@chips

aktiv vor 3 Stunden, 12 Minuten
  • In MMORPGs benehmen sich viele Spieler wie die Axt im Wald. Doch woran liegt das? Warum verändern sich Spieler in Online-Rollenspielen wie WoW so rasch?

    Dass es in Online-Spielen auch gerne mal etwas rauer […]

    • chips kommentierte vor 1 Woche

      Ja, diese Überheblichkeit von Menschen scheint allen eigen zu sein. Man sieht es dann besonders gut, wenn man Politiker anschaut, die alles besser wissen und sich über langjährige Warnungen von Experten hinwegsetzen oder einer Minderheit glauben, die dem eigenen Weltbild entspricht (siehe Klimaerwärmung). Und das Schlimmste ist, dass es wirklich jeden ausnahmslos betrifft. Mal mehr mal weniger.
      Ich habe als Heiler auch schon Leute ins Unglück laufen lassen, obwohl ich wusste, dass es höchstwahrscheinlich in einem Wipe enden wird. Hab nicht in den Chat geschreieben, dass ich nach nem Kampf oom bin und das Trinken nicht abgebrochen, obwohl ich gesehen habe, dass sie viel zu früh wieder Mobs pullen. Ich habe Tage an denen mach ich das durchaus. Aber an anderen weise ich einmal drauf hin, dass ich ab und zu mal ne Pause brauche und dann lass ich es dabei. Ist ja schliesslich auch die Aufgabe des Tanks ein bisschen auf mein Mana zu achen.
      Ganz besonders kenne ich das aus meinem Berufsleben. Wenn man im Sozialbereich arbeitet, mit Menschen zu tun hat, die in einigen Bereichen verunsichert sind oder immer wieder dazu tendieren falsche Entscheidungen zu treffen, von denen ich aus Erfarung und wegen meiner Ausbildung weiss, dass sie langfristig schädlich sind. Aber genau da muss man besonders vorsichtig sein. Selbst wenn man recht hat kommt es schwer drauf an, wie man ein Problem handhabt.
      Nach dem Wipe sich aufregen und den anderen Spieler zur Sau machen ist halt einfach, man wird die Anspannung schnell los und wertet sich seber damit vielleicht sogar auf (auch wenn das ein falscher Eindruck ist). Viel besser wäre es sich zurückzunehmen, zu fragen was man besser machen kann und das dann umsetzen. Weil man immer Einfluss hat und was tun kann. Selbst wenn man vermeindlich nichts falsch gemacht hat.
      Oder anders gesagt: Besserwisserisch sein gehört zum Mensch sein dazu. Die Frage ist wie man damit umgeht. Ob man es schafft das zu erkennen und gegenzusteuern. Weil am Ende ist auch WoW doch nur ein Spiel, auch wenn man zum 4. Mal an einem Boss im „easy Raid“ gewiped ist.

  • Transmog-Systeme sind in vielen modernen MMOs mittlerweile der Standard. Aber findet ihr auch, dass es ein notwendiges Feature ist? Erzählt mal.

    „Fashion ist das wahre Endgame“ ist ein Spruch, der schon in […]

    • Ich finde erweiterte Möglichkeiten seinen Charakter anzupassen gut und wichtig, auch wenn ich da nicht zu den Leuten gehöre, die das stark nutzen und Skins farmen. Allerdings finde ich doch, dass es doch viele übertreiben und Kostüme anbieten oder einbauen als Belohnung, die überhaupt nicht mehr zum Spiel passen. Da finde ich weniger ist mehr.

  • Mit WoW: Shadowlands kommen viele alte, lange verlorene Fähigkeiten zurück. So geil ist das aber nicht, findet und erklärt Cortyn von MeinMMO.

