Black Desert will offen Influencer gewinnen, um fürs Spiel zu werben

Die Entwickler von Black Desert Online (PC) suchen gerade nach Influencern für ein Partner-Programm über ihre Webseite. Wer den Richtlinien entspricht und viele Follower hat, bekommt besondere Vorteile.

Black Desert Online ist ein Sandbox-MMORPG vom koreanischen Studio Pearl Abyss und Publisher Kakao Games. Das Spiel beeindruckt vor allem mit seiner wunderschönen Grafik, dem packenden Action-Kampfsystem und PvP-Massenschlachten.

Davon wollen die Entwickler in Zukunft gern mehr auf Twitch und YouTube sehen.

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So eine Beziehung zwischen Influencer und Gaming-Firma ist in der Branche nichts Ungewöhnliches, aber meist findet das hinter den Kulissen statt und es wird nicht groß darüber gesprochen. Pearl Abyss wirbt hingegen offen über ihre Webseite und stellt die Konditionen und Bedingungen einer solchen Zusammenarbeit vor.

Anständige YouTuber und Twitch-Streamer gesucht!

Damit Black Desert Online auf YouTube und der Streaming-Plattform Twitch noch bekannter wird, suchen die Entwickler starke Influencer auf diesen Plattformen. Sie müssen aber die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie haben durchschnittlich 100 Zuschauer auf Twitch oder 30.000 Abonnenten bei YouTube
  • Sie streamen mindestens zweimal die Woche und/oder ladet wöchentlich Videos hoch
  • Sie respektieren die Community und andere Spieler
  • Ihnen ist Fairplay auch im Wettkampf wichtig
  • Ihre Inhalte sind frei von unanständigem Content
  • Sie sind bereit, Pearl Abyss und Publisher Kakao Games Feedback zu geben
  • Sie halten sich an die Nutzungsbedingungen des Entwicklers
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Vorteile für ausgewählte Influencer

Im Gegenzug bekommen die Influencer auch einige Vorteile.. Die Entwickler versprechen:

  • Promotion auf der offiziellen Webseite und im Launcher von Black Desert Online
  • Promotion auf Social-Media-Seiten, Twitch und YouTube
  • Bessere Feedbackmöglichkeiten und direkten Kontakt zu Kakao Games
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Es ist nichts Ungewöhnliches, dass Entwickler mit YouTubern zusammenarbeiten. Ungewöhnlich ist in dem Fall aber, wie offen das läuft.


In Black Desert Online könnt ihr auch 10.000 Dollar bei einem Kostümwettbewerb gewinnen!

Quelle(n): Black Desert
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Mike Oldboy

PVE Content wär schon mal ein anfang, an sich ist es ein sehr gutes Spiel habe selber bis 57 gelevelt wo es raus kam.
Aber da es kein ende gibt hat man irgendwie kein Ziel was das leveln angeht PVE gibt es null also ist man eigentlich ständig am grinden und PvP betreiben was leider sehr eintönig wird.
Dazu kommen die ständigen lags,Cheater und der CashShop wo ich ca.500 Euro reingehauen habe du brauchst Taschen usw und das für jeden Char (leider nicht Char übergreifend….) am ende bin ich wieder zu WoW gegangen so wie die meisten es auch immer wieder machen. (leider)

schaican

werbung ist zwar gut und schön aber Black Desert Online als ein Sandbox-MMORPG zu bezeichnen?
das spiel hat dafür viel zu viel zufalls-elemente (gear-aufwertung)
es hat höchtens ein paar sandbox-elemente
hm geht denen der „arsch“ auf grund wegen zukünftiger Konkurenz ( zb Bless)
außer werbung sollten die mal an den Laaags oder dem Patch-fehler arbeiten
und ein PVE-channel würde auch mehr leute bringen/halten zb

Xion

ja es gibt tägliche krisensitzungen bei kakao um endlich herauszufinden. wie man doch endlich mal an spieler kommt. die konkurenz ist erdrückend und die server leer. holyshit

glaubt ihr eigentlich wirklich was ihr hier manchmal schreibt?!
natürlich gehts bei der aktion darum, das spiel noch populärer zu machen um so potenzielle kundschaft zu gewinnen und zu binden.

