In Monster Hunter Wilds müsst ihr so wie in der gesamten Reihe als Jäger gigantische Monster jagen und zur Strecke bringen. Ein Spiel, das die Urinstinkte des Menschen weckt, doch ein Neuankömmling konnte damit zuerst gar nichts anfangen.
Worüber klagte ein neuer Spieler? Auf Reddit meldete sich der User CowdogGaming zu Wort und teilte seine Erfahrung mit dem Jagd-Spiel mit. Er selbst verstand zuerst nicht den Trubel um die Bosskämpfe – er fand sie langweilig und langatmig. CowdogGaming selbst kommt aus dem Souls-Genre neu in die Monster-Hunter-Szene und versuchte sich für den neuen Ableger zu begeistern, zuerst jedoch ohne Erfolg.
Bosse sind nicht wie aus dem Souls-Genre
Zu welcher Erkenntnis kam der Spieler? Nachdem CowdogGaming sein Problem ergründet hatte, verstand er, wo der Fehler tatsächlich lag. Es war nicht das Spiel, sondern er selbst. Im Souls-Genre sind die Bosskämpfe nämlich wie folgt aufgebaut:
- Lerne, die Bewegungsmuster und Attacken der Gegner
- Lerne, wie man diesen ausweicht
- Nutze Angriffsfenster aus, um Schaden auszuteilen
- Nach 2-3 Minuten ist der Boss tot
In Monster Hunter Wilds und älteren Ablegern der Reihe funktioniert das aber nicht so. Hierbei liegt der Fokus auf der Jagd. Diese ist, wie im echten Leben, nicht in ein paar Minuten abgeschlossen. Jäger müssen ihre Beute aufspüren, sich vorbereiten und verschiedene Phasen des Kampfes durchstehen, bis sie das Monster erlegt haben – das kann bis zu 10 Minuten dauern.
Laut CowdogGaming könnte man die Bosskämpfe wie die in World of Warcraft vergleichen. Sie brauchen auch viel Zeit. Nachdem der Neuling das verstanden hatte, sieht er die Bosskämpfe mit anderen Augen und kann diese auch besser akzeptieren.
Was sagen andere Spieler zu dem Problem? Unter dem Reddit-Thread sammeln sich viele Kommentare von anderen Jägern mit Tipps, um die Bosskämpfe schneller abzuschließen. EmeterPSN (via reddit.com) meint, dass Speedrunner die Bosse in wenigen Minuten besiegen können. Dabei muss man Monster Hunter zuerst einmal beherrschen können.
Neben Items reicht es sogar die Umgebung, andere Monster oder Fallen dazu zu benutzen, die Bosse bei ihrer Flucht zu hindern, um sie schnell zu besiegen. Ultraauge (via reddit.com) meint zudem, dass die Kämpfe zum Release angenehmer sein werden, weil Fans ihre Ausrüstung zu den Bossen anpassen können und nicht wie in der Beta mit der blanken Startausrüstung kämpfen müssen.
Monster Hunter Wilds bietet viele Monster, die ihr in Form von Bossen im Laufe eurer Jäger-Karriere besiegen könnt. Welche bislang bekannt sind und was ihr über sie wissen solltet, könnt ihr gerne in unserer großen Monster-Liste nachschauen: Monster Hunter Wilds: Alle derzeit bekannten Monster in der Liste
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Haha stimmt im echten Leben prügel ich auch 20min auf ein Reh ein hahaha. nicht vergessen ein riesen Vogel(5×so groß wie du) kann dir 5x ins Gesicht schlagen bis man umfällt.
Mich hat Wild hearts damals extrem abgeholt. Finde den “fortnite” zusatz mit dem bauen von Sprungbrett, balsitik, walls oder traps einfach mega geil. Das macht den kampf dynamischer.
Hab von mhw die 2. Offene beta gespielt und die hat mich absolut nicht abgeholt. Die Steuerung und die Systeme sind extrem schlecht. Zwar kann man sich mit anpassen das irgendwie zurecht fummeln, aber mir gefällt das ganze Spiel nicht. Ich starte meine jagdquest im hub und reit dann automatisch zum mob. Wozu ist die open world da???????? Irgendwie ergibt nichts in dem Spiel sinn. Find auch das kampfsystem extrem clunky und dogen kannst alles mit mountcall….. was sterben eher zur Nebensache macht.
Mich hat Monster Hunter auch nie abgeholt. Den neuen Teil habe ich nicht gespielt, also kann ich diesen nicht beurteilen, dafür aber einen der Vorgänger, Monster Hunter World müsste das gewesen sein.
20 Minuten irgendwelchen Spuren folgen bis man das Monster aufgespürt hat (welches einen wirklich coolen Eindruck gemacht hat), dann 10 min darauf einprügeln, Monster verliert irgendwelche Körperteile, man hat ein wenig Loot, Monster haut ab und wieder 10 min Spuren folgen.
Das liegt jetzt schon ein paar Jährchen zurück, aber ein Satz ist mir auf jeden Fall im Gedächtnis geblieben: „Rathalos hat das Gebiet verlassen” (der exakte Wortlaut kann durchaus ein wenig abweichen), nachdem ich das Vieh 40 Minuten über die Map verfolgt hatte. -.-
Ich bin mir vollkommen sicher, dass ich irgendwas falsch gemacht habe und dass das Spiel durchaus noch cool hätte werden können, hätte man dem Game mehr Zeit eingeräumt, aber die 5–6 Std, die ich es getestet hatte, hatten mich damals nicht überzeugt und auch heute ist für mich der Hype um diese Spiele nur schwer nachzuvollziehen.😄
Ja, du sagst es schon ganz korrekt: du hast da offenbar was falsch gemacht. Wenn es 40 Minuten dauert ein Monster zu verfolgen hast du sogar sehr viel falsch gemacht 😉
Aber Spaß beiseite. Ja MH ist alles andere als zugänglich, auch wenn seit World die Einstiegshürde stetig niedriger wurde schreckt es erst einmal ab und fühlt sich bisweilen träge, sperrig und “falsch” an. Und ja, es erfordert eine gehörige Portion Einarbeitung in die Mechaniken. 5-6- Stunden sind da, gerade bei älteren Ablegern der Reihe, echt gar nichts. Die meisten Veteranen würden dir sogar raten, die ersten 2-3 Stunden gar kein Monster zu erjagen sondern nur im Trainingsraum erstmal alle 14 Waffen ausgiebig kennenzulernen und zu üben.
Das Tracking der Monster wird im Verlauf deutlich einfacher. Du levelst in World zb deine “Spurenleser” stetig auf. Mit jeder Spur die sammelst, jeder Sabberpfütze die du untersuchst, bis zu einem Punkt, an dem dir die Monster direkt beom Betreten des Areals auf der Map angezeigt werden incl Wegfindung durch deine Scoutflies.Man könnte sagen, dein Jäger lernt effektiver zu jagen, genau wie du als Spieler lernst effektiver zu agieren. Du wirst deine Ausrüstung an die Monster anpassen, an ihre Schwächen, und wirst lernen die Umgebung zu deinem Vorteil zu nutzen (in Wilds noch mehr als bislang).
Ich kann verstehen dass MH nicht für jeden was ist, das ist auch völlig ok, aber ich persönlich hab bislang noch kaum ein Spiel gespielt, was so einen Belohnungseffekt geboten hat und speziell im Koop mit einem festen Team ist MH eines der besten, wenn nicht das beste, Koop-Spiel