Macht Geld das Gaming kaputt?

Macht Geld das Gaming kaputt?

Das Finanzierungsmodell von Diablo Immortal hat im Gaming erneut die Diskussion über Pay2Win und Microtransactions ausgelöst. In der neuen Folge des MeinMMO-Podcasts reden wir daher über das ungeliebte Geld.

Diablo Immortal hat in wenigen Tagen bereits mehr als 10 Millionen US-Dollar Umsatz gemacht. Und da sind die PC-Version und die Einnahmen aus China noch gar nicht dabei. Dabei gab es förmlich einen Kugelhagel an Kritik und negativen User-Reviews auf Metacritic, die das Finanzierungssystem des Spiels bemängelten.

Genau hier ist ein Knackpunkt. Denn Methoden, die von eingefleischten Gamern und Gamerinnen oft verteufelt werden, funktionieren finanziell dann doch.

Dadurch haben Videospiele für einige an Unschuld eingebüßt. Jetzt machen sich noch mehr Monetarisierungs-Trends breit: NFTs, Kryptowährungen und das Metaverse, die ebenfalls auf Gewinnoptimierung ausgerichtet sind. So gibt es heute sogar Spiele, die nur darauf ausgerichtet sind, durch die Spiele einen großen Haufen Geld verdienen zu können.

Schuhmann, Alex und Leya reden darüber, wie diese Trends entstanden sind und wohin sie uns potentiell führen.

Hier könnt ihr den Podcast auch hören:

Wir bieten obendrein Sonderfolgen, in denen Gäste aus verschiedenen Bereichen bei uns im Podcast auftreten. Dazu gehören zum Beispiel der Gründer von Tibia Stephan Vogler oder die Jungs des LoL-E-Sport-Teams Eintracht Spandau.

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Keupi

Man muss unterscheiden. Zu den altbekannten Spielen sind die Glücksautomaten dazu gekommen und die Arbeitsspiele, in denen Geld verdient, bzw. erwirtschaftet wird. MMn sollten die beiden letztgenannten auch anderes besteuert werden. Und es sollte diesbezüglich auch strengere gesetzliche Auflagen geben. Wenigstens volljährig sollte man sein und der größte Spuk ist damit abgewendet.

Schade ist, dass Vollpreis- und Abospiele immer weniger lohnenswert zu vertreiben sind. Auch sollte hier mehr künstlerische freiheit gewährt werden. Betrug und Hinterlist können in Ordnung sein, siehe EVE Online. Auch dürfen hier interessante und von unseren sozielen Werten abweichende Spielewelten erstellt werden. Ganz im Sinne der Kunst, weil das sind gute Spiele.

Marius

Kann man ganz klar mit nem fetten JA beantworten… Wer mit den Anfängen des gaming aufgewachsen ist. Der weiß noch wie schön es war, als man sich noch alles erspielen musste und man durch moderaten Einsatz auch alles erreichen konnte. Ohne seinen Job dafür hin werfen zu müssen. DAOC hatte vor 20 Jahren zu Release mehr Feature als jedes moderne mmo mit Abo Shop und was man sonst noch so kaufen kann. Die Leute haben vergessen wie man spielt, es geht nur noch darum besser zu sein als der andere. Das geht am besten mit gear, dadurch kann selbst der schlechteste ein Held sein. Was für ein grandioses System. Das ganze dann noch mit dailys abrunden und man ist den ganzen Tag beschäftigt wie auf der arbeit…. prima🤓 Ich habe gaming geliebt und lerne es von Jahr zu Jahr weniger zu mögen. Guckt man nur mal Richtung NW, es spielt im Meer auf einer Insel und man hat nicht mal eine Schwimmanimation…. Preis/Leistung war es im großen und ganzen um längen besser als bdo und Co. Weiß nicht wer bei bdo mehr Profit gemacht hat, mein Strom Anbieter oder kakao😂Mit Handy games aller Diablo, da will man gar nicht erst mit anfangen. Wer sowas runterlädt und Geld rein steckt, der hat einfach selbst Schuld😂 Bis die Politik da mal eingreift… pff da können wir noch 20 Jahre warten. Die haben ja gerade mal jetzt alle das mit der Email für sich entdeckt. Ausserdem verdient der Staat schön mit. Wer will denn etwas regulieren was so schön Geld abwirft. Aus der Jugend wird doch eh nix, da lasst die lieber mal Mamas und Papas Geld ausgeben😂so genug aufgeregt einen schönen Tag euch allen😅

Luripu

Ja ich verabscheue die ollen Daylies auch.
Lost Ark war bis 50 toll,der Ozean auch so
aber dann wurde es strunz langweiliges Daylie/Weekly abgrasen.
Ich wollte durchhalten aber dann flog es doch von der Platte.
Mit Ladderstart von D2R habe ich dort viel mehr Spass,
in einem 22 jahre alten Spiel ganz ohne Daylies.