    Die nächste Erweiterung von World of Warcraft wird mit großer Sehn […]

    • chips kommentierte vor 2 Wochen

      Blizzard spricht von Klassenidentität. Aber das was sie machen ist keine Klassenidentität, sondern sie bringen einfach einige „harmlose“ (Balancing bezogen) Fähigkeiten zurück, um die ganzen Nörgler zufriedenzustellen. Das hat mich mich so ein bisschen einen „Brot und Spiele für das Volk“ Charakter. Also den Leuten etwas geben, womit sie fürs Erste unterhalten sind, ohne sich grossartig Mühe geben zu müssen.
      Der Haken steckt für mich in der Entwicklung des Spiels. Diese Fähigkeiten die sich zurückbringen gehörten zu einer Klassenidentität die schon viele Jahre alt ist. Zu einer Klassenidentität die sie hinter sich gelassen haben (ohne das mit gut oder schlecht zu bewerten). Eine Klassenidentität die noch viele andere Abilities beinhaltete. Das Spiel hat sich verändert. Viele der alten Fähigkeiten wurden gestrichen oder ersetzt. Und das ist, finde ich, das Problem, wenn man das Gefühl bekommt, dass die Fähigkeiten unnütz sind, weil es bessere gibt. Sie sind unnütz geworden, weil sich das restliche Spiel weiterentwickelt hat und Fähigkeiten in die Lücken gesprungen sind.
      Der Schritt zurück macht gar keinen Sinn. Weil wenn, hätten sie viel mehr zurückrudern müssen und nicht nur so halpatzig. Das aber wiederum will man ja nicht. Dafür gibt es Classic Server. Der einzig sinnvolle Weg wäre aus meiner Sicht gewesen, sich zu überlegen, was eine Klasse ausmachen soll und dann die Klasse total ausmisten und die Abilities aufeinander abstimmen. So wirkt es halt nur wie ein Flickenteppich.
      Ich sehe nur eine Möglichkeit wieso sie das gemacht haben. Um Leute der älteren WoW Versionen abzuholen so gut es geht mit möglichst wenig Aufwand. Vielleicht brauchen sie die Ressourcen ja in anderen Bereichen. Aber dann hätten sie es auch gerade so gut weglassen können. Es wäre für mich völlig ok gewesen.

      • Namma kommentierte vor 2 Wochen

        Beim lesen deines Kommentares, ist mir die absolute Idee eingefallen.
        Gefühlt ist gerade jede Schadensfähigkeit Sinnlos.
        Warum nicht alles bis auf paar Support Skills streichen und allen einen Azerithstrahl als Standart geben, einen Filler für Singel und einen für Aoe die zur Skillung passen und noch 20 Passive Effekte die eh 90 Prozent vom Schaden machen 😀

  • Neulinge haben es in World of Warcraft richtig schwer. Das glaubt ihr nicht? Cortyn von MeinMMO kann euch da eine Geschichte erzählen …

    Seit Jahren gibt es in World of Warcraft immer wieder den Vorwurf, […]

    • Zu schwer? Glaube ich weniger. Komplex? Vermutlich. Endgame Mechaniken und Zusammenhänge im Spiel nicht genug gut erklärt? Höcht wahrscheinlich.
      Aber mir ist vor allem folgende Aussage herausgestochen: „Nachdem er Stufe 120 erreicht hatte, stellte er die eigentlich recht simplen Fragen, was er denn tun muss, um mit uns in diese „schweren“ Dungeons gehen und fliegen zu können. Da begann ich dann meinen Monolog.“
      Wieso nicht einfach akzeptieren, dass WoW sehr umfangreich ist und sich bewusst machen, dass viele die von Anfang an dabei waren sich hunderte von Stunden ihr Wissen über die Welt aneignen mussten? Wieso sich nicht etwas Zeit lassen? Wieso nicht mit ihm zusammen auch mal was „sinnloses“ spielen? Als erfahrener Spieler hat man ein anderes Mindset. Man denkt optimierend. Man weiss was sinnvoll ist und was nicht. Und ja, vielleicht hat auch ein neuer Spieler nicht die nötige Geduld, sich mit den Zusammenhängen der Spielsysteme auseinanderzusetzen. Ausprobieren, lernen, dass es schnellere und spassigere Wege gibt, dass das was man eben gemacht hat vielleicht nicht zum Ziel führt, gehört nicht das auch zu einem Spiel dazu? Aber womöglich ist ein MMO wie WoW auch das falsche Spiel, wer weiss.
      Ich finde, der eigentliche „Fehler“ ist zu versuchen ihnen das Spiel erklären zu wollen. Sinniger wäre es sie die Welt entdecken zu lassen, sie Fehler und Erfolge erleben zu lassen und wenn sie Fragen haben explizit eine sinnige Erklärung zu geben. Natürlich kann auch ein Tipp zwischendurch sinnvoll sein. Aber dann in Bezug auf ihre Fragen, nicht in Form eines Guides.

