„Lernt lieber Englisch als Computerspiele zu zocken“, meint die Bundesagentur für Arbeit

Lieber lernen als zocken – zumindest meint das der Chef der Bundesagentur für Arbeit, damit man heutzutage noch einen Job findet.

„Sitz doch nicht so viel vorm Rechner! Aus dir soll doch mal was anständiges werden!“ So etwas – oder in leicht abgewandelter Form – hat bestimmt schon jeder von uns mal gehört. Jetzt gibt es aber auch noch eine Rüge vom Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise.

Der ist nämlich der Ansicht, dass man heutzutage auch in der Freizeit deutlich mehr Engagement zeigen muss, wenn man sich auf dem wandelnden Arbeitsmarkt behaupten will. Die Arbeitswelt sei durch die Digitalisierung stark im Wandel und das werde sich schon bald durch alle Berufsfelder ziehen. Die „Wirtschaft 4.0“ sei immerhin deutlich digitaler – mit vernetzten Maschinen und neuen Anforderungen an alle.

„Diese Veränderungen durch die Digitalisierung werden in der Wirtschaft, am konkreten Arbeitsplatz kommen. Und die hält auch niemand auf in dieser Weltwirtschaft (…).“

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Englisch lernen anstatt zu zocken? Na, wenn es denn hilft …

Konkret wird er auch anhand einiger Beispiele, was man denn mit seiner Freizeit anstellen soll und wie man den neuen Herausforderungen des Arbeitsmarktes gewachsen sei.

„Da müssen die Menschen entscheiden, ob sie Computerspiele machen oder einen IT-Kurs belegen und ob sie in der Freizeit auch mal Englisch lernen.“

Cortyn meint: Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis so eine Aufforderung mal kommt – immerhin sind Computerspiele das beliebteste Unterhaltungsmedium in „unserer“ Generation. Am besten kombiniert man einfach alles und lernt Englisch über englische Spiele, leichter lässt sich Spaß und Bildung eigentlich kaum kombinieren (vorausgesetzt die Spiele haben auch irgendwelche Texte/Dialoge).

Trotzdem liest sich die Aussage ein bisschen verzweifelt, vor allem wenn man davon spricht „Computerspiele zu machen“ – das klingt dann doch wieder so fremd, als würde da jemand einen PC niemals bedienen können.


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Quelle(n): gamestar.de, faz.net
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doomichauch

Jetzt bin ich aber irritiert: wieso gibt es hier “wertvolle” tips zur Karriere, wenn es doch gestern erst hieß wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote seit jahren? Waaas, stimmt das etwa gar nicht?!?!

*Wer sarkasmus findet darf ihn behalten und weiterverwenden.*

Paselini

“[…] entscheiden, ob sie Computerspiele machen oder einen IT – Kurs belegen […]”
Und Computerspiele macht man mit welchen Kenntnissen? Also erfahrungsgemäß würde ich sagen, mit den Kenntnissen aus einem IT – Kurs.
Weiter im Text, “[…] ob sie in ihrer Freizeit auch mal Englisch lernen.”
Von niemandem höre ich öfter dem Spruch “Äh, wie heißt das noch auf deutsch, das englische Wort ist XY,” wie von Gamern. Vielleicht habe ich auch nur zufällig einen großen Bekanntenkreis, der Spiele bevorzugt auf englisch spielt, aber das bringt heutzutage ja auch einige Vorteile mit sich. Mit Englisch als Weltsprache hat man doch gute Chancen, sich mit Spielern von überall über das Spiel zu unterhalten, neben Aspekten wie Teamspiel oder einfachen Tipps.
Dementsprechend ist gerade das Computerspiel ein gutes Medium zum Lernen der englischen Sprache.
Und auch den anderen Kommentaren hier kann ich zustimmen: Freizeit ist ein wertvolles Gut, das viel zu oft viel zu kurz kommt. Natürlich muss man sich um seine Zukunft kümmern, aber man sollte dann auch mal abschalten können.

Keragi

Hmm also ich kann kaum bis gar kein englisch, jeder teenie kann das sicher besser als ich. Tja hab halt schon einen job. Eigne mir aber auch kein neues englisch wissen an da ich Spiele wenn auf deutsch spiele und es auch gar nicht einsehe, das leben besteht nicht aus arbeit es ist nur ein Teil davon.

TheViso

Ja. Das Leben besteht ebenso auch nicht aus Ignoranz. Und Englisch als Weltsprache sollte man schon in Grundzügen können, vor allem in einem entwickelten Land. Aber Ignoranz dem Lernen gegenüber wird leider nur zu wenig gesellschaftlich und wirtschaftlich geächtet, als dass sich daran so schnell wirklich was ändern wird.

