@chips

Active vor 11 Stunden, 18 Minuten
  • Die BlizzCon 2021 ist vorbei und Blizzard hat darauf verzichtet, einige der spannendsten Projekte zu zeigen: Dabei sind Diablo Immortal und die Mobile-Spiele zu Warcraft offenbar schon weit fortgeschritten. Dass […]

    • Ich finde weder den totalen Mobile Hype gerechtfertigt, noch sie auf Teufel komm raus fertig zu machen. Mobile Spiele haben sicher ihre Daseinsberechtigung und werden sicher ein Teil des Gamings ausmachen, aber sicher nicht die Weltherrschaft übernehmen. Zumindest nicht in der jetzigen Form.
      Da ich selbst Nachrichten nicht länger als 10-20 Minuten auf dem Handy lesen kann, weil die Körperhaltung äusserst unangenehm ist, werde ich kaum jemals für umfangreichere Handy Games zu begeistern sein. Vom kleinen Bildschirm, den Fingern die im Weg sind und der schlechteren Bedienbarkeit ganz zu schweigen.
      Wer aber keine Konsole oder keinen PC hat, wird natürlich froh drum sein “grosse” Titel auch auf dem Hany spielen zu können.

  • Blizzard stellte auf der BlizzCon2021 offiziell das Remaster von Diablo 2, „Resurrected“, vor. Ein Release-Datum bleibt noch offen, doch ihr könnt jetzt schon das Spiel sehen und euch für die Alpha anmel […]

    • chips kommentierte vor 1 Woche

      “Blizzard behält die Kern-Elemente wie Gameplay und Systeme komplett bei.” Das bedeutet dann wohl im Umkehrschluss, dass es auch auch wieder Heulereien gibt, weil Loot nur 1x für alle dropt und Leute um die Safe Locations herum gegankt werden?

      Eigentlich bin ich sehr gehyped. Aber ich habe auch das Gefühl in mir, dass die Nostalgie das Spiel in meinem Kopf besser darstellt, als es tatsächlich war. Mal schauen wie es wird

  • Auf Livestream-Webseiten wie Twitch findet man unzählige Streamer und Streamerinnen. Wir zeigen euch die größten Streamerinnen gemessen an Followern aus Deutschland.

    Das zeigt diese Liste: Wir zeigen euch hi […]

    • Wie wenn ein Mensch etwas für sein Aussehen könnte. Sie haben ja wohl nicht beim lieben Gott angeklopft und gesagt: „Lass mich bitte schön sein, ich muss Streamerin werden!“. Da solltest du mal lieber mit den oberflächlichen Typen reden, wenn du von deinem Argument so sehr überzeugt bist. Du gehst ja wohl auch nicht zur Zugspitze und laberst sie an, dass sie gefälligst ein ordinärer Hügel sein soll, da sonst niemand da rauf fahren würde.
      Ich kenne nicht alle Damen. Aber die die ich kenne sind durchaus sympathische Personen, die einfach normale Menschen mit Stärken und Schwächen sind, wo auch mal Platz für mehr als dumme Sprüche und Competition ist. Dass andere Streamerinnen dann nicht die Reichweite bekommen ist super schade. Aber das liegt, wie gesagt, halt auch stark an den Zuschauern. Das hast du überall wo es um visualisierte Unterhaltung geht. Aber wenn kritisieren, dann bitte an der richtigen Stelle.

      • Worüber reden wir denn hier? Natürlich hilft den Damen das Aussehen. Es mag ihr nichts beim Synchronsprechen geholfen haben, aber eben beim Streamen. Niemand sagt, dass die Frauen nix können. Fakt ist, dass kein Mann, selbst bei komplett identischem Content, auf den gleichen oder auch nur ähnlichen Erfolg hoffen braucht.