Edwin Ferkels

Ich verstehe eigentlich nicht, warum Menschen bzw. Spieler im speziellen überhaupt noch darüber diskutieren? Man kann doch eh nichts ändern! Ja, die meisten Spiele der großen Spielefirmen sind Pay2Win. Das ist nunmal so und wird fortan noch viel stärker zu nehmen! Die Zeit, als kleine Spielefirmen nur für ihre Fans tolle Spiele entwickelt haben und dann pleite gegangen sind oder aufgekauft wurden (z. B. Bullfrog oder Bioware etc.), sind schon lange vorbei. Diskussionen sind völlig sinnlos. Wenn man wirklich etwas daran ändern möchte gibt es nur eine Lösung:

Multimilliardär werden, Spielefirma gründen oder kaufen und dann Spiele entwickeln, bei denen es kein Pay2Win gibt. Ich meine, hey, Elon Musk oder Jeff Bezoz könnten das locker, die haben so viel Geld, das wird auch dann nicht alle wenn die ein ultrateures Spiel entwickeln lassen und dann alle Spieler völlig kostenlos spielen lassen. Die haben halt nur trotzdem keine Lust, ihr Geld zum Fenster rauszuwerfen…

T.M.P.

Ich werd trotzdem weiter meine Meinung kundtun, dass F2P und vor allem P2W Mist ist.

Leute, spielt mehr Buy 2 Play!
Mein zuletzt gekauftes Multiplayerspiel müsste Rainbow Six: Extraction sein. Hab ich für 40 Euro gekauft, inzwischen gibt es das hin und wieder für die Hälfte. Ist besser als jedes P2W-Game.
Werbung Ende^^

PS: Musk und Bezos sind nun wirklich nicht durch ihre Nächstenliebe so reich geworden. Die würden auch Kindern Kettensägen verkaufen. Natürlich mit LED und Bluetooth. =)

Marius

Klar können wir was dagegen tun und zwar JEDER! Niemand zwingt euch das zu spielen und dort Geld zu lassen. Einfach 3-4 Jahre F2P zocken und keinen Cent ausgeben. Würde die breite Masse das durchhalten. Gäbe es kein einziges von diesen Spielen mehr und der Trend wäre wieder ein anderer. Solange die Community nicht aufwacht und sich immer nur ein paar wenige beschweren, wird sich auch nichts ändern. Es wird mal Zeit, das die Gamer sich gegen die Industrie erheben. Siehe Niederlande und Belgien, es funktioniert.

Solo

Meiner Meinung ist die Gesellschaft auf diese Form der Monetarisierung getrimmt worden durch Schnelllebigkeit und Gier. Dadurch dass die Leute weniger Zeit im Leben haben ist man eher gewillt mehr Geld zur Verkürzung auszugeben. Das schlimme jeder will am besten nichts mehr tun und trotzdem vorne mitspielen. Des macht sich die Spieleindustrie auf perverse Art zu nutze schliesslich kann man diese Gier und das Streben nach Progress noch mit Glückspiel abrunden.

Bodicore

Geld macht gaming nicht kaputt.
Wir Spieler sind durchaus bereit für gute Arbeit Geld zu bezahlen auch wenn es freiwilig ist.
Als Beweis lege ich PoE auf den Tisch.

Wäre man interessant ein gutes Spiel ohne Shop nur mit einem Donationknopf auszustatten und zu schauen was dabei rumkommt. Denke da könnte man sich noch wundern.
Wenn das Game so gut ist das die Leute ein Addon wollen werden sie den Knopf durchdrücken bis er hinter dem Monitor rausfällt.

In meinen Augen gibt es nur eines was Spiele kaputt macht und das ist Gier.

Zuletzt bearbeitet vor 17 Tagen von Bodicore
Steed

Amen 🙏

Luripu

Wir legen sogar freiwillig Geld hin für teilweise minderwertige Arbeit,
siehe Cyberpunk 2077 auf Konsolen.
Gekauft wurde es trotzdem.

Bodicore

Denke es ist mehr die Hoffnung das die Bewertungen nicht recht haben.

