Hier sind 8 Rollenspiele, die mindestens genauso gut sind, wie Dungeons & Dragons

The Call of Cthulhu

  • Genre: Horror
  • Kernfokus: Investigation, Kosmischer Horror
  • Komplexität: Moderat
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch

Call of Cthulhu (kurz CoC) ist ein Pen-&-Paper-Rollenspiel, das auf den Horrorgeschichten von H.P. Lovecraft basiert, insbesondere auf dessen Mythos rund um uralte, kosmische Wesen und den Wahnsinn, den deren Erkenntnis beim Menschen auslöst. Das Spiel ist stark vom Genre des psychologischen Horrors geprägt und legt den Fokus auf Ermittlung, Atmosphäre und geistigen Verfall statt auf heldenhafte Abenteuer.

Hier schlüpft ihr in die Rollen von gewöhnlichen Menschen, wie beispielsweise Journalisten, Professoren oder Privatdetektiven, die auf unbegreifliche und kosmische Schrecken stoßen. Das Ziel ist nicht, Monster zu besiegen, sondern Mysterien aufzudecken und dabei nicht den Verstand zu verlieren.

Der fundamentalste Unterschied zu D&D ist die Rolle der Spieler und die zentrale Spielmechanik. In CoC sind die Charaktere bewusst keine Helden; sie sind zerbrechlich und dem Horror unterlegen. Die wichtigste Ressource ist nicht die Lebensenergie, sondern die geistige Stabilität (Sanity).

Jedes Mal, wenn ein Charakter etwas Schreckliches sieht oder verbotenes Wissen erlangt, muss er um seine geistige Gesundheit würfeln. Scheitert er, verliert er einen Teil davon und kann mit der Zeit unweigerlich dem Wahnsinn verfallen, was das häufigste und bedrohlichste „Aus“ für einen Charakter darstellt.

Während Kämpfe in D&D ein zentrales Element für die Problemlösung sind, ist ein offener Konflikt in CoC fast immer die schlechteste Option und oft tödlich. Ein Schuss aus einer Pistole kann einen Charakter außer Gefecht setzen oder töten.

Das System belohnt daher vor allem cleveres Vorgehen, Recherche in Bibliotheken, das Befragen von Zeugen und das Vermeiden von direkter Konfrontation. Es geht im Kern meist darum, ein Rätsel zu lösen, nicht darum, ein Monster zu erschlagen oder einen großen Bösewicht zu besiegen. CoC eignet sich besonders für Gruppen, denen Fantasy zu bunt oder nicht gruselig genug ist und die sich einen Fokus auf die Psyche der Charaktere wünschen.

Deine Meinung? Diskutiere mit uns!
13
Gefällt mir!
Kommentar-Regeln von MeinMMO
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
8 Kommentare
Neueste
Älteste Meisten Abstimmungen
Inline Feedback
Alle Kommentare anzeigen
McQOzoul

Mit Shadowrun verbinde ich ne Hassliebe. Das Setting, die ganze Lore, toll. Wirklich. Aber als ich mit meinem Mage einen Feuerball zauberte hats ihn durch kritische Fehlerprobe(nur Einsen) buchstäblich selbst in die Luft gejagt. Da war dann erstmal die Luft raus. Aber nur bis zum nächsten Spielewochenende, meinen Ki-Adepten hats dann nicht mehr aus den Latschen gehauen xD

curyl

euer link zu 10 Spiele für Fans von Dungeons & Dragons, die niemanden zum Zocken haben ist falsch verlinkt und versucht zu einem admin bereich zu linken

Akuma

Danke für den Hinweis, ist gefixt 🙂

papercut

Ich finde PbtA und FitD fehlen in der Liste (Powered by the Apocalypse/Forged in the Dark)

Die besten Vertreter:
Dungeon World
Blades in the Dark

Im übrigen gibt es auch viele kostenlose Regelwerke. Auch richtig gute.

Cairn zum Beispiel. Oder wer ein D&D Light will lege ich Knave ans Herz.

SoulSamuraiZ

Ich habe schon eine Session (6 Stunden) mit Daggerheart hinter mir. Meine Gruppe liebt es. Ich liebe es auch. Wir werden mit Daggerheart wohl eine ganze weile weiterspielen.

VonGestern

Etwas neugierig geworden, schaute ich kurz bei Amazon rein und suchte nach Savage Worlds. Was wäre denn da nötig für einen Einstieg? Ein Starter Set konnte ich nicht ausmachen…

evilsohn

Sehr schöne Liste. 4 der Spiele habe ich selbst schon gespielt (DSA, Cthullhu, Cyberpunk, Shadowrun) – ein fünftes steht ungespielt im Regal (aber nicht ungeliebt – Savage Worlds ist ein cooles System) und ein sechstes ist ja im Prinzip eine Weiterführung von DnD 3.5 (Pathfinder), welches ich sehr viel zu seiner Hochzeit gespielt habe.

Ein System/Setting sollte meiner Meinung nach aber auf keinen Fall fehlen:
GeneSys, das Universalregelsystem mit seinen Spezialwürfeln, die es ermöglichen Erfolge mit neuen Problemen, oder Misserfolge mit potential zu haben. Wem hier ein passendes Setting fehlt, der sollte sich Am Rande des Imperiums, Zeit der Rebellion, oder Macht und Schicksal anschauen – drei Rollenspiele im Star Wars Universom, die alle zur Zeit zwischen Episode IV und V spielen und unabhängig von einander gespielt werden können. Eines legt den Fokus mehr auf die Unterwelt des Universums, mit Schmugglern, Kopfgeldjägern und Grenzweltpolitikern. Das zweite legt den Fokus auf den Krieg zwischen Rebellion und Imperium und lässt einen in diverse Rollen der Rebellenallianz schlüpfen. Das dritte konzentriert sich auf Machtsensitive Charaktere in einer Zeit in der die Jedi quasi ausgestorben sind und das Imperium mit seiner Inquisition versucht jeden der Machtfähigkeiten zu besitzen scheint entweder auf ihre Seite zu ziehen oder zu vernichten.

Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.

8
0
Sag uns Deine Meinungx