Wer die Gewässer im Immersangwald absucht, kann in World of Warcraft ein Geheimnis finden. Ein ertrunkener Prinz wartet.
Während die allermeisten Spielerinnen und Spieler sich noch in den Gebieten von Midnight tummeln und Quests erledigen, erforschen einige bereits die Bereiche, in die man sonst eher nicht kommt – wie etwa die Gewässer. Wer hier genau aufpasst, kann ein paar versteckte Details finden, wie etwa die Statue eines Prinzen, auf den die Blutelfen nicht mehr so gut zu sprechen sind.
Kael’thas liegt verlassen im Meer
Wo kann man die Statue finden? Wenn ihr die Statue von Prinz Kael’thas selbst finden wollt, dann reist in die Stadt Silbermond und begebt euch in den Norden an den Hafen. Bei den Koordinaten 36 / 28 müsst ihr tauchen und könnt auf dem Grund des Meeres dann die versunkene Statue des ehemaligen Silbermonder Herrschers entdecken. Er ist dabei sogar von seinen tiefgrünen Sphären umgeben – das Erkennungszeichen der Blutmagier, schon damals in Warcraft III.
Die Statue liegt dort offenbar schon eine ganze Weile, denn sie ist bereits von einigen Seesternen besetzt worden:
Die Statue ist ein kleines, aber nettes Detail, das Blizzard hier eingebaut hat.
Warum ist die Statue im Wasser? Kael’thas war zwar der letzte monarchische Herrscher der Blutelfen und lange Zeit sehr beliebt. Immerhin hatte er sein Volk nach dem Angriff der Geißel mit neuer Magie versorgt und sowohl den Blutrittern einen Naaru bereitgestellt als auch die Magiesucht der Elfen mit Teufelsmagie gesteillt.
Er dürfte bei den allermeisten Sin’dorei heute allerdings keinen guten Ruf mehr genießen. Denn nachdem er Teile seines Volkes in die Scherbenwelt führte, verfiel er später den Verlockungen der Brennenden Legion und schloss sich dieser an.
Daraufhin führte er seine frisch transformierten Teufelsblutelfen und Dämonen nach Quel’thalas, um den Sonnenbrunnen zu erobern – er wiederholte damit quasi die traumatische Erfahrung, welche die Elfen erst einige Jahre zuvor durch die untote Geißel erlebt hatten.
Der Sonnenbrunnen lief dabei Gefahr, nicht nur vollständig vernichtet zu werden und jede Chance auf Reinigung zu ruinieren, sondern auch die Welt der Brennenden Legion zu opfern – immerhin kam Kil’jaeden beinahe durch das Portal, das im Sonnenbrunnen geöffnet wurde.
Dementsprechend schlecht dürfte Prinz Kael’thas bei den allermeisten Blutelfen in Erinnerung geblieben sein, dass sie Statuen von ihm einfach ins Meer geworfen haben – um diesen Teil der Vergangenheit regelrecht zu ertränken.
Die Geschichte von World of Warcraft ist ziemlich komplex. Kein Wunder, gibt es das Warcraft-Universum doch inzwischen seit über 30 Jahren. Falls ihr mehr über die Geschichte von Kael’thas und einigen anderen, wichtigen Blutelfen erfahren wollt: Die 5 wichtigsten Sin’dorei aus der Geschichte von World of Warcraft.


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