Großer Schlag gegen Schummler: Pokémon GO klagt gegen Cheat-Anbieter

Pokémon GO gelingt ein großer Schlag gegen Spoofer. Sie haben einen Cheat-Anbieter verklagt, der danach direkt dicht gemacht hat. Wir erklären euch, was dahinter steckt.

Gegen wen wurde vorgegangen? Niantic hat gegen „Global++“ geklagt. Dieser Anbieter vertreibt veränderte Versionen von Pokémon GO, mit denen man sein GPS manipulieren kann. Dadurch kann der Spieler überall auf der Welt sein, ohne tatsächlich vor Ort zu sein.

Dieser Anbieter war einer der Größten auf dem Markt und bei vielen Spoofern beliebt. Spoofer werden die Spieler genannt, die genau auf solche Programme zurückgreifen.

Klage gegen Cheat-Anbieter – Das ist bislang passiert

Darum klagte Niantic: Global++ betonte immer, dass sie eine optimierte Version von Pokémon GO anbieten, während Pokémon GO sie gehackt nennt.

So unterscheiden sich die beiden Spielversionen. Mit dem Joystick unten rechts kann gelaufen werden. Quelle: Business Insider

Zudem stellt Global++ auch solche Versionen für Ingress und für das neue Spiel Wizards Unite. Vor allem dort wollte Niantic schon vor dem offiziellen Release einen Riegel vorschieben.

Dieser Anbieter würde manchen Spielern einen unfairen Vorteil verschaffen, weswegen Niantic nun Klage einreichte.

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Wie reagiert Global++ darauf? Der Cheat-Anbieter reagierte schnell. Innerhalb von kürzester Zeit wurden alle Kanäle und auch die Website geschlossen. Global++ ist also nicht mehr erreichbar.

In einem Statement auf ihrem Discord-Server schreiben die Anbieter nun, dass sie es bedauern, aber wegen gesetzlicher Verpflichtungen schließen müssen. Dann bedanken sie sich noch bei ihrer Community.

Das schreiben die Anbieter zu der Klage. Quelle: PokémonGOHub

Was heißt es nun für die Spoofer? Alle Nutzer von Global++ müssen nun erstmal ihren Anbieter wechseln. Der Markt ist noch groß.

Dennoch können die fairen Spieler etwas Hoffnung haben, denn nach einer ersten Klage könnten noch weitere Klagen gegen Cheat-Anbieter folgen. Andere Anbieter könnten also durchaus Probleme bekommen.

So war es in der Vergangenheit: Klagen von Niantic sind bereits bekannt. So gingen sie in der Vergangenheit schon gegen zahlreiche Bot-Anbieter und Maps vor. So hat man es geschafft, dass Maps nur noch im kleinen Kreis betrieben werden können und nicht mehr sehr groß laufen.

Dies könnte Niantic nun auch bei den Spoofer-Apps versuchen und den Anbietern dort das Leben schwer machen. Sollte das funktionieren, dann dürften zahlreiche faire Spieler aufatmen können. Der erste Schritt gegen Global++ ist nun gelungen.

Was meint ihr dazu? Ein richtiger Schritt von Niantic oder habt ihr kein Problem mit Spoofern?

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Autor(in)
Quelle(n): PokémonGOHubBusiness Insider
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