@chips

aktiv vor 9 Stunden, 19 Minuten
  • Addons und World of Warcraft sind eine ewig währende Geschichte. Während die Bosse stärker werden, gewinnen auch die Interface-Addons an Macht.

    World
    of Warcraft ist eines der MMORPGs, bei dem die Spieler vi […]

    • Ich habe mit MMOs angefangen, die keine Addons unterstützten. Klar gab es dann viele Komfortfunktionen nicht oder erst mit der Zeit. Aber wenigstens war da die Sachlage klar. Dieser erwähnte „Rüstungskrieg“ zwischen MMO Entwickler und Addon Programmierern seh ich eher negativ. Entwickler müssen Herausforderungen schaffen für die Spieler, die nicht zu einfach und nicht zu schwer sind. Mit Addons wie DBM wird der Schwierigkeitsgrad herunter gesetzt und die Entwickler müssen die Encounter anpassen oder zumindest mit dem nächsten Addon schwierigere Bossmechaniken entwickeln. Dabei ist es doch wie im Sport. Spass macht ein Spiel nicht, weil es auf einem extrem hohen Niveau stattfindet, sondern weil die Kontrahenten auf einem ähnlichen Niveau spielen. Der MMO Entwickler hat einfach den Vorteil, dass er die Community quasi einspannt in die Entwicklung und gewisse Features früher (und bei weniger wichtigen Dingen überhaupt) zur Verfügung stehen. Dafür betreiben sie Aufwand den Content an die Addons anzupassen und Regeln aufzustellen, sowie diese durchzusetzen.
      Am Ende würde ich sogar so weit gehen und die These austellen, dass WoW zumindest kein schlechteres Spiel wäre ohne Addons, wenn nicht sogar ein Besseres.

      • Sollte ich es dann als Vorteil sehen, das ich mit einer Gruppe raide, die teilweise es nicht mal mit Addon-Hilfe schafft Mechaniken richtig zu spielen? Die trotz Addon-Warnungen in jeder Schei*e stehen bleiben und es auch beim dritten und vierten mal nicht lernen? xDD

        • Das ist aus Sicht eines Spielers zwar nachvollziehbar, dass man so denkt, aus Sicht eines Entwicklers für Spielmechaniken aber nicht. Wenn keine Spielhilfen wie DBM zugelassen sind, werden die Bosse einfach so designt, dass sie gleich schwer sind wie mit Addon. Effektiv sind sie dann etwas leichter, aber durch die fehlenden Hilfen gleicht sich das aus. Es ist effektiv nicht so, dass die Addons das Spiel leichter machen, sondern so, dass die Entwickler schwereren Content bereit stellen, weil eh alle Addons benutzen.

  • Vaevictis eSports machte 2019 damit Schlagzeilen, dass sie in League of Legends ein reines Frauen-Team ins Rennen geschickt haben. Das Team wird nun jedoch aus der Liga entfernt, weil es nicht ein Spiel gewonnen […]

    • chips kommentierte vor 1 Woche

      Ich finde ehrlich gesagt weder den einen noch den anderen Grund sportlich oder fair, geschweige denn erwachsen oder eines „Profis“ würdig.

  • Wie viel Veränderung an WoW Classic ist eigentlich in Ordnung? Ist Blizzard inzwischen zu weit gegangen? Das wollen wir mit eurer Hilfe herausfinden.

    Als
    Blizzard vor einigen Jahren World of Warcraft […]

    • chips kommentierte vor 1 Woche, 1 Tag

      Für mich sind das grössten Teils bitter nötige Anpassungen, die einfach sein müssen, um Frust zu vermeiden. Das Argument, dass Blizzard Classic irgendwann zu sehr Richtung Retail patchen würden ist völlig hanebüchen. Erstens habe ich nicht den Eindruck, dass sie für Classic mehr machen als das Nötigste und die hohle Hand, zweitens hätten sie nur Aufwand, der am Ende vielleicht nicht mal gewertschätzt würde. Wieso sollten sie das tun?