        • Ich rede hier darüber, dass Frauen (egal ob gut oder weniger gut aussehend) geshamed werden für ihr Äusseres. Entweder sind sie zu mager oder zu dick, zu gross, zu stämmig, zu hübsch, haben zu kleine oder zu grosse Brüste oder es passt den Leuten sonst etwas nicht, obwohl sie nicht das Recht haben darüber zu urteilen. Und vor allem werden die im Artikel aufgeführten Damen geshamed, obwohl sie ihr Aussehen nicht als Verkaufsargument nutzen (zumindest soweit ich sie kenne und etwas einschätzen kann). Zumindest nicht mehr als jede andere Person die sich vor eine Kamera stellt.

          Ja, Aussehen hilft enorm bei einer Tätigkeit, bei der man vor einer Kamera steht oder Bilder geschossen werden. Aber hier wurde Lara z.B. vorgeworfen, dass sie niemand schauen würde, wenn sie nicht hübsch wäre. Und selbst wenn das Wahr wäre (was es nicht ist, weil es haltlos übertrieben ist), sind wir die Zuschauer es, die für die Viewerzahlen verantwortlich sind.

          Dass der Mann den du beschreibst, nicht den selben Erfolg hat, nur weil er keine Frau ist und/oder gut aussieht, greift einfach zu kurz. Nur um einige weitere Gründe zu nennen: Frauen pflegen im Durchschnitt einen anderen Umgang mit der Community. Sie reden mit den Leuten teilweise stundenlang über Themen, die viele Männer nicht mal im Ansatz ansprechen. Viele männliche Streams die ich kenne (bei weitem nicht alle, das ist klar) funktionieren über Gaming “Fachwissen”, über Fähigkeiten und Skill in Spielen etc. Die Leute schauen zu, weil sie tolle Headshots sehen wollen, kreative Kartenzüge, weil es der Wettkampf ist, der sie interessiert.
          Ausserdem muss man sehen, dass Twitch immer noch eine recht männlich domminierte Plattform ist. Einzelne Frauen stechen da halt viel mehr heraus. Da kann es durchaus mal sein, dass der eine oder andere Mann in einen Stream rein schaut, weil er die Frau attraktiv findet. Das ist dann aber nicht der Fehler der Frauen. Menschen sind nunmal sehr visuell orientierte Lebewesen. Das ist ein Fakt. Aber deswegen Menschen wegen ihrem Aussehen shamen, ist völlig daneben.

    • Entschuldige, falschen Post erwischt.

    • Wie wenn ein Mensch etwas für sein Aussehen könnte. Sie haben ja wohl nicht beim lieben Gott angeklopft und gesagt: “Lass mich bitte schön sein, ich muss Streamerin werden!”. Da solltest du mal lieber mit den oberflächlichen Typen reden, wenn du von deinem Argument so sehr überzeugt bist. Du gehst ja wohl auch nicht zur Zugspitze und laberst sie an, dass sie gefälligst ein ordinärer Hügel sein soll, damit du sie ernst nimmst.
      Ich kenne nicht alle Damen. Aber die die ich kenne sind durchaus sympathische Personen, die einfach normale Menschen mit Stärken und Schwächen sind, wo auch mal Platz für mehr als dumme Sprüche und Competition ist. Dass andere Streamerinnen dann nicht die Reichweite bekommen ist super schade. Aber das liegt, wie gesagt, halt auch stark an den Zuschauern. Das hast du überall wo es um visualisierte Unterhaltung geht. Aber wenn kritisieren, dann bitte an der richtigen Stelle.

      • Äh was?

        Ich verstehe nicht so richtig den Zusammenhang zwischen wem was du geschrieben hast und dem was ich geschrieben habe.

        Und welche Kritik? Wo habe ich etwas kritisiert?

  • Im Laufe der Zeit haben sich bei MMORPGs verschiedene Bezahlmodelle durchgesetzt. Welches davon bevorzugt ihr?

