Overwatch plant heute eine große Änderung für die besten Spieler mit dem Start der Season 16

Wer sich im Ranglisten-Modus von Overwatch ganz nach oben arbeitet, landet mit einer Wertung von über 4000 im Großmeister-Bereich. Genau für diese Spieler plant Blizzard nun eine große Änderung ab Season 16.

Das wird genau geändert: Ab Season 16 sollen Großmeister-Spieler nur noch in Gruppen von maximal zwei Spielern zusammenspielen können, also „Duo“-Matches bestreiten.

Diese Änderung greift für alle Spieler, deren Season Rating (SR) über 4000 in der aktuellen Saison liegt. Sie betrifft damit nur einen kleinen Prozentsatz der Spieler.

Die Änderung tritt zwischen dem heutigen Tages, dem 30. April und dem nächsten Tag in Kraft, nachdem Season 15 beendet und Season 16 gestartet ist.

Overwatch Season 15 endet bald Screenshot

Wozu ist die Änderung gut? Der Principal Designer von Overwatch, Scott Mercer hat zu diesem Thema einen Post im offiziellen Overwatch-Forum verfasst. In diesem Post schreibt er auch, was die Gründe für die Änderung sind:

  • in Overwatch gibt es ein Matchmaking-System, das Gruppen-Größen möglichst gleichmäßig gegeneinander antreten lässt
  • im Großmeister-Bereich gibt es oft zu wenig Spieler für gleichgroße Gruppen
  • es ist dadurch in diesem Bereich schwieriger, faire Spiele zu gewährleisten
  • die Änderung soll an dieser Stelle helfen
Overwatch Update zu Großmeistern Scott Mercer Season 16

Einige Fans haben aber auch einen anderen, pragmatischeren Grund gefunden. Durch diese Änderung wird „Boosting“ schwerer oder gar unmöglich.

Durch „Boosting“ lassen sich eigentlich schwächere Spieler, häufig gegen Bezahlung, von Großmeistern in ihrer Gruppe „ziehen“, um so Spiele zu gewinnen und ein SR zu erhalten, das ihnen gar nicht entspricht.

Eine andere Art von „Boosting“ wäre, den Account direkt von einem Profi spielen zu lassen. Solche Praktiken werden in Ländern wie Korea bereits mit Gefängnisstrafen sanktioniert. Aber auch die Änderung von Blizzard hilft hier, da die Matches generell fairer werden und Großmeister auch auf fremden Accounts im höheren Bereich nicht mehr in Gruppen einfach die Gegner überrollen können.

Overwatch-Reinhardt-Young-chugging-SR titel
Boosting wird nun schwerer.

So reagieren die Großmeister: Die Änderung kommt bei den meisten Spielern gut an, selbst bei den Betroffenen. Profi Jake „JAKE“ Lyon von den Houston Outlaws aus der Overwatch League freut sich darüber:

Kein 3-er-Stacking mehr im Grandmaster PogChamp

Jake via Twitter

Auf die Frage, warum das gut sei, antwortete Jake, dass Teams aus drei oder mehr Spielern im ohnehin kleinen Spieler-Pool der Großmeister zu Ungleichheiten in der Balance der Spiele führt. Sie wären also oft zu einseitig.

Was haltet Ihr von der Änderung?

Eine andere Neuerung ist der Workshop aus Overwatch, dem bereits viele, verrückte Spielmodi entsprungen sind:

Dank des Workshops in Overwatch kann Bastion bald Torbjörns verschießen
Quelle(n): Dexerto, DotEsports
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Lawrence Tetz
Lawrence Tetz
11 Monate zuvor

Kann ich nicht nachvollziehen, nutzt halt das LFG system.

xDeechen
xDeechen
11 Monate zuvor

Nette änderung.. betrifft mich aber gar nicht

Ich würde lieber mal eine änderung im gesamten haben das man zb. nur eine Gruppe machen kann wenn man den selben Rang hat und wenn man noch keine Platzierung hat geht garkeine Gruppe
und man sollte den Rang von der vorigen Season ignorieren und jede season neu bewerten

pvpforlife
pvpforlife
11 Monate zuvor

Und ich hab schon gedacht die machen die Änderungen weil sie mehr Competetivness wollen, die aufgelisteten Gründe des Designers sind aber alle mehr pragmatisch. Was ist das überhaupt für ein Rankingsystem, mit ner Gruppe sich an die Spitze bzw in ein hohes Ranking spielen, wie kann man das überhaupt ernst nehmen? Wenn Blizzard irgednwann mal wieder ernst genommen werden will im Esports, dann müssen die mal wieder richtige competetive Rankingsysteme machen und nicht dieser Casualmist. Ja blos die ganzen Casuals zufrieden stellen und ihnen Fake Erfolgserlebnisse ermöglichen damit sie solange wie möglich bei der Stange bleiben und Geld in den „Service Games“ ausgeben. Ziemlich erbärmliche Spieldesignphilosophie.

