Dieser Mann hofft darauf, seine Tochter in einem MMORPG zu treffen

In Japan hat die Liebe eines Mannes zum MMORPG Dragon Quest X wohl seine Ehe zerstört. Jetzt hofft er darauf, im Spiel seine Tochter zu treffen.

Kotaku berichtet über einen 43-jährigen Japaner. Der war in einer Reality-Show zu Gast. Die Show heißt „Ie, Tsuite Itte Ii Desuka?“ – übersetzt bedeutet das so viel wie: „Ist es Okay, wenn ich Ihnen nach Hause folge?“ Da werden willkürlich Passanten angesprochen, ob man sie denn mit der Kamera nach Hause begleiten dürfe. Der Mann nahm das Team mit in seine Wohnung und erzählte seine Geschichte.

Über die Liebe zu Dragon Quest X ging wohl die Ehe in die Brüche

Der 43-jährige Japaner liebt das MMORPG „Dragon Quest“, sammelt lauter Krimskrams zum Spiel: Schuhe, Geschirr, Spielzeug, Schlüsselanhänger, Figürchen und vieles mehr. Fotos in seiner Wohnung zeigen ihn an der Seite der Entwickler des MMORPGs.

Figur DragonQuest
Bildquelle: Kotaku

Als er ins Erzählen kommt, spricht er davon, dass er zwei Charaktere in Dragon Quest X spiele. Einer davon ist seiner 14-jährigen Tochter nachempfunden.

Vor vier Jahren wurde er von seiner Frau geschieden. Er kann es nicht beschwören, glaubt er, dass seine Frau ihn wegen seiner Leidenschaft für Dragon Quest X verlassen hat.

Früher hat er stundenlang seiner Tochter dabei zugesehen, wie die Dragon Quest gespielt hat. Heute kann er das nicht mehr. Seine Frau hat das alleinige Sorgerecht. Er hat keinen Kontakt mehr zu seiner Familie, hat seine Tochter schon lange nicht mehr gesehen.

Der Mann sagt, dass er nun einsam ist und vor allem seine Tochter vermisst. Sein eigenes Leben sei nun aber angenehmer als früher. So richtig darum bemüht hat er sich nicht, wieder Kontakt zu seiner Tochter aufzunehmen, obwohl er sie gerne sehen möchte.

Dragon Quest Char
Bildquelle: Kotaku

Vielleicht spielt sie ja noch …

Der Kamermann sagt dann: Es wär doch möglich, dass auch deine Tochter noch Dragon Quest X spielt.

Der Mann sagt „Ja, das ist möglich.“

“Eines Tages könntest du sie doch im Spiel treffen?“, fragt der Kameramann.

„Ja, das ist möglich. Wenn sie noch spielt, dann könnten wir uns online treffen.“

DragonQuest Mann
Bildquelle: Kotaku

Bis dahin wird der 43-Jährige wohl noch so manche Stunde in Dragon Quest X verbringen und Level mit dem Charakter sammeln, der ihn so sehr an seine Tochter erinnert.


Die Bilder im Artikel stammen aus der TV-Show, wir haben sie von der Seite “2CH” via Kotaku.

Das MMORPG, das der Mann so liebt, ist Dragon Quest X, das soll auch für die Nintendo Switch erscheinen:

MMORPG kommt auf Nintendo Switch: Dragon Quest X

Quelle(n): kotaku
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Gerd Schuhmann

In unserer?

Flüchtlingskind [Emirat]

Jeder der das beschönigt hat Safe ein Problem, den das ist krank da braucht man nich darüber zu diskutieren.

max

Das ist doch der komplette Nerd. Liest man doch oben. Der hat sein GANZES Leben auf dieses Spiel fixiert. Sonst klatscht sich kein normaler Mensch die Bude damit voll!
Und wenn ich schon lese: er hat seiner Tochter stundenlang beim spielen zugeguckt. Alles klar. Ganz sicher. Er hat stundenlang gespielt und sie durfte zugucken. Seit ich selber Kinder habe, sehe ich die Welt ganz anders. Solche Typen sollten keine Kinder in die Welt setzen. Als ich noch keine Kinder hatte, habe ich öfters auch Nachmittags schon gespielt. Rückblickend. Wie oft ich da Eltern im TS gehört habe, wie sie zu ihren Kindern sagen: Lasst mich endlich in Ruhe, geht was spielen, ich habe keine Zeit……

Damals fand ich es nicht schlimm. Heute kann ich über solche Subjekte nur den Kopf schütteln. Die Kinder tun mir wirklich leid!

Keragi

Ich finds gar nicht so schlimm, der mann macht das was ihm wirklich freude bereitet, er hat einfach die falsche Frau gefunden, aber ich finde er solle seine Tochter besuchen und sie nicht im Spiel versuchen wiederzufinden.

Bodicore

Naja die falsche Frau würde ich wohl nicht unbedingt sagen, Wir zocker sind sicher nicht die einfachsten Beziehungstypen aber irgendwie wirkt der Kollege auf mich wie jemand der seinen Arsch nicht mal für die eigene Tochter hochbekommt.

(Das ist natürlich nicht so einfach zu beurteilen aber es war halt mein erster Gedanke)

max

Schade ums Kind. Kann man nur hoffen, dass sie nicht auch so kaputt wie der Vater wird.

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