Ein Entwickler verrät: Das Matchmaking von ARC Raiders bewertet ganz genau, wie fies ihr wirklich seid

Ein Entwickler verrät: Das Matchmaking von ARC Raiders bewertet ganz genau, wie fies ihr wirklich seid

In ARC Raiders könnt ihr euch kooperativ oder fies verhalten. Euer Verhalten hat am Ende für das Matchmaking Konsequenzen. Das verrät ein Entwickler.

ARC Raiders ist ein Extraktions-Shooter, in dem ihr Loot sichern müsst. Das Spiel setzt auf einen starken PvPvE-Aspekt, wo ihr mit anderen Spielern zusammenarbeiten könnt oder euch gegen eine Kooperation entscheiden könnt.

Eine große Unbekannte in ARC Raiders war bisher das Matchmaking: Wer spielt wann mit wem zusammen? Ein Entwickler hat jetzt gesagt, dass dahinter ein komplexes System steckt und dass jede eurer Entscheidungen Konsequenzen hat. Und andere Nutzer glauben, dies bestätigen zu können.

Was sagte der Entwickler? Art Director Robert Sammelin von Embark bestätigt, dass das Matchmaking-System von ARC Raiders komplex ist und das Verhalten der Spieler auswertet, um sie „entsprechend“ zusammenzuführen. Mehr wollte er zum Matchmaking nicht verraten. Konkret sagte er (via PCGamer.com):

[Das Matchmaking] ist ziemlich komplex, daher analysieren wir das Verhalten und ordnen die Spieler entsprechend zu.

Je nachdem, wie ihr euch verhaltet, landet ihr beim nächsten Mal in einem anderen Match.

Was sagen die Erfahrungen? Das Magazin PCGamer verweist etwa auf eigene Erfahrungen: Führt ihr euch wie ein Mistkerl auf, der für Loot anderen Spielern in den Rücken fällt, landet das nächste Mal in einer Partie mit Spielern, die genau so denken. Der YouTuber Domi verweist ebenfalls nach 300 Stunden Spielzeit darauf, dass das Matchmaking stark davon abhängen soll, wie man sich verhält: Führt ihr euch feindlich auf, landet ihr das nächste Mal in einem feindlichen Match.

Am Ende bedeutet das für euch:

  • Aggressive Spieler, die häufig andere töten oder hintergehen, werden zunehmend mit ähnlich aggressiven PvP-Spielern gematcht.
  • Vorsichtigere oder kooperativere Spieler haben eher Lobbys, in denen Looten, Ausweichen und temporäre Allianzen dominieren statt ständigem Frontal-PvP-Gameplay.

Ein Streamer stößt in ARC Raiders auf eine Gruppe gesetzeshütender Spieler, die ihn mit vorgehaltener Waffe nach seinen kriminellen Aktivitäten als Raider befragen. Dieser hat dabei jedoch so viel Spaß, dass er gar nicht anders kann als zu kooperieren. Allerdings findet die Szene ein überraschendes Ende: Spieler nehmen einen Streamer in ARC Raiders fest, der kooperiert sofort und erlebt ein episches Ende

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Hafenleiche

Aus eigener Erfahrung scheint das System nicht zu funktionieren.

drache444444

schade das es auf drittanbieter kernel level anticheat setzt. sonst wärs echt interessant

EsmaraldV

?
Was ist das Problem?

drache444444

ich möchte keinem drittanbieter first level zugriff auf meine hardware geben

teddysbeer

Nüchtern betrachtet ist die Angst vor EAC heuchlerisch für jeden der neue Technik im Haus oder gar ein Smartphone hat. Dort werden deutlich sensibleren Daten, Persönlichkeitsprofile mit Ortungsdaten, Nutzungsdaten, App Verhalten, Gesundheitsdaten, Kommunikationsdsten, Metadaten, Verhaltensprofile für Werbung, uvm angelegt und auch an Drittanbieter verkauft.

Hingegen gibt es zu EAC keinen einzigen bestätigten Fall in dem darüber Hardware übernommen, Malware installiert, Daten abgegriffen wurden oder überhaupt irgendwas Skandalöses passiert wäre.

Also wenn man schon Cyber-Hypochonder ist, dann bitte konsequent: Smartphone verkaufen, WLAN abschalten, social Media Konten löschen (mein-mmo ist auch eins btw) und am besten wieder zur Brieftaube wechseln 😀

mein-mmo-2F

Mit vollem Administratorrechten auf deinem PC und im Heimnetzwerk wäre allerdings viel mehr möglich, als nur ein paar Nutzungsdaten abzugreifen.

mein-mmo-2F

Na, wenn der Art Director das sagt… 😅

Mit solchen Systemen hatten schon andere Spiele ihre Probleme.
Wann gilt man denn als “böse”?

  • Wenn man zuerst schiesst? Vielleicht hat man ja einen nahen Mob bekämpft.
  • Wenn man zuerst trifft oder gar zuerst seinen Gegner tötet? Vielleicht hat der Andere zuerst geschossen oder versucht einen zu flanken.
  • Wenn man nie zusammen auf nen Mob geschossen hat? Funktioniert wohl nicht, da man die Mobs ja, wenn man Aggro bekommt, eh mit abräumt.
  • Was ist, wenn der Gegner eine Minute früher einen deiner Teamkameraden erlegt hatte?

Ich finde dieses Thema sehr interessant, da so etwas die ganze Spielwelt authentischer machen kann. So könnten NPC, und nicht nur Polizei bzw Wachleute, passender und langfristiger reagieren.