      • Dieses „sie entdecken zu lassen“ klingt auch nur auf dem Papier gut. Das mag für einen Spieler stimmen, der die Spielwelt entdecken will. Wenn das aber jemand ist, der sagt „Hey, ihr spielt alle WoW. Ich würde gerne mitspielen bei euch. Was muss ich tun?“ – Da ist die richtige Antwort nicht „Sage ich dir nicht, schau dich um und finde es selbst heraus“. So gehe ich zumindest nicht mit Freunden um, die etwas mit mir unternehmen wollen.

        Und klar helfe ich ihm auch. Ich trag ihn mit dem Flugmount ein wenig hin und her, helfe ihm beim Freischalten der Flugpunkte und bei Quests, die alleine zu schwer sind. Aber das ist ja auch nicht das Thema 🙂

        • nja „Find selber herraus“ ist genau die Aussage, die ich ehrlich gesagt benutze..
          Ich sag auch jedem, er soll erst dann irgen nen Guide durchlesen, wenn er denkt sein eingener build/routa seien zu schwach und er bereits andere Spieler vergebens gefragt hat.
          Denn nen Guide lesen und abpausen ist nicht „seine Klasse verstehen“ und diese Leute sind dann überfordert wenn sich was ändert.

        • Ich sehe nicht mal das Problem darin, ihnen zu helfen. Ich sehe das Problem eher im „Helfer“ der dem Spieler versucht den schnellsten Weg zu zeigen und viele wichtige Aspekte des Spiels übergeht. Ich hab letztens mal in WotLK einen Todesritter angefangen. Obwohl das Gebiet so gedacht ist, dass man einen Lernprozess durch macht, wird man da mit sehr vielen Skills zugemüllt und hat, für meinen Geschmack, einen schlechten Lernflow. Und das ist es auch, was dann das Spielerlebnis für den Neuling schlecht macht. Es werden ihm einige Dinge beigebracht, nur damit er merkt, dass ihm noch vieles fehlt. Ehrlich gesagt, finde ich den Levelprozess in WoW sehr gut. Wenn sie für das Endgame noch Hilfestellungen einbauen würde, quasi ne Art 2. Tutorial, dann wäre das alles auch für einen Neuling kein Ding. Und so lange muss man sich halt Zeit nehmen als Mitspieler und eins nach dem anderen angehen. Einen Guide-Monolog halten, ist das Schlimmste was man meiner Ansicht nach tun kann.

  • Heute, am 13. Mai, wurde die neue Unreal Engine 5 vorgestellt. Gezeigt wurde sie zusammen mit einer Demo für die PS5. Und die sieht verdammt gut aus.

    Was wurde gezeigt? In einem Video präsentierten Brian K […]

    • Versteht mich nicht falsch. Es sieht echt super aus. Speziell die Texturqualität der Umgebung und die hohe Polygonzahl (wenn es denn stimmt, was sie sagen, aber davon gehe ich mal aus). Dennoch muss man sich einige Dinge bewusst machen. Das Charaktermodell kann mit der Umgebung nicht mal annährend mithalten. Kann sein, dass es uncanny valley Effekt liegt. Aber auch Leistungseinsparungen wären eine mögliche Erklärung (oder schliechtweg fehlende Ressourcen/Zeit, was ich aber weniger glaube). Die Lichteffekte sind gut, aber auch nicht umwerfend. Hab ich schon Besseres gesehen. Speziell was ambient light betrifft. Und die Aussenzonen sind, wie gesagt, auch beeindruckend. Dennoch sind solche Wüstenlandschaften nicht die ultimativen Leistungsfresser, weil speziell Vegetation spärlich ist. Und liebes Mein-MMO team: Ich weiss nicht wie ihr auf die Bezeichnung Gameplay kommt. Aber da fehlt so vieles, was es zu Gameplay machen würde, speziell das Game und das Play. Beispielsweise fehlen KI Berechnungen völlig. Und was man sich am Ende auch immer bewusst sein muss ist, dass die Engine nur der Löffel ist. Die Suppe muss jeder Entwickler selber in den Mund kriegen. Und da gibt es von kleckern bis klotzen nun mal alles. Aber schön zu sehen, was mit entsprechendem Know-How, Zeit und Geld möglich sein wird.