    Darum geht’s: Damit fortlaufende Spiele wie MMORPGs über lange Zeit neuen Content produzieren […]

    • Ich kann das nicht mal grundsätzlich so sagen. Es gibt viele MMOs die ich nie angeschaut hätte, wenn sie nicht F2P gewesen wären. Ein Spiel kaufen und dann eventuell sogar noch ein Monatsabo abschliessen, ist durchaus eine Investition die ich mir zwei Mal überlege. Speziell wenn ich keine Ahnung habe, was mich erwartet. Grundsätzlich ist mir das Monetarisierungsmodell egal, wenn der Shop nicht die ganze Zeit nervt und einen zum Geld ausgeben verleiten will. Solange nur optische Firlefanz verkauft wird, ist alles in Ordnung. Wenn das Spiel dann noch gut ist, gebe ich auch gerne mal Geld aus. Aber sobald ich mich gedrängt fühle, vergeht mir der Spass schnell mal.

      Und was ich auch nicht ab kann sind möchtegern Free2Play Modelle, die nur bessere Demoversionen sind (Star *hust* Repub *hust*). Auch nervig, aber leider kaum mehr umschiffbar, MMOs wo man Addons kaufen muss, Abos bezahlt und die dann auch noch einen Shop anbieten. Auch wenn man den dann getrost ignorieren kann, aber mir gehts ums Prinzip. Dann doch lieber ein richtiges Abo Modell ohne Shop.

  • Destiny 2 und Teil 1 bieten keine Open World, in der sich viele Spieler wie in einem MMORPG tummeln. Stattdessen gibt es Hubs. Dort treffen sich alle, um Gruppen für die Missionsgebiete zu bilden. Das kommt […]

    • Interessant, dass du das so siehst. Für mich waren eher nicht instanzierte Zonen eine Eigenschaft von alten Rollenspielen. Aber wie man aus dem Artikel entnehmen kann, gab es diese ja schon früher. Für mich war das Hauptargument als Spieler eher, dass man in Instanzen nicht oder weniger Bosse campen muss. Ich erinnere mich daran, dass ich mit anderen Bosse teils tagelang und nächtelang belagert habe, um ihn vor allen anderen zu töten und das begehrte Loot zu bekommen. Spiele die keine Instanzen nutzen haben – speziell bei Mobs die eine hohe Respawnzeit und wichtige Items haben – das Problem, dass die Spieler genervt sind nicht das zu bekommen, was sie gerne hätten. Wenn die ganzen WoW Raids offene Dungeons wären (selbst wenn jeder der mit drauf haut Loot bekommen würde), würden die Spieler Sturm laufen. Zumal es viel einfacher ist einen Boss zu balancen, wenn man genau weiss wie viele Spieler ihm gegenüber stehen. Es gibt zwar Skalierungssysteme. Aber die haben oft eher so mäh funktioniert.

      Für mich ist Pantheon die grosse MMORPG Hoffnung. Aber die fehlenden Dungeon Instanzen werden noch zu Diskussionen führen. Da bin ich sicher.

    • Ich bin zwar nicht mehr 100% sicher, aber ich dachte immer, dass die BGs in DAoC keine Instanzen im Sinne einer Zone war, von denen es mehrere Duplikate geben konnte. Ich weiss dass später Instanzen eingeführt wurden in Form von Task Dungeons. Aber die kamen erst deutlich später. Ein Ladebildschirm alleine bzw. eine separate Zone ist noch keine Instanz. Darkness Falls war ja auch durch einen Ladevorgang vom Rest getrennt, genau wie das Housing und die Hauptstädte. Aber zumindest von Letzteren gab es sicher keine Zone doppelt.

      • Nicht für das selbe Level aber das gleiche BG gab es für Level:
        10-19,20-29,30-39.
        Ab Level 40 musste man dann ins RvR für die Erwachsenen.^^

        • Aber waren das nicht andere Zonen mit anderen Keeps und anderem Aufbau? Oder waren als DAoC neu war alle gleich? Aber wie dem auch sei, funny times! Mir ging es nur darum anzumerken, dass eine separierte Zone noch nicht zwingend eine Instanz sein muss.

  • Manche hatten es bereits vermutet, jetzt steht es offiziell fest: ArcheAge 2 kommt und laut dem Entwicklerstudio XL Games erwartet uns ein riesiges MMORPG.