Jedoch ist die Aussage da oben ein falsches Dilemma. Englisch ist auch hervorragend über solche Medien wie das Gaming lernbar.

Adell Vállieré

Aber sicher. Nicht nur das wir in unserer Gesellschaft zu wenig verdienen und viele Arbeitnehmer ums blanke überleben schuften, jetzt verlangt man auch noch “wir sollen uns in der Freizeit” ebenfalls um produktive Dinge kümmern. Und wann leben wir mal endlich? Der Deutsche Staat lebt doch nur von Reglungen und Abzeichnungen, nichts mit “freiem Willen”.

Foxi

Es gibt durchaus Personen in unserer Gesellschaft die auch Bildung als Freizeitbeschäftigung ansehen, weil es Ihnen Freude bereitet. Würde da nicht zu schnell auf die Allgemeinheit schließen.

Koronus

Ja Bildung wird immer wieder falsch genannt. Man kann nicht nicht lernen. Was Leute mit lernen meinen ist sich auf einem Wissensgebiet weiterzuentwickeln das man einfach nur wegen beruflichen oder sonstigen Gründen der Zweckmäßigkeit und weniger aus Interesse halber lernt.

Manuel

Mein Sohn hat täglich 5-6 Stunden Schule. Dann Mittagessen und 1-2 Std. Hausaufgaben. 2 x die Woche noch zur Musikschule und 1 -2 x die Woche zum Voltigieren. Dazu muss er sich noch regelmäßig um sein Pony kümmern. Und der ist erst 10 und noch in der 4. Klasse. Er will aber auch keine seiner Aktivitäten einschränken.
Das bisschen Freizeit das ihm bis zum Abendessen und schlafen gehen bleibt kann er natürlich so verbringen wie er möchte. Gerade Kinder und Jugendliche brauchen einen Ausgleich um abschalten zu können.
Ab Realschule oder Gymnasium wird es sogar noch mehr. 6-8 Stunden Unterricht sind normal. Dazu Hausaufgaben und sonstiges, wie irgendein Sport bei dem man 2-3x die Woche zum Training muss.
Die Freizeit für Kinder und Jugendliche ist jetzt schon viel zu gering. Diese noch mit irgendwelchen Kursen aufzufüllen ist kontraproduktiv und auf Dauer sicher schädlicher als in der Freizeit “Computerspiele zu machen”

HomerNarr

Dein sohn war auch nicht gemeint. Dem mann geht es um schlechter gestellte kinder, die nicht auf die Realschule oder das Gymmi gehen und die glauben als progamer leben zu können.

Manuel

Das hab ich aus dem Artikel nicht so rausgelesen. Es geht dem Herrn allgemein um Lernen und Zocken. Da sollte wohl jeder mit angesprochen werden. Mein Sohn sollte nur als Beispiel dienen wie wenig Zeit Kinder heute haben. Und da geht es heute jedem so.

HomerNarr

Ich finde dein Sohn ist zu beneiden. Er hat alles für einen guten Start, für meine Leute kann ich das nicht alles bieten.

Manuel

Einzelkind eben. Außerdem kostet das alles zusammen ca. 150 € im Monat. Wenn beide arbeiten ist das zu finanzieren und nichts besonderes. Aber das geht jetzt in eine falsche Richtung.

Fly

Steht aber nicht da und seine Aussage impliziert nun auch nicht grade, dass er schlechtergestellte oder selbst ernannte Progamer meint, sondern klingt nach einer Aufforderung an die Gesamtheit der Kinder/Jugendlichen – was nun mal blödsinnig ist. Sicherlich sollte man nicht 24/7 an der Konsole hängen, aber zum einen besteht das Leben nun mal aus mehr als Schlafen/Arbeiten (bzw. Schule)/Freizeit ebenfalls für vorheriges opfern/repeat.
Zum anderen, wie es hier schon oft erwähnt wurde, ist zocken meistens dem Englisch eher zuträglich. Für meinen Teil hat mir das Englisch dass ich durch das zocken und damit einhergendes lesen englischer Guides/Artikel gelernt habe, in meinem damaligen England-Urlaub deutlich mehr gebracht als das starre Schulenglisch. Das hat mich zwar die Grundlagen (und wirklich nur die nötigsten) und Basiswörter gelernt, dennoch hätte ich nur damit ziemlich alt ausgesehen.

HomerNarr

Das war früher besser, da weniger Spiele übersetzt wurden, aber heute gibts die meisten games übersetzt. Darauf angesprochen ,finden das die Gamer gut und haben keinen Bock auf englisch zu zocken.
Englisch muß wie jede Speache angewendet werden damit man sie lernt.

