Pokémon GO: Accounts kaufen und Geld verdienen – Das Geschäft mit den Monstern

Bei Pokémon GO verfolgen nicht alle das Ziel, den Pokédex zu vervollständigen. Manche wollen damit die dicke Kohle machen.

Niantic und Nintendo erfüllten mit der „Pokémon GO“-App für Android und iOS die Kindheitsträume vieler Menschen weltweit: Endlich kann man sich eine Cappy quer über den Kopf ziehen, den Rucksack schultern und mit dem Smartphone in der Hand all die Pokémon fangen, die einst nur schwarz-weiße Pixelwesen auf dem guten alten Gameboy waren.

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Das Ziel bleibt das gleiche: Den Pokédex vervollständigen – und nebenbei der allerbeste Trainer werden. Bereits wenige Tage nach Launch zeigt sich jedoch, dass nicht alle Menschen dieses hehre Ziel vor Augen haben. Stattdessen haben sie Dollar-Zeichen in den Augen und wollen Profit aus dem aktuellen Pokémon-Hype schlagen.

Account-Verkäufe – Darf man das?

Bislang ist eine Tausch-Funktion noch nicht in Pokémon GO integriert. Dennoch gibt es Wege, an die Monster anderer Personen heranzukommen: Indem man sie kauft.

Auf eBay und anderen Online-Handelsplätzen sind unzählige Angebote einsehbar, bei welchen die User Ihren „Pokémon GO“-Account verkaufen wollen. Und das nicht für ein paar läppische Dollar, sondern gerne auch mal für mehrere hundert.

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Quelle: eBay
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Der Preis hängt meist vom Umfang der Pokémon-Sammlung und den WP-Werten der Biester ab. Im Spiel könnt Ihr den Trainer aufleveln, Schritt für Schritt eine ansehnliche Sammlung von Pokémon erhalten und diese Monster verbessern. Dabei gilt: Umso höher Euer Level, desto mächtigere Taschenmonster könnt Ihr fangen. Um starke Pokémon zu bekommen, muss also viel Zeit ins Spiel investiert werden.

Falls Ihr also kaum Zeit oder sonst keine Möglichkeiten habt, selbst auf Pokémon-Jagd zu gehen – aber schon immer von eigenen Pokémon auf dem Handy geträumt habt – werdet Ihr auf entsprechenden Seiten schnell fündig. Allerdings ist davon vehement abzuraten. Niantic hat in den Richtlinien für das Spiel explizit niedergeschrieben, dass Handeln, Verkaufen und Teilen von Accounts verboten sind, ebenso wie das Cheaten.

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Daher empfehlen wir mit Nachdruck, dass Ihr Euch Eure Pokémon selbst fangt und Euch auf keine derartigen Geschäfte einlasst. In unserer „Pokémon GO“-Guide-Sammlung wird Euch alles genau erklärt, sodass Eurer Trainer-Laufbahn nichts im Wege steht.

Taxi, Taxi, verfolgen Sie dieses Pokémon!

Manche Leute haben aber auch raffiniertere Ideen als Account-Verkäufe, um gutes Geld aus dem aktuellen Hype zu scheffeln. So ist in den sozialen Medien immer wieder von Poké-Taxis die Rede, die leidenschaftliche Pokémon-Trainer an Orte fahren, wo große Monster-Populationen vermutet werden. So erzählt der Poké-Taxifahrer Emilio Cacho aus Mexiko, dass er das Spiel gar nicht ganz verstehen würde, oder warum die Leute davon so besessen seien. Aber seit sein Taxi als Poké-Taxi unterwegs ist, sei er seit Tagen komplett ausgebucht, weshalb er sich nicht beschweren könne.

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Quelle: DailyMail
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Manche Spieler bieten auch den Dienst an, Pokémon für einen zu fangen oder den Account auf bestimmte Level zu bringen. Man hat auch schon von leichtfüßigen Trainern gehört, welche Euch die Eier ausbrüten, indem sie damit ein paar Runden um den Block joggen. Oder man macht es wie diese junge Dame und zieht Vorteile daraus, wenn ein Pokéstop in der Nähe ist:

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Laut einem aktuellen Bericht gingen auch die Pokémon-Merchandise-Verkäufe schlagartig in die Höhe, als Pokémon GO gerade anlief. Seit dem Launch der App wird weltweit alle 12 Sekunden ein Pokémon-spezifisches Objekt verkauft, seien es T-Shirts, Caps oder sonstige Items.

Übrigens: McDonalds macht im ganz großen Stil Geschäfte mit Pokémon GO.

Was haltet Ihr von dieser Geschäftemacherei – im großen wie im kleinen Stil?

Quelle(n): vg247, DailyMail, vg247
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FLaSh3112

Die Menschheit ist und bleibt mir ein Rätsel!! Krieg, Mord und todschlag überall – aber Hey lasst uns lieber alle raus auf die Straße gehen um digitale Monster fangen anstatt uns für was wirklich sinnvolles auf den Straßen zu vereinen…

Peter Müller

Als ob man heutzutage etwas verändern kann;-)

FLaSh3112

Sicherlich nicht wenn alle durch Schwachsinn betäubt werden…

Peter Müller

Die Betäubung findet doch schon in den Medien statt. Ich spiele kein pokemon, aber lass den leuten diesen spass bzw. Ablenkung.

FaveHD

Und das schreibst du auf einer Gaming News Seite …

KoltesPunti

Das bild des standes mit dem mädel ist alt – sie hat mittlerweile gelbe statt grüne becher 😛

Fly

Den Schaden bei Account-Verkäufen hat ja im Prinzip der Käufer, wenn der Account danach gesperrt werden sollte. Geschäfte mit Online-Accounts gibts ja schon ewig, wurde da jemals irgendwie ein Verkäufer für belangt? Soweit kenn ich mich damit nicht aus.^^

Butterbohne

Kann nur von mir selbst sprechen: Ich habe bereits in vielen Spielen Accounts verkauft. Noch öfters habe ich z.B. Gold an Goldseller verkauft die man über einschlägige Seiten schnell findet.
Meinen ESO Account ist dank allen Raid/Hardmode Erfolgen für einige hundert € über den virtuellen Tisch bei Ebay gegangen.

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