      • Weil es „Gameplay“ ist, auch wenn nicht sehr ausführliches. Es handelt sich dabei um eine spielbare Demo, die auf der PS5 läuft. Das wurde in einem Stream mit den Entwicklern bestätigt.

        Ich gebe dir ansonsten recht. Ich finde das ganze sehr hübsch und eine Steigerung im Vergleich zu früheren Demos, aber man sollte trotzdem realistisch bleiben. Wie du schon sagst, die Umgebung ist sehr „leer“. Es fehlt Vegetation, es fehlt Wasser bzw. andere Arten von Oberflächen. Ich würde es z.B. spannend finden, zu sehen, wie die Engine sich bei großen NPC-Mengen verhält. Aber das kommt alles sicher noch. Dafür dass es ein erster Einblick ist, ist es cool gemacht.

        • Eine Horizon Zero Dawn 2 Techdemo wäre für alle belangen Ideal gewesen . Aber diese zeigte ja auch schon was so möglich ist . Die Beleuchtung sah gigantisch aus und das ohne Raytracing krass und die vielen Staturen die aus so vielen Polygonen bestanden und 8 K texturen haben doch auch mit unter gezeigt wie schnell Texturen auch von der SSD geladen werden so machte es den Anschein.

  • Blizzard erhört wohl das Feedback der Spieler in der Alpha von WoW: Shadowlands. Torghast soll noch besser werden – und nahezu endlos spielbar.

    Die Alpha der nächsten Erweiterung von World of Warcraft läu […]

    • Ich bin sicher, es gibt Leute die Cosmetics feiern bis zum abwinken. Aber meins ist es nicht so sehr. Für mich gehört Loot- und Charakterprogress einfach zur Motivation dazu. Also entweder ist die Hauptmotivation in den Turm zu gehen weg, sobald man hat was für die Legendaries nötig ist oder sie senken die Dropchancen dermassen, dass es kippt und nervig wird. Meiner Meinung nach dürften sie das Highend Loot besser verteilen. Also nicht nur in den höchsten mythischen Dungeons und Raids verteilen. Torghast wäre eine super Möglichkeit gewesen für Abwechslung zu sorgen. Da müsste das Gameplay aber schon extrem motivierend und fordernd sein, damit Cosmetics mir als Belohnungen reichen.

  • WoW-Urvater Mike Morhaime behauptete kürzlich, dass World of Warcraft keine so soziale Spielerfahrung mehr wie zu Beginn böte. Nun schaltete sich der aktuelle Blizzard-Chef ein und widersprach dem.

    Was m […]

    • Das glaube ich auch nicht. Menschen vor 15 Jahren waren nicht anders als heute. Biologisch gesprochen passen sie sich halt immer an ihre Umwelt an, in Genetik, Verhalten, etc. und versuchen möglichst Energieffizient zu sein. Wenn Spieler in einem MMO die Möglichkeit bekommen, umständlichen Dingen (z.B. manuelle Gruppensuche) aus dem Weg zu gehen, dann tun sie das. Dabei geht aber gerne vergessen, dass es nie nur Aufwand bedeutet sondern auch Möglichkeiten eröffnet. U.a. eben soziale Interaktion. Die Möglichkeit ein Spiel einfacher, schneller, mit weniger Aufwand zu spielen, bedeutet im Umkehrschluss eben nicht, dass es auch besser ist. Sonst könnten sie uns gleich alle Legendaries vor die Füsse werfen.

      • So weit ich da informiert bin unterscheiden wir uns genetisch nicht vom Homo sapiens cro magnon, 20.000 bis 40.000 BC.
        Ich sehe das Spiel selbst eher als ein Werkzeug bzw. Medium an.
        Ich geb dir auch recht das Mechaniken eingeführt worden sind die sozialer Interaktionen nicht förderlich waren.
        Es steht jedoch jedem selbst frei diese zu nutzen. Auch wenn es einen Erziehungsprozess zu weniger sozialem Verhalten gegeben hat ging dieser von den Spielern aus.
        Meiner Meinung nach haben die ganzen Guides und tools im Internet zu einer viel größeren Erosion des sozialen Gefüges beigetragen als ein LFG/LFR Tool. Diese sind zu 100% von dem Spielern zu verantworten.