Tawalesh
Tawalesh
11 Monate zuvor

Dir ist schon klar, dass Blizzard ein gewinnorientiertes Unternehmen ist? Denkst du ernsthaft die machen ein Spiel für die 500 Pros? Ich als Casual der sein „Geld rauswirft“ (ich glaube 50 Euro hat OW am Anfang gekostet), bin ziemlich zufrieden damit, wenn sich Blizzard an der Masse der Spieler orientiert und nicht an den 5 Besten der Besten. Das passiert nämlich schon beim Balancing viel zu stark. Den warum sollte ich ein Spiel spielen wenn ich nicht mehr meine „Fake“ Erfolgserlebnisse habe? Weil da ein paar Hanseln im E-Sport was verdienen wollen? Sicher nicht!
Warum genau das Match.Making schlecht sein soll hab ich eh noch nie verstanden. Meine Win-Rate liegt bei ca. 50%, ich bin also voll zufrieden. Das bedeutet nämlich ich bekomme im Durchschnitt gleichstarke Gegener.

pvpforlife
pvpforlife
11 Monate zuvor

Esports ist eine ernste Sache, was soll man den von einem Rankingsystem in einem Spiel halten welches sich selbst „Esports“ auf die Fahne schreibnt, eine Multimillionen Liga auf die Beine stellt, aber nur ein halb ernstes Rankingsystem für Casuals hat? Sowas schadet einfach der ernsthaftigkeit des Gesamten Esports. Eine Rangliste muss halt auch eine Gewisse aussagekraft haben, etwas über den Skill eines Spieler Aussagen. Ist halt ein Unterschied ob Casual Joe sich hat auf Master ziehen lassen von Freunden oder Spieler den Rang Solo erreichen. Das gesamte Rangsystem ist dadurch ziemlich inkonsistent, und man spielt nie wirklich ausgeglichene Matches auf höheren Rängen da dort die Inflation am höchsten ist.

Ich hab echt überlegen müssen ob ich hierzu überhaupt was schreibe, weil eigentlich nach deinem ersten Satz war ich schon raus. Meistens verstehn diese Leute die sowas schreiben sowieso selten, das eine Rangliste bzw ein Rankedsystem nicht dazu dient dich Glücklich zu machen, sondern dazu dient dir zu zeigen wo du im Vergleich zu anderen stehst, also wie stark oder schwach du im Vergleich zu anderen bist. Für jeden der Esports ernst nimmt und sich Verbessern will, der brauch den ganzen Fake drum herum einfahc nicht. Casuals oder Leute die mit der Wahrheit ihrer Spielstärke nicht klarkommen, können die Rangliste einfach meiden.

Matt321
Matt321
11 Monate zuvor

Das zeigt: „Competetive“ Spiele sind einfach für Leute mit einem pathologischen Ego und sonst nichts in der Birne.

Matt321
Matt321
11 Monate zuvor

Haha, und du sollst gut sein? Würde zumindest zeigen, dass die, die angeblich „gut“ sind (wobei du dir zweifellos zu viel einbildest, wie die meisten Leute) nicht ganz helle sind, und
wiederum wie illusionär die Einbildung über Großartigkeit aufgrund so eines Spiels ist (was ohnehin vollkommen schamlos ist, wenn man sich dazu hinreißen lässt).

Massively Multiplayer ist übrigens das wahre Casual. Gameplay-mäßig ist das absolut primtiiv und minderbemittelt (wie angedeutet). Das ganze Casual-Genre wurde von Multiplayer gegründet und ist da bereits fast genauso in der primitiven Endlosschleife vorgegeben. Ebenso die „Vercasualiserung“ von anderen Genres, oder des Markts, ist genau darauf zurückzuführen.
Nur absolute Poser werfen mit „Casual“ bei einer ganz gewöhnlichen Spielerschaft um sich (von denen wahrscheinlich einige heller sind oder schwierigere Spiele – für Menschen, nicht für Tiere mit schnellen Reflexen – spielen als du). Außerdem ist das Spiel sowieoso schon fast unspielbar wegen der selbstüchtigen Wichtigtuerei von vielen.

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