    Update 11. September: Inzwischen hat der Chef von XL […]

    • Ich muss ja nicht viel Ahnung vom Spiel haben, um sagen zu können, dass auf mich essenzielle Dinge öde und generisch wirken. Das wäre ja so als ob ich sagen würde, die Wüste ist mir zu heiss und eintönig und du sagst mir, dass ich keine Ahnung habe, weil ich nicht dort lebe, obwohl ich selber da war.

  • Wie geht es dem MMORPG AION aktuell? Das Spiel musste nach der Einführung einer Autoplay-Funktion heftige Kritik einstecken.

    Wie steht es um AION? Das MMORPG scheint in einer Krise zu stecken. Schaut man sich […]

    • Ich fand schon damals die Generalüberholung ging in die falsche Richtung. Klar, es musste was passieren. Die Quests waren irgendwann total zerstückelt. Aber sie gingen halt vom einen Extrem ins Andere. Eine öde, lineare Levelerfahrung. Das mit den Automatismen habe ich gar noch nicht mitbekommen.
      Es ist sicher nicht einfach ein MMO so zu gestalten, dass das leveln Spass macht und vermutlich ist Spass auch für jeden etwas anderes. Aber dieses möglichst schnell, möglichst einfach ins Endgame kommen und Abläufe automatisieren, zielt für mich völlig an dem vorbei was für mich ein MMO ausmacht. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass niemand Spass an herausforderndem leveln hat, mit Mobs die auch etwas drauf haben und wo nicht nur an Schaden und HP rungeschraubt wird. Meinetwegen können sie den Leuten die keinen Bock drauf haben Levelservices anbieten. Hab ich kein Problem damit. Oder meinet wegen halt den ganzen Levelprozess streichen. Aber wenn ich mich absichtlich doof und brain AFK verhalten muss, um mir überhaupt mal überlegen zu müssen, was ich sonst noch so für Fähigkeiten habe, ist das schon traurig. Und das gilt mittlerweile für sehr viele MMORPGs.

      • Aki kommentierte vor 3 Wochen, 3 Tagen

        Das stimmt so nicht ganz :-p
        Das Botsystem erleichtert einem das Level sicher, aber da dieses ohne hin schon deutlich beschleunigt wurde fällt das kaum noch ins Gewicht.
        Du bottest im *Endgame !* weil du für die erbotteten EP Erfahrungsextraktoren füllen kannst und Abzeichen bekommst mit denen du Equip und diverse andere nützliche Gegenstände kaufen kannst.
        Truhen mit Büchern z.B. um deine Ganzen Deavanion Skills mit RNG auf 15 zu plussen… selbiges gilt für Stigmen die man nun ebenfalls bis plus 15 ziehen kann… könnte.. usw. :-p
        Dadurch schaltest du z.B. auch noch drei Extra Stigmaslots frei wenn du alle Stigmen hochgeplusst hast, was natürlich “glücklichen” Spielern einen netten Vorteil verschafft.
        Um nur mal so “einen” Rattenschwanz zu nennen der sich so hinter dem Botsystem verbirgt.

  • Magic: Legends hat einen Start für seine Open Beta bekanntgegeben. Ab 23. März könnt ihr euch das neue Free2Play-RPG selbst ansehen. MeinMMO erklärt euch, was ihr zur neuen Diablo-Alternative wissen müs […]

    • chips kommentierte vor 1 Monat

      Eigentlich spannend. Nur schreit die Kombination aus (seltenen) Karten und Free2Play förmlich nach einem Geldfresser.