Zuletzt bearbeitet vor 13 Tagen von Bodicore
Luripu

Oder weil sehr selten Spiele dieser Art rauskommen mitlerweile.
Ich zähle mal Mass Effect,Dragon Age,Fallout,Elder Scrolls,Witcher Spiele in diese Kategorie.
Cyberpunk kam 2020 raus,das nächste wird Starfield 2023
und vielleicht auch Dragon Age Dreadwolf 2023.
Wenn ich alle 3 Jahre mal eins davon spielen kann,
dann kaufe ich es mir halt zum Release,
egal ob ich mich damit in die Nesseln setze.

Kev

Verstehe die Frage nicht…

Threepwood

Dankeschön für den Podcast, war interessant euch zuzuhören.

Ich persönlich bin im Team Schuhmann, mag am Alter liegen….wer weiß. 😄
Kapitalismus aka das Märchen von immer mehr Wachstum ist so hart ins Gaming eingebrochen. Ich hab im Gaming selten solche direkten Gegensätze, von Elden Ring bis Diablo, gesehen – vollkommen absurd.
War wohl abzusehen. Das passiert überall, wo potentiell aus Leidenschaft Wirtschaft werden kann und Verwirklichung für noch krassere schwarze Zahlen eingetauscht werden. Allerdings hat das auch Konsequenzen, die ja schön erklärt wurden.
Diese betreffen übrigens auch die Fraktion „Ist mir egal, will nur kurz (F2P)Spaß haben/ musst ja nichts kaufen“. Diese Spieler rücken ebenfalls näher in den Fokus, denn sie zahlen nicht und sind im Sinne des Wachstums unbedingt einzufangen.
Zudem hätten reine F2P/ Story-Spieler die gleiche Unterhaltung in Spielen, die Vielspieler mit irgendwelchen Ambitionen fair(er) zur Kasse bitten.

Der Maßstab sollte also kein F2P Spieler sein, der nichts ausgibt, sondern Spieler, die an sich bereit sind, ein Studio zu unterstützen und faire Methoden im Spielkonzept und Shop verdient haben.
Bei Blizzard speziell hat man zudem mit HS ein (auch mobile)Spiel, was scheinbar gut läuft und seine Spieler nicht so frech abzockt. Ein Diablo als Paradespiel für Min/ Max so um den Shop zu basteln, gehört massiv abgestraft. Allerdings dürfte sich ein Aussitzen und einfach durchziehen bereits jetzt gelohnt haben und zur Not kommt bald ein kleiner Patch und ein paar gratis Items on top. Dann jubeln alle mal kurz. 😄

Zuletzt bearbeitet vor 18 Tagen von Threepwood
Leya Jankowski

Es ist absolut verständlich und wenn man sich die Entwicklung hin zu Pay2Earn anguckt, kann es einen auch schlottern. Ich tue mich nur sehr schwer die initiale Frage des Podcasts mit einem klaren Ja oder Nein zu beantworten, weil da so viele Faktoren dran hängen.

Hab gerade die Xbox / Microsoft Show gesehen und bin da wieder erstaunt gewesen, wie viele kreative Spiele gezeigt wurden, die gar nichts mit den besprochenen Systemen am Hut haben. Also möglich ist das schon alles. Aber ein Microsoft verfolgt da natürlich auch gewisse Absichten 😀

Leya Jankowski

PS: So extrem weit liegen wir auch gar nicht mit dem Alter auseinander, wie man denken mag im Podcast. 😀

Threepwood

Hast auch wieder recht, so eindeutig ist es wohl nicht im Gaming allgemein. Im Bereich der MMORPGs und Service Games, also dort, wo Zeitaufwand zum Genre gehört und Leute im Bestfall über Jahre kleben bleiben, rollt eine absurde Goldgräber-Welle durch, in der grad nahezu alles erlaubt zu sein scheint.
Pay2Earn ist für mich eine Grenzüberschreitung von Leidenschaft zu pseudo Arbeit – Alex hat das ja schön beschrieben.
Ich kann mir dort vorstellen, dass es in 2-3 Jahren knallt und einige Anbieter Abos über 25-35€ als Gegenmaßnahme etablieren wollen. Vielleicht auch mit Druck der EU, denn spätestens bei (Neben)Verdienst und Steuern werden Staaten wach.

Im Bereich der SP Spiele sieht es besser aus. Im Vergleich zum MMORPG Markt, wirkt dieser Markt wie ein Stuhlkreis nach dem Eurythmiekurs und inhaltlich mittlerweile kreativer. Und was gibts/ gabs da teils für einen Aufstand über DLC, Cut-Content und dergleichen. Als absoluter MMORPG Liebhaber zwingen mich die MMORPG Studios aber schon fast wieder zum SP Markt mit ihren irren Wirtschaftsstrategien.