        • Klar ist es nahezu nie nur eine Ursache, die zum Resultat führt. Aber einfach zu sagen, dass es von den Spielern ausging, scheint mir sehr kurz gegriffen. Ob jetzt da Guides sind oder nicht, hat sekundär sicher einen Einfluss. Aber das ist ein Nebenschauplatz. Ich rede von viel grundlegenderen Einflüssen. Wie man an Classic gut sieht, hat das Gamedesign einen enormen Einfluss darauf, wie sich die Spieler im Spiel verhalten. Zu Classic Zeiten gab es auch Guides. Trotzdem hat man sich mehr unterhalten und sich gegenseitig geholfen. Schlichtweg weil man musste oder weil es Sinn machte auf Hilfe zählen zu können. Und ich sehe einen riesen Unterschied zwischen einem LFG Tool, das alles automatisiert und einem, das einem nur das gespamme im Chat erspart. Und Ersteres kann nur Blizzard implementieren.

  • Auf diesem Realm in WoW Classic ist es düster für die Allianz. Nur Masochisten dürften sich hier noch wohlfühlen, denn die Horde ist extrem dominant.

    Während World of Warcraft Classic bei vielen Spielern die […]

    • So wir ich weiss nicht. Ich stell mir das auch schwierig vor oder was für ne Art Buff schwebt dir denn vor? Die Spieler selber kann man ja nicht buffen. Weil sie sonst im 1:1 zu stark wären (auch wenn das wohl selten der Fall sein wird). Und die NPCs buffen bringt halt auch nix, wenn man ausserhalb der Städte unterwegs ist.

      • Zb in aion bekam man einen 10% pvp dmg buff als schwache Seite, wenn die andere Seite über 90% der Festungen bei raids eingenommen hatte.

        • Ich kenne den Buff jetzt nicht im Detail, wie und wo er funktioniert. Aber in WoW gibt es keine Zonen, die speziell für Festungskämpfe konzipiert worden sind. Mal von den PvP Gebieten abgesehen. Aber dort ist auf einem solchen Server nichts los. Ich gehe davon aus, dass der 10% Buff helfen soll, dass Gilden die sich einer Überzahl gegenüber sehen, ihre eroberten Gebiete besser halten können. WoW hat keine solchen Zonen. Mit einem 10% Buff machst du gegen eine Überzahl, die dich im Grunde überall ganken kann (sogar in den Hauptstädten) einfach nichts. Das einzige was du machen könntest ist selber solo Spieler mit einem Buff Vorteil zu ganken, sofern du eine Stealth Klasse bist. Für mich stellt sich dann immer die Frage: Was ist der Gedanke dahinter? Weil das Ungleichgewicht lösen tut kein Buff dieser Welt. Zumal der Albion Online Buff ja, wenn ich das richtig verstanden habe, an den Besitz von Festungen geknüpft und nicht permanent ist. Sprich wieder weg ist, wenn man Festungen zurückerobert hat. Ein genereller Buff, der an die Population geknüpft ist, hätte nicht die selbe Funktion im Spiel.

  • Welches Feature braucht World of Warcraft, um euch wieder zu begeistern? Wir wollen eure Meinung, was Blizzard auf jeden Fall ändern sollte!

    Während man in World of Warcraft gerade besonders gut verbündete Vö […]

    • WoW müsste etwas werden, was es nicht mehr werden wird, um mir langsfristig Spass zu machen. Aber wenn es wen interessiert: Ich spiel aktuell mehrere Versionen parallel. Hauptsächlich Classic, WotLK und etwas Retail. WoW hat nich von etwas zu wenig, sondern es hat von vielen Dingen zu viel. Die Karotte hängt die ganze Zeit vor der Nase, es wird einem der Eindruck gemacht, man müsse dies und jenes noch erledigen. Dalies z.B. sind einfach Inhalte die da sind um die Onlinezeit zu strecken. Man macht sie nicht, weil sie für sich sinnvoll erscheinen, sondern weil sie vom Hersteller her zwischengeschalten wurden, um an das Ziel zu kommen, dass man gerne erreichen würde. Das ist etwa so, als würde jemand eine leckere Suppe wollen und müsste dafür erst ein Puzzle lösen, statt Gemüse zu kaufen, ein Rezept zu suchen, etc. Sinnentfremdet, repetitive Tätigkeiten haben zu viel Platz eingenommen. WoW müsste mehr in die Richtung gehen und die Spieler als Menschen sehen die ihren eigenen Geist benutzen können und sich für Aktivitäten entscheiden, die für sie sinnvoll sind, nicht für Blizzard. Das Spannendste an MMOs sind die Spieler selber. Die sich unterhalten können, sich gegenseitig inspirieren können, sich fordern und unterstützen. Ohne diese grundlegend menschlichen Eigenheiten sind auch MMOs nichts weiter als eine Sitcom, die gut zu verstecken weiss, wie wenig Tiefgang vorhanden ist. Gut um den Kopf abzuschalten nach einem langen Arbeitstag, aber sicher nicht, um einem ein langfristig befriedigendes Spielerlebnis zu bieten. Zumindest nicht mir.
      Und ja, mir ist bewusst, dass das teils utopische Vorstellungen sind von einem MMORPG. Um sich aber vorstellen zu können, wohin die Reise gehen soll, ohne Perfektion jemals erreichen zu wollen oder können, taugen sie alle mal.

