3. Tyrande Wisperwind
Tyrande Wisperwind ist einer der ältesten noch lebenden Charaktere aus der World of Warcraft – immerhin lebte sie bereits zum Krieg der Ahnen vor über 10.000 Jahren.
Sie wurde zur Hohepriesterin von Elune, was allerdings nicht heißt, dass sie nur in Kleidchen herumläuft und Segen spricht – Priesterinnen sind bei den Nachtelfen extrem gut ausgebildete Kriegerinnen, die auch im Umgang mit einer Vielzahl von Waffen ausgebildet wurden. Vor allem mit Bögen und Gleven können sie umgehen, zusätzlich zur verheerenden Magie, die sie beherrschen.
Im Verlauf von „Battle for Azeroth“ unterzog sie sich dem Ritual, das sie zur Nachtkriegerin werden ließ und ihr die Kräfte der „dunklen Seite des Mondes“ verlieh – ein Prozess, der zwar ungeheure Macht mit sich bringt, aber in der Regel nach einem relativ kurzen Zeitraum zum Tod führt.
Die Mondgöttin Elune selbst schritt in Shadowlands ein und machte Tyrande kurzzeitig zu ihrem eigenen Avatar, um durch sie mit ihrer Schwester der Winterkönigin zu sprechen. Danach wurde die Kräfte der Nachtkriegerin von Tyrande verschlossen, sodass die aktuelle Gefahr gebannt ist.
Selbst wenn Tyrande mal nicht ausreicht, um ein Problem zu beheben – sie hat den Erzdruiden Malfurion Sturmgrimm an ihrer Seite, der ebenfalls eines der mächtigsten Wesen von Azeroth ist.
2. Magna Aegwynn
Aegwynn oder auch „Magna Aegwynn“ war eine Wächterin von Tirisfal und die Mutter des späteren „letzten Wächters“ Medivh. Sie galt lange Zeit als eine der mächtigsten Magierinnen überhaupt, in jedem Fall aber die mächtigste menschliche Magierin.
Sie war nicht nur ausgesprochen mächtig, sondern auch ziemlich klug. Denn eigentlich wird ein Wächter bzw. eine Wächterin von den Erzmagiern in Dalaran auserwählt. Aegwynn jedoch fasste den Plan, ein Kind in die Welt zu setzen und es dann selbst zum nächsten Wächter heranzuziehen.
Daher verführte sie den Magier Nielas Aran, ließ sich von ihm schwängern und gebar späte ihren Sohn – Medivh.
Doch Aegwynn ist auch das einzige Wesen von Azeroth, das sich Sargeras im direkten Zweikampf stellen konnte – wenn auch nur in Form eines Avatars. Sie bezwang den Herren der Brennenden Legion und sperrte ihn in einen alten Tempel der Elune ein – der fortan als das „Grabmal des Sargeras“ bekannt war.
Aegwynn verlor mit der Geburt ihres Sohnes Medivh einen großen Teil ihrer Macht, die sie an ihren Sohn vererbte. Allerdings wusste Aegwynn damals nicht, dass ein Splitter der Essenz des bezwungenen Sargeras sich in ihr eingenistet hatte und bereits begonnen hatte, Medivh zu manipulieren. Das würde Jahre später dazu führen, dass Medivh das Dunkle Portal öffnet und die orcische Horde nach Azeroth holt – die Anfänge von Warcraft I.
1. Königin Azshara
Die wohl mächtigste Frau, die jemals auf Azeroth gewandelt ist, dürfte Königin Azshara sein. Nicht nur war sie die Anführerin des Imperiums der Kaldorei, das beinahe die ganze bekannte Welt umspannte, sondern sie war auch die mächtigste Magierin, die es jemals gab.
Sie wurde nicht nur von ihrem eigenen Volk nahezu abgöttisch geliebt, sondern sogar von mächtigen Dämonen wie Mannoroth gefürchtet. Der Grubenlord wollte Azshara nach einem „störenden“ Kommentar vernichten, doch sie parierte seinen Angriff vollkommen mühelos. Der Dämon erkannte in diesem Augenblick, dass er Azshara absolut nichts anhaben kann und ihre Magie sogar so stark war, dass andere Dämonen sie verehrten. Mannoroth schätzte, dass höchstens die mächtigsten Kreaturen der Brennenden Legion – also etwa Archimonde oder Kil’jaeden – es mit Azshara aufnehmen könnten.
Entsprechend selbstbewusst war Azshara auch, denn in ihrer Vision sah sie sich als zukünftige Ehefrau von Sargeras, um über Azeroth und den Kosmos zu herrschen.
Auch wenn Azshara in den darauffolgenden Ereignissen einen Pakt mit N’Zoth einging, hat sie sich niemals dessen Willen unterworfen. Nach dem Ende von Battle for Azeroth ist Azshara verschwunden und sucht nach dem „wahren Thron der Macht“. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis wir sie im Laufe der „Weltenseele“-Story erneut zu Gesicht bekommen.
Eine ebenfalls sehr mächtige und äußerst mysteriöse Frau ist Xal’atath. Noch ist nicht vollkommen klar, was für ein Wesen sie eigentlich ist, doch gibt ihre Story bereits viele Hinweise darauf, dass auch sie das Zeug zu einer der mächtigsten Frauen von Azeroth hat.
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Dachte immer das es Garrosh ist der hat immer so Hart Rumgezickt ^^
Der inbegriff des Nepobabys ^^
Für mich ist Jaina unangefochten die Nr1. Alleine ihren Leidensweg mit so vielen Schicksalsschlägen und dennoch steht sie stark und hoffnungsvoll erhobenen Hauptes, sich allen Gefahren stur entgegenstellend da. Daelin, Stratholme, Arthas, Garrosh, Theramore, Katharine, Kul Tiras… Verletzt, aber nie gebrochen. Mächtig und doch demütig. Empatisch und reflektierend. Eine wahre Heldin und Anführerin.
Das ist nicht wahr. Jaina war mehrfach sehr “kaputt” – sie war kurz davor, Orgrimmar mitsamt allen Zivilisten mit einer Flutwelle zu vernichten und auch ihr Vorgehen in Dalaran gegen die Sonnenhäscher war sehr drastisch.
Jaina hat auch ihre Momente gehabt, in denen sie mal ganz dezent an der Grenze zum mentalen Wahnsinn gekratzt hat, auch wenn das inzwischen abgemildert wurde.
Mehrfach sehr kaputt- ja. Würde ich als sehr verletzt bezeichnen. Wütend, verirrt und verletzt. Sie war kurz davor, etwas unumkehrbares zu tun. Doch letztendlich hat sie es nicht. Also, ist sie nicht zerbrochen. Sie stand am Abgrund, ist vielleicht sogar etwas hineingerutscht. Doch nie komplett abgestürzt.
Ja irgendwie so. Bin nun auch nicht Jaina allwissend, doch ist mir ihre Figur auch nicht ganz unbekannt. (Das Buch: Gezeiten des Krieges… So echt… Ich konnte mich in sie hinein fühlen. Vieles nachempfinden. Auch wenn sie nur ein fiktiver Charakter ist.)
Ein kleiner Vergleich: Anakin (Starwars). Er ist zerbrochen. Er ist abgestürzt. Er tat, was er tat und wurde zu Vader. Jaina wurde aufgehalten, bevor sie zu “Vader” wurde.
Letztendlich ist einiges auch Interpretations Sache.
Sylvanas würde ich weiter hinten sehen und Alleria auf Platz fünf.