      • Rahmaron kommentierte vor 1 Monat

        Das dürfte absolut sicher sein, schätze ich. Unter der Haube steckt immerhin eine Form von Tarding-Card-Game, ist ja kein Geheimnis. Finde ich einerseits schade, mir wäre einmal zahlen immer spielen lieber gewesen, aber es hilft ja nix 😀

  • In MMORPGs stellt ihr euch zusammen mit anderen Spielern gefährlichen Abenteuern. Um euch gegenseitig zu unterstützen, erfüllen Helden verschiedene Aufgaben, wie tanken, heilen oder Schaden verursachen. Doch ni […]

    • chips kommentierte vor 1 Monat

      Ich muss zugeben, dass es auch schwer darauf ankommt, wie sich das Spiel spielt. Wenn es anspruchslos wie in WoW spielt bzw. einfach nur entscheidend ist, wie viel DPS am Ende rausschaut, dann finde ich es auch nicht sonderlich spannend. Nur haben sich leider Spielsysteme mit aktivem Buffsupport, brauchbaren Debuffs und (aoe) Crowed Control nicht so wirklich durchgesetzt. Man entfernt die ganzen Systeme und verdonnert dafür jede Klasse dazu, nebenher noch Schaden zu machen. Und das nur weil es CC und Debuffs nicht braucht oder sie entfernt wurden.

    • chips kommentierte vor 1 Monat

      Gut, du magst keine MMOs wo man länger auf Gruppensuche ist. Du magst keine MMOs, wo man auf andere angewiesen ist. Alles in Ordnung.

      Aber mich würde mal wundern, was deine Argumente sind, wieso sie nicht mehr zeitgemäss sind? Fast alle Beispiele aus dieser Kategorie sind alte Spiele. Dass sich diese nicht mehr zeitgemäss anfühlen liegt mehr am Alter als an der Spielmechanik.

      Dass Holy Trinity fürs Gruppenspiel teilweise lange Wartezeiten besitzen, entspricht (je nachdem was man als lang empfindet) der Wahrheit. Wenn ich dich richtig verstanden habe ist dein Argument ja, dass man immer Tank und Heiler braucht und es lange dauert diese zu finden und DDs deswegen lange warten/suchen müssen. Das stimmt zwar, liegt aber nicht am Spielkonzept aus Tanks und Heilern. In Rift z.B. kann jede Klasse alles spielen, inkl. Tank und Heiler. Dennoch gibt es auch da Wartezeiten. Das liegt nicht am Konzept, sondern daran, dass die Spieler keine Lust haben die entsprechende Klasse zu spielen. Ein Grund mag sein, dass sie sich nicht so fancy spielen, wie DDs. Fast wichtiger finde ich, dass es Klassen sind die mehr Verantwortung haben, besseres Gear brauchen, etc. Einen schlechten DD kannst du mitschleifen. Einen schlechten Tank oder Heiler weniger gut. Es ist schlichtweg easier DD zu spielen (auch wenn sich selbst DDs weniger Ausfälle leisten können, je schwerer der Content wird).
      Deswegen bin ich auch ein Freund von Spielen die auch DDs wichtige Supportaufgaben übertragen.

      Ich will damit nur aufzeigen, dass Holy Trinity nicht das Problem ist. Sondern was Entwickler und Spieler daraus machen. Das System wurde seit WoW kaum mehr angerührt und verbessert. Es wurde von den Entwicklern kaum mehr experimentiert, wie man es anders gestalten könnte. Es wurde nicht mehr erneuert und angepasst. Kein Wunder wirkt es veraltet. Aber das liegt meiner Ansicht nach an der Umsetzung, nicht an der Spielidee.

      • Hisuinoi kommentierte vor 1 Monat

        Ich würde erst mal mein Text nochmal lesen.
        Habe keineswegs geschrieben das ich nicht auf andere angewiesen sein muss.
        Was ich nicht reingeschrieben habe, klar ich spiele mmorpg weil sich diese viel lebendiger anfühlen.
        Aber spiele meistens gern alleine.
        z.B. in BDO war Gruppenspiel total doof, in GW2 ist das wieder etwas anderes, wow gefällt mir nicht.
        Es kommt immer darauf an wie es umgesetzt ist das Gruppenspiel.
        Aber da ich gerne erkunde, usw. bin ich viel lieber alleine unterwegs da mich sonst andere behindern oder ich diese behindere.
        Außer es ist was geplant dann ist es was anderes, auch Questen mag ich viel lieber alleine weil ich mir die Texte in ruhe durchlese.
        Wenn andere dabei sind sei es im Spiel oder im Teamspeak, fühle ich mich unter Druck oder werde gestört.
        Dann kann ich den Text die Geschichte dahinter nicht in mich einfliesen lassen.