  • In WoW Classic gab es einen kuriosen Vorfall. Ein ganzer Realm hat sich zusammengeschlossen, um eine neue Gilde loszuwerden. Auf dem Realm Kromcrush wurde eine neue Horde-Gilde weggemobbt.

    In World of Warcraft […]

    • chips kommentierte vor 4 Wochen

      Für mich hat da die Vernunft gleich auf mehreren Ebenen versagt und keine ist besser als die andere. Wieso erlaubt es Blizzard, dass Gilden zu Fraktionen wechseln, die eh schon ein starkes Übergewicht haben? Was hat sich die Gilde beim Transfer versprochen und wieso lässt man Realm Balancing Fragen beim Entscheid zu wenig Gewicht? Gab es echt keine anderen Lösungen für die Allys? Hat jemand überhaupt mal versucht mit der Gildenleitung in Kontakt zu treten?

  • Die Firma Jagex entwickelte 2001 das MMORPG RuneScape, das noch heute erfolgreich ist. Derzeit arbeitet der Entwickler aber auch an 2 neuen RPGs, die das Universum ergänzen sollen. Auch diese könnten l […]

    • Seit wann ist ein leichter Zugang in Widerspruch zu Komplexität? Schach zum Beispiel hat eine relativ geringe Einsteigerhürde. Man muss nur einige generelle Regeln und Grundzuüge lernen, dann kann man bereits lospielen. Das macht einen aber alles andere als gut. Gute Spiele sind generell so aufgebaut, dass man am Anfang grundlegende Mechaniken lernt und diese erst später Komplex werden. Siehe z.B. Portal und Portal 2. MMOs können da noch weiter gehen, weil sie oft noch ettliche Spielmechaniken auf das Grundprinzip drauf setzen. Durch die lange Spielzeit, kann man auch sehr gut steuern, dass sie nicht überlastend wirken. Wie gesagt, solange sie gut gemacht sind.

      • Bin jetzt zwar nicht mal ansatzweise wirklich sehr weit vertraut mit der Tiefgründigkeit von Schach, nur erlaube ich mir zu sagen wer bei Schach nur einige Grundregeln und einige Grundzüge kennt, der spielt nicht Schach, sondern der macht da halt einfach irgendwas und denkt selbst er/sie würde da tatsächlich Schach spielen.

        Deswegen ist auch dieses Beispiel von dir bereits ein Widerspruch in sich selbst!

        • Sein Schach Beispiel ist hervorragend, da die Schach Basics dich in das Spiel einführen, ohne die eigentliche Komplexität zu offenbaren. Spielst du gegen Spieler auf gleichem Level, gewinnst und verlierst du. Nach einer Weile, verstehst und siehst du die Vielzahl an Möglichkeiten und gewinnst nur noch, bis du auf versiertere Gegner triffst, da beginnt das verlieren und lernen wieder. Diese Spirale geht bis zum Großmeister. Solch eine Lernkurve gibt es auch in Einsteiger freundlichen und doch tiefgründigen/komplexen Games!

          • IchhassePvP kommentierte vor 1 Monat

            Nur dass die Spieler auf dem gleichem Level des Schacheinsteigers ebenfalls nicht Schach spielen, sondern die machen da halt einfach irgendwas ohne dass sie wirklich wissen was sie da eigentlich tun.