Fluffy

So viel wird auch nicht mehr übersetzt heut zu tage. Das hat folgende Gründe:

– zu wenig Personal der dies könnte und die Entwickler viel kosten würden

– zu kleine Community allein im deutschsprachigen Raum, weshalb sich eine Übersetzung wirtschaftlich nicht lohnt. (siehe aeriagames, welche immer wieder ihre deutschsyncronisationen aus ihren Spielen entfernen)

– dadurch, dass in den meisten Fällen nur noch auf googletranslaiter gesetzt wird (da kostensparend) ist die Übersetzung allein ins deutsche meist peinlich, gerade weswegen die meisten nur noch auf englisch spielen

– gameinformationen sind auf englisch in der regel ausführlicher und konkreter, während in Übersetzungen oft wichtige Dinge fallen gelassen und/oder falsch übersetzt werden, was leider zwischen Spielern, support und Entwicklern hin und wieder zu missverständnissen führt.

– anders als früher sind die meisten Spiele nicht mehr nur regional sondern weltweit, was auf lange Sicht für eine gute Komunikation zwischen anderen Spielern einfach gewisse englischkenntnisse voraussetzt.

Man kann also eigentlich englisch als Gamingweltsprache bezeichnen, was vollkommen ok ist 🙂
Und gerade jetzt wo wir so viele refugis ( gott ich muss da immer an essen denken xD) haben ist englisch für die komunikation eh sinnvoller :3

HomerNarr

No need to tell me! Alleine schon wegen grausamen Übersetzungen spiele ich alles auf englisch.
Das trainiert meine englischkenntnisse.
google translator and refugees stechen mir bei deinem Text ins Auge.
😉
Aus meiner Sicht wird viel mehr als früher übersetzt, aber das liegt daran, das mein “Früher” weiter zurückliegt.
Pong, ford apocalypse, Zorg, Raid on bungeling bay…
Jahrzehnte!

Koronus

Soweit kommt es noch, dass ich mir vorschreiben lassen, was ich gefälligst in meiner Freizeit zu tun habe. Wir sind hier nicht in Asien und meiner Meinung nach sorgt all dieser Globalisierung Leistungsdruck nur dazu, dass wir aus den Augen verlieren was wirklich zählt.

HomerNarr

Gut wenn du dir das leisten kannst. Aber der Mann hat recht, der Arbeitsmarkt für progamer ist klein und es ist besser Alternativen zu haben.

Caldrus82

Das war eine allgemeine Aussage von Herrn Weise. Ich kann nirgends sehen, dass es ihm nur um unterprivilegierte Kinder oder um werdende Progamer geht.

Caldrus82

Da könnt ich jetzt ein Buch drüber schreiben. So ein Dummschwätzer. Er sollte eventuell seinen Job einfach besser machen, dann hätten wir von Haus aus ein paar Probleme weniger. Wir können froh sein, dass viele neben dem Schulenglisch überhaupt noch durch Spiele mit Englisch in Berührung kommen. Ich sehe das bei mir. Hatte am Gymmi noch Englisch, danach nur noch durch Spiele und Filme/Serien. Dadurch kann ich heute problemlos mit jedem auf Englisch kommunizieren. Ich verstehe auch alle Texte einwandfrei. Jemand der seit der Schule nix mehr gemacht hat in die Richtung, dem bringt auch so ein 2 Wochen Englischkurs nichts mehr. Meine Mutter hatte das gemacht, da blieb relativ wenig hängen, was daran lag, dass sie ansonsten nie mit der Sprache in Berührung kam ausserhalb des Kurses.
Ich weiss noch wie ich damals bei Monkey Island und Indiana Jones : Fate of Atlantis mit dem Englisch-Wörterbuch dagehockt bin^^
Es gibt soviele dringende Baustellen in unserem Bildungs-/Ausbildungssystem, da ist sowas nun wirklich keiner Diskussion wert (vorallem, weil es schlichtweg nicht stimmt).

Koronus

Shadowrun Hong Kong ist auch so ein Beispiel. Da sind so viele Texte, dass manche scherzhaft sagen es ist eine Visual Novel mit RPG Abschnitten.

