehr aus dem Sessel aufstehen muss.

Wir haben Alexa und co. Smarthome…mach das Licht an, mach den Fernseher an…usw. es gibt die Möglichkeit bei Rewe seinen Einkauf bringen zu lassen. Amazon bringt den Rest. Kühlschränke die automatisch Dinge die wir brauchen, direkt nachbestellen.

Da finde ich es wirklich ein großes Problem auch noch zu sagen, für Sport muss ich nicht nach draußen gehen, es reicht wenn ich den PC anmache. Ich betreibe schließlich E-Sport.

Edit: Es geht ja mittlerweile schon soweit, das Kinder wie der 13 jährige sagen, ich will keinen 9 bis 5 Uhr Job machen, ich will E-Sport Profi werden. Das wird dann auch noch von vielen hier bejubelt. Ich finde diese Entwicklung mehr als erschreckend.

Sarakin

Ich hab mich dazu schon geäußert. Ich kann mir auch denken wie die Umfrage endet, was für mich aber nicht verwunderlich ist.

Dave

die frage ist, wo die definition sport denn eigentlich aufhört. sind speedrunner dann nicht auch sportler?

Frank

E Sport = Definitiv Nein

Ich würde so was er ein E Wettbewerb nennen

Wrubbel

Ich sehe eSport als eine Weiterentwicklung des klassischen und ursprünglichen Begriff des Sportes. Es besitzt für mich genug Unterschiede um nicht Sport zu sein aber genug Gemeinsamkeiten um eSport sein zu dürfen. Diese schwarzweiß Denken gefällt mir nicht. Gleiche sehe ich auch beim Motorsport, etc. so.

Der Ralle

Das sehe ich ganz ähnlich. Esport ist eben eSport und der Vergleich mit traditionellen Sportarten hinkt zu sehr um es wirklich miteinander vergleichen zu können. Was beide gemeinsam haben ist eben der „sportliche“ Wettstreit um den Sieg. Von daher kann es sich meinetwegen „Sport“ nennen. Von körperlicher Ertüchtigung kann eSport allerdings weiter nicht weg sein.

Psycheater

Find auch das man eSport einfach als das akzeptieren sollte was es ist: eSport. Kein Sport; sondern eSport. Dann sollten doch alle zufrieden sein. Aber alle tun wieder so als würde man ihnen was wegnehmen wollen

Sgt. Butterbread

Ich finde auch, eSports sind eben eSports. Fertig. Ich finde auch, die gehören nicht zu Olympia wie ja auch manche fordern, da würden sich die alten Griechen wohl im Grabe umdrehen. Schach hat da auch nix verloren. Vielleich wäre Pythagoras ja aber auch ein knallharter CS:Go Suchtnacken, wer weiß das schon. Ne ne, das ist schon was ganz anderes als der typische Sportbegriff erfasst und ich finde, da sollte man auch einfach mal so stehenlassen. Es sind ja schon riesiege Events mit Ligen und Wettkämpfen, warum muss man es dann unter den Sportbegriff zwängen?

Vallo

Niemals ist das ein Sport. Was mich am Meisten daran stört das es so wechselhaft ist. Bei Fußball laufen 22 Mann/Frau einem Ball hinterher, bei Schach werden immer 32 Figuren eingesetzt mit immer den selben Regeln und beim E-sport? Mal ist es Starcraft, dann Warcraft, dann Counter Strike, Dota, Fortnite usw…

Beim Fußball usw. weiß man was auf einem zukommt. Man lernt die Regeln und fertig. Selbst nach 10 Jahren ändert sich nichts daran. Beim E-sport ändern sich dauerhaft die Spiele, wobei man da dann schauen muss ob ich dieses Spiel selbst überhaupt mag und dann erstmal immer wieder schauen muss wie das Spiel überhaupt läuft und das bei jedem einzelnen. Bei den anderen Sportarten ist es mit den Mannschaften überschaulich und es kommen nicht jeden Tag etliche dazu oder Gründen mal eben eine neue wie beim E-sport. Wenn ich mir dann die Namen der Mannschaften und die Rufnamen der einzelnen Spieler ansehe kann man sowas ja nicht ernst nehmen.

Naja, ich bin auch absolut gegen sowas wie: „Uh, ich schau mir jetzt mal an wie jemand zockt, wärend ich eigentlich auch selbst zocken könnte in der Zeit“.