        Ich habe eher Probleme wenn in mmorpg so dmg-Meter oder so gibt.
        Und dann explizit nach starken Leuten gesucht wird.
        Und wow als Vergleich zu ziehen, naja gibt besseres als WoW.
        Ich nenne mal BDO das Kampfsystem ist das beste Beispiel, das schlechteste eher das starke RNG und massive Grinden.

        So mmorpg mit festen Rollen wie es damals in “Dark Age of Camelot” war, sind für mich altbacken und würde ich nicht anrühren.
        Das mag früher Spaß gemacht zu haben. Aber heute gefällt mir sowas ganz und garnicht.

  • Die deutsche Community auf Twitch hat eine Idee der US-Amerikaner kopiert und einen eigenen Server zum Survival-MMO Rust gestartet. Doch eine Diskussion um einen sexistischen Spruch, „Willst du dich auf mein G […]

    • Du hast definiv nicht die selben Erfahrungen gemacht wie eine Frau. Wie ich bereits sagte. Wenn du das jahrelang mitmachen musst, in Spielen, im Ausgang, auf der Arbeit, auf der Strasse, ist das eine völlig andere Situation. Das hat überhaupt nichts mit fehlenden Rückgrat zu tun. Im Gegenteil. Sie hat sich gewehrt und wurde dann noch mehr angefeindet. Ist ja nicht so, als ob es sich um eine Meinungsverschiedenheit gehandelt hätte. SIE wurde sexistisch angemacht und nun ist es ihre Aufgabe sich “richtig” zu wehren und ihr Fehler, wenn sie keinen Spruch auf der Lippe hatte? Entschuldigung, aber nein!

    • Ich gebe dir weitgehend recht, möchte aber zu bedenken geben, dass alle in ihrer Bubble lassen, eben auch keine Lösung ist. Man hat am Sturm auf das US Kapitol gesehen, wohin ignorieren und sich abspalten führt. Irgendwann schwappen solche Gruppen auf beängstigende Art und Weise ins echte Leben. Menschen wie der US Präsident kommen an die Macht, die sich eben genau so verhalten. Sexistisch, egozentrisch, unbelehrbar. Oder es sind Gruppen wie Incels die sich in ihren Blasen aufwiegeln und dann virtuell auf Frauen losgehen oder frustrierte Schüler die sich in eine Parallelwelt schreiben und dann Menschen erschiessen.
      Klar ist das Beispiel mit Tinker nicht das selbe Kaliber – zum Glück. Aber die Idee, den “Satz” einfach sich selbst zu überlassen, ist generell gefährlich. Menschen lernen ihre sozialen Einstellungen im Austausch mit anderen Menschen. Wenn alle im eigenen Umfeld sagen, dass sexuelle Belästigung in Ordnung ist, dann wird sie irgendwann auch in Ordnung sein.Ähnlich wie Menschen die ihr ganzen Leben nur mit Gewalt zu tun hatten glauben, dass Gewalt normal ist und halt einfach dazu gehört.
      Und wenn sich eine kritische Masse gegen Sexismus stellt und diese wo immer man sie antrifft verurteilt, dann tut sich langfristig immer etwas. Nicht öffentlich, nicht sofort und nicht gegenüber der Bubble. Es scheint sich nur von aussen nichts zu tun, hat aber immer eine gewisse Wirkung. Mal mehr, mal weniger, aber sie ist immer vorhanden.

