Ein neues Feature von WoW hat für immer verändert, wie ich das Spiel sehe

Ein neues Feature von WoW hat für immer verändert, wie ich das Spiel sehe

Das neuste Feature von World of Warcraft sorgt dafür, dass man die Spielwelt ganz anders wahrnimmt. So geht es zumindest MeinMMO-Dämon Cortyn.

Wer mich und meine Artikel kennt, weiß sicher, dass ich World of Warcraft relativ wohlwollend gegenüberstehe. Klar, manchmal gibt es einen Mecker Mittwoch, wenn mich etwas richtig stört und manchmal auch lange Kolumnen über problematische Zustände bei Blizzard – aber meistens habe ich Freude an dem Spiel.

Nach rund 20 Jahren der Wartezeit erschien vor einigen Tagen endlich das Housing und hat mich direkt in den Bann gezogen. Ich wusste, dass es mir gefallen würde. Aber ich hatte nicht auf dem Schirm, wie sehr es meinen Blick auf das Spiel als Ganzes verändern würde.

Housing macht die ganze Spielwelt besser

In das Housing-System habe ich alleine in der ersten Woche so viele Stunden gesteckt, dass ich das auf sozialen Veranstaltungen im „Real Life“ niemals zugeben würde. Ich habe viele Stunden experimentiert, wie man aus den verschiedensten Dekorationen neue Dinge basteln kann und dabei auch meine Liebe zu einem stinknormalen Teppich gefunden.

Doch das Housing hat meinen Blick auf die gesamte World of Warcraft verändert. Denn wer keine Ideen hat, was er oder sie mit dem Housing anstellen soll, muss einfach einen Blick auf die normale Spielwelt werfen. Betretet Häuser von NPCs und schaut euch die Umgebungen von Azeroth an. Es gibt kaum eine bessere Inspiration.

WoW House in Valsharah 1
Blizzard benutzt große Objekte, wie Runensteine oder Mondbrunnenschalen einfach im Kleinformat als Tischdeko.

Sobald ihr auch wisst, welche Dekorationen es im Housing gibt, geschieht es ganz automatisch, dass ihr diese Gegenstände überall in der Spielwelt wiederentdeckt. Denn Blizzard arbeitet im Grunde mit den gleichen Assets in der Spielwelt wie wir im Housing.

Daher kommt es immer wieder zu Momenten, in denen ich feststelle: „Ah, hier haben sie die Blume benutzt“ oder „Hier haben sie einfach den Nachtbrunnen geschrumpft und in ein Regal gestellt“.

WoW House in Suramar 1
Auf einer Liege steht ein geschrumpfter Nachtbrunnen. Die Liege selbst besteht aus 3 Laden-Theken, die einfach zusammengeschoben wurden von Blizzard.

War mir vorher schon klar, dass die Spielwelt von World of Warcraft ziemlich liebevoll und mit Herzblut gestaltet ist? Natürlich war es das. Gerade das Art-Team von World of Warcraft hat in den 20 Jahren noch nie enttäuscht.

Jetzt im Detail erkennen zu können, mit welchen Objekten es den Entwicklern gelingt, die Spielwelt lebendiger und interessanter zu machen und dabei zu sehen, wie sie mit den Limitierungen umgehen oder welche Tricks sie benutzen – das ist einfach eine ganz neue Sichtweise auf die Spielwelt.

Für mich hat das Housing in WoW eine ganz neue Perspektive auf die Spielwelt eröffnet und nur dazu geführt, dass ich mich noch genauer umschaue, um auch die kleinsten Details genau zu sehen. Ich will wissen, wie Objekte auf einem Tisch angeordnet sind, wie Blizzard Teppiche auf dem Boden anordnet oder schlicht Objekte „recycelt“ und ihnen mehrere Verwendungszwecke gibt.

Meine Wertschätzung für die Spielwelt als Ganzes ist einfach gestiegen und ich freue mich nur noch mehr darauf, mir in Midnight jedes einzelne Detail des neuen Silbermonds anzuschauen und daraus Inspiration für neue Housing-Projekte zu ziehen.

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rockstar0612

Ich finde das Housing super! Ich bin echt beeindruckt, was die dort abgeliefert haben und ich freue mich jedes mal, wenn ich neue Deko usw geschaltet habe und überlege direkt, wie ich es in mein Haus einbauen kann 🙂

nWo4Life

Ich spiele gerne online spiele mit anderen um dann alleine in meinem online haus zu sitzen.
Oder anders herum.. ich logge doch nicht ein um da in einer leeren Bude zu stehen? Einmal dekoriert und das wars dann.
Man spielt das Spiel für pve oder pvp. Erfolge etc
Mehr volksanpassungen, mehr pve Inhalte, mehr quests die einen emotional fesseln.. housing ist eine Ressourcen Verschwendung! All die Jahre ging es ohne.

Aomori

Wow ist schon Laaange kein Spiel mehr das zusammen spielen fördert

diesdasverschiedenedinge

Man kennt das ja von Unternehmen da arbeiten alle immer genau an der exakt gleichen Sache.

1.8 Millionen Menschen die zusammen meinen Bürger belegen.

So nervig

huehuehue

Vielen Dank, dass du uns das wissen lässt. Wusstest du auch, dass so, seit 20 Jahren “die Mehrheit der Spieler” über Raids und, auch schon seit vielen Jahren, über wiederholbare Dungeons denkt? Trotzdem und obwohl die, vergleichsweise “Wenige” spielen, gibt’s die trotzdem weiterhin und immer wieder neu. Dabei nutzen das so Wenige, dass man sich gezwungen gesehen hat, einen “Singleplayer”-Modus für Dungeons und einen “gugg dir nur die Story am Ende an”-Modus für Raids einzuführen, obwohl man schon, für beide, vor weit über einem Jahrzehnt einen “herausforderungslosen” Modus mit automatischer Gruppenzusammenstellung ins Spiel gebracht hat.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Huehuehue
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