Gerd Schuhmann

Ich glaube vor Bless hat grade keiner Angst. Da muss man abwarten, wie sich das entwickelt – aber die Geschichte bis hierhin gibt jetzt keinen Anlass dazu, zu glauben, das wird der nächste Mega-Hit.

Black Desert ist neben ESO das einzige MMORPG in den letzten 5 Jahren, das sich langfristig etablieren konnte.

Sandbox und RNG schließen sich nicht aus. Ich bin auch kein Fan von den RNG-Elementen in Black Desert, aber wie die das Spiel weiterentwickeln und was für Pläne sie haben, ist schon beeindruckend.

Alzucard

Ich find die Balance ist ein viel wichtigeres Thema derzeit. Aber das Sandbox Element ist halt wirklich gut umgesetzt.

schaican

Bless war nur ein beispiel ob es ein Megahit wird oder nicht aber hauptsache mal konkurenz
warum wohl ist BdO in Europa erfolgreicher als in Asien?
Pläne? na ja wie hieß es noch zu Zeiten der koreanischen CBT
PVE Gruppen content (raids)
niemand wird zum PVP gezwungen
drastiche Strafen für PKler (kopfgeldsystem)

Gerd Schuhmann

BdO ist in Europa erfolgreicher als in Asien, weil man für BdO relativ gute Rechner braucht und die stehen nicht in den asiatischen Internet-Cafés, aber in den Häusern von Europäern.

Das ist die Begründung von Kakao – und die finde ich schlüssig.

Die Konkurrenz für Bdo gibt’s ja in Europa auch: Das sind halt Spiele wie ESO.

Micro_Cuts

Ich finds ja gut das sie offen danach suchen.

Weil es ja leider immer noch so ein tabu thema ist und extrem viele Youtuber verheimlichen das sie Geld bekommen um ihre Zeit in bestimmte Spiele zu stecken.

Aber das sieht man ja nicht nur in der Gaming Branche. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das Influencer auch oft kostenlos in Hotels oder so absteigen und dann dafür auf ihren Social Media Seiten Bilder ihres „Urlaubs“ posten 😛

Erzkanzler

Das gab es auch schon lang vor „Influencern“…. Es gab/gibt Presserabatte für so ziemlich alles. Mit meinem Presseausweis hätte ich 15% auf einen Mercedes-Neuwagen bekommen (ganz davon abgesehen, dass ich mir keinen hätte leisten können), hatte einen Presserabatt bei Strom! (ja ehrlich… Strom…) eigene Handytarife und Warteschlangen bei Ausstellungen waren kein Hindernis. Viel zu viele meiner damaligen Kollegen sind diese sogenannten „Gegengeschäftsvereinbarungen“ nur zu gerne eingegangen…. Ich habe Brüste gesehen, die von „stillen“ Geschäftspartnern finanziert wurden..

Für mich grenzt das ganz klar an Bestechung und nur weil Kakao mit Black Desert offener „besticht“ ist es für mich immer noch nicht ok.

Gerd Schuhmann

Da sind meine Erfahrungen aber echt andere. 🙂 Oder ich hab das nie so genutzt.

Ich hab in den Jahren, die ich das mache, immer nur Zugang zu Dingen bekommen, die für die Arbeit waren: Also auf ein Konzert, um darüber zu berichten. Oder Zugang zu einem Spiel, um darüber zu schreiben. Gut, das ist dann die „DIgital Deluxe Edition“ oder so – aber mei. Das ist so der einzige Vorteil – sonst müsste mir das Spiel halt die Firma kaufen.

Aber gut, ist wahrscheinlich auch die Frage wie exzessiv man das nutzt. Im gaming-Journalismus gab’s da mal einen Mini-Skandal, weil „Presseleuten“ sich mit solchen Promo-Aktionen zum Affen gemacht haben.

Aber wer da bisschen Verstand hat, der kann dem schon entgehen.

So wie das Bild von außen ist – ist es mir nie begegnet. Was ich so höre, ist die Zeit, dass man auf Events in den Strip-Club geschleppt wird, im Gaming-Journalismus auch 15 Jahre her.

Was ich so höre von unseren Autoren, die auf Events gehen, ist das alles zivil.

