The Division 2: Raid ohne Matchmaking – So erklärt Massive seine Entscheidung

Nun ist es ganz offiziell. Der erste Raid von The Division 2 wird kein Matchmaking bieten. So erklären die Entwickler diese Design-Entscheidung.

Diese Meldung sorgte für zahlreiche heiße Debatten: Seit gestern, dem 14. Mai, gibt es zahlreiche verwirrte Fans von The Division 2. Grund dafür war ein Tweet eines Marketing Managers von Ubisoft. In dieser Meldung hieß es auf explizite Nachfrage eines Fans, der kommende Raid „Operation: Dunkle Stunden“ werde kein Matchmaking bieten. Das sorgte nicht nur für zahlreiche Fragezeichen, sondern auch für allerlei wütende Reaktionen.

Warum die Verwirrung? An sich sollen alle Aktivitäten in The Division 2 eine Spielersuche bieten. Das hat Massive selbst mehrfach betont, auch auf offiziellem Info-Material zum Spiel ist dieses Statement festgehalten. Kaum einer konnte sich vorstellen oder es nachvollziehen, dass es ausgerechnet beim lang erwarteten Raid – ausgerechnet bei der anspruchsvollsten Gruppenaktivität – nun anders sein soll.

So begründet Massive diese Entscheidung: Nun ist es offiziell. Der Raid wird tatsächlich keine Matchmaking-Funktion bieten – zumindest nicht zu Beginn. Das hat Yannick Banchereau, der Live Content Manager von The Division 2, in der aktuellen Ausgabe von „State of the Game“ bestätigt.

Dabei handle es sich seinen Worten zufolge um eine bewusste Entscheidung, die nach zahlreichen internen Debatten gefällt wurde. Begründet wurde sie damit, dass ein Matchmaking im Raid nach Ansicht der Entwickler einfach keine gute Erfahrung für zufällige Trupps bieten könnte.

Der neue Raid soll eine bisher nicht dagewesene Erfahrung bei The Division bieten. Es sei kein Vergleich zu den Übergriffen (Incursions) aus dem Vorgänger. Für diesen Raid müsste man sich intensiv vorbereiten, vieles im Voraus planen und organisieren – von der Aufstellung eines Teams bis hin zu Loadouts. Im Verlauf des Raids würde vieles von der Kommunikation abhängen.

All das sei für Operation: Dark Hours enorm wichtig. Doch genau das sei es auch, woran es bei Random-Teams mangeln würde. Diese würden meist unvorbereitet in solche Aktivitäten gehen, sprechen häufig nicht dieselbe Sprache oder haben andere Probleme mit der Kommunikation. Aus diesen Gründen hätte man sich schlussendlich gegen das Matchmaking im Raid entschieden.

Trotzdem versteht man, dass auch Solo-Spieler oder kleinere Gruppen eine Chance auf den Raid haben wollen. Deshalb werde man das Feedback der Fans genau beobachten und diese Diskussion weiterführen. Alle sollen eine Chance auf den Raid haben. Aber zu Beginn, wo alles noch frisch ist und darauf wartet, entdeckt zu werden, hat man genau diese Erfahrung – nämlich ohne Gruppensuche – schaffen wollen.

Spieler sollen den Raid als etwas ganz besonderes erleben. Sie sollen planen, organisieren, kommunizieren. All das trage entscheidend zu der speziellen Erfahrung bei, die diese PvE-Spitzenaktivität bieten soll.

Alles Wichtige zum Raid-Start: Falls Ihr schon bald oder sogar direkt zum Raid-Start direkt loslegen wollt, findet Ihr hier alles, was Ihr über den ersten Raid von The Division 2 wissen müsst.

Was haltet Ihr von dieser Entscheidung? Und wie findet Ihr die Kommunikation?

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Autor(in)
Quelle(n): State of the Game #120
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