            Das ist eben so ähnlich wie klischeehafte Anfängerbeispiele in MMORPG’s, bei denen blutige Anfänger etwa eine völlig sinnfreie Rotation spielen, völlig falsches Gear ausrüsten oder völlig unbrauchbar geskillt sind.

            Natürlich könnte man sagen sie alle würden „Schach“ bzw. das MMORPG spielen, was sie nach meiner Definition eben nicht tun, sondern sie gimpigen schlicht und ergreifend einfach ein Bisschen rum, denken aber sie würden das Spiel spielen.

            Ergo ist der Einstieg in einem solchen MMORPG wie auch bei Schach keineswegs in irgendeiner Weise seicht, sondern bedingt durch die Tiefgründigkeit ist schon gar kein „leichter Zugang“ möglich, wenn man das Spiel denn in einem vernünftigen Rahmen beherrschen möchte.

  • MMOs entfalten ihr volles Potenzial oft erst nach längerer Zeit. Welche Spiele habt ihr erst nach zwei oder gar drei Versuchen lieben gelernt?

    Wir werden es alle kennen: Es kommen regelmäßig neue MMOs auf de […]

    • Definitiv WoW. Als Vanilla raus kam, hab ich es mit 3 Gildies zusammen angefangen. Wir kamen von DAoC und waren uns anderes vom PvP gewöhnt. Entsprechend haben es die Wenigstens lange durchgezogen. Den PvE part hab ich nur am Rande mitbekommen.
      Jetzt mit Classic nochmals probiert und bis jetzt gefällt es mir fanz gut. Auch wenn ich diesmal auf der PvE Seite bin. Die Gründe sind aber die Selben wie damals. Das PvP ist (Arathi mal ausgenommen, das kann ich nicht beurteilen) einfach zu schlecht gemacht.

  • MMORPG sind auch im Jahr 2020 sehr gefragt. Doch bisher gab es sehr gemischte News. Während einige Titel freudig über kommende Test-Phasen sprechen, wurde ein Spiel bereits eingestellt. Wir schauen uns an, wo d […]

    • chips kommentierte vor 2 Monaten

      Ich bin sicher, dass wir etwas bekommen werden. Die Fragen lauten eher wann und was. Dass sie Colossus vorgestellt haben, ist kein Anzeichen von Panik, dass das Geld ausgeht oder dass sie sich unendlich Druck ausgesetzt fühlen, etwas releasen zu müssen. Ob das was kommt überzeugen kann, ist eine andere Frage.

      • p1ddly kommentierte vor 2 Monaten

        Gar nicht mal wegen Colossus, sondern weil sie gesagt haben sie bremsen jetzt erstmal, um Toolsets rund um die Engine zu entwickeln. Damit sie in Zukunft sehr schnell Inhalte entwickeln können. Aber da kam einfach nix. Und es sieht auch nicht danach aus, als würde da noch etwas kommen.

  • Ein WoW-Streamer hatte die Nase voll und seinen Zuschauern die Meinung gegeigt. Wenn die nicht zahlen wollen, interessiert sich Twitch-Streamer Mcconell auch nicht für deren Wünsche.

    Das Leben ist auch als T […]

    • Für mich ist die Problematik dahinter, was man sich unter dem „Geld“, dass die Streamer erhalten vorstellen. Einnahmen über Twitch durch Werbung etc., die nur indirekt durch Zuschauer finanziert werden, mal ausgenommen, ist die Frage doch ob man das Geld, was man dem Streamer zukommen lässt (über Donations oder was auch immer), als eine Art Gehalt sieht oder als Unterstützung und was man für Erwartungen damit verknüpft. Meiner Ansicht nach ist es Unterhaltung die Geboten wird, ähnlich wie es auch Fernsehen betrifft. Und dort bezahlt man Rundfunkgebühren auch nicht, um dann ZDF ein Mail schreiben zu können, dass sie die Tagesschau gefälligst durch Fussball ersetzen sollen. Man hat Angebote und nutzt diese oder eben nicht. Der Unterschied ist, dass die wenigsten Streamer ein fixes Einkommen haben, das ihnen Unabhängigkeit erlaubt. Aber da müssen sich meiner Ansicht nach die Zuschauer an der Nase nehmen. Das Geld was sie Streamern zusprechen sollte für guten Content sein, der einem gefallen hat und nicht für Content den man in Zukunft erwartet. Die Problematik liegt wohl eher darin, dass eine Subscription für den kommenden Monat ist und nicht rückwirkend bezahlt werden muss/kann.
      Für mich müssen Streamer sich davon fernhalten, Content direkt gegen Cash zu liefern. Weil man sich damit in Teufels Küche begibt. Und wenn man doch mal was für die Community machen will, kann man das immer noch zusammen ausarbeiten.