WooTheHoo

So ein Humbug. Natürlich sollte sich Medienkonsum, gerade im Kindes- und Jugendalter, in Grenzen halten. Was aber meines Erachtens nach, von Mensch zu Mensch unterschiedlich zu bewerten ist. Der eine verträgt mehr, der andere weniger. Solange die schulischen Leistungen okay sind, ist gegen das daddeln in der Freizeit nichts einzuwenden. So werde ich es mit meinem Sohn auch handhaben, wenn er erst einmal alt genug ist. Ich persönlich habe z. B. überhaupt erst durch Computerspiele mein Interesse am Englischen entwickelt. Damals in den 90ern wollte ich halt irgendwann einfach verstehen, was bei Doom & Co. in den “Story”-Texttafeln steht etc. ^^
Ich finde es befremdlich, dass unsere Gesellschaft immer leistungsorientierter wird. Selbst in der Schule, die ja von Haus aus einen nicht gerade geringen Anteil des Alltags in Beschlag nimmt, sollen sich die KINDER (!) in ihrer Freizeit noch die Bildungsdröhnung geben. Irgendwann ist auch mal schluss mit Lustig!

Komischerweise gibt es z. B. in den skandinavischen Ländern derlei Probleme kaum. Das Bildungssystem an sich ist praxisnäher, realitätsorientierter und entwickelt sich stetig weiter. An dieser Stelle würde ich eher auf Problemsuche gehen, statt den Eltern und Kindern weis machen zu wollen, ein erzwungenens Lernverhalten würde auch nur irgend etwas zum Besseren wenden! Unser Bildungssystem stinkt! Allgemein lernt man immer dann am Besten, wenn einen das Thema interessiert. Wir Erwachsenen lernen doch auch “freiwillig”. Ob es durch´s Durchstöbern des Netzes, das anschauen von Dokus oder beim Lesen von Zeitschriften und Büchern ist; cih habe schon das Gefühl, mich auch ohne Zwang stetig weiter zu entwickeln – eben in die Richtungen, die mir liegen. Und so sollte auch ein Bildungssystem funktionieren. Was nützt einem schließlich eingeprügeltes Wissen, dass nach der nächsten Klausur schon vergessen ist?

Apropos Englischkurs und Skandinavien: Da Fernsehserien und Filme im Norden in der Regel in der englischen Originalsprache ausgestrahlt werden, ist die Bereitschaft sich freiwillig mit der Fremdsprache auseinanderzusetzen extrem hoch. Das resultiert dann in einer durschnittlich sehr guten Sprachkenntnis, selbst (oder gerade) bei jungen Generationen. 🙂

Just my two cents…

Alzucard

Das ist einfach so wahr. Ich finde das Bildungssystem in Deutschldn eh zum schreien. Jedes Bundesland macht es vor allem auch noch anders. Die einen haben Profilwahl und die anderen widerum Leistungskurse. Durch Leistungskurse hat man generell bessere Noten als in der profilwahl, da man einiges sehr einfach abwählen kann. Dies führt zu einer ungerechten Verteiliung :/
Ziemlich schade eigentlich….

Ich halte auch viel mehr von den Skandinavischen Ländern. Sie machen so vieles besser als die meisten anderen Länder. Ich sag nur 17,50 Euro Mindestlohn in Dänemark.

groovy666

dein letzter satz ist sicherlich nichr ganz korrekt (vermutlich eher n landesweiter mittelohn? ohne das jetzt überprüft zu haben) bzw. ist die relation zu den Lebenserhaltungskosten trotzdem in etwa gleich als in Deutschland…

um mal n ganz simples Marktwirtschaftsbeispiel zu liefern was ich meine: wenn es den wirklich so ist das jeder der arbeitet 17,50 minimum lohn hat müssen ja auch die Leute die Lebensmittel herstellen, verpacken, damit handeln und dem Endkunden verkaufen + die jeweiligen Geschäftsführer und entsprechenden Hilfskräfte (Putzfrau, Buchhalter, Peraonalverwalter, usw.) einen entsprechenden lohn haben – ergo kostet das herstellen der Lebensmittel auch viel mehr und muss dann halt auch nen höheren verkauspreis haben als in de…

jetzt hab ich doch schnell gegoogelt… 2015 waren lebensmittel in Dänemark ca. 41% teurer als in de

m4st3rchi3f

Laut Statistischem Bundesamt hat Dänemark gar keinen gesetzlichen Mindestlohn.
Aber wie du auch geschrieben hast, die Lebenshaltungskosten sind dort ohnehin viel höher.