PS: Soooo alt schätze ich Schuhmann auch nicht ein. Alex um die 30, Dich um 35 und Schuhmann um 40? Falls mein Account morgen weg ist, weiß ich Bescheid. 😁

Alexander Leitsch

Ich werd tatsächlich im November 30 😀

Leya Jankowski

Schuhmann ist unter 40, aber marschiert langsam drauf zu und ich bin 32. Also schon nah dran 😁

Zuletzt bearbeitet vor 16 Tagen von Leya Jankowski
T.M.P.

Da habt ihr euch aber wirklich ein weit gefasstes Thema vorgenommen.^^
Schön das ihr das durchgezogen habt, obwohl es ja nicht gerade das beliebteste ist.

Eigentlich hab ich mich ja schon häufig und lautstark über so ziemlich alle dieser Themen ausgelassen, also möchte ich nur noch mal kurz auf das „play to earn“ à la Axie Infinity eingehen.

Bei diesem ganzen verschleierten Währungshickhack muss man sich nur eins klarmachen:
Das Spiel generiert keinerlei Geld.
Das Geld, das man „verdient“, kommt ausschliesslich von neuen Spielern, die ihrerseits eigentlich auch Geld verdienen wollen. Irgendwann ist unweigerlich Schluss, weil sich kein neuer Spieler mehr findet.
Und sobald keiner mehr investiert bricht die Spielwirtschaft zusammen, und die Investitionen sind nichts mehr wert.
Hinter all dem „Wir machen dich reich“ und „Wir ernähren Familien in armen Ländern“ steckt ein ganz normales Schneeballsystem um Leute abzuzocken.

Auf Dinge wie Pump und Dump oder „verschwundene“ Kryptocoins will ich hier gar nicht nochmal eingehen..

Leya Jankowski

Jo, wie im Podcast erwähnt, macht es uns natürlich auch viel mehr Spaß einfach über coole Spiele zu berichten. Aber das ist ein sehr wichtiges Thema und man hätte sogar noch mehr drüber sprechen können. Themen wie Kinderschutz und Sucht haben wir gerade mal angekratzt. Gerade hier muss man auch fairerweise sagen, dass die Finanzierung von Spielen eben auch nicht ganz leicht ist, was es dann auch wieder schwierig macht, immer nur mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger daher zu kommen

Zuletzt bearbeitet vor 17 Tagen von Leya Jankowski
T.M.P.

Jo, hab oft als Argument gelesen: „Wenn mich das P2W irgendwann stört, dann hör ich einfach auf.“ Das ist sicherlich nicht mal rein egoistisch gemeint, aber ignoriert eben völlig die Gefahr für viele andere.
Und ich finde je nach Monetarisierungsmodell muss sich der ein oder andere Publisher schon gefallen lassen mit nem Drogendealer verglichen zu werden^^

Dahoo

Das das überhaupt wiederkommt diese Spielerabzocke… dachte wir hätten alle aus der 2008-10 Welle dieser Abzockspiele was gelernt….

Steed

Irgendwie funktioniert das mit dem Lernen in der Videospielbranche nicht so richtig. Frag mich nicht woran es liegt, dabei ist grade in der Branche der Videospiele die Kommunikation mit den unterschiedlichsten Gruppen im Vergleich zu anderen Branchen über der Anzahl verschiedener Plattformen recht simpel, würde ich behaupten.

Selbst wenn das Schiff am sinken ist und die Antriebs Turbinen bereits über den Meeresspiegel hängen, wird noch weiter Kohle ins Feuer geworfen.
Siehe Electronic Arts… hat eigentlich jemand mal mitgezählt wie viele Marken das Unternehmen mittlerweile auf dem Gewissen hat? Naja die jüngsten Misserfolg wie Mass Effect und
Battlefield haben es ja auch in sich.
Als Beispiel:
EA/DICE wissen ganz genau woran es bei bf2042 gescheiter ist und verschlimmbessern es mit Season1 weiter…

Blizzard wird auf ihrer eigenen Blizzcon ausgebuht und Diablo immortal wird genau das was die Fans dort befürchtet haben…

Bethesda war sich dem Zustand von Fallout76 bewusst und released es trozdem, bis heute hat man noch crashes aber der atomshop läuft.

Ubisoft haut nen blender zu Watch dogs 1 raus, das aktuelle Ghost recon war zum Release eine Katastrophe und hatte auch Blender Trailer.