  • Wie viel Content ist „genug Content“? Müssen MMOs wirklich wochenlang ununterbrochen gespielt werden können? Wir wollen dazu eure Meinung wissen.

    Es ist das klassische Problem, mit dem ein großer Teil der Pv […]

    • Wenn ich mir anschaue, welche Spiele ich am längsten gespielt habe und wieso, sind es nicht zwingend diejenigen, die am meisten Kontent geliefert haben. Sondern solche die Interessante Spielmechaniken zur Verfügung gestellt haben, die es interessant halten konnten. Content den man immer und immer wieder spielen konnte, nur leicht abgeändert. Sei es weil sie einen Sammeltrieb angeschubst hat, sei es weil sie soziale Interaktion gefördert hat, sei es weil sie meine Experimentierlust befriedigt hat.
      Schlussendlich müssen wir uns selber an der Nase nehmen. Ich bin ein Realist und gehe davon aus, dass die Entwickler alles Menschenmögliche tun um uns mit Inhalten zu beliefern. Wenn wir den zu schnell abspulen, ist es nicht ihre Schuld. Und wenn es auch mit etwas Genuss nicht ausreicht, gibt es genug Alternativen. Man kann ja jeder Zeit zurückkehren.

  • Addons und World of Warcraft sind eine ewig währende Geschichte. Während die Bosse stärker werden, gewinnen auch die Interface-Addons an Macht.

    World
    of Warcraft ist eines der MMORPGs, bei dem die Spieler vi […]

    • Ich habe mit MMOs angefangen, die keine Addons unterstützten. Klar gab es dann viele Komfortfunktionen nicht oder erst mit der Zeit. Aber wenigstens war da die Sachlage klar. Dieser erwähnte „Rüstungskrieg“ zwischen MMO Entwickler und Addon Programmierern seh ich eher negativ. Entwickler müssen Herausforderungen schaffen für die Spieler, die nicht zu einfach und nicht zu schwer sind. Mit Addons wie DBM wird der Schwierigkeitsgrad herunter gesetzt und die Entwickler müssen die Encounter anpassen oder zumindest mit dem nächsten Addon schwierigere Bossmechaniken entwickeln. Dabei ist es doch wie im Sport. Spass macht ein Spiel nicht, weil es auf einem extrem hohen Niveau stattfindet, sondern weil die Kontrahenten auf einem ähnlichen Niveau spielen. Der MMO Entwickler hat einfach den Vorteil, dass er die Community quasi einspannt in die Entwicklung und gewisse Features früher (und bei weniger wichtigen Dingen überhaupt) zur Verfügung stehen. Dafür betreiben sie Aufwand den Content an die Addons anzupassen und Regeln aufzustellen, sowie diese durchzusetzen.
      Am Ende würde ich sogar so weit gehen und die These austellen, dass WoW zumindest kein schlechteres Spiel wäre ohne Addons, wenn nicht sogar ein Besseres.

      • Vanzir kommentierte vor 3 Monaten

        Sollte ich es dann als Vorteil sehen, das ich mit einer Gruppe raide, die teilweise es nicht mal mit Addon-Hilfe schafft Mechaniken richtig zu spielen? Die trotz Addon-Warnungen in jeder Schei*e stehen bleiben und es auch beim dritten und vierten mal nicht lernen? xDD

        • chips kommentierte vor 3 Monaten

          Das ist aus Sicht eines Spielers zwar nachvollziehbar, dass man so denkt, aus Sicht eines Entwicklers für Spielmechaniken aber nicht. Wenn keine Spielhilfen wie DBM zugelassen sind, werden die Bosse einfach so designt, dass sie gleich schwer sind wie mit Addon. Effektiv sind sie dann etwas leichter, aber durch die fehlenden Hilfen gleicht sich das aus. Es ist effektiv nicht so, dass die Addons das Spiel leichter machen, sondern so, dass die Entwickler schwereren Content bereit stellen, weil eh alle Addons benutzen.

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