JimmeyDean

Dass gerade der Chef der Agentur für Arbeit der Meinung ist dass das Hauptproblem im Arbeitsmarkt die Anpassung an neue Herausforderungen wäre ist schonwieder der Kracher?! …Wer Teil sein möchte an “der Wirtschaft 4.0” scheitert sicher nicht an Englischkenntnissen. Eher das komplette Gegenteil ist der Fall! Die Entwertung des Realschulabschlusses durch Realschule Plus, die Explosion im Anteil der Abiturienten eines Jahrgangs und der daraus resultierende Anstieg des Numerus Clausus für jeden noch so beliebigen Studiengang. Es gibt momentan mehr perspektivlose Abiturienten als Realschulabgänger weil Anspruch und Wirklichkeit einfach bei vielen zu weit auseinanderliegt. Die Wirtschaft 4.0 wäre besser dran mit einem viel grösseren Anteil an Menschen die zufrieden damit wären nach einem 8Stunden Arbeitstag als Maurer oder Fliessenleger ohne Englischkenntnisse den Feierabend mit Spielen zu verbringen, und das meine ich in keinster Weise abfällig!

El Duderino

Ich stimme dir vollkommen zu. Der Bevölkerung wird hier etwas vorgegaukelt was es nicht gibt. Die Jungen Leute rennen an die Unis, sitzen mit 1000 Leuten in der BWL Vorlesung und denken ernsthaft damit wären sie deutlich besser dran als ein Maurer. Fachkräftemangel? Ein Mythos. Die offiziellen Zahlen besagen dass ein Mangel existiert wenn auf eine offene Stelle weniger als sieben Bewerbungen eingehen.
Grundsätzlich ist es wohl richtig, ich könnte meine Zeit auch sinnvoller gestalten, die Aussage ist aber sehr oberflächlich und hat wenig mit der Realität des Arbeitsmarktes zutun.

HomerNarr

Es schadet auch nicht wenn der Maurer Englisch kann, das gibt ihm flexiblität und er könnte im Ausland arbeiten.

JimmeyDean

Kenne in Deutschland keinen arbeitslosen Maurer (ausgenommen gesundheitlicher Gründe) ….wer Ambitionen hat wegen besseren Verdienstes oder was auch immer ins Ausland zu wechseln ist auch motiviert die dazu passende Sprache zu lernen…da wäre hier übrigens erstmal Französisch das Mittel der Wahl.

m4st3rchi3f

Am besten kombiniert man einfach alles und lernt Englisch über englische Spiele, leichter lässt sich Spaß und Bildung eigentlich kaum kombinieren
——-
Da kann ich dir nur voll zustimmen.

Fly

War auch mein erster Gedanke. Je nach Spiel und Interesse daran fängt man ja auch vielleicht mal an sich durch englische Guides oder durch reddit zu wühlen etc. Und wenn man am PC zockt entwickelt sich ja meistens noch ein Interesse an der Technik, um zumindest ansatzweise zu verstehen, wie das eigentlich alles so funktioniert (mein persönlicher Eindruck)^^.

dRyK

Da spricht wieder jemand der keine Ahnung hat. Ich denke viele haben früher besser English am PC durchs spielen gelernt als in der Grundschule. Und obwohl ich immer faul war in der Schule, war ich trotzdem einer der besten in English, weil das was ich beim spielen lernte ausreichte. Man lernte sich mit Mitspielern zu verständigen. Und wenn dann doch mal ein Wort bei war was man nicht verstand, hat man es einfach gegoogled um zu übersetzen. Dann hat sich das ins Hirn gebrannt, weil du es ja fürs zocken irgendwann bestimmt wieder gebrauchen kannst. Und ist ja nicht so das man die Spiele nicht auch auf English spielen könnte.. ob das nun das gleiche ist wie lernen sei mal dahingestellt, aber man kann es aufjedenfall kombinieren.

Derio

Es ist nicht das gleiche, ich finde es aus meiner Sicht sogar besser. Man kennt dann nicht nur die Vokabeln, sondern lernt auch direkt dieses Wissen praktisch in die Tat zumzusetzen.

Die Lehrer heutzutage prügeln doch nur ihren Plan durch, denen ist größenteils doch vollkommen egal, ob irgendwer in der Klasse mit dem Stoff Probleme hat. Und dann heißt es wieder xyz sei faul, weil der Pauker nicht richtig unterrichten kann. Grade bei Sprachen ist es verdammt wichtig, diese so oft wie möglich eben versuchen zu sprechen, damit man ein Gefühl dafür bekommt. Als Kleinkind lernt man es ja auch ”praktisch” vom zuhören der Eltern. Heißt ja nicht ohne Grund Muttersprache.

Ergo: Theoretisches pauken schön und gut, aber ohne Möglichkeit ( wie eben Games z.B. auf english mit englischer Community ) dieses Wissen zmzusetzen, bringt es nur wenig.

Ilias

Computerspiele “machen” (meinen die damit dass man weniger Spiele programmieren soll?) und Englisch lernen kann man doch prima vereinen.

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