  • Die Ankündigung des PvE-MMOs Colossus hat für einige Aufregung gesorgt, da Spieler befürchten, das neue Spiel beeinträchtigt die Entwicklung des PvP-MMORPGs Camelot Unchained. Nun entschuldigen sich die Ent […]

    • Ach, da gibts also einen Post in dem jeder Backer schreibt, ob er das Geld zurück verlangt hat oder nicht? Oder hast du einfach einige Rückforderungskommentare gelesen und grosszügig auf 50% aufgerundet? Ich bin auch nicht zufrieden mit dem was gelaufen ist. Aber solche Aussagen entbehren jeglicher Wahrheit. Und selbst wenn es so wäre, hast du keinerlei Möglichkeiten dies zu überprüfen.

  • Seit fast 7 Jahren wird Camelot Unchained entwickelt und von den Fans sehnsüchtig erwartet. 2020 möchte die Firma dahinter endlich ein Spiel herausbringen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um das M […]

    • Ich bin Backer und ich hab das „Spiel“ die ganzen Jahre verfolgt. Ich war immer bereit, ihnen mehr und mehr Zeit zu geben. Weil ich CU gesehen habe. Jeder der nicht komplett blind war musste erkennen, dass da noch lange kein fertiges Spiel vorhanden ist. Noch heute ist es näher an einer Techdemo mit einigen Gameplayelementen, als an einem halbwegs fertigen Spiel. Für mich passt zur Zeit nur die Technik im Hintergrund (ja, hunderte bis tausende Spieler und recht flüssiger Netzcode sind schon beeindruckend). Die Grafik ist technisch ok, künstlerisch fehlt mir da irgendwie der zusammenhängende Stil, der es aus der Beliebigkeit rausholt. Das Skill System wirkt auf mich undurchdacht und zu sehr dem offenen Konzept unterworfen. Die Welt ist keine Welt, sie versucht nicht mal die Illusion zu erzeugen. Natürlich liegt das daran, dass CU noch nicht so weit ist. Aber da hat sich gegen Aussen über Jahre so extrem wenig getan. Ich glaube ihnen sogar, dass es nicht besser ging. Aber für mich haben sie sich auch zu sehr in Visionen verfangen. Mark hatte etwas Grossartiges im Kopf und zumindest für mich wirkt es wie super schöne Puzzleteile, die nicht ineinander greifen wollen. Im Moment ist das Spiel halt dermassen weit weg von einem Releasezustand wie ich ihn mir wünsche, dass ich befürchte, dass mich das Spiel nur enttäuschen kann. Für mich braucht es einfach in zwei Bereichen extrem viel Arbeit. Die Welt zu einer wirklichen Welt machen, die nicht wirkt, wie wenn sie durch eine KI erstellt wurde und Gameplay, das fesseln kann. Vor allem bei Zweiterem habe ich enorme Bedenken.

  • Wir schauen darauf, wie 3 der größten Games-as-a-service-Spiele in Deutschland ihre neuen Inhalte liefern und gegenfinanzieren. WoW, ESO und Destiny 2 setzen auf unterschiedliche Content-Modelle, aber alle w […]