Erzkanzler

Ist schau auch immer eine Frage des „in Anspruch nehmens“ aber ein Presseausweis wirkt auch heute noch Wunder wenn man es darauf anlegt 😉 Gib mal pressekonditionen(punkt)de ein; Der Fakt, das Journalisten einen Bodenstaubsauger 30% verbilligt bekommen ist schon schwer mit pressefreiheitlicher Notwendigkeit zu verargumentieren 😛

Im Bereich Gaming-Journalismus mag das noch anders sein, aber auch da werden gern mal relevante Community-Portalbetreiber von Entwicklerstudios für eine Studiotour + Hotelaufenthalt und Essen eingeflogen. War zumindest zu meiner Zeit (auf der anderen Seite und nun auch schon 1-2 Jährchen her) auch nicht unüblich. Strip-Clubs machen sich allerdings eher nicht so gut, das ist dann doch zu weit ab vom Thema… es sei denn es wäre Leisure Suit Larry 😉

Gerd Schuhmann

Es ist halt auch die Frage, was man für ein Typ ist. Also mich könnte man mit „Flug und Hotel und Studio-Tour“ jetzt nicht rumkriegen.

Was sicher eine Gefahr ist: Man lernt Leute kennen, findet die sympathisch. Das hast du aber automatisch, wenn Menschen miteinander zusammenarbeiten oder auch nur zu tun haben.

Aber das hast auch so: Ich mag Luke Smith, obwohl ich die nie kennengelernt habe. Ich hab nur Interviews mit dem gelesen und Videos gesehen, aber das reicht schon, dass ich ein gewisses Verständnis für ihn habe, das vielleicht andere Menschen nicht haben, weil die anders sind.

Aber … mit 30% Rabatt auf Staubsauger oder einem Steak in einem Hotel – weiß ich nicht. Wenn ich ein Steak will, ess ich eins. Und das ist immer sehr lecker. Da brauch ich keinen Publisher zu. 🙂

Erzkanzler

Als Journalist kann man soetwas einschätzen, als „Influencer“ ist das glaub aber noch was ganz anderes. Es Bedarf schon einer gewissen Erfahrung sich mit soetwas auseinanderzusetzen.

Ein Highlight aus meiner Zeit war ein Community-Betreiber (kleine Fanseite) den wir nach US eingeladen hatten, schön mit Studiotour und 5 Sterne-Hotel und Schnick und Schnack. Sein Bericht der dann kurze Zeit danach auf seinem Portal erschien: Danke, Hotel, Essen und Tour waren Klasse, aber das Spiel wird nen Flop! Die Eier muss man dann halt auch erst einmal haben. Und ich durfte beim Chef antanzen und mich rechtfertigen 😛

(Andere „Teilnehmer“ haben uns und das Spiel in den höchsten Tönen gelobt… btw. das Spiel war ein Flop!)

P.S.: Selber bezahlte und gebratene Steaks schmecken eh immer am Besten!

Gerd Schuhmann

Wir haben eh einen anderen Ansatz, dass wir in solche Situationen nicht kommen. Also wir sind keine Seite, die dann schreibt: „Warum das neue Spiel ein Flop wird.“

Wir würden das dann neutral vorstellen und vielleicht im Meinungs-Teil darauf hinweisen, dass wir „Probleme“ sehen. Oder dass „Fragen“ offen sind. So haben wir’s z.b. immer mit The Division gemacht oder auch mit Destiny 2: „Fragen nach Langzeitmotivation sind offen.“

Wir haben auch bei MHW gesagt: Das solltet Ihr wissen, bevor’s Ihr kauft.

Aber so dieses: DAS WIRD EIN FLOP! – das machen wir nicht. Ich find das auch ganz gut so, dass sich der „Meinungsteil“ auf unserer Seite relativ in Grenzen hält.

Erzkanzler

Ihr seit ja auch keine unbedeutende Fan-Seite 😉

Aber genug der „Sponsoring“-Kritik, ich staubsauge jetzt meine Wohnung mit meinem 100% selbst bezahlten Staubsauger.

Erzkanzler

Welch offener Umgang mit Influencer-Beeinflussung…..

N0ma

hört sich etwas einseitig an

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