Vielleicht hört man dazu ja noch einmal etwas von Jemandem, der nicht dafür zuständig ist die Bäume zu bemalen. 😜
Aber wahrscheinlich ist das System hier eher sehr rudimentär. Wenn es denn mehr ist als Marketing-Sprech. Denn im Endeffekt wollen sie die Vermischung der PvP und PvE-Spieler ja.

HiveTyrant

Was in welcher Form das Matchmaking beeinflusst, wird man warscheinlich von niemandem, egal welche Rolle sie im Team haben, zu hören bekommen.

Nicht vergessen, sobald etwas ‘Kompetitiv’ wird, kann man davon ausgehen, das sich Leute finden, die das System dann ausnutzen und pervertieren.

Siehe EVE Online, die Regeln, wann die NPC Cops im ‘High Sec’ agieren, sind bekannt. Je nach ‘Stufe’ sogar, wie schnell nach dem Verbrechen die zuschlagen und den Täter zerfetzen.
Beim Begehen des Verbrechens wird nur das Fliehen vom Tatort unterbunden sowie das Aussteigen aus dem Schiff, der Rest (Zielerfassung stören, Energie entziehen und letztendlich der Verlust des Täterschiffs) passiert erst, wenn die NPC Cops am Tatort sind, das kann in der letzten Stufe wo es NPC Cops gibt, 0.5 Sicherheit, bis zu 60 Sekunden dauern, das bedeutet der Täter kann solo auch besser geschützte Ziele zerlegen.

So, nun sind die Namen der Täter irgendwann einmal bekannt. Wenn man diese Leute an den Sprungtoren sitzen sieht, kennt man seine Pappenheimer. Präventives Zuschlagen geht aber nicht, weil der Täter genau weiß, ab wieviel ‘schlechtem Ruf’ man straffrei abgeschossen werden darf, und es gibt Mittel und Wege, den ‘Ruf’ wieder relativ schnell hochzufarmen, noch bevor man diese Schwelle überschreitet.

Ach ja, und wenn man gerade abgeschossen wurde, drückt der Täter Alt-Tab, wechselt auf den Zweitaccount der in der Nähe in einem Transportschiff sitzt (höchstwarscheinlich getarnt), der plündert dann das Wrack und sackt das Loot ein, um sich dann für die 15 Minuten, die man nur als ‘Verdächtig’ gilt (keine Cops, aber der Besitzer des Wracks kann Straffrei angreifen – wenn der Wrackbesitzer schnell genug ein Kampfschiff heranschaffen kann) getarnt irgendwo zu verstecken. Danach wird auf einer Station angedockt und die Beute zu Geld gemacht.

Die Regeln sind zu 100% bekannt und letztendlich beschützen die Cops das Recht des Verbrechers, zu Morden und zu Stehlen – bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Verbrecher zuschlägt, DANN wird dem Verbrecher als Zeichen, ‘Man macht ja etwas’ der Hintern aufgerissen.

mein-mmo-2F

EVE spiele ich leider gar nicht, daher kann ich da nicht wirklich mitreden.
Aber genau diese lückenhaften und teils einfach dummen Kriminalsysteme sind für mich ein extremer Schlag gegen die Glaubwürdigkeit der Spielwelt.

Star Citizen genauso.
“Du hast 26 Unschuldige erschossen. Schon wieder. Daher gehts jetzt für 3 Stunden in den Knast. Es wäre nett, wenn du nicht ausbrechen würdest. Und nicht auf nen anderen Char umloggen, das wäre gemogelt!”

T-O-T-A-L immersiv, sowas.^^

HiveTyrant

Where Winds Meet ist was das betrifft interessant.

  1. Wenn Wachen oder Spieler-Kopfgeldjäger (die können auch ohne deine Zustimmung in deinen Einzelspielermodus ‘invaden’, also keine Chance, durch ‘Solomodus’ zu entgehen) einen fangen (Tod bedeutet ‘gefangen’), geht man in den Knast.
  2. Die Zeit im Knast vergeht nur, wenn man eingeloggt ist.
  3. Bei einer kleinen Strafe kann man entweder mit den zu UNMENGEN sammelbaren Münzen (es gibt 2 Arten von Münzen, die für normale Consumeables und Charaufwertung, die man hinterhergeschmissen bekommt, sowie eine Münze, die für ein paar andere Gameplay Elemente verwendet wird. Haben beide nichts mit der Monetarisierung zu tun) die Wachen bestechen, oder mit diversen Knast-Minigames die Zeit, die man einsitzt, verkürzen. Intern zählt die Zeit,wenn man also 160 Stunden einsitzen muss, kann man entweder AFK eingeloggt im Knast stehen, oder man macht Minigames.
  4. Wenn man ein WIRKLICH schwerer Krimineller ist, kann man ab einer bestimmten Höhe meines Wissens nach nicht mehr bestechen und sitzt auf jeden Fall ein. Um aber RICHTIG Zeit gutzumachen, kann man zufällig von den Wachen für eine ‘Prozession’ ausgewählt werden, dabei wird man in eine Karre gesteckt, im Mehrspielermodus durch den 1. Social Hub gefahren, und Spieler, die dabei als Zuschauer mitmachen, können Eier und Gemüse auf einen werfen. Diese Prozession reduziert die Knastzeit kräftig.
  5. Ich habe es noch nicht selbst gesehen, aber es gibt scheinbar eine Stufe als Verbrecher, auf der man zur Enthauptung verurteilt wird.
  6. Man kann Spieler aus dem Knast befreien – und das Spiel ruft dann nach anderen Spielern, um den Ausbruchsversuch zu verhindern. Sprich, PvP Content.
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