    • chips kommentierte vor 1 Monat

      Da muss ich dir recht geben. Grundsätzlich kann man ja unterscheiden zwischen Tätigkeiten, die man inhaltlich füllen muss (Bücher müssen immer wieder neu geschrieben werden, Freizeitparks ausgebaut werden, neue Kleider entworfen werden) und solchen, die sich sich trotz minimaler oder gar keiner Änderungen seit Jahrzehnten/-hunderten selber tragen, ohne Zutun von aussen (Fussball, menschliche Konversation, tanzen). Natürlich gibt es auch zwischen den Extremen. Aber Spiele die primär auf Spielmechaniken setzen, die von den Entwicklern befeuert werden müssen, leiden früher oder später immer an fehlendem Content, weil man eigentlich immer mehr und noch mehr machen könnte.
      Es wird also an den Entwicklern liegen Spiele zu schaffen, die sich so gut es geht selber tragen, indem man den Spielern Möglichkeiten gibt Erfolg zu haben oder zu scheitern, mit dem was sie selber kreieren und nicht was sie einfach nur machen, weil es so vorgesehen ist. Menschen sind von grundauf Wesen, die dann zufrieden sind, wenn sie selber Dinge ausprobieren können und dann plötzlich Erfolg mit dem haben, was sie versucht haben.
      Ich spiele aktuell Classic. Und eine meiner besten Erinnerungen war, als ich einen Paladin mit Heiler Skillung als Tank gespielt habe, obwohl man mir 0815 Skillungen empfohlen hatte. Im meinem Kopf hatte es theoretisch funktioniert und es hat dann auch in „Echt“ funktioniert. Umso mehr solcher Freiheiten ich habe, umso besser fühlt sich das Spiel alles in allem an, auch wenn womöglich vieles nicht klappen wird.
      Selbst verständlich ist die Schwierigkeit für den Entwickler solche Freiheiten zuzulassen, trotzdem Leitplanken zu geben und das Ganze zu balancen. Aber ich sehe langfristig in dieser Richtung die beste Möglichkeit zu überleben für MMOs. Vielleicht kann KI da ja auch in ferner Zukunft helfen.

      P.S. „Krebsgeschwür Dailies und Weeklies“ Praise the words!

  • Das kriselnde MMO-Studio Daybreak Games verkündet eine komplette Umstrukturierung. Es werden 3 neue Studios geschaffen. Sie sollen die 4 MMOs DC Universe Online, Planetside 2, Everquest und Everquest […]

    • chips kommentierte vor 1 Monat

      Ich bin immer vorsichtig, wenn ich irgendwo was von MMO lese. Weil das grundsätzlich alles sein kann, was Multiplayer mit mehreren Leuten in einer „grösseren“ Welt betrifft. Bevor nicht klar von einem RPG gesprochen wird, werde ich persönlich meine Hoffnungen zurückschrauben.

  • Warum haben die Spieler mit WoW Classic wieder aufgehört? Das wollen wir herausfinden und sind dabei auf eure Stimmen angewiesen.

    Inzwischen
    ist World of Warcraft Classic fast ein halbes Jahr alt und es […]

  • Obwohl wir alle MMOs und Multiplayer-Games zocken, sind nicht alle von uns automatisch Gruppenspieler. Seid ihr in den Games lieber alleine unterwegs oder mit anderen Leuten?

    Worum geht’s hier? Das Spielen […]

    • Da liegt aber der „Fehler“ in der Art und Weise wie Questsysteme aufgebaut sind. Was spricht dagegen, dass ein NPC einen begleitet und während den ersten einfacheren Mobs erklärt, was der Hintergrund ist z.B.?

      • Ist auch keine wirkliche Lösung, dieser NPC bewegt sich dann langsamer als eine Nacktschnecke was einfach nur einfach nur extrem nervig ist wenn man diese Quest bereits kennt hat man herzlich wenig Lust darauf sich die 5 Minuten Sprachausgabe anzuhören bis der NPC mit seinem Schneckentempo mal an Punkt X angekommen ist, so dass man weiterspielen kann.

        Sowas gab es schon und hat mich aus den genannten Gründen sehr, sehr schnell gestört, eben spätestens beim zweiten Charakter.
        Erinnere mich da z.B. mit Schrecken an die Instanz Kral der Klingenhauer in WoW wo es eine Begleitquest gab, die schon mit dem ersten Charakter damals nervtötend wurde, wenn man mehrmals in dieser Instanz war und stets war jemand dabei der diese Quest noch nicht abgeschlossen hatte.

        Daher nein Danke!

