Hogwarts Legacy: „Das ist für Todesser, nicht für Schüler“ – Spieler glauben, ein Erfolg sei einfach zu böse

Hogwarts Legacy: „Das ist für Todesser, nicht für Schüler“ – Spieler glauben, ein Erfolg sei einfach zu böse

Hogwarts Legacy wurde von vielen „Harry Potter“-Fans heiß erwartet. Doch nicht für jeden ist das Spiel geeignet. Stellenweise ist das Action-Rollenspiel überraschend düster. Es geht vor allem um einen Erfolg auf Steam.

Schon in den Büchern und Filmen von Harry Potter ist nicht immer alles friedlich und sorglos. Gerade in den späteren Teilen wird die Geschichte zunehmend düsterer und einige der geliebten Charaktere sterben.  

Auch Hogwarts Legacy hat seine dunklen Seiten. Hier können wir allerdings selbst wählen, ob wir uns auf die gute oder böse Seite begeben wollen.

Wie funktioniert das? Im Laufe des Spiels gibt euch Hogwarts Legacy die Möglichkeit, die sogenannten Unverzeihlichen Flüche zu lernen.

  • Imperio verschafft einem die Kontrolle über eine andere Person
  • Crucio fügt unaussprechliche Schmerzen zu
  • Avada Kedavra führt zum sofortigen Tod

Und um welchen Erfolg geht es? Solche Zauber haben in Hogwarts natürlich eigentlich nichts verloren. Das findet auch Spieler Severe_Risk_6839. Auf Reddit teilt er ein Bild seiner aktuellen Aufgabe: „Foltere einen brennenden Feind“. Dafür muss man den Folterfluch Crucio an einem Feind ausüben, der in Flammen steht. Dazu schreibt er entsetzt:

Das ist für dunkle Zauberer, nicht für Schüler! 

Severe_Risk_6839, via reddit-Forum

Im folgenden Trailer könnt ihr sehen, wie sich der eigene Zauberer durch Hogwarts begibt:

Ab nach Askaban! Oder doch nicht?

Die Unverzeihlichen Flüche sind seit 1717 verboten und ihre Ausführung wird mit lebenslanger Haft im Zauberer-Gefängnis Askaban bestraft. In Hogwarts Legacy merkt man davon allerdings wenig.

Gibt es Konsequenzen? Auch wenn ihr mit der verbotenen Magie nur so um euch schmeißt, habt ihr nichts zu befürchten. Eure Begleiter werden vielleicht einen Kommentar abgeben, eure Missetat aber schnell wieder vergessen.

Und selbst wenn ihr einen Hogwarts-Professor höchst persönlich mit dem Todesfluch attackiert, gibt es keine Konsequenzen.  

Das finden viele Spieler schade. Ein Moral-System hätte dem Spiel an dieser Stelle vielleicht gutgetan.

Muss ich die Flüche lernen? Wie bereits erwähnt, gibt euch das Spiel lediglich die Möglichkeit, die Unverzeihlichen Flüche zu lernen. Viele Spieler fürchten aber, etwas zu verpassen, sollten sie sich der schwarzen Magie verweigern.

Dabei geht es vor allem um das Steam-Achievement Meister der Zaubersprüche. Um diesen Erfolg freizuschalten, müssen „alle“ Zaubersprüche erlernt werden. Viele Spieler sahen sich daher gezwungen, auch die dunklen Zaubersprüche zu lernen. Tatsächlich ist das aber gar nicht nötig.

  • Der Erfolg wird freigeschaltet, sobald ihr alle Zauber außer den Unverzeihlichen Flüchen gelernt habt.

Ihr könnt euch also komplett frei entscheiden, ob euer Charakter dunkle Magie nutzen soll oder nicht. Große Vor- oder Nachteile müsst ihr nicht befürchten, egal welchen Weg ihr einschlagt.

Wenn ihr in Hogwarts Legacy keine Lust auf düstere Aufgaben habt, könnt ihr auch einfach einen ausgiebigen Spaziergang durch das magische Dorf Hogsmeade machen. Dort gibt es einiges zu entdecken: In Hogwarts Legacy gibt es ein magisches Geschäft, das ein cooles Geheimnis verbirgt – Vielen Spielern ist es nie aufgefallen

Quelle(n): millenium.org
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JCrafterz

Viel lustiger ist es doch, mehrere Gegner auf einmal zu verfluchen und mit Avada Kedavra (gelevelt) alle mit einem Schlag ins Grab zu schicken. Vielleicht kommt man deswegen net nach Askaban, die haben zu viel Angst davor, selbst drauf zu gehen.

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