Saubermann von YouTube schaut sich selbst schreiend dabei zu, wie er Betrugs-App bewirbt: „Bin der größte Fan“

Saubermann von YouTube schaut sich selbst schreiend dabei zu, wie er Betrugs-App bewirbt: „Bin der größte Fan“

Der Streamer Ludwig Ahgren ist auf sein Image als netter und vernünftiger YouTuber bedacht, der darauf achtet, für welche Produkte er wirbt. Doch jetzt hat er so richtig daneben gegriffen: Mit Entsetzen stellte er fest, dass er Werbung für die vermeintliche Spar-App Honey gemacht hat und das auch noch überschwänglich.

Warum ist das bei Ludwig so bitter? Der Streamer Ludwig Ahgren war schon immer auf sein Image bedacht:  Er ist der nette, vernünftige Mann auf YouTube, der sich nichts zu Schulden kommen lässt. Er hat eine eigene Firma, gibt Mitarbeitern Brot und Arbeit, führt eine vorbildliche Beziehung zu QTCIiderella.

Ludwig ist die anständige Stimme der Vernunft auf YouTube. Das Schlimmste, was er mal anstellt, ist es furchtbar League of Legends zu spielen.

So hat er schon einige Videos gemacht, in denen er klarstellte: Firma X habe ihm viel Geld geboten, um ein Produkt zu bewerben, aber er habe das Geld abgelehnt, weil er nicht an das Produkt glaubt. So hat er sich etwa von der Firma „Air Up“ distanziert, weil er es unnatürlich findet, dass Menschen kein Wasser mehr trinken können, ohne dass sie sich selbst geschmacklich austricksen.

Doch jetzt lag er daneben.

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Ludwig nahm Werbe-Deal für Spar-App an, die in Verruf geraten ist

Das hat er angestellt: Wie Ludwig mit blankem Entsetzen feststellt, hatte er eine „Sponsorship“ für die App Honey angenommen und im Video sogar betont, „er sei der größte Honey-Fan der Welt.“

In einem Stream schaute er sich jetzt den eigenen Werbespot und schrie seinem Vergangenheits-Ich zu: „Nein, Ludwig! Du bist nicht der größte Honey-Fan der Welt, denk doch mal nach!“

Der App Honey wird vorgeworfen, Affiliate-Links ausgetauscht zu haben und damit jene Influencer um ihr Geld gebracht zu haben, die Honey bewarben. Zudem sollen auch Nutzer benachteiligt worden sein. Den Nutzern seien nicht immer die optimalen Spar-Möglichkeiten angezeigt worden.

Ironisch feierte er sein „Vergangenheits-Ich“ dafür, dass er sagte, Honey mache kein Geld mit dem Verkauf der User-Daten, das sei richtig. Denn damit machten sie tatsächlich kein Geld.

Dass Honey aber viel schlimmere Ding anstellte, ist Ludwig mittlerweile schmerzlich bewusst. Am Ende nimmt der Streamer das bitter, aber mit Humor. Es bleibt ihm auch wenig anderes übrig.

Die Idee, im Nachhinein, den Teil des Videos zu löschen, lehnt er ab. Das wäre noch schräger und das alte Video schaue ohnehin niemand.

https://www.youtube.com/watch?v=To-I66VrEIU

Das sei nicht ganz das, was er sich von dem Clip erhofft habe, stellt er abschließend fest. Er hatte gehofft, sein früheres Ich sei cleverer gewesen und hätte schon damals durchschaut, dass mit der Spar-App was im Argen lag. Auch der große Tech-YouTuber Linus Tech Tipps hat so seine Probleme mit früheren Werbepartnerschaften zu Honey: „Ich bin hier das Opfer“ – Der große Tech-YouTuber Linus ist schon wieder in der Defensive

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