Es gibt leider zu viele solcher Beispiele.

Zuletzt bearbeitet vor 17 Tagen von Steed
Zord

Wir können das ganze immer noch als Spieler beeinflussen. Kauft gute Spiele ohne ingame Shop zum Vollpreis und nicht in zwei Jahren zum Sale, wenn ein F2P Spiel ohne P2W auskommt (wie z.B. PoE) dann lasst Geld dort. Gebt für Abzocke Spiele wie Diablo nicht mal kleinst Beträge aus. Klar können die Core Gamer das Ruder nicht mehr rum reisen, aber wir können wenigstens die Firmen belohnen die es nicht übertreiben.

T.M.P.

Machen bestimmt auch Einige. Bemerken tut man stattdessen aber den Shitstorm, weil einige Spiele inzwischen statt 60 Euro nun 70 oder 80 kosten.
Als aktuelles Beispiel siehe Final Fantasy 7 Remake (inklusive Addon, aber Konsolen-Port) für 80 Euro. Man, waren die Leute am rotieren. Ich eigentlich auch, aber der Aufstieg der Pay2Win-Games relativiert meine ablehnende Haltung zu Preiserhöhungen doch ziemlich.^^
Was nicht heissen soll, dass jedes Vollpreisspiel das Geld wert ist..

Zuletzt bearbeitet vor 18 Tagen von T.M.P.
ParaDox

Es ist nicht das Geld, dass das Gaming verändert, sondern eher ein Teil der Spielerschaft. Ich finde auch dass Geld in einen Kauf von Grim Dawn und/oder Last Epoch besser aufgehoben wäre als in virtuellen Edelsteinen in Diablo Immortal.
Ein Legends of Runterra zeigt auch dass man TCG monetarisieren kann ohne Lootboxen.

Wenn dann ein lauter Teil schreit sie würden für Beta Zugänge oder Headstarts zahlen, hätte ich auch nicht nein gesagt. Viele Leute wollen einfach Vorteile haben, oder zumindest das Gefühl einen zu haben, wenn sie schon etwas Geld in die Hand nehmen. Deswegen wollen viele keine Abo Gebühren zahlen aber bereitwillig ihren Gearscore pushen in Lost Ark.

Es gibt immer noch genug faire Angebote wo man wirklich einen guten Deal macht, wie ein Ultimate God Pack bei Smite oder das All Gods Pack bei Brawlhalla.

Auch Battle Passes finde ich ein gutes und faires Angebot, für Vielspieler und Grinder.

Die ganze Gelddiskussion wird es weiterhin geben weil viele einfach das Angebot gerne nutzen.
Anstatt alles ist so Böse und früher war doch alles besser (sogar die Zukunft), würde ich mir wünschen dass da eher der Fokus auf die Vertreter im jeweiligen Genre legen die es fair und richtig machen. Davon gibt es immer noch genug.

Ahennys

Auch ich bin der Meinung das die Monetarisierung das Gaming kaputt macht.Warum soll ich ein Spiel spielen wenn ich mir die Erfolge kaufen kann.Wo ist der Sinn für mich?
Des weiteren halte ich die Monetarisierung durch Lootboxen ect.für bedenklich,besonderst in den Gruppen U18.
Da die Firmen sich ja bis heute weigern eine Kontrolle des Alters vorzunehmen besteht einfach die Gefahr das Kinder und Jugendliche unkontrolliert Gelder an das System verlieren.
Man macht es sich leicht zu sagen das die Aufsichtspflicht bei den Eltern liegt und das man die Spiele ja nur mit elterlicher Zustimmung bei Personen unter 18 freischaltet.Hinzu kommt das ein Teil der Jugend kein Verhältniss zu Geld hat.Laut Studien sind heute schon fast 25% aller Jugendliche unter 18 verschuldet.Und ein Faktor kommt auch noch hinzu den viele nicht beachten.Man hat Verlieren früher durch Familienspiel gelernt.Dieser Lerneffekt fällt in der heutigen Zeit leider weg.Viele haben das nie gelernt und versuchen mit allen Mitteln zu gewinnen.Man erkennt es gut, zum Beispiel bei WOW, wenn neue Spieler ohne relevanter Spielzeit im Endgame stehen und die Ausrüstung dafür haben.
Kurz..das ganze ist ein verdecktes Glückspiel.Es stellt sich die Frage wie lange sich die Behörden das anschauen werden.

Zuletzt bearbeitet vor 18 Tagen von Ahennys
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