      • Das geht halt nicht immer. Stell dir vor du läufst in einem Wald herum und abseits des Weges findest du zwei Personen. Eine liegt schwer verletzt am Boden, die andere gebeugt über dem Verletzten und versucht Hilfe zu leisten. Du wirst gebeten einen Arzt und ein paar Soldaten zur Eskorte aus der nächsten Siedlung zu holen während die helfende Person versucht die Blutungen zu stillen und wilde Tiere fernhält. Den Verletzten einfach alleine zu lassen während die andere Person dir erzählt, was passiert ist, wäre schon ein arger Immersionsbruch (zumindest für mich).

        Quests leben von einer gewissen Statik. Ansonsten könnten die NPCs manche Aufgaben ja auch einfach selbst erledigen.

        • Entschuldigt, dass ich das so sagen muss. Aber das ist die eingeschränkte Denkweise eines Spielers, der von Status Quo ausgeht. Man kann Spielmechaniken immer anpassen.
          Schneckentempo: Wieso muss die Gruppe dem NPC nachlaufen und nicht anders rum? Ist nur eine Frage des Story Writings.
          Keine Lust auf Sprachausgabe: Einfach die Möglichkeit geben, am Anfang der Quest die Story gar nicht (wenn man es z.B. schon zig mal gemacht hat), nur per Text oder per Sprachausgabe mitzubekommen.
          Verletzten NPC helfen: Wieso kann das nicht die Gruppe machen? Z.B. der Heiler und der Rest muss mal ein Event ohne Heiler durchstehen, bzw. mit dem NPC als Heiler?
          Und wenn NPCs die Sache selbst erledigen könnten, bräuchte es erst recht keine Gruppe dafür. Das schliesst schon mal die grundlegende Annahme aus, dass wir von Gruppenquests sprechen.

    • Das eine ist, was man sich persönlich wünschen würde, das andere was realistisch ist. Und relistisch ist, dass die meisten Firmen versuchen so viel Geld wie möglich zu machen. Das heisst nichts anderes, als so viele zahlende Kunden wie möglich anziehen, was wiederum bedeutet, dass man möglichst alle ansprechen will. Das führt halt dazu, dass MMOs so sind wie sie heute sind.
      Ich persönlich spiele lieber in Gruppen und würde auch den Fokus darauf vorziehen. Vieles ist, speziell im Level Prozess, einfach aufs Solo Spielen ausgelegt. Wie schon angedeutet wurde, sind die ganzen Questsysteme nicht mit dem Gedanken im Kopf entstanden, Gruppen eine gute Spielerfahrung zu geben, sondern Einzelspielern. Auch die Unterteilung in Solo Content und Gruppen Content (Elites/Champions oder wie sie alle heissen), ist für mich der falsche Weg. Das ging früher auch ohne sehr gut. Die Leute haben sich dann selber den Content gesucht, der ihrem Spielniveau entspricht (natürlich inklusive try and error). Dabei wäre es so einfach. Solo Spieler machen Quests auf ihrem Level, Gruppen 5-10 Levels drüber. Das Fehlen an Gruppen die leveln liegt nicht primär daran, dass die Leute es nicht wollen, sondern weil der Content dafür, abseit von Dungeon Runs, fehlt.

  • In 2020 wird es wieder jede Menge neuer MMOs geben, die versuchen werden, uns in ihren Bann zu ziehen. Auf welche davon freut ihr euch schon am meisten?

    Update am 17.01.2020: Das Ergebnis der meist erwarteten […]

    • Ich hab 3 MMOs angegeben. Camelot Unchained: Nicht weil es aktuell meine Erwartungen erfüllt, aber weil ich immer noch hoffe, dass da was Gutes bei rum kommt. Lost Ark: Vermutlich wegen des Hypes. Dass Top Down MMOs funktionieren können, hat z.B. Albion Online gezeigt (auch wenn das Full Loot PvP gar nicht geht) und da bin ich optimistisch für das Spiel. Sonstiges: Die Beta von Pantheon. Das Einzige auf das ich wirklich hin fiebere. Klassisches MMO mit hoffentlich interessanten Klassen, ner interessanten Welt zum erkunden und keinem monatelangem Lootgegrinde in den immer gleichen Dungeons.

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