      • sich in die bubble zurückzuziehen halte ich auch nicht für die lösung, es ist nur das, was ich gerade beobachte. beispiel: rechte wechseln gerade jetzt sehr aktiv zu parla/gab. das sind netzwerke, da kann jeder alles posten. es wird nicht moderiert. hier werden sich halt neue bubbles bilden, die man dann aber nicht mehr auf twitter folgen kann, sondern die sich dann in einem ganz anderen social media ökosystem befinden. maye supported by trump.

        die strategie mit der anderen seite zu reden hat (aus meiner erfahrung der letzten 7,8,9 jahre) wenig gebracht. pegida, querdenker, “besorgte bürger”, sexisten, rassisten bla blubb… überall wurde der dialog gesucht. man hat mit den leuten gesprochen. man ihnen zugehört. man hat versucht zu verstehen wo das problem liegt.

        und was stellt man fest? die haben nicht nur andere ziele, was vollkommen okay wäre, nein, die ziele sind konträr zu meinen und vielen anderen. und wer sich rassistisch usw. über jahre hinweg äußert, mit dem möchte ich mich nicht mehr unterhalten müssen. das ist ermüdend. das ist anstrengend. und was bleibt am ende? ich hab mich aufgerieben damit dann der nächste kommt und nen sexistischen witz macht. yay

        um den bogen zum artikel zu spannen:
        hier ist es doch genauso. seit monaten kriegt man durch mein-mmo einen kleinen einblick in die streamer-szene, einen einblick in twitter-debatten. und es sind immer wieder dieselben themen. es keimt immer hoch. und wenn einer der erfolgreichsten streamer deutschlands, monte, ein sexist par excellence ist frage ich mich, wo sich hier was verbessert? und auch hier möchte ich die linie ziehen: ich will nicht zum 1000. mich für menschlichkeit einsetzen, wenn mein gegenüber ein anonymer typ ist, dessen hobby es ist frauen im inet zu beleidigen und der daran nie was ändern wird.

        ja ich weiß. das klingt alles schei*e und ja, ich bin auch mehr als verzweifelt. mir macht das doch auch keinen bock zu sehen, wie ein teil der leute das versprechen, dass das internet die welt zu einem besseren ort macht, stück für stück zerstören.

        • Ich kann den Frust nachvollziehen. Die Frage ist halt, was ist die Alternative? Interetpolizei? Und wenn man das Gefühl bekommt, dass reden wenig bringt, dann muss man auch immer bedenken, dass es auch (noch) schlimmer sein könnte. Sobald Menschen aufhören sich auszutauschen, so anstrengend das sein mag, geht es erst richig bergab. Deswegen finde ich ist es wichtig solchen Menschen zu zeigen, dass sehr viel mehr ihrer Meinung wiedersprechen als sie gut heissen.

    • Was ist mit denen, die gerade keinen kecken Spruch auf den Lippen haben? Oder generell nicht so schlagfertig sind? Die müssen es dann einfach schlucken? “Man” macht darum so einen Aufriss, weil es immer und immer wieder passiert. Klar kann man sich versuchen mit ignorieren oder auf die gleiche Weise “zurückzuschlagen” zu wehren. Aber das nächste Mal kommt sicher. Das danach auch und das danach und irgendwann hat der kesseste Person genug von sexistischen Sprüchen. Nur weil man es selber akzeptiert, heisst das noch lange nicht, dass es andere auch müssen.
      Die ganze Geschichte ist schon so alt wie das Internet. Nur wurden den ach so “erwachsenen” Jungs zu selten Grenzen aufgezeigt. Diese ganzen Typen wissen ganz genau, dass das nicht in Ordnung war. Aber statt das einzig Richtige zu tun und den Rand zu halten, gehen sie auf das Opfer los. Das hat schlichtweg nichts mehr mit Humor zu tun.
      Ich habe aus lauter Dummheit auch schon Dinge gesagt, die nicht o.k. waren. Das passiert halt und ist nicht der entscheidende Punkt. Das Wichtige ist dann Verantwortung zu übernehmen, sich zu entschuldigen und alle die sich weiterhin daneben benehmen aufzufordern, dies zu unterlassen. Aber selbst unter den Streamern gibt es genug Leute denen das entweder völlig egal ist oder die wie Montana davon profitieren wollen. Sie müssen ja schliesslich ihr Bad Boy Image pflegen.