Ist ja jeden selbst überlassen

Psycheater

Beim Fußball ändern sich die Regeln nicht?!? Dann hast Du die letzten 10 Jahre aber wirklich kein Fußball geschaut ????

psxfloh

naja, „das Runde muss ins Eckige“, „ein Spiel dauert 90 Minuten (und am Ende gewinnen immer die Deutschen)“ sind schon ein paar feste Größen. Alles andere sind Details.. und Abseits, obwohl schon lange unverändert, versteht bis heute nur höchstens die Hälfte der Zuschauer.

alfredo

ein seltsamer vergleich. du müsstest schon esport mit sport vergleichen, nicht überkategorie(esport) mit unterkategorie(fußball). sport hat genauso viele verschiedene arten und ist wechselhaft. stell dir doch mal vor man spielt schach digital bei einer meisterschaft, wäre dass dann plötzlich kein sport mehr?

Pandrux

Wenn ein Spiel ESport anbietet dann ändert sich dieses Spiel natürlich immer, denn ansonsten würde das Spiel die Spieler verlieren weil sie neuen Content wollen. Das ist dann wenigstens interessant da es immer neue Kombinationen gibt, bei Fußball allerdings ist es immer das gleiche dumme Prinzip: Idioten rennen den ball hinterher und es wird der Ball immer weiter gepasst. Naja, zum Glück stirbt Fußball aus in ein paar Jahren dann wird ESport endlich anerkannt.

pvpforlife

E-Sports ist kein Sport, die Definition von Sport ist ganz klar. Rennsport ist ja auch Rennsport und kein Sport. E-Sports ist einfach wie Sport oder Rennsport nur ein Name, welcher in diesem Zusammenhang für Wettkampf in Computerspielen steht. Statt zu fordern das E-Sports dem Sport gleichgestellt wird sollte man fordern das E-Sports als Wettkampf annerkannt wird.

KnopfChaos

E-sport ist einfach e-sport. Verstehe die Diskussion immer nicht. Und immer die vergleiche mit Schach. Das wird in der Allgemeinheit auch nicht als sport angesehen. Ich bin ein wenig überrascht, das 50% der leute sagen, es wäre richtiger Sport. Ich denke bei anderen Antwortmöglichkeiten, wäre das anders ausgefallen.
Es sind unterschiedliche Sachen, ob man nun laufen geht, oder sich an den PC setzt. Völlig unabhängig von der professionalität die dahinter steckt. Wenn e-sport gleich Sport wäre, müsste man jeden der regelmässig zockt als sportler beschreiben. Dies tut man ja auch mit denen, die regelmäßig Fußball spielen.
Ich glaube auch, dass dieses Thema nur entsteht, weil die Medien die Fragestellung überhaupt aufgreifen.

JoeMido991

Das Problem ist nicht, ob eSport nun dem klassischen Sport zuzuordnen ist, oder nicht. Das Problem ist, dass Menschen sich davon verabschieden sollten alles und jeden in schubladen stopfen zu wollen!
Warum kann man in den 20 uhr Nachrichten nicht sagen :„und jetzt das neuste vom eSport..“, wenn es denn etwas relevantes zu berichten gibt. Ist das so schwierig, diese Kategorie für sich zu lassen? Man muss es doch gar nicht verstehen, damit es existieren darf. Man muss es nicht gut finden, bewerten, nachahmen oder sonstiges. Es existiert einfach, tut einem nicht weh und niemand zwingt einen zum zuschauen.

Lootziffer 666

was ist denn Profi-Sport? sportlicher Wettkampf auf hohem Niveau oder nicht? demnach wäre E-Sport nichts anderes…

Mandrake

Gelten die klassischen Brettspiele nicht auch als Sport?

Wenn ja, wäre dort doch auch keine körperliche Bewegung.

Wenn nein, als was wird es dann definiert? Gedanken….sport?

Oh jetzt gab ich wieder ja Sport gesagt….verzwickte Sache aber auch 🙂

BladerzZZ

ESports ist einfach eSports weder richtig Sport noch kein Sport sondern eine eigene Definition für sich. Wieso schwarz oder weiß wenn auch grau geht oder einfach eine andere Farbe die für sich selbst steht?

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