      • Aber selbst unter den Streamern gibt es genug Leute denen das entweder völlig egal ist oder die wie Montana davon profitieren wollen. Sie müssen ja schliesslich ihr Bad Boy Image pflegen.” …und damit sind die noch verdammt erfolgreich 🙁

      • “”Was ist mit denen, die gerade keinen kecken Spruch auf den Lippen haben? Oder generell nicht so schlagfertig sind? Die müssen es dann einfach schlucken? ”

        Wenn du nicht fähig bist einem fremden im Internet zu sagen, dass er so nicht mit dir reden soll, wie willst du dann irgendwie im echten Leben klarkommen?

        Ich finde diese Orientierung nach unten und dieses “den Maßstab möglichst tief legen, damit niemand ihn nicht nicht erreichen kann” lächerlich.

        Und diese schreie nach safespaces und dem Wunsch mögliche nie in unangenehme Situationen zu geraten führt uns geradewegs wieder in ein Autoritäres system. Wir sollten Menschen ermuntern zu wachsen und nicht Leute in ihren infantilen Stadium lassen. Und damit meine ich sowohl die Opfer als auch die Täter. Den Opfern muss man die Möglichkeit geben zu lernen wie man sich wehrt und den Tätern auf sozialer scheine zeigen, dass sie sich im falschen Jahrhundert und Kontinent für so ne scheiße befinden.

        • “Wenn du nicht fähig bist einem fremden im Internet zu sagen, dass er so nicht mit dir reden soll, wie willst du dann irgendwie im echten Leben klarkommen?”
          1.) Das Intetnet und das “echte” Leben sind 2 paar Schuhe. Beides Gleichzusetzen ist schlichtweg falsch. Im Internet kann sich jeder Troll hinter seiner Anonymität verstecken, ist viel weniger gefährdet, dass er für sein Benehmen bestraft oder kritisiert wird, kann ohne Distanzen überwinden zu müssen auf andere “Einprügeln”, usw. Viele dieser ach so starken, krassen und wehrhaften Personen ziehen im echten Leben den Schwanz ein, weil sie genau wissen, dass es nicht richtig ist sexuell zu belästigen. Weil sie sich aber im Internet einfach jederzeit einen neuen Nick zulegen können, sind sie fein raus und müssen keine gesellschaftlichen Konsequenzen fürchten.

          2.) Wenn du von “nicht gegen unten orientieren” sprichst, wundere ich mich tatsächlich über deine Lebenseinstellung. Ist “survival of the fittest” dein Credo? Anarchie, in der es keine Regeln mehr gibt? In der jeder tun und lassen kann was er will? Ich hoffe mal nicht. Vielleicht wäre es eine gute Idee, mal die eigenen Prinzipien durchzudenken, nur so als Idee.

          3.) “Wir sollten Menschen ermuntern zu wachsen.” Das fand ich eine sehr schöne Aussage, bis das infantil kam. Merkst du nicht, wie herablassend diese Denkweise ist? Das ist halt genau das, worauf die ganzen sexuellen Belästiger aufbauen. “Ich darf das, weil ich erwarte, dass sich die andere Person wehren können muss. Und wenn sie es nicht kann, dann ist sie schwach und das ist nicht mein Problem.”

          4.) Mir ist klar, dass es immer solche Situationen geben wird. Anzunehmen, man könnte ohne sexuelle Belästigung leben, ist sehr naiv, utopisch und einfach nicht realistisch. Deswegen gebe ich dir Recht, dass sich wehren können, auch gelernt sein muss. Aber dafür muss man nicht zusätzlich öffentliche Belästigungen im Internet (stillschweigend) unterstützen, nur damit die Opfer ein “Übungsfeld” haben. Es kommt auch so genug zu solchen Situationen. Und sei es nur im Privaten im RL oder durch Flüsternachrichten im Internet z.B. Ich habe den Eindruck dass viele Männer extrem unterschätzen wie oft Frauen tatsächlich mit solchen Kommentaren zu tun haben